Zion: Middle Echo Canyon gesperrt

28. Mai 2009 von  
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Der Zugang zum Middle Echo Canyon wurde durch Verantwortliche des Zion National Parks vorübergehend gesperrt. Zuviele gestrandete Canyoneers hatten Hilfe benötigt. Superintendent Jock Whitworth sagte, einige Canyoneer seien wegen Schnee- und Eisblockaden gestrandet und mussten die Hilfe von Parkrangern in Anspruch nehmen, um aus dem Canyon herauszukommen. Aufgrund dieser neuerlichen Rettungsaktionen und der vergleichbaren derzeitigen Umstände mit denen in 2008, als am 21. Juni vier Canyoneers im Middle Echo Canyon ebenfalls festsaßen und vor ihrer Rettung dort übernachten mussten, hat der Superintendent entschieden, die Canyonarea zum Schutz der Besucher zu schließen.

Die Ranger werden regelmäßig die Verhältnisse im Canyon überprüfen, und wenn Schnee und Eis soweit geschmolzen sind, dass auch nicht professionelle Canyoneers mit Standardausrüstung passieren können, wird der Canyon wieder geöffnet.

Vergangene Woche mussten die Park Ranger in zwei Fällen festsitzende Canyoneers im Middle Echo Canyon retten. In beiden Fällen hatten die Canyoneers den technischen Abschnitt der Route problemfrei bewältigt, aber waren am Verlassen des Canyons durch eine große Wand aus Schnee und Eis gehindert. Sie wurden über Seilwinden vom Canyonrim aus geborgen. Verletzt wurde niemand. Mitglieder einer Gruppe hatten jedoch kein Permit erworben. Wäre dies geschehen und hätten sie die aktuellen Bedingungen im Canyon vor ihrer Tour geprüft wären diese Rettungsaktionen nicht notwendig geworden. Jede Canyoning Tour erfordert ein Backcountry Permit, das am Backcountry Permit Desk im Zion Canyon Visitor Center erworben werden kann. Dort sollte man sich auch über die derzeitigen Verhältnisse im Canyon erkundigen. Außerdem sollte man immer eine ungeplante zusätzliche Übernachtung für den Notfall einkalkulieren. Rettungsaktionen sind im Zion National Park nie garantiert und bedeuten für die Retter und die Hilfesuchenden ein gewisses Risiko.

Quelle: http://www.nationalparkstraveler.com/2009/05/tricky-conditions-lead-zion-national-park-officials-temporary-close-middle-echo-canyon-visit 26.05.2009

Kalifornien: Mittleres Erdbeben und Vorhersage

24. Mai 2009 von  
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Am Samstag hat ein mittelstarkes Beben der Stärke 4,7 Kalifornien erschüttert. Das Epizentrum lag rund 10 Kilometer südöstlich der Stadt Keeler in der Eastern Sierra, 320 km nördlich von Los Angeles in nur 100 Metern Tiefe. Nachdem erst vor knapp einer Woche zwei ähnlich starke Beben den dicht besiedelten südlichen Teil Kaliforniens erschüttert hatten rückt offenbar “The Big One” immer näher. Wissenschaftler haben bereits 2008 in einer Studie vorausgesagt, dass innerhalb der nächsten 30 Jahre mit 99,7 prozentiger Wahrscheinlichkeit ein Beben der Stärke 6,7 die Region erschüttern wird. Ein Beben der Stärke 7,5 sei in der Zeit zu 46 Prozent wahrscheinlich. Dabei sei der Großraum Los Angeles etwas stärker (rund 4 Prozent) gefährdet als die Region um San Francisco.

Der Geologische Dienst der USA (USGS) hat ein Erdbebenvorhersagesystem entwickelt, dass die Wahrscheinlichkeit eines Bebens auf einer Landkarte abbildet. Dargestellt wird die Wahrscheinlichkeit eines Bebens innerhalb der nächsten 24 Stunden, dessen Stärke auf der Mercalliskala den Level 6 übersteigt. Dies ist der Wert, ab dem sich schwere Möbel verschieben, Gegenstände von Regalen herabfallen, leichte Schäden an Gebäuden und feine Risse im Putz bilden können. Der Hauptzweck dieser Grafik ist jedoch die Nachbebenvorhersage.

