Yosemite: Bald Permits für Half Dome nötig

31. Januar 2010 von  
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Um den Half Dome im Yosemite Nationalpark besteigen zu können benötigt man künftig an Wochenenden und Feiertagen ein Permit. Sprecher des Parks sagten, die Halteseile aus Draht seien inzwischen von so vielen Menschen genutzt worden, dass es nun Sicherheitsbedenken gebe. In den letzten Jahren sind zwei Kletterer zu Tode gestürzt, im letzten Sommer erlitt einer am Führungskabel lebensgefährliche Verletzungen während eines Wochenendes mit großem Besucherandrang. Der Park schätzt, dass etwa 84.000 Menschen den Half Dome im Jahr 2008 bestiegen haben, was an den Tagen mit dem größten Andrang zu 840 Kletterern führte.

Ab Mai 2010 müssen Besucher, die den Granitfelsen erklimmen wollen, von Freitags bis Sonntags sowie an Feiertagen ein kostenloses Permit haben. Diese kann man ab März beantragen. Lediglich eine Bearbeitungsgebühr von 1,50 Dollar wird erhoben. Dieses Pilotprogramm wird wenigstens bis 2011 durchgeführt.

Quelle: http://www.pe.com/ap_news/California/CA_Yosemite_Half_Dome_Permits_475547C.shtml 29.01.2010

Zion: Ab Mai 2010 Wartezeiten am Mt. Carmel

27. Januar 2010 von  
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Der Zion National Park gibt bekannt, dass ab Mai 2010 umfangreiche Straßenarbeiten am Mount Carmel Highway beginnen werden (wir berichteten vorab am 12.11.2008). Die Arbeiten werden am Abschnitt zwischen dem Mount Carmel Tunnel und der Kreuzung des Mount Carmel Highway mit dem Zion Canyon Scenic Drive (bekannt als The Switchbacks) stattfinden.

Switchbacks des Highway 9 bei Regen. Fotoquelle: Stefan Kremer

Der Zion – Mt. Carmel Highway wurde in den späten 1920ern mit einer Asphaltdecke und Leitplanken aus Felsblöcken errichtet und seither nicht weiter ausgebaut. Instabile Fundamente, schlechte Drainagen und die starke Nutzung haben die Straße so stark verschlechtert, dass nun umfangreiche Renovierungsmaßnahmen erforderlich sind.

Die Bauarbeiten werden Reisende auf dem Weg von Utah State Route 9 zum US Highway 89 betreffen. Wer den Park vom Südeingang betritt und nicht den Osteingang nutzt wird keine Beeinträchtigung erleben. Alle übrigen müssen mit Wartezeiten bis zu einer Stunde und mehr sowie Straßensperrungen rechnen. Genaue Angaben sind derzeit noch nicht verfügbar, aber Sperrungen werden voraussichtlich nur in den Abendstunden erforderlich. Die Straße wird überwiegend nur einspurig befahrbar sein. Alternative Routen von Springdale zum US Highway 89 wie die Utah State Route 59 von Hurricane, Utah zur Arizona State Route 389 und Fredonia, Arizona oder Utah State Route 14 von Cedar City, Utah nach Long Valley Junction sollten in Erwägung gezogen werden.

Quelle: http://www.nps.gov/zion/parknews/major-roadwork-will-occur-on-the-zion-mount-carmel-highway-in-2010.htm 25.01.2010

Yellowstone: Erdbebenschwarm mit bisher 1.271 Beben dauert an

27. Januar 2010 von  
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Die Erdbebenstationen der University of Utah haben am Abend des 24.01.2010 eine Handvoll Beben der Stärke 3,0 und 3,1 im Yellowstone National Park registriert. Die erste Erschütterung mit fand um 23:09 mit einer Stärke von 3,0 statt, die zweite um 23:21 Uhr. Beide wurden neun Meilen südöstlich von West Yellowstone, MT und etwa 10 Meilen nordwestlich von Old Faithfull lokalisiert. Normalerweise werden Beben dieser Magnitude im Umkreis des Parks gespürt, doch diesesmal gab es keine solche Meldungen.

Die beiden Beben sind Teil eines anhaltenden Erdbebenschwarms im Yellowstone, der am 17.01.2010 um 13:00 Uhr Ortszeit begann. Das stärkste Beben ereignete sich mit einer Stärke von 3,8 am 25.01.2010 um 9 Uhr. Insgesamt gab es seither 1.271 kleine Beben mit einer Magnitude zwischen 0,5 und 3,8 auf der Richterskala. 11 Vorfälle überschritten die Stärke 3,0, 97 lagen zwischen 2 und 3.

Auszug aus dem Seismogramm vom 25.01.2010. Quelle: U.S. Geological Survey

Die Ursache des Erdbebenschwarms liegt vermutlich in der Bewegung von bereits existierenden Verwerfungen und würden daher zu den tektonischen Beben gerechnet. Eine Verschiebung von Magma im Untergrund wird als wenig wahrscheinlich angesehen. Derzeit gibt es keine Anzeichen für vulkanische oder hydrothermale Aktivitäten.

