Sinatra – Star der Mafia (3sat)

30. Dezember 2009 von  
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2. Von Mythos und Macht

Als die Mafiageschäfte in Kuba nach Fidel Castros Machtübernahme immer schlechter liefen, avancierte Las Vegas in den 1950er Jahren zu einem neuen Havanna, einem Mekka für Spieler. Frank Sinatra war der Star. Es war die Zeit des legendären “Rat Packs”. Das “Rattenpack” – Frank Sinatra, Dean Martin, Sammy Davis Jr. und Peter Lawford – waren die männlichen Idole ihrer Generation. Die vier drehten Hollywoodstreifen wie “Ocean’s Eleven”, die zu Dauerbrennern wurden und feierten ihre legendären Erfolge im Hotelcasino “The Sands”, an dem die Mafia und Sinatra Teilhaber waren. Sinatra war wieder ganz oben. Anfang der 1960er Jahre versuchte auch die Politik, Sinatras Ruhm und Ansehen für ihre Zwecke einzusetzen. 1960 kam John F. Kennedy das erste Mal nach Las Vegas. Er wollte Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika werden und suchte die Unterstützung der Stars. Kennedy wollte Sinatras Ruhm nutzen – und über ihn Verbindung zur Mafia aufnehmen. Denn mit ihrer Hilfe, so glaubte der Präsidentschaftskandidat, konnte er sich den Wahlkreis Chicago für seinen Erfolg sichern. Die Mafia erhoffte sich von dem Deal einen guten Kontakt zum neuen Präsidenten. Doch für sie ging die Rechnung nicht auf: Kennedy machte seinen Bruder Robert zum Generalstaatsanwalt, der dem organisierten Verbrechen den Kampf ansagte. Nach der gewonnenen Wahl ließ Kennedy Sinatra fallen. Für seine ehemaligen Freunde aus der Unterwelt war er nutzlos geworden. In Las Vegas übernahmen die Großindustriellen die Macht, die Zeit der großen Mafiabosse ging zu Ende. Und zwischen Rock ‘n’ Roll und Vietnamkriegs-Generation schien niemand mehr Sinatras Musik hören zu wollen. Seine vierte und letzte Ehefrau Barbara brachte ihn schließlich wieder in die Konzertsäle. Zwischen 1977 und 1990 gab er fast 1.000 Konzerte. Der zweite Teil von “Sinatra – Star der Mafia” von Christopher Olgiati beschreibt die zweite Hälfte von Sinatras Karriere, schwankend zwischen grandiosem Entertainment und Bühnenangst, einer großen Liebe und unzähligen Affären, seriöser Politik und organisiertem Verbrechen.

Grand Canyon: Pipelinebruch am North Kaibab Trail

30. Dezember 2009 von  
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Ein Pipelineschaden unterhalb der vierten Brücke (etwa 3,5 Meilen nördlich der Phantom Ranch) hat den North Kaibab Trail im Grand Canyon bis Ribbon Falls, Cottonwood, Roaring Springs und zum North Rim unpassierbar gemacht. Der Zugang zum Clear Creek (AK9) ist nicht betroffen. Trinkwasser ist bis jetzt an der Phantom Ranch verfügbar. Weitere Informationen gibt das Backcountry Information Center unter 928-638-7875.

Blick vom South Rim auf die Phantom Ranch. Fotoquelle: Stefan Kremer

Quelle: http://www.nps.gov/grca/planyourvisit/trail-closures.htm#CP_JUMP_425182 29.12.2009

San Francisco: Seelöwen sind verschwunden

29. Dezember 2009 von  
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Nachdem die Seelöwenpopulation an Pier 39 in San Francisco vor kurzem erst eine Rekordgröße erreicht hatte sind nun plötzlich nahezu alle Seelöwen verschwunden. Am Montag morgen wurden nur noch vier Seelöwen gesichtet. “Es geschah praktisch über Nacht”, sagte Sheila Chandor, die solch ein Ereignis in ihrer 24jährigen Tätigkeit als Harbor Master von Pier 39 nach eigenen Angaben noch nicht erlebt hat.

