Yellowstone: Ungewöhnliche Erdbebenserie
30. Dezember 2008 von Stefan Kremer
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Wissenschaftler analysieren derzeit eine ungewöhnliche Erdbebenserie im Yellowstone Nationalpark. Mehr als 250 kleine Beben sind dort seit dem 26.12.2008 aufgetreten. Erdbebenserien treten im Yellowstone häufiger auf. Aber Robert Smith, Professor für Geophysik an der University of Utah, sagt, so viele Beben über so wenige Tage verteilt wären äußerst ungewöhnlich. Der stärkste Erdstoß hatte am Samstag die Stärke von 3,8. Smith sagte, es wäre schwer zu sagen, was die Erschütterungen ausgelöst habe. Der Yellowstone sei jedoch geologisch sehr aktiv. Ein Vulkan brach zuletzt vor 70.000 Jahren aus.
(Quelle, 29.12.2008)
Arizona: Harter Winter
29. Dezember 2008 von Stefan Kremer
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Der Winter hat gerade erst begonnen, da hat es Arizona schon besonders hart getroffen. In Kingman haben, eine Woche nach einem schweren Schneesturm, starke Sturmböen Stromausfälle und Gebäudeschäden verursacht. Die Temperaturen sinken außerdem weiter. Dies führte zu Eisbildung auf dem Interstate 40, was zahlreiche Unfälle auslöste. In Flagstaff hat der Feuerwehrchef die Bevölkerung aufgerufen, Flachdächer von Schnee und Eis zu befreien nachdem drei gewerblich genutzte Gebäude unter der Schneelast zusammengebrochen waren. Zahlreiche weitere Gebäude nahmen durch geplatzte Wasserrohre Schaden.
(Quelle, 28.12.2008)
(Quelle, 28.12.2008)
(Quelle, 28.12.2008)
White Sands: Am 29.12.2008 kurz geschlossen
29. Dezember 2008 von Stefan Kremer
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Das White Sands National Monument in New Mexico wird am 29.12.2008 von 9 Uhr bis 13 Uhr geschlossen. Grund hierfür ist die Errichtung einer neuen Entrance station, die das alte Bauwerk aus den 1930ern ersetzen wird. Neue Telefonkabel werden zudem erlauben, erstmalig Kreditkarten als Zahlungsmittel zu akzeptieren. Eine zweite Station weiter im Parkinneren wird an Tagen mit hohem Besucherandrang Rückstaus lindern.
(Quelle, 28.12.2008)
Sequoia: Stromausfall führt zu Schließungen
29. Dezember 2008 von Stefan Kremer
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Wer einen Besuch des Sequoia Nationalparks über den Jahreswechsel plant sollte sich vorher beim National Park Service erkundigen. Ein Stromausfall, der seit dem 25.12.2008 anhält, hat zu Gebäudeschließungen in der Gegend um Lodgepole und Giant Forest geführt. Die Schließungen begannen am 27.12.2008 um 21 Uhr, da weder Elektrizität noch fließendes Wasser vorhanden und aufgrund dessen auch keine sanitären Anlagen betriebsbereit sind. Offizielle des Parks teilten mit, die Schließungen würden mindestens zwei Tage andauern.
Das betroffene Gebiet beginnt am Hospital Rock und beinhaltet den Giant Forest einschließlich des Giant Forest Musseum und dem General Sherman Tree, Lodgepole, die Wuksachi Lodge und die Wolverton Winter Play Area. “Wir bedauern es zutiefst, diese Maßnahmen ergreifen zu müssen”, sagte Dan Pontbriand, Sequoia District Ranger. “Uns ist bewusst, das momentan eine besondere Zeit ist, um die Schönheit des Parks im Winter zu bewundern. Dennoch müssen wir die Sicherheit unserer Angestellten und Besucher gewährleisten. Wir werden alles Erdenkliche unternehmen, um das Gebiet zum frühest möglichen Zeitpunkt wieder zu eröffnen.”
Andere Gebiete im Park sind unterdessen auch weiter geöffnet, und Parkranger arbeiten mit Besuchern eng zusammen, um alternative Aktivitäten anzubieten.
Aktuelle Informationen kann man unter 559-565-3134, Fragen bezüglich der Wuksachi Lodge unter 559-565-4070 abrufen.