Seismographische Aufzeichnungen von den Erdbebenwarten des Yellowstone seismograph network können unter http://quake.utah.edu/helicorder/yell_webi.htm abgerufen werden.

Quelle: http://www.nps.gov/yell/parknews/012510uofutah.htm 25.01.2010

Bay Area: Bald höhere Brückengebühren

20. Januar 2010 von  
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Eine Gebührensatzung für staatseigene Brücken in der Bay Area hat am 13.01.2010 ihre erste Hürde genommen. Neben höheren Gebühren für das Befahren von gebührenpflichtigen Brücken während der meistgenutzten Zeiten könnten demnach auch zum ersten Mal überhaupt Gebühren für Nutzer der Carpool-Lines erhoben werden. Die Gebührenerhöhungen, die rund 160 Millionen Dollar pro Jahr an Mehreinnahmen generieren sollen, werden unter anderem für Mehrausgaben in Höhe von 750 Millionen Dollar für die Verbesserung der Erdbebensicherheit der Antioch Bridge und Dumbarton Bridge verwendet.

Fahrt auf der Bay Bridge Richtung Oakland. Fotoquelle: Stefan Kremer


Im Detail sieht der Plan, der von einem Komitee der Bay Area Toll Authority abgesegnet wurde, folgende Maßnahmen vor:

  • Einführung von verkehrsabhängigen Gebühren auf der Bay Bridge. Zwischen 5 und 10 Uhr sowie zwischen 15 und 19 Uhr müssen Verkehrsteilnehmer 6 Dollar zahlen. Hierdurch sollen die Autofahrer angehalten werden, diese verkehrsreichen Zeiten zu vermeiden, was eine Verkehrsreduktion von 23 Prozent bringen soll. Außerhalb der genannten zeiten kostet eine Passage 4 Dollar. Am Wochenende werden 5 Dollar erhoben. Derzeit liegt die Gebühr bei durchgängig 4 Dollar.
  • Benutzer der Carpool-Line müssen auf allen Brücke 2,50 Dollar zahlen.
  • Die Gebühren auf allen staatseigenen Brücken außer der Bay Bridge werden um 1 Dollar auf 5 Dollar erhöht.

Die Golden Gate Bridge, die von einem unabhängigen Bezirk verwaltet wird, ist von diesen Regelungen nicht betroffen. Hier fallen vor wie nach Kosten in Höhe von 6 Dollar bei einem Preisnachlass von 1 Dollar für FasTrak-Nutzer an.

Der Gebührenerhöhung muss am 27.01.2010 noch abschließend zugestimmt werden. Für Autofahrer und Carpool-Nutzer würden die Änderungen am 01.07.2010 in Kraft treten. LKW-Fahrer, für die Preiserhöhungen von fast 300 Prozent vorgesehen sind, werden mit einjähriger Verzögerung und dann schrittweise belastet. Zwischen Juli 2011 und Juli 2012 ist nur die halbe Erhöhung vorgesehen. Grund für die Verzögerung sind Einwände der Industrie, die auf die Wirtschaftskrise und die gestiegenen Ausgaben im Hinblick auf verbesserte Gesetze zur Luftreinhaltung verweisen.

Einwände gibt es auch von Seiten der RV-Nutzer. Die großen Fahrzeuge, die vornehmlich von Touristen genutzt werden, würden künftig wie LKWs behandelt. Fahrradfahrer hingegen verlangen, dass die Mehreinnahmen auch für den Ausbau der Fahrradwege des westlichen Abschnitts der Bay Bridge verwendet werden. Der neue östliche Abschnitt, der voraussichtlich 2013 eröffnet wird, umfasst eine Fahrradspur zwischen Oakland und Treasure Island.

Keine der beiden Einwände erhielt jedoch Zuspruch des Komitees. Steve Heminger, Executive Director der Metropolitan Transportation Commission, sagte, dass die Gebühren von einem System erhoben werden, dass die Fahrzeugachsen zählt. Es wäre zu schwierig, das System entsprechend zu ändern. Er verwies außerdem darauf, dass Staatsgesetze die Gebühren erhebenden Stellen autorisiere, Gebühren nur zu erhöhen um die laufenden Kosten zu decken und den Erdbebenschutz sicherzustellen.

Quelle: http://www.sfgate.com/cgi-bin/article.cgi?f=/c/a/2010/01/13/BAIT1BHO8F.DTL&feed=rss.bayarea 14.01.2010

Jahreszeiten eines Naturwunders – Yosemite Nationalpark (SWR)

14. Januar 2010 von  
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Yosemite, 1864 vom amerikanischen Präsidenten Abraham Lincoln als “Public Preserve” dem Staat Kalifornien zugesprochen, 1890 zum Nationalpark und 1984 zum Weltnaturerbe erklärt, ist heute eines der am meisten besuchten Naturwunder der USA. Vier große Wasserfälle haben den Park berühmt gemacht, und die Bilder vom Yosemite-, Vernal-, Nevada- und Bridalveilfall sind fester Bestandteil der amerikanischen Folklore.