Leere Seelöwen-Pontons am Pier 39. Fotoquelle: Stefan Kremer

Leere Seelöwen-Pontons am Pier 39. Fotoquelle: Stefan Kremer

Sie erklärte, dass die Seelöwen regelmäßig zu großen Teilen ihren Lageplatz verlassen um turnusmäßig auftretende Fischschwärme zu suchen oder ihrem Fortpflanzungszyklus zu folgen. Aber immer seien große Kontingente zurückgeblieben. “Es ist nun komplett verkehrtherum. Normalerweise verlässt im Sommer die Mehrheit der geschlechtsreifen Tiere den Hafen um sich fortzupflanzen und lässt nur etwa 40 jüngere Tiere zurück. Im Winter versammeln sich dann wieder alle am Pier 39 und es gibt die größte Herde. Das ist also im Moment extrem ungewöhnlich”, so Chandor.

Mehr als 1.500 Seelöwen bewohnten in der dritten Novemberwoche Pier 39, was einen neuen Rekord darstellte (siehe http://www.usa-reporter.com/reporter/?p=2161). Um den Thanksgiving Day herum verschwanden sie einfach.

Shelbi Stoudt vom Marine Mammal Center in Sausalito, einer Organisation die immer wieder Seelöwen rettet, vermutet, dass die Tiere einer Nahrungsmittelquelle gefolgt seien und sich so von der Küste entfernt hätten. Aber Stoudt betonte, es gäbe keine wissenschaftliche Erkenntnis darüber, wo die Seelöwen hingezogen seien.

“Sie werden wiederkehren”, sagte Chandor. “Sie mögen es hier. Was kann man an diesem Ort nicht mögen? Sie bekommen Nahrung und persönlichen Service. Wir reinigen die Pontons für sie. Es ist wie das beste Hotel was sie sich vorstellen können.”

Quelle: http://cbs5.com/local/sea.lions.disappear.2.1394760.html 28.12.2009

Las Vegas: Zwei neue Hoteltürme

27. Dezember 2009 von  
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Zwei weitere Kasinos werden in Kürze neue Hoteltürme eröffnen, und das nur zwei Wochen nach der Eröffnung des 4.000-Gästezimmer umfassenden neuen Aria Resort and Casino am Las Vegas Strip.

Der 1.201 Zimmer umfassende PH Tower am Planet Hollywood Resort und der 374 Zimmer große HRH Tower des Hard Rock Hotels werden am Montag ihre Türen öffnen.

Manager der beiden Hotels sagten, es handele sich um luxuriöse Zimmer im oberen Preissegment.

Der Präsident von Planet Hollywood, Bill Feather, sagte, die Räume im 52-stöckigen PH Tower am Las Vegas Strip wären für die “gehobenen Gäste, die ein nur aus Suiten bestehendes Angebot genießen möchten.”

Randy Kwasniewski, Hotelchef des Hard Rock Hotels, meinte, der HRH tower an der Harmon Avenue sei Teil einer 750 Millionen Dollar teuren Erweiterung, die sich an Gäste richte, die nach einer “boutique experience” suchten. Sieben Zimmer des Hard Rock Hotel towers sind Penthouse Suiten, acht werden Villen mit Spa sein.

Quelle: http://abcnews.go.com/Business/wireStory?id=9423972 25.12.2009

Big Sur: Renovierung von zwei Wanderwegen

27. Dezember 2009 von  
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Am Pine Ridge Trail und Terrace Creek Trail werden zwischen dem 11.01.2010 und 22.01.2010 Bautrupps die Wege verbessern und Grünschnitt durchführen. Dabei werden auch Sprengungen stattfinden. Teile des Pine Ridge Trails sind von bei einem Wintersturm umgestürzten Bäumen blockiert. Der 10,5 Meilen lange Terrace Creek Trail (von Highway 1 zur Big Sur Station) und das Camp werden während der Zeit komplett geschlossen. Der 23 Meilen lange Pine Ridge Trail (von China Camp zum Big Sur River), das Ventana Camp und das Barlow Flat Camp werden zeitweilig schließen. Man wird mit Behinderungen von bis zu vier Stunden rechnen müssen.