(Quelle, 28.12.2008)
Nationalparks: Luftverschmutzung außer Kontrolle
28. Dezember 2008 von Stefan Kremer
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Die weiten, unbewohnten Gebiete der Vereinigten Staaten sind vor Luftverschmutzung aus Kohlekraftwerken nicht geschützt. Schwefeldioxid erzeugt sauren Regen, Quecksilberemissionen vergiften Flüsse. Stickoxide und Sulfate erzeugen Smog und Dunst. Aus all diesen Gründen hat der Kongress 1977 den Clean Air Act erlassen, um dem Umweltschutz bei der Aufgabe, die Luft in Nationalparks, Wildnisgebieten und anderen Gebieten landschaftlichen oder historischen Wertes rein zu halten, genüge zu tun. Keine Regierung hat bisher jedoch auf dieses Gesetz Rücksicht genommen, weder Demokraten noch Republikaner. Vor zwei Wochen hat die Antiregulationskommission im Office of Management and Budget Ozonstandards abgeschafft, die Flora und Fauna einen stärkeren Schutz geboten hätten. Und die Umweltschutzorganisation, Widerstand aus den eigenen lokalen Unterorganisationen und dem National Park Service ignorierend, nähert sich dem Standpunkt, die Errichtung von Kohlekraftwerken nahe den Parks und Wildnissen zu erleichtern, ohne dass diese Emissionsschutz installieren.
Der Ausbau der Nationalparks war einer von zwei großen Naturschutzversprechen von Präsident Bush in seiner 2000er Wahlkampfkamagne. Das andere war seine Zusage, die Treibhausgasemissionen zu kontrollieren. Letzteres gab er mit der Ablehnung der Unterzeichnung des Kyoto-Protokolls auf. Was die Nationalparks betrifft hat Präsident Bush deren Budgets erhöht und in einer gesonderten Kampagne für erhöhte private Zuwendungen gesorgt. Unglücklicherweise ist sein Enthusiasmus für reinere Luft nicht annähernd so groß wie seine Verbundenheit zur Industrie.
2003 zum Beispiel löste sein Versprechen, den Clean Air Act zu überarbeiten (bekannt als Clear Skies), Widerstand aus, da es dem National Park Service und anderen Organisationen erschwert hätte, den Bau neuer Kraftwerke abzulehnen. 2005 erlaubte ein ansonsten guter E.P.A. Plan, der die Reduzierung der Luftverschmutzung durch Kraftwerke östlich des Mississippi forderte (Clean Air Interstate Rule), auch vielen der umweltschädlichsten Kraftwerke, auf teure Emissionsschutzmaßnahmen zu verzichten. Und in 2006 hat das Weiße Haus ein eingebrachtes Gesetz abgeschwächt, das den Feinstaub in großem Maße reduziert hätte, der die Aussicht in vielen Nationalparks reduziert.
Die Luft in den Nationalparks wird noch schlechter werden, wenn die Regierung analog ihrer letzten Gesetze weitermacht und den Weg für neue Kraftwerke, bei denen Parks in deren Windrichtung liegen, öffnet. Mitglieder des Kongresses und nahezu aller Naturschutzorganisationen haben Präsident Bush gebeten, seine ruinösen Ideen aufzugeben. Dies würde nicht nur den Parks zugute kommen, sondern auch etwas Positives an der Amtsperiode von Präsident Bush hinterlassen.
(Quelle)
San Francisco: Demonstration im Westfield Centre
26. Dezember 2008 von Stefan Kremer
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Eine Gruppe von 50 bis 75 maskierten Demonstranten haben am 20.12.2008 das Westfield San Francisco Centre in San Francisco gestürmt, Mülleimer umgeworfen und einen Kiosk beschädigt. “Es war wie Anarchie”, sagte Sam Cantrell, der Sonnenbrillen in einem Kiosk nahe der Rolltreppen im Ergeschoss verkauft, wo sich die Demonstranten sammelten. “Alle schrien”, sagte er. “Einige begannen, die Rolltreppen in falscher Richtung hinaufzulaufen. Die Leute griffen ihre Kinder und liefen davon.” Der Vorfall begann gegen 18:30 Uhr als viele Käufer am letzten Samstag vor Weihnachten die Mall besuchten. Einige Demonstranten warfen mit Essen, sagte die Polizei. Andere versuchten, einen großen Blumenkübel auf das Food Court herabzuwerfen. Laut Aussagen des Mall Management waren die Protestanten Teil einer Demonstration, die Solidarität mit dem “griechischen Aufstand” demonstriert, die im Mission District am frühen Nachmittag begonnen hatte. Ein internationaler Tag der Aktion wurde für diesen Samstag ausgerufen, um gegen den Tod eines jungen Mannes in Griechenland Anfang Dezember zu demonstrieren.