Yellowstone – Bären, Bisons, Wölfe (rbb)

14. Januar 2010 von  
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Der Yellowstone Nationalpark liegt im Herzen Nordamerikas. Im letzten Moment vor dem Zugriff der modernen Zivilisation gerettet, ist er ein eindrucksvolles Beispiel, wie die Natur mit ein wenig Hilfe engagierter Naturschützer ihr Terrain zurückerobert. Forschungsreisende im 19. Jahrhundert, die von der Ursprünglichkeit dieser Landschaft überwältigt waren, hatten die beispiellose Idee: Yellowstone wurde 1872 zum ersten Nationalpark der Welt erklärt.

Am Limit – Speed-Klettern in Kalifornien (WDR)

14. Januar 2010 von  
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“Am Limit” ist die Geschichte von Alexander und Thomas Huber. Die beiden Brüder suchen seit frühester Kindheit im Gebirge ihre eigenen Grenzen. Sie zählen zu den zurzeit weltbesten Sport- und Alpinkletterern und schockieren die Welt durch Risikobereitschaft und Mut bei gefährlichen Aktionen. Die Brüder vertrauen sich am Berg gegenseitig ihr Leben an; im Privatleben allerdings sucht jeder seinen eigenen Weg. Sie leben gemeinsam Konflikte aus, sind gegensätzlich und doch untrennbar wie Zwillinge.

Wintertour durch Südkalifornien (1plus)

14. Januar 2010 von  
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“Snowbirds” – Zugvögel werden von den Kaliforniern die vielen Besucher genannt, die hier überwintern. Sonnenschein, mildes Klima, entspannte Atmosphäre und spannende Gegensätze, die ganz nah beisammen liegen, machen Südkalifornien nicht nur für Langzeitbesucher so anziehend. Die Wintertour von “nix wie raus…” startet in San Diego, der Millionenstadt mit dem Flair einer Freizeitmetropole.

Amerikas Canyons – Berglöwen im Wilden Westen (hr)

14. Januar 2010 von  
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In den Canyons von Utah und Arizona überlebt nur, wer sich anpasst. Unbarmherzig brennt die Sonne vom meist wolkenlosen Himmel und die Hitze staut sich in den engen Schluchten. Regen verdunstet oft, bevor er die Erde überhaupt berührt. Alle Muskeln gespannt schleicht sich der Berglöwe an. Er hat Maultierhirsche entdeckt. In der kargen Landschaft im Südwesten der USA wären sie ein Festmahl für ihn. Doch die Pflanzenfresser sind mit ungewöhnlich großen Ohren ausgestattet und hören selbst den kleinsten Laut.

Schätze der Welt – Erbe der Menschheit (SWR)

14. Januar 2010 von  
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Von der Tara an den Colorado – Durmitor Nationalpark und Grand Canyon (Montenegro und USA)

Schroffe, von Gletschern und Verkarstung gezeichnete Gipfel, Hochalmen und Urwälder prägen eine Berglandschaft ganz im Norden der Republik Montenegro: das Durmitor-Massiv. Eingebettet in die Berge liegen Gletscherseen und Karstschlunde, Quellen und Bäche, Flüsse tosen in wilden, unzugänglichen Tälern. Der Name Durmitor stammt wohl aus dem Keltischen und bedeutet: “Berge der vielen Wasser”. Bis zu 1.300 Meter tief hat sich der Tara-Canyon in die Berglandschaft gegraben, Europas vielleicht ursprünglichstes Flusstal und nach dem Grand Canyon die zweittiefste Schlucht der Welt. Der Film begleitet eine Floßfahrt entlang der Tara und beobachtet den Alltag einer Hirtin, die den Sommer auf den Hochweiden des Durmitor verbringt. Er stellt mit dem Durmitor-Nationalpark eine einzigartige Naturlandschaft vor, die von der Unesco 1980 in ihre Welterbeliste aufgenommen wurde. Wer zum ersten Mal über den Rand dieses gewaltigen Einschnitts der Erdkruste fliegt, ist – obwohl durch Fotos, Filme und Berichte vorbereitet – überwältigt, wie dramatisch diese Schlucht in Wirklichkeit ist. Es gibt Schluchten auf dieser Erde die tiefer oder enger sind – so grandios wie der Grand Canyon, so faszinierend und so berühmt ist keine zweite. Im Nordwesten Arizonas gelegen, besteht der Grand Canyon aus einer 1.800 Meter tiefen Schlucht, die eine Breite von bis zu 30 Kilometern erreicht und sich über rund 450 Kilometer Länge durch das bewaldete Kaibabplateau zieht. Geologen schätzen, dass sich das Gebiet in den vergangenen 40 bis 50 Millionen Jahren herausgebildet hat. Für die europäischen Eroberer war der Canyon jahrhundertelang unbezwingbares Niemandsland. Erst 1869 erforschte Major John Wesley Powell auf einer legendären Befahrung des Colorado das Innere der großen Schlucht. Er gab ihr auch den Namen “Grand Canyon”. Heute ist der Grand Canyon zusammen mit dem Empire State Building der am meisten besuchte Ort der Vereinigten Staaten. Fünf Millionen Menschen kommen jedes Jahr.

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