Big Sur Station

Big Sur Station. Fotoquelle: Stefan Kremer

Im Visitors Center at Big Sur Station und im Monterey Ranger District Office werden täglich aktualisierte Updates über die Schließungstermine ausgehängt. Für weitere Informationen und Updates kann man sich an das Visitors Center at Big Sur Station (831-667-2315) oder an den Monterey Ranger District (831-385-5434) wenden.

Quelle: http://www.kcba.com/Global/story.asp?S=11725375 24.12.2009

Mojave: Zwei neue National Monuments geplant

23. Dezember 2009 von  
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US-Senatorin Dianne Feinstein hat am Montag einen Gesetzentwurf in den Kongress eingebracht, der die Schaffung zweier neuer Nationalparks in der Nähe des Coachella Valley vorsieht. Dort gibt es neben einzigartiger Fauna wie Bighorn Sheeps und Desert Tortoises schützenswerte erloschene Vulkane, Sanddünen und vorzeitliche Petroglyphen. Außerdem sollen dem Joshua Tree National Park, dem Mojave Preserve und dem Death Valley National Park mehr Land hinzugefügt werden.

Das zur Debatte stehende Gesetz, genannt “California Desert Conservation and Recreation Act of 2010″, wurde bisher durch lang anhaltende Debatten zwischen Naturschützern und Interessenvertretern für erneuerbare Energien sowie Off-Road Freizeitgestaltung verzögert. Die nun eingebrachte Vorlage sieht die Schaffung folgender Parks vor:

  • “The Mojave Trails National Monument” wird mit einer Fläche von 941.000 acres entlang eines 105 Meilen langen Abschnitts der Route 66 zwischen Ludlow und Needles errichtet. Es befindet sich auf Land des Bundes und eines ehemaligen Eisenbahnunternehmens.
  • “Sand to Snow National Monument” mit einer Fläche von 134.000 acres zwischen Joshua Tree und dem San Bernardino National Forest in den San Bernardino und Riverside Counties errichtet. Seine vielschichtigen Lebensräume reichen von Wüstenzonen bis zu Wäldern auf 2.700 Meter über dem Meeresspiegel.
Blick auf das Coachella Valley von Keys View. Fotoquelle: Stefan Kremer

Blick auf das Coachella Valley von Keys View. Fotoquelle: Stefan Kremer

Außerdem würde Joshua Tree um 2.900 acres an seiner Nordseite erweitert, die Mojave Preserve um 30.000 acres und das Death Valley um 41.000 acres an seiner Südgrenze. Beim Trainingscenter der US Army in Fort Irwin würde zudem eine Fläche von 250.000 acres als Wilderness deklariert.

Feinstein, Autorin des California Desert Protection Act von 1994, spricht sich dafür aus, das Gesetz mit höchster Priorität zu behandeln. “Im günstigsten Fall wird es Ende 2010 verabschiedet”, sagte sie in einem Interview.

Das Bureau of Land Management beschäftigt sich derzeit mit 130 Anträgen zur Errichtung von Solar- und Windenergiegewinnungsanlagen in der California Desert, die mehr als 1 Million acres öffentlichen Lands in Anspruch nehmen würden. Mindestens 19 dieser Vorhaben befinden sich auf Gebieten, die für das Mojave Trails Monument vorgesehen sind, so Feinstein, die ihre Bedenken diesbezüglich mit dem Innenminister Ken Salazar besprochen hat.