Erdbebenvorhersage der nächsten 24 Stunden für Kalifornien

Erdbebenvorhersage der nächsten 24 Stunden für Kalifornien

Quelle: http://www.blick.ch/news/sda?newsid=20090524brd005 24.05.2009
Quelle: http://earthquake.usgs.gov/eqcenter/step/ 24.05.2009

Shania Twain: Greatest Hits

23. Mai 2009 von  
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Das New-Country Standard-Album für unterwegs bildet einen guten Kompromiss auch für Country-Muffel. Die 21 besten Musikstücke von Shania Twain machen dieses Album aus dem Jahr 2004 zu einem ganz besonderen Erlebnis. Die frische, teils freche und durchweg positive Musik ist besonders für lange Fahrten eine gute Musikwahl. Viele der Stücke werdet Ihr sicherlich schonmal gehört haben. Es ist eines meiner meistgehörten Alben im Südwesten, nicht zuletzt, weil es eben mehr New als Country ist. Mit dieser CD kann man eigentlich gar nichts falsch machen. Hört am besten selbst hinein; alle Stücke sind anspielbar. Kaufen würde ich dennoch die Komplett-CD, denn die kostet derzeit bei Amazon nur 4,89 EUR!

Meine Favoriten kann ich gar nicht auflisten; alle Stücke sind durchweg hervorragend, was ziemlich selten ist wie ich finde. Am tiefsten hat sich dennoch “Forever and for always” in mein Herz eingenistet.

Yosemite: Große Bäume verschwinden

23. Mai 2009 von  
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Der Klimawandel scheint nach Aussage von Wissenschaftlern seinen Tribut bei den ältesten und größten Tannen und Kiefern im Yosemite National Park einzufordern. Die Zahl an Bäumen mit einem großen Stammdurchmesser ist zwischen den 1930ern und den 1990ern in allen Bereichen des Waldes um 24 Prozent gefallen, sagte James Lutz von der University of Washington in Seattle. “Der Yosemite ist einer der am besten geschützten Orte (in den Vereinigten Staaten). Wenn der Rückgang hier auftritt, wird die Situation in weniger geschützten Gebieten nicht besser sein”, sagte Lutz der BBC in einem am Freitag veröffentlichten Interview. Der Rückgang scheint in einem unmittelbaren Zusammenhang mit gestiegenen Temperaturen und Wassermangel zu stehen. Die älteren, größeren Bäume, einschließlich der Kolorado-Tanne (white fir), Dreh-Kiefer (lodgepole pine) und Jeffreys Kiefer (jeffrey pine), sind die Schlüssel für die Gesundheit des Waldes, weil ihre Baumkronen einzigartige Lebensräume für Pflanzen und Tiere schützen und ernähren. “Diese großen, alten Bäume haben für Jahrhunderte gelebt und viele Dürre- und Hitzeperioden überdauert”, sagte Lutz. “Deshalb ist es umso überraschender, dass die aktuellen Verhältnisse diese robusten Überlebenskünstler nun beeinträchtigen.”

Quelle: http://www.upi.com/Science_News/2009/05/22/Yosemites-largest-trees-vanishing/UPI-25731243010503 22.05.2009

Arches: Landscape Arch ist der größte

23. Mai 2009 von  
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Staatliche Geologen aus Utah und eine Gruppe freiwilliger behaupten, sie hätten die Frage nach dem längsten natürlichen Steinbogen der Welt beantwortet. Die Antwort lautet Landscape Arch im Arches National Park in Südwest-Utah. Natürlich hängt alles davon ab, wie man misst. Aber Mitglieder der sich nur aus Freiwilligen zusammensetzenden Natural Arch and Bridge Society haben Jahre damit verbracht, standardisierte Maßstäbe festzulegen, die die horizontale Öffnung eines Bogens erfassen. Mit dieser Methode konnten sie ermitteln, dass der Landscape Arch etwa 290 feet weit ist. Kolob Arch im Zion National Park, der lange in Konkurrenz mit dem Landscape Arch um diesen Titel stand, ist drei feet schmaler. Grant Willis, ein Kartograph des Utah Geological Survey, sagte, das Gutachten der Gruppe, das sie zehn weitesten Bögen der Welt auflistet, liefere endlich eine definitive Antwort darauf, welcher Arch die größte Spannweite habe. “in meinen Augen wurde die Frage beantwortet”, sagte Willis. Es mag andere geben, die an anderen Maßstäben gemessen größer sind. Doch in diesen vereinheitlichten Gutachten ist der Landscape Arch der Gewinner.