(Quelle, 22.12.2008)
California Dreamin’ (Phoenix)
21. Dezember 2008 von Stefan Kremer
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Heute ist Bodie eine Geisterstadt, die Rangern bewacht wird. Touristen würden Bodie sonst Stück für Stück als Souvenir nach Hause tragen – zur Erinnerung an den ersten kalifornischen Goldrausch, Mitte des 19. Jahrhunderts. Die Gier nach schnellem Geld und Glück hat man hier zur Weltanschauung erhoben. Rock-Millionäre und Hollywood-Mogule, Software-Könige und Spekulanten – in Kalifornien hofft jeder auf seine Version des Klassikers: vom Tellerwäscher zum Millionär. Der zweite Teil der Reihe zeigt die Sonnen- und Schattenseiten des Goldrauschs: von Jamie Zawinski, dem Erfinder des ersten Internet-Browsers, bis zu Julia Butterfly Hill, die zwei Jahre lang auf einem 70 Meter hohen Redwood-Baum lebte, im Kampf gegen die Barone der Holzindustrie.
Mondän!: Los Angeles (Phoenix)
21. Dezember 2008 von Stefan Kremer
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Normalsterblichen bleiben nur die “Star Maps” der Wohlstandskolonie und die Hollywood-Version in Spielfilmen wie “Pretty Women”. Die Aufnahmen dazu, räumt Ron Howard, “Botschafter” des Regent Beverly Wilthshire Hotels, ein, seien in Wahrheit gar nicht im Hotel gedreht worden, sondern in einem Nachbau im Studio. Trotzdem laufe die “Pretty-Woman-Suite” seither ganz hervorragend. Willkommen in L. A., wo Erfolge so schnell gemacht werden wie Millionen. Und Träume schon zerplatzen, wenn der Rest der Welt noch applaudiert. Tom Patchett, Erfinder der außerirdischen Comicfigur “ALF”, war noch gefeierter Drehbuchstar, als er von einem Tag auf den anderen zu schreiben aufhörte und seine Gagen in moderne Alltagskunst investierte – weil Hollywood nur noch “ALF”-Kopien wollte, statt wirklich neue Ideen. Patrick Swayze schmeißt zur Aufheiterung Chinaböller aus seinem Wohnwagen am Set seines neuesten Films “Loving Lulu”, weil das Sterben längst nicht so lustig ist, wie ein Millionenpublikum seit “Dirty Dancing” glaubt. Weil der Ruhm ihm einen Privatjet, eine Traumvilla und ein paar Millionen beschert, aber den ganz normalen Alltag gekostet hat. Und seine Film-Liebe Melanie Griffith meidet die Öffentlichkeit, weil sie es nicht ertragen kann, dass Fans ihrem Ehemann im echten Leben – Antonio Banderas – die Kleider vom Leib reißen, wenn sie einfach nur essen gehen wollen. “Miami Vice” Produzentin Diane Sillan kennt die Sorgen, Launen und Ängste ihrer Stars, das ist ihr Job. Streicheleinheiten für Starseelen, Kummerkasten für Hollywoodhelden. Diane muss Budgets einhalten. Und jeden Morgen steht sie um fünf Uhr auf und joggt zum Schwimmtraining im Universitätspool. Träume zu verwirklichen ist ein Knochenjob. Willkommen in L. A. Ein Film über Träume und Mythen, über Glitzerfassaden und Schönheitschirurgie, über Modezaren, deren Geschäfte man “by appointment only”, also nur mit Termin betreten darf, über Ashrams und Meditationswigwams im Garten einer Filmproduzentengattin, über die Fitnesstrainer der Stars, ihre Rechtsanwälte und PR-Strategen. Und über einen Software-Millionär, der sich seinen Kindertraum erfüllt, wenn er im Smoking und Cowboystiefeln bei einer Charity für 100000 Dollar das Recht ersteigert, an einem Formel-1-Rennen teilzunehmen. Willkommen in L. A.
Winter Wonderland California (SWR)
21. Dezember 2008 von Stefan Kremer
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Bei dem Stichwort “Kalifornien” denkt man zunächst an Strandleben und Hippies, vielleicht auch an guten Wein und an spektakuläre Nationalparks. Doch Kalifornien hat auch die abwechslungsreichsten Skigebiete Amerikas: Rund um den Lake Tahoe finden Skifahrer hochklassige Pisten. Das berühmteste Skigebiet ist Squaw Valley, wo 1960 die Olympischen Winterspiele ausgetragen wurden. Martin Brinkmann stellt die schönsten kalifornischen Skigebiete vor.
Metropolen der Welt 2009 (SWR)
21. Dezember 2008 von Stefan Kremer
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Hongkong / Salvador de Bahia / Savannah / Las Vegas / Vancouver