Buford Crites, Vizepräsident des Board of the Friends of the Desert Mountains, einer lokalen Naturschutzorganisation, sagte, das Sand to Snow Monument “wird die perfekte Ergänzung zu den bereits bestehenden Naturschutzgebieten in und um das Coachella Valley sein. Es wird die Lebenszonen der wildlebenden Tiere und den Pacific Crest Trail schützen sowie den malerischen Horizont zahlreicher Ortschaften in der Wüste erhalten.”

Quelle: http://www.mydesert.com/apps/pbcs.dll/article?AID=200991221034 21.12.2009
Quelle: http://www.nationalparkstraveler.com/2009/12/senator-feinstein-offers-legislation-protect-desertscape-and-around-death-valley-joshua-tree-nationa5119 21.12.2009

Seen in Kalifornien und Nevada erwärmen sich

23. Dezember 2009 von  
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Nach einer neuen Studie der NASA erhöhen sich die durchschnittlichen Oberflächentemperaturen der großen Seen in Kalifornien und Nevada rapide.

Blick von Heavenlys auf South Lake Tahoe. Fotoquelle: Stefan Kremer

Blick von Heavenlys auf South Lake Tahoe. Fotoquelle: Stefan Kremer

Wärmebildaufnahmen vom Moderate Resolution Imaging Spectroradiometer an Bord der NASA-Satelliten Terra und Aqua sowie von einer Reihe europäischer Radiometer wurden genutzt um die thermischen Veränderungen in sechs großen Seen in Kalifornien und Nevada zu messen: Lake Tahoe, Mono Lake, Pyramid Lake, Walker Lake, Lake Almanor und Clear Lake. Die Ergebnisse zeigen, dass sich zwischen 1992 und 2008 die durchnittliche nächtliche Oberflächentemperatur während der Monate Juli, August und September um 0,11 Grad Celsius pro Jahr erhöht hat. Die Messergebnisse wurden mit an den Seen direkt ermittelten Daten validiert. Diese starken Veränderungen werden eine signifikante Auswirkung auf die Ökosysteme der Seen haben.

(Kommentar der Redaktion: Dieser Artikel zeigt, wie wenig das Thema Globale Erderwärmung und die daraus resultierenden Probleme derzeit noch in den USA wahrgenommen wird.)

Quelle: http://www.physorg.com/news180630986.html 21.12.2009

Las Vegas: Monorail bankrott

20. Dezember 2009 von  
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Nach Aussage von Vermögensverwaltern könnte die Las Vegas Monorail Gläubigerschutz nach Chapter 11 beantragen, um Anleiheschulden zu reorganisieren. Vorstandsmitglied Bruce Woodbury sagte, das Unternehmen habe nicht genug Geld durch Fahrpreise eingenommen um die 650 Millionen Dollar für die Konstruktion des Systems im Juli 2004 und die Rückzahlung des Anfangsdarlehen zurückzuzahlen.

Las-Vegas-Monorail

Las Vegas Monorail



Das 3,9 Meilen lange Bahnsystem verbindet auf Hochgleisen mehrere große Hotelkasinos und das Las Vegas Convention Center auf der östlichen Seite des Las Vegas Strip.

Woodbury sagte, man verfolge immer noch Pläne, für 500 Millionen Dollar den McCarran International Airport sowie weitere Resorts am Strip anzubinden um die Einnahmen zu erhöhen. Aber bis die jetzigen Schulden umfinanziert seien wird das Unternehmen vermutlich keine Finanzierer finden, so Woodbury weiter.

Quelle: http://www.mercurynews.com/news/ci_14026714 18.12.2009

Las Vegas: Aria Resort and Casino eröffnet

17. Dezember 2009 von  
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Das Aria Resort and Casino, neuestes und teuerstes Hotel am Las Vegas Strip, hat am Mittwoch Abend seine Eröffnung gefeiert. Das 4.000 Zimmer umfassende Hotel ist das zentrale Gebäude des 8,5 Milliarden Dollar teuren CityCenter Komplex. Kurz vor Mitternacht wurde das 61-geschossige Gebäude mit Feuerwerk und Fanfaren offiziell eingeweiht und ist nun in wirtschaftlich schwierigen Zeiten Teil des neuen Herzstückes der Kasinometropole.