Nach dem Landscape Arch und Kolob Arch folgen Aloba Arch in der Sahara, Wrather Arch im Paria Canyon, Arizona, die Morning Glory Bridge bei Moab, Utah, die Rainbow Bridge am Rainbow Bridge National Monument, Utah, Sipapu Natural Bridge im Natural Bridges National Monument, Utah, Stevens Arch nahe des Escalante River, Outlaw Arch im Dinosaur National Monument, Colorado, und die Snake Bridge in Sanostee, New Mexiko.

Quelle: http://www.chinadaily.com.cn/life/2009-05/22/content_7933884.htm 22.05.2009

Lake Mead: Fischsterben

23. Mai 2009 von  
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Der National Park Service meldet, dass Biologen derzeit versuchen, die Ursache für das Fischsterben, vornehmlich von Karpfen, im Lake Mead zu ermitteln. Mitarbeiter der Nevada und Arizona fish and garne haben Stichproben gesammelt. Mit den Testergebnissen wird Ende nächster Woche gerechnet. Der Park Service sagte, die Besucher am Memorial Day Wochenende könnten einen unangenehmen Geruch entlang des Colorado River Reservoir hinter dem Davis Dam nördlich von Laughlin und Bullhead City, Arizona wahrnehmen. Nach Aussage der Behörden gebe es derzeit keine bekannte Gefahr für Menschen, aber vorsorglich rät man von jeglichem Kontakt mit den toten Fischen ab. Nach Aussage des Park Service gab es in der Vergangenheit keine vergleichbare Meldung über Karpfensterben im Lake Mead.

Quelle: http://www.rgj.com/apps/pbcs.dll/article?AID=200990522008 22.05.2009

Yosemite: Tioga Pass ist offen

20. Mai 2009 von  
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Der Tioga Pass, eine der wichtigsten Verbindungen über die Sierra Nevada, ist seit dem 20.05.2009 um 10 Uhr morgens Ortszeit wieder für den Verkehr geöffnet. Dies ist zehn Tage früher als in 2008, aber neun Tage später als in 2007.

Bis auf weiteres wird es keine Dienstleistungen entlang der Strecke geben. Dennoch wird es rund um die Uhr Treibstoff in den Tankstellen geben. Bezahlt werden kann an den automatischen Zapfsäulen nur mit Kreditkarte. Der Tuolumne Meadows Campground sowie andere Campgrounds entlang der Route und das Tuolumne Visitor Center sind noch nicht geöffnet. Entlang der Tioga Road gibt es Plumpsklos. Alle Besuchereinrichtungen einschließlich der Campgrounds, Geschäfte, Tankstellen etc. werden im Laufe der nächsten Wochen öffnen.

Quelle: http://www.nps.gov/yose/planyourvisit/conditions.htm 20.05.2009
Quelle: http://www.nationalparkstraveler.com/2009/05/tioga-pass-yosemite-national-park-open-wednesday 19.05.2009

Unterwegs in Amerika – Von Kalifornien nach Texas (3sat)

20. Mai 2009 von  
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Was denken die Amerikaner wirklich? Was sind ihre Sorgen, Hoffnungen, Probleme und Freuden? In ihrer fünfteiligen Dokumentation reist Petra Haffter durch die USA und lernt ihre Bewohner näher kennen. In der Mojavewüste gibt es nicht nur Kojoten und Kakteen. In 29 Palms, einer alten Oase, liegt versteckt ein romantisches Paradies, in dem Jane Smith und ihre Eltern die Überreste einer alten Minenstadt in ein Motel verwandelt haben. Gleich hinter diesem Ort üben auf ihrem größten Heimatstützpunkt die US-Marines für den Ernstfall, zum Beispiel für ihren Einsatz im Irak und in Afghanistan. Über den Joshua Tree National Park führt die Reise weiter über die Route 66, die “Mutter aller Straßen”, vorbei an Leuchtreklamen, Bars und Oldtimern zur majestätischen Traumkulisse der “Painted Desert”, der bemalten Wüste im Bundesstaat Arizona. Tatsächlich sieht sie so aus, als wäre ein Maler mit gigantischem Pinsel durch sie hindurchgegangen. Weniger malerisch ist die Realität von Texas. Für Zehntausende Immigranten aus Mittel- und Südamerika ist El Paso das Tor zu einer besseren Zukunft. Doch für die amerikanischen Behörden ist die Stadt die undichte Hintertür für den endlosen Strom illegaler Einwanderer. Das Einwanderungsland USA hat Angst, dass zu viele Südamerikaner das Land überschwemmen. Immer mehr Mauern, Maschendrahtzäune und Wachtürme sichern die Grenze der USA zu Mexiko. Amerikas wirkliche Grausamkeit aber lauert in Huntsville, Texas, der Stadt des Todes. Der Ort ist vor allem für seinen Strafvollzug berühmt und für die Vollstreckung der Todesstrafe. Auch Ker’Sean Ramey wartet dort auf seine Hinrichtung. Er kann sich nicht vorstellen, dass es je zur Vollstreckung kommen könnte. Noch hofft er auf ein Berufungsverfahren und auf Hilfe von draußen.

