Nationalparks: Freier Eintritt am 14. und 15.08.
30. Juli 2010 von Stefan Kremer
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Innenminister Ken Salazar hat am 28.07.2010 verkündet, dass der National Park Service am 14. und 15. August keine Eintrittspreise erheben wird, um damit alle Amerikaner dazu zu ermuntern, die Nationalparks zu besuchen.
“Dieses eintrittsfreie Wochenende bietet eine Möglichkeit für Einzelne und Familien zu einem erschwinglichen Ausflug oder zur Erkundung eines nahegelegenen Parks, den sie noch nich zuvor besucht haben”, sagte Salazar. “Ich animiere alle, diese Möglichkeit des freien Eintritts zu einem Besuch nicht nur unserer größten Naturwunder, sondern auch unserer historischen und kulturellen Schätze zu nutzen.”

Blick von Toroweap in den Grand Canyon. Fotoquelle: Michael Schlebach
Es gibt 391 Nationalparks in 49 Bundesstaaten, von denen viele außerdem kostenfreie Veranstaltungen am 14. und 15. August durchführen. Eine komplette Liste sortiert nach Park oder Bundesstaat gibt es unter http://www.nps.gov. Die Angebote umfassen unter anderem:
- Rangergeführte Programme mit Anleitungen und dem zur Verfügungstellen von Ausrüstung für alle, die naß werden wollen. Ob Schnorcheln an Cape Cod, Kajaken in DeSoto, Kanufahren in Congaree oder Big Cypress oder einfach nur Entspannen am Wasser; bringt die Badesachen mit zu einem der 50 Parks mit Stränden.
- Werdet Zeuge, wie Historisches zum Leben erweckt in Militärcamps und Feuerübungen in Antietam, Gettysburg, Fort Laramie, Fort McHenry, Fort Vancouver, Fort Stanwix, Fort Matanzas, Kings Mountain, Wilson Creek, Kennesaw Mountain und Yorktown.
- Tanzt zum Sound der Pig War Band in San Juan Island, Cajun music in Jean Lafitte, Ojibwe music in Grand Portage, mountain music am Blue Ridge Parkway, Volksmusik in Carl Sandburg, Klassische Musik in Saint-Gaudens oder Hackbrettmusik am Natchez Trace Parkway.
Die Eintrittspreise der 146 Stätten, die üblicherweise Eintritt verlangen, liegen ansonsten zwischen 3 bis 25 Dollar. Alle übrigen 246 Parks gewähren ganzjährig freien Eintritt.
Quelle: http://www.desertusa.com/desertblog/?p=7856 28.07.2010
San Francisco: Radspur der Golden Gate Bridge ab November gesperrt
30. Juli 2010 von Stefan Kremer
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Besucher, die die Aussicht von der Golden Gate Bridge genießen wollen, werden künftig mit vorbeifahrenden Fahrradfahrern und Baugerüsten auf dem Fußgängerweg rechnen müssen. Die Verbesserung der Erdbebenbeständigkeit des Bauwerks sowie Malerarbeiten an dem historischen Bauwerk machen es erforderlich, dass sich ab November für vier Monate Fußgänger und Fahrradfahrer eine Spur auf der westlichen Brückenseite teilen und Fahrradfahrer stellenweise ihr Gefährt schieben müssen.
“Es wird definitiv eine viermonatige Herausforderung für alle Nutzer dieses Bürgersteigs werden”, sagte Mary Currie, Sprecherin des Golden Gate Bridge transit district. “Wir tun unser Bestes damit alles so reibungslos wie möglich verläuft.”

Der östliche Bürgersteig der Golden Gate Bridge in 2007. Fotoquelle: Stefan Kremer
Die nachträgliche Verbesserung der Erbebensicherheit – aktuell an den Verankerungen der Hauptseile – ist dabei nur eines von zwei separaten Projekten an der Brücke, die San Francisco mit dem Marin County verbindet. Ende August werden Arbeiter ein 800 foot langes Gerüst in der Mitte des westlichen Bürgersteigs errichten, um die Hauptkabel der Brücke neu zu streichen. Dies wird ein Jahr lang andauern.
Brad Frizzell, Kundendienstmanager von Blazing Saddles, einem Fahrradverleih aus San Francisco, der Touren über die Brücke anbietet, sagte, Beamte des Districts hätten Gespräche mit ihnen begonnen, um die beste Möglichkeit für seine Kunden zu finden, die Brücke während den Arbeiten zu passieren.
Manish Champsee, Präsidentin der Fußgängervereinigung Walk San Francisco, sagte, Fahrradfahrer sollten während den verkehrsreichen Wochenendes mit Rücksicht auf die Fußgänger langsam fahren und – wenn es besonders voll ist – absteigen. “Wenn auf den Bürgersteigen Mischverkehr herrscht gibt es sicherlich Potential für Zusammenstöße”, sagte Champsee.
Die Arbeiten an den Seilverankerungen sind Teil eines vierphasigen, 645 Millionen Dollar umfassenden Projekts, dass es der Brücke erlauben soll, einem Erdbeben der Stärke 8,3 standzuhalten.
Quelle: http://www.sfexaminer.com/local/Bridge-projects-to-affect-pedestrians-bicyclists-99293444.html 27.07.2010
Bryce Canyon: Wall Street wieder geöffnet
28. Juli 2010 von Stefan Kremer
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Der beliebte Wall Street Abschnitt des Navajo Loop Trail im Bryce Canyon National Park, der nach einem Felssturz im April 2010 geschlossen werden musste, ist wieder geöffnet. Bautrupps haben in den letzten Wochen Felsen und Steine abtransportiert. Die Wall Street führt Besucher durch eine enge Schlucht zwischen hoch emporragenden Steinsäulen und Jahrhunderte alte Douglasien.

In der Wall Street. Fotoquelle: Brian Dunaway / wikipedia
Steinschläge sind Bestandteil der natürlichen geologischen Abläufe, die die farbenfrohen Steinsäulen – Hoodoos genannt – formen. Dieser Prozess ist als Frostsprengung bekannt. Wasser von Niederschlägen und Schnee dringt tagsüber in Felsspalten ein und friet dann in der Nacht. Der enorme Druck, der durch das sich beim Gefrieren ausdehnende Wasser entsteht, dehnt die Fugen auf und löst Steine heraus. In einer Höhenlage von 2.600 Metern erlebt der Bryce Canyon jedes Jahr rund 200 Tage mit einem Frost- und Tauzyklus.
Besucher seien daran erinnert, beim Abstieg des steilen