Expedition nach San Francisco (Phoenix)
25. Juni 2009 von Stefan Kremer
Abgelegt unter TV-Tipps
Das Ziel der Siedler: die San Francisco Bay. Hier gründete ihr Anführer, Commandante Juan Bautista de Anza, im Frühjahr 1776 die Stadt San Francisco. Heute steht der Anza Trail unter Denkmalschutz, verwaltet vom US Nationalpark-Service. 2000 Kilometer Strecke auf Highways und einsamen Nebenstraßen von Tucson, Arizona bis San Francisco. Wer dem Trail folgt, erlebt ein u201eroad movieu201c besonderer Art. Entlang der historischen Route öffnet sich ein faszinierender Bilderbogen aus Kakteenwüsten und riesigen Sanddünen, Pazifikstränden und uralten Redwoodwäldern, aus Indianerreservaten und quirligen Metropolen. Es gibt malerische Missionskirchen zu entdecken und manch andere spanische Relikte. Aber auch moderne kalifornische Weinstädtchen liegen am Anza Trail. Und das Hightech-Zentrum Silicon Valley.
Wer war Harvey Milk? (3sat)
25. Juni 2009 von Stefan Kremer
Abgelegt unter TV-Tipps
San Francisco in den 1970er Jahren: Rund um die Castro Street entsteht das erste von Schwulen geprägte Stadtviertel. Die früher unsichtbare Minderheit entwickelt ein neues Selbstbewusstsein, und es ist nur eine Frage der Zeit, bis sich dieses auch politisch manifestiert. In diesem Klima der Emanzipation wird der charismatische Schwulen-Aktivist Harvey Milk zum ersten offen homosexuellen Stadtverordneten. Schnell wird er populär, denn er praktiziert Bürgernähe, organisiert Nachbarschaftshilfen und setzt sich für Minderheiten ein. 1978 nimmt Harvey Milk entschieden gegen die “Briggs-Initiative” Stellung, eine Anti-Schwulen-Kampagne. Zusammen mit dem progressiven Bürgermeister George Moscone erarbeitet er eine Gesetzesvorlage zur Sicherung der Rechte von Homosexuellen, die auch von der Stadtverordnetenversammlung verabschiedet wird. Die einzige Gegenstimme kommt von seinem späteren Mörder Dan White, der nach seinen Worten ein Zeichen “gegen den moralischen Verfall der Stadt” setzen will.
California Dreamin’ – Traumfabrik (Phoenix)
25. Juni 2009 von Stefan Kremer
Abgelegt unter TV-Tipps
Kinofilme und Fernsehserien tragen den kalifornischen Lebensstil von Kuala Lumpur bis Reykjavik. Jeder Kellner in L.A. ist ein zukünftiger Fernsehstar. Und Drehbuchautoren gäben so ziemlich alles für den großen Durchbruch. Bilder aus einer fremden Welt, die einem merkwürdig vertraut vorkommt – made in Hollywood eben. Die dritte Folge besucht unter anderem Hollywoods Super-Produzenten Peter Guber, Schauspieler Paul Hogan und Stan Winston, den “Special-Effect-Guru” der Filmindustrie.
California Dreamin’ – Goldrausch (Phoenix)
25. Juni 2009 von Stefan Kremer
Abgelegt unter TV-Tipps
Heute ist Bodie eine Geisterstadt, die von Rangern bewacht wird. Touristen würden Bodie sonst Stück für Stück als Souvenir nach Hause tragen – zur Erinnerung an den ersten kalifornischen Goldrausch, Mitte des 19. Jahrhunderts. Die Gier nach schnellem Geld und Glück hat man hier zur Weltanschauung erhoben. Rock-Millionäre und Hollywood-Mogule, Software-Könige und Spekulanten – in Kalifornien hofft jeder auf seine Version des Klassikers: vom Tellerwäscher zum Millionär. Der zweite Teil der Reihe zeigt die Sonnen- und Schattenseiten des Goldrauschs: von Jamie Zawinski, dem Erfinder des ersten Internet-Browsers, bis zu Julia Butterfly Hill, die zwei Jahre lang auf einem 70 Meter hohen Redwood-Baum lebte, im Kampf gegen die Barone der Holzindustrie.
California Dreamin’ – Wilder Westen (Phoenix)
25. Juni 2009 von Stefan Kremer
Abgelegt unter TV-Tipps
Die Bewusstseinsindustrie von Hollywood trägt den kalifornischen Traum vom besseren Leben Tag für Tag in die Welt hinaus und hat so die Sehnsüchte von Generationen mobilisiert: einmal mit Blumen im Haar nach San Francisco oder mit der Garagenfirma in drei Tagen zum Milliardär! Seit dem ersten Goldrausch von 1849 pilgern Heerscharen von Glücksrittern an die Westküste – auf der Suche nach schnellem Geld oder spiritueller Erleuchtung. Die dreiteilige Reihe “California Dreamin” liefert die Bilder zum Mythos und Interviews mit Einheimischen und anderen Zugereisten. Eindrücke aus einem Land, in dem die Uhren zwar neun Stunden hinter unserer Zeit herticken, aber die Zukunft immer etwas früher beginnt. Die erste Folge zeigt die raue Seite des Wilden Westens: Otter und Braunbären, Surfer und Rock’n'Roller. 45 wilde Fernsehminuten über das Macho-Gehabe der Seeelefanten und der Hell’s Angels.
Planet Erde – Waldwelten (rbb)
25. Juni 2009 von Stefan Kremer
Abgelegt unter TV-Tipps
Die größte Waldlandschaft der Erde ist die Taiga. Wie ein Gürtel liegt sie rund um den nördlichen Erdball. Ein Drittel aller Bäume wachsen hier, mehr als in den tropischen Regenwäldern. Die Taiga produziert soviel Sauerstoff, dass sich dies auf die gesamte Erdatmosphäre auswirkt. Auffallend ist nur, dass sich in diesen riesigen Waldgebieten wenig Tiere zeigen. Bäume sind großartige Lebensformen, ob Zentimeter groß wie in den arktischen Tundren oder als Riesen wie die Mammutbäume in Kalifornien. Sie erbringen wahre Höchstleistungen, genau wie die Kamera, die sich Meter um Meter den Stamm dieser Giganten hinauf bewegt. Uralt sind die Grannenkiefern, älter als die ägyptischen Pyramiden und sie leben immer noch. Auf der Südhalbkugel im chilenischen Valdivia Urwald leben die kleinsten Hirsche der Welt mit einer Schulterhöhe von gerade mal 30 Zentimetern. Der Kodkod – die kleinste Katze von ganz Amerika – ist ein fleißiger Mottenjäger. Die Laubwälder Nordamerikas und Europas bieten zahlreichen Tieren einen Lebensraum. Trotzdem vergehen 17 Jahre, ehe an der nordamerikanischen Ostküste Milliarden von Zikaden aufwachen. Der richtige Augenblick zum Schlüpfen ist dann für sie gekommen, und der Wald wird gestürmt. Der größte Massenschlupf von Insekten. Und werden die Tage kürzer, stürzen sich große Teile der nordamerikanischen Wälder in einen spektakulären Farbenrausch. Selbst aus dem Weltraum lässt sich diese einzigartige Farb-Sinfonie erkennen.



Zu Google hinzufügen 