Point Reyes: Schutzzone für Seeelefanten

29. November 2008 von  
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Seeelefanten haben seit Freitag die Möglichkeit, sich in Ruhe und Abgeschiedenheit zu paaren. Ein fünf Meilen langer Streifen entlang der Küste wurde für die Öffentlichkeit gesperrt. Die Sperrung reicht von südlich des South Beach Parkplatzes bis zum südlichen Ende des Drakes Beach und gilt bis April. Touristen können die Robben vom Aussichtspunkt bei Chimney Rock beobachten. Letztes Jahr wurden mehr als 1.000 Seeelefanten gezählt.

(Quelle, 28.11.2008)

Grand Canyon: State Route 67 schließt am 01.12.2008

27. November 2008 von  
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Die Zufahrt zum North Rim des Grand Canyon wird turnusgemäß zum 01.12.2008 geschlossen. Sollte vorher Schneefall einsetzen wird die State Route 67 auch schon früher gesperrt. Die meisten Einrichtungen am North Rim haben bereits am 15.10.2008 ihre Dienste eingestellt. Lediglich die Zugangsstraßen und Aussichtspunkte sowie die Tankstelle, Camping, die Backcountry permit Vergabestelle und die Souvenir- und Buchgeschäfte sind noch geöffnet, um eine Grundversorgung der Besucher zu gewährleisten.

Auch nach dem 01.12.2008 wird der North Rim Campground geöffnet bleiben. Er wird über Wanderwege durch den Canyon vom South Rim aus erreichbar sein oder mit cross-country Ski und Schneeschuhen. Die Permits für den North Rim Campground kann man am Backcountry Information Center am South Rim erhalten.

(Quelle, 26.11.2008)

Utah: Erste Kompromisse bei der Landverpachtung

26. November 2008 von  
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Das Bureau of Land Management (BLM) hat am Dienstag die Versteigerung von einigen Parzellen Land für die Öl- und Gasgewinnung nahe den Nationalparks in Utah verschoben. Die Versteigerung sollte ursprünglich für alle Gebiete am 19.12.2008 stattfinden. Nun werden an dem Termin immerhin noch die Mehrzahl der Parzellen an Firmen versteigert. Die Angaben über die Zahl der aufgeschobenen Verpachtungen variiert jedoch. Während die Umweltschützer 34 zählen gibt der BLM lediglich 18 an. Deseret News berichtet hingegen von 24 Parzellen, die 37.119 Acres umfassen, und verbleibenden 64 Parzellen mit 93.000 Acres. Laut dem National Park Service (NPS) ist jedoch die Lage von 93 Parzellen bedenklich, da diese die nahegelegenen und teilweise direkt anschließenden Nationalparks Arches und Canyonlands sowie das Dinosaur National Monument nachhaltig und irreparabel beeinträchtigen würden. Durch die Verschiebung wird dem NPS mehr Zeit eingeräumt, um die Pläne des BLM besser prüfen zu können. Diese Parzellen werden dann in der nächsten Versteigerung, die einmal pro Quartal stattfindet, angeboten.

Die Vorgehensweise bei der Verpachtung ist ungewöhnlich, da der BLM den NPS umgangen hatte. Dieser hat normalerweise ein Mitspracherecht bei Landverpachtungen in unmittelbarer Nähe von Nationalparks. DIe jetzige Bundesregierung hat jedoch durchgesetzt, dass in den letzten Tagen der Amtszeit von Präsident Bush noch diese Maßnahmen angestoßen werden. Da der zukünftige Präsident Obama bereits Widerstand gegen diese Maßnahmen angekündigt hat ist es wahrscheinlich, dass die verschobenen Verpachtungen letztlich nicht stattfinden werden. Der Widerstand in der Bevölkerung gegen die industrielle Nutzung in den Wilderness Areas ist indes groß. Zwei Abgeordnete des Kongresses und acht Senatoren haben sich in den Streit zwischen NPS und BLM eingeschaltet und fordern in zwei Briefen den Innenminister Dirk Kempthorne dazu auf, sich mehr für den Schutz der Landschaft einzusetzen. Immerhin werden auch zahlreiche Artefakte der amerikanischen Ureinwohner beispielsweise im Nine Mile Canyon der industriellen Erschließung unwiderbringlich zum Opfer fallen.

Unter dem Druck aufgebrachter Anwohner bei Moab hatte der BLM bereits vergangene Woche eine 600 Acres große Parzelle von der Verpachtung zurückgezogen, da sie einige Wohnhäuser sowie einen Golfplatz im Spanish Valley umfasste.