]” class=”kblinker” target=”_blank” title=”Mehr über Aria Resort »”>Aria Resort and Casino im CityCenter”]Aria Resort and Casino“Dies ist wirklich das Las Vegas des 21. Jahrhunderts”, sagte Architekt Cesar Pelli, dessen Team das Aria entworfen hatte. “Es setzt sehr hohe Standards, die schwer zu überbieten sein werden – aber ich hoffe, sie (die Konkurrenz) versuchen es.”

Etwa 5.000 VIPs waren am Abend im Aria eingetroffen um an einer Gala teilzunehmen, bei der Dom Perignon Champagner und hors d’oeuvres von Kaviar, Meeresfrüchten und anderen Delikatessen kredenzt wurden. Models flankierten die Gänge und Kasinomanager begrüßten die Gäste während hunderte in einen Theatersaal strömten, wo eine Vorschau auf die neue Cirque du Soleil Show gezeigt wurde, die Elvis thematisiert und im Februar debütieren wird.

“Es ist wunderbar”, sagte der 73-jährige Rentner Bernard Bouley aus Saint Jerome, Kanada. Boley wartete mit einem Freund in einem kleinen Park außerhalb der Crystals Mall und spähte durch die Türen in die Lobby des Aria, blickte auf die farbenfroh sprudelnden Fontänen. Beide wollten das Kasino betreten sobald es geöffnet hatte.

“Wir haben erst heute Morgen davon erfahren”, sagte Bouley. “Der Busfahrer hat uns erzählt, dass es heute eröffnet wird.”

Einige Stunden zuvor dankten die Besitzer des CityCenters, MGM Mirage und Dubai World, den Architekten und Angestellten und sich selbst bei einer Morgenzeremonie. Flankiert von Managern und Angestellten des Unternehmens läutete der CEO des MGM Mirage, Jim Murren, eine Glocke, die üblicherweise für Preisboxkämpfe im MGM Grand und zum Schließen der New York Stock Exchange verwendet wird. Aktien des MGM Mirage blieben derweil unverändert bei 10.35 Dollar am Mittwoch.

Ein Mitarbeiter der Glücksspiel-Regulierungsbehörde von Nevada verglich im letzten Monat die Entwicklung des CityCenters mit einem zwölfrundigen Boxkampf, bei der die Eröffnung die Halbzeit darstelle. “Ich denke ganz eindeutig, dass das die Glocke zur siebten Runde war. Unser Gegner wird schwächer”, sagte Murren zur The Associated Press nachdem er die Glocke 56 mal geläutet hatte. “Unser Gegner – die Wirtschaft, die Rezession, die Wirtschaftskrise – ist nun derjenige, der kurz vor dem K.O. steht während wir das Heft des Handelns übernommen haben und an Stärke gewinnen.”

Nachdem das CityCenter nun seine Arbeit aufgenommen hat liegt es an den 12.000 Angestellten, für Unterhaltung zu sorgen und in der einzigartigen Umgebung dafür zu sorgen, dass die Gäste immer wieder zurückkehren, so Murren. Er hatte zuvor seinen Mitarbeitern in einer Email mitgeteilt, dass die Eröffnung des Aria, das das einzige Kasino im CityCenter beherbergt, den Touristen das Projekt so erfahren lässt, wie es insgesamt geplant war, und nicht stückchenweise. Andere Teile des 67 acre umfassenden Projektes hatten bereits Anfang des Monats eröffnet. “Das ist nicht nur eine weitere Eröffnung.”