Unterwegs in Amerika – Von Nevada an die kalifornische Westküste (3sat)

20. Mai 2009 von  
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Was denken die Amerikaner wirklich? Was sind ihre Sorgen, Hoffnungen, Probleme und Freuden? In ihrer fünfteiligen Dokumentation reist Petra Haffter durch die USA und lernt ihre Bewohner näher kennen. Wie einst die Goldgräber beim großen Goldrausch, die Eisenbahnarbeiter und die Siedler strömen auch heute noch Glücksritter nach Nevada und Kalifornien. Es sind Immobilienmakler, Anlageberater, Börsengewinnler, Entertainer und Aussteiger. Vor allem nach Nevada zieht es sie. Dort gibt es mehr Land und größere Häuser für weniger Geld. Reno, die “hässliche Schwester” von Las Vegas, versucht, sich der schäbigen Etablissements der Vergangenheit zu entledigen und mit Las Vegas gleichzuziehen. Im kalifornischen Santa Monica, eine der beliebtesten und teuersten Wohngegenden im Großraum Los Angeles, lebt die Finanzexpertin Sally Pai. Die Exil-Chinesin ist in Japan aufgewachsen und hat an der New Yorker Wall Street ihr Glück gemacht. Nun sucht sie unter der Sonne Kaliforniens nach ihrem privaten Glück. Das hat eine 85-jährige Primaballerina aus New York im Death Valley gefunden. Sie tritt dort in einem ehemals verlassenen Theater auf. John Cerney ist Maler und illustriert die Küstenstraße mit überdimensionalen Ausschneidefiguren, die mal Landarbeiter und mal Berühmtheiten zeigen. Für sie alle ist Kalifornien noch immer das Land der Träume. Selbst wenn manchmal die Erde bebt und ein großes Feuer ausbricht.

Unterwegs in Amerika – Durch den Mittleren Westen nach Utah (3sat)

20. Mai 2009 von  
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Was denken die Amerikaner wirklich? Was sind ihre Sorgen, Hoffnungen, Probleme und Freuden? In ihrer fünfteiligen Dokumentation reist Petra Haffter durch die USA lernt ihre Bewohner näher kennen. Die zweite Folge führt im Mittleren Westen entlang der Großen Seen nach Cleveland, Detroit und Chicago, einst Ballungsgebiete der Schwerindustrie. Nicht alle Städte haben den wirtschaftlichen Wandel, der mit dem Niedergang der Industrie einherging, überstanden. Detroit zeigt sich als Verlierer, während Chicago als Architekturhochburg in neuem Glanz erstrahlt. Auch die junge Stararchitektin Jeanne Gang baut mit am neuen Image der Stadt und achtet dabei auf ökologische Verträglichkeit. Jeanne Gang steht für eine neue Generation von Amerikanern, die das Bild des Landes verändern. Highways überspannen den Mittleren Westen wie ein Spinnennetz. Auf ihnen trifft man Männer wie den Fernfahrer Jeremy Fartal. Er weiß eigentlich nicht viel über die Gegenden, durch die er tagein tagaus fährt. Dafür kennt er sich mit Geschwindigkeitsbegrenzungen, Raststätten und Motoren aus. Er hat sich auf Viehtransporte spezialisiert, die Arbeit bestimmt sein Leben – für Politik interessiert er sich nicht. In Salt Lake City, einem Etappenziel der Kontinentdurchquerung, verkauft Sandra Tanner Bücher, die sich kritisch mit dem Utah bestimmenden Mormonentum auseinandersetzen. Sie hilft denjenigen, die aus der strengen Glaubensgemeinschaft ausbrechen wollen.

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