Auf den folgenden Landkarten des BLM sind die Gebiete rot einzeichnet, die am 19. Dezember 2008 zur Pacht angeboten werden sollen. Dies sind alle Gebiete inklusive denen, die nun erst später verhandelt werden sollen.

Alle Land Lease Parzellen in Utah für die Versteigerung am 19.12.2008

Alle Land Lease Parzellen in Utah für die Versteigerung am 19.12.2008

Arches National Park

Arches National Park

Canyonlands National Park

Dinosaur National Monument

(Quelle, 26.11.2008)
(Quelle, 26.11.2008)

Benzinpreise wieder unter 2 Dollar

26. November 2008 von  
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Schneller, als sie im Laufe des Jahres gestiegen sind, purzeln derzeit die Benzinpreise in den USA wieder in den Keller. Nach dem landesweiten Spitzendurchschnittspreis von 4,17 Dollar pro Gallone (3,785 Liter) am 17.07.2008 liegt dieser nunmehr bei 2,18 Dollar für Regular. In Utah bezahlt man sogar nur 1,86 Dollar.

(Quelle, 25.11.2008)

Südkalifornien: Flash flood-Warnung

26. November 2008 von  
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Der National Weather Service hat eine flash flood-Warnung für die durch Waldbrände in den vergangenen Tagen niedergebrannten Gebiete in Santa Barbara, Ventura und Los Angeles herausgegeben. Ein Sturm bringt am Dienstag und Mittwoch Gewitter mit Niederschlägen zwischen 0,5 und 3 inch pro Stunde in die betroffenen Gebiete. Damit steigt die Gefahr von Springfluten (flash floods) an den ungeschützten Berghängen enorm.

(Quelle, 25.11.2008)

Mondän: Los Angeles (Phoenix)

25. November 2008 von  
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Normalsterblichen bleiben nur die “Star Maps” der Wohlstandskolonie und die Hollywood-Version in Spielfilmen wie “Pretty Women”. Die Aufnahmen dazu, räumt Ron Howard, “Botschafter” des Regent Beverly Wilthshire Hotels, ein, seien in Wahrheit gar nicht im Hotel gedreht worden, sondern in einem Nachbau im Studio. Trotzdem laufe die “Pretty-Woman-Suite” seither ganz hervorragend. Willkommen in L. A., wo Erfolge so schnell gemacht werden wie Millionen. Und Träume schon zerplatzen, wenn der Rest der Welt noch applaudiert. Tom Patchett, Erfinder der außerirdischen Comicfigur “ALF”, war noch gefeierter Drehbuchstar, als er von einem Tag auf den anderen zu schreiben aufhörte und seine Gagen in moderne Alltagskunst investierte – weil Hollywood nur noch “ALF”-Kopien wollte, statt wirklich neue Ideen. Patrick Swayze schmeißt zur Aufheiterung Chinaböller aus seinem Wohnwagen am Set seines neuesten Films “Loving Lulu”, weil das Sterben längst nicht so lustig ist, wie ein Millionenpublikum seit “Dirty Dancing” glaubt. Weil der Ruhm ihm einen Privatjet, eine Traumvilla und ein paar Millionen beschert, aber den ganz normalen Alltag gekostet hat. Und seine Film-Liebe Melanie Griffith meidet die Öffentlichkeit, weil sie es nicht ertragen kann, dass Fans ihrem Ehemann im echten Leben – Antonio Banderas – die Kleider vom Leib reißen, wenn sie einfach nur essen gehen wollen. “Miami Vice” Produzentin Diane Sillan kennt die Sorgen, Launen und Ängste ihrer Stars, das ist ihr Job. Streicheleinheiten für Starseelen, Kummerkasten für Hollywoodhelden. Diane muss Budgets einhalten. Und jeden Morgen steht sie um fünf Uhr auf und joggt zum Schwimmtraining im Universitätspool. Träume zu verwirklichen ist ein Knochenjob. Willkommen in L. A. Ein Film über Träume und Mythen, über Glitzerfassaden und Schönheitschirurgie, über Modezaren, deren Geschäfte man “by appointment only”, also nur mit Termin betreten darf, über Ashrams und Meditationswigwams im Garten einer Filmproduzentengattin, über die Fitnesstrainer der Stars, ihre Rechtsanwälte und PR-Strategen. Und über einen Software-Millionär, der sich seinen Kindertraum erfüllt, wenn er im Smoking und Cowboystiefeln bei einer Charity für 100000 Dollar das Recht ersteigert, an einem Formel-1-Rennen teilzunehmen. Willkommen in L. A.