Mit dem Aria und den übrigen Hotels des CityCenter – dem Mandarin Oriental und Vdara, wird die Zimmerkapazität am Las Vegas Strip um 8,5 Prozent wachsen, sagte Robin Farley, Analyst von UBS Investment Research.

Murren sagte gegenüber der Associated Press, dass sich die Investoren gefragt hatten, ob das CityCenter überhaupt fertiggestellt würde. Nun wollen sie wissen, ob es bei der derzeitigen Wirtschaftslage erfolgreich sein kann ohne die eigenen Hotels und Kasinos zu benachteiligen. MGM Mirage besitzt die meisten Kasinos am Strip. Aber Murren glaubt, das CityCenter werde die übrigen Einrichtungen des Unternehmens stärken und nicht schwächen.

Der Zimmerzuwachs besorgt indes die Mitstreiter da die Besucherzahlen in Las Vegas in den letzten beiden Jahren abgenommen haben und die Verbraucher weniger Geld für Reisen und Glücksspiel ausgeben.

Am Dienstag erst hatte ein Sprecher des Sahara, das drei Meilen vom CityCenter entfernt liegt, mitgeteilt, man würde zwei der drei Hoteltürme vorübergehend schließen solange die Nachfrage derart gering sei. Ein Tag zuvor hatte das Binion’s Gambling Hall & Hotel mit 365 Gästezimmern in Downtown Las Vegas komplett geschlossen und seine 100 Mitarbeiter entlassen.

Die Konkurrenz befürchtet, dass durch das CityCenter der Preiskampf in der preiswerten Zimmerkategorie weiter zunimmt, um die Belegung weiter zu gewährleisten. Aber Murren und andere Funktionäre von MGM Mirage meinen, dass das CityCenter insgesamt Las Vegas helfen werde, die Besuchszahlen anzukurbeln und es damit ein Katalyst für eine langfristige Blütezeit sei.

Quelle: http://www.washingtonexaminer.com/nation/aria-casino-centerpiece-of-85b-citycenter-opening-on-vegas-strip-with-fireworks-fanfare-79481962.html 17.12.2009

San Francisco: Rauchen soll weiter eingeschränkt werden

17. Dezember 2009 von  
Abgelegt unter Newsticker des Südwestens

San Francisco, seit über einem Jahrzehnt Vorreiter der Anti-Raucher-Kampagne als die Stadt, die als eine der ersten beschloss, Rauchen am Arbeitsplatz zu verbieten, ist nun kurz davor, sehr viel strengere Beschränkungen für öffentliches Rauchen einzuführen. Demnach wird es Rauchern nicht mehr erlaubt sein, nahe Türen, Belüftungsöffnungen oder zu öffnenden Fenstern jeglicher Gebäude ihren Qualm in die Luft abzulassen. Gäste in Restaurants dürften nicht mehr an Tischen außerhalb des Gebäudes rauchen. Ebenso wäre es auf Märkten, in Warteschlangen von Kinos, Konzerten und Sportveranstaltungen, neben Geldautomaten und Taxiständen verboten. Das Rauchverbot in und in der Nähe von Nahverkehrshaltestellen würde erweitert. Parks und Taxis sind bereits Nichtraucherzonen.

Das Ziel, so Supervisor Eric Mar, Hauptbefürworter des Gesetzesentwurfs, der am Dienstag eingebracht wurde, sei es, “die anfälligsten Bewohner San Franciscos vor Passivrauchen zu schützen.”

Sollte der Gesetzentwurf verabschiedet werden würde sich San Francisco in eine lange Liste von Städten der Bay Area einreihen, die ähnliche Vorschriften bereits erlassen haben, darunter Belmont, Palo Alto, Hayward, Novato und Berkeley.

Quelle: http://www.sfgate.com/cgi-bin/article.cgi?f=/c/a/2009/12/16/MNP01B4T3P.DTL&feed=rss.bayarea 16.12.2009

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