Jede Reise geht leider einmal zu Ende. Aber bevor es soweit war, konnten wir noch vier Tage in San Diego verbringen. Hierfür hatten wir uns das Best Western Island Palms auf Shelter Island als Quartier ausgesucht. Die Lage unseres Zimmers war sehr gut mit direktem Blick auf die Marina. Allerdings war die Hütte ziemlich klein und eng, so das man kaum wußte, wo man mit dem Gepäck hinsollte. Beim nächsten Besuch in San Diego nehmen wir auf jeden Fall wieder das Old Town Inn.

Blick vom Hotel auf den Shelter Island Marina
Das Wetter war eher typisch für SD, d.h. Bis zum Mittag bewölkt und kühl, aber wenn sich dann die Sonne durchgesetzt hat, wurde es recht angenehm warm. Wir sind dann am späten Nachmittag nach unserer Ankunft noch zum Point Loma gefahren. Von hier hat man eine sehr schöne Aussicht über die gesamte Bucht, obwohl es in Richtung Downtown San Diego ziemlich dunstig war. Wir konnten sogar ein U-Boot bei der Ausfahrt aus dem Hafen beobachten. Das die Amis nicht jedes Segelschiff versenkten, dass sich näher als 100 Meter genähert hat, grenzte schon an ein Wunder.

Cabrillo und Point Loma Lighthouse
Der nächste Tag gehörte teilweise dem Balboa Park, den ich mir gar nicht so riesig vorgestellt hatte. Jedenfalls reichte die Zeit gar nicht, um sich alles in Ruhe anschauen zu können. Auch das ist ein Grund um mal wieder hinzufahren.
Wir beschränkten uns nur auf den Botanischen Garten, das Car Museum sowie den Rosengarten. Wir hatten außerdem das Glück direkt vor dem Museum of Art parken zu können ( allerdings nur 3 Stunden). Von hier fährt auch ein kostenloser Trolley zu den einzelnen Stationen.

The Prado
Besonders der botanische Garten hatte es uns angetan. Bei dem angenehmen Klima dort, wächst es sich als Pflanze leichter

. Tja, hier könnte ich es auch aushalten.
Überall schleichten diese kleinen Kameraden umher. Dieser hier war sehr fotogen
Im Car Museum stand dann das Objekt der Begierde: Ein 69er Pontiac Firebird Cabriolet. Ich hätte ihn am liebsten sofort eingepackt....

Im Museum war nämlich einen Pontiac Sonderausstellung. Leider ist diese Marke seit der Wirtschaftskrise von der Bildfläche verschwunden, und somit stand auch dort ein nie in Serie gegangenes Pontiac Solstice Coupe als Einzelstück. Der Solstice läuft in Deutschland als Opel GT, allerdings nur als Roadster.
Gegenüber von unserem Hotel auf Shelter Island war ein Pier, an dem die Angler sich noch einen Fisch fürs Abendessen aus dem Wasser ziehen konnten. Am besten waren aber die Pelikane auf dem Dach vom Office, die nur darauf warteten, dass irgendjemand etwas fallen lassen würde. Ein Bild für die Götter...
Ebenfalls auf dem Wunschzettel stand ein Besuch bei den Seehunden in La Jolla. Der Tag fing wie immer mit einer sehr starken Bewölkung an und so fuhren wir an diesen nicht sehr einladenden Strand, der eigentlich einmal als Kinderstrand gedacht war. Doch mittlerweile haben sich dort einige Seehunde breit gemacht.

Doch plötzlich war es mit der Vorstellung vorbei und der Strandabschnitt wurde abgesperrt. Was war geschehen? Eine Frau sah im Wasser eine Pistole (was die anderen Besucher bis dahin nicht wussten) und hatte die Lifeguards verständigt. Ein paar Minuten später trafen auch schon die Sheriffs ein. Es dauerte nicht lange, da kreisten dann die Helis vom örtlichen TV am Himmel und abends konnte man die ganze Story im Fernsehen verfolgen.
Es reichte dann auch, der Menschauflauf war mittlerweile so groß, dass wir weiterfuhren zur USS Midway. Und endlich zeigte sich auch wieder die Sonne.

Auf diesem Flugzeugträger könnte man sich locker verlaufen, würden nicht überall unter Deck Wegweiser aufgestellt sein. Ein Riesenteil.
Wie schnell das Kapitel San Diego auch schon wieder vorbei ging, war kaum zu glauben. Also hieß es auch schon wieder die Koffer packen.