VOXtours – “Burning Man” Festival in Nevada (VOX)

25. November 2008 von  
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Für die einen ist es die heißeste Wüstenparty auf diesem Globus, für andere die verrückteste Kunstausstellung, und für die nächsten die Selbsterfahrung ihres Lebens: das “Burning-Man”- Festival mitten in der Wüste von Nevada. “Der Burning Man ist eines der Dinge, die man in seinem Leben mal gesehen haben muss”, sagt die 31-jährige Romy aus Leipzig. Gemeinsam mit einer Freundin und dem Berliner Axel ist sie die staubigen Meilen bis zum Festivalgelände auf einem ausgetrockneten Salzsee gefahren. 50.000 Menschen leben eine Woche lang das Leben, das sie Zuhause nicht führen können. Sie schlüpfen in andere Rollen, stellen sich selbst zur Schau oder präsentieren Kunstwerke, die sie nur für dieses eine Event erdacht haben. Stefan und Ulrich sind schwäbische Tüftler, die eine Soundinstallation in die Wüste mitgebracht haben. Ein LKW voll technischer Geräte und “Tonsegel” wollen sie im Nirgendwo der mondartig anmutenden Landschaft aufstellen. Für den 30-jährigen Ingenieur Stefan ist das “Burning-Man”-Spektakel eine Parallelwelt, in der es keinen Kommerz gibt, in der kein Handy klingelt – die man sich aber selbst hart erarbeiten muss. Denn eine der Grundregeln des “Burning Man” ist Selbstverantwortung. Zu kaufen gibt es nichts. Alles was Stefan und Ulrich eine Woche lang brauchen, haben sie selbst mitgebracht. Und alles, wirklich alles, müssen sie wieder mitnehmen – sogar das Duschwasser. Nichts darf zurückbleiben. Und so ist neben allen Verrücktheiten das am meisten Verblüffende, dass man es der Wüste anschließend nicht anmerkt, wenn 50.000 Menschen hier eines der größten und schrillsten Festivals gefeiert haben.

California Dreamin – Goldrausch (Phoenix)

25. November 2008 von  
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Heute ist Bodie eine Geisterstadt, die Rangern bewacht wird. Touristen würden Bodie sonst Stück für Stück als Souvenir nach Hause tragen – zur Erinnerung an den ersten kalifornischen Goldrausch, Mitte des 19. Jahrhunderts. Die Gier nach schnellem Geld und Glück hat man hier zur Weltanschauung erhoben. Rock-Millionäre und Hollywood-Mogule, Software-Könige und Spekulanten – in Kalifornien hofft jeder auf seine Version des Klassikers: vom Tellerwäscher zum Millionär. Der zweite Teil der Reihe zeigt die Sonnen- und Schattenseiten des Goldrauschs: von Jamie Zawinski, dem Erfinder des ersten Internet-Browsers, bis zu Julia Butterfly Hill, die zwei Jahre lang auf einem 70 Meter hohen Redwood-Baum lebte, im Kampf gegen die Barone der Holzindustrie.

California Dreamin – Wilder Westen (Phoenix)

25. November 2008 von  
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Die Bewusstseinsindustrie von Hollywood trägt den kalifornischen Traum vom besseren Leben Tag für Tag in die Welt hinaus und hat so die Sehnsüchte von Generationen mobilisiert: einmal mit Blumen im Haar nach San Francisco oder mit der Garagenfirma in drei Tagen zum Milliardär! Seit dem ersten Goldrausch von 1849 pilgern Heerscharen von Glücksrittern an die Westküste – auf der Suche nach schnellem Geld oder spiritueller Erleuchtung. Die dreiteilige Reihe “California Dreamin” liefert die Bilder zum Mythos und Interviews mit Einheimischen und anderen Zugereisten. Eindrücke aus einem Land, in dem die Uhren zwar neun Stunden hinter unserer Zeit herticken, aber die Zukunft immer etwas früher beginnt. Die erste Folge zeigt die raue Seite des Wilden Westens: Otter und Braunbären, Surfer und Rock’n'Roller. 45 wilde Fernsehminuten über das Macho-Gehabe der Seeelefanten und der Hell’s Angels.

mareTV – Kalifornien (NDR)

25. November 2008 von  
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Kalifornien ist das Traumland in den USA, wo sich Land und Meer auf dramatische Weise begegnen: raue Steilküsten, endlose Strände und gigantische Brücken. “mareTV” nähert sich dem Mythos von der Pazifikseite, beobachtet die Menschen am Fuße der Golden Gate Bridge, flitzt mit Dune Buggys durch die spektakuläre Dünenlandschaft und trifft Yachtbesitzer in Newport Beach.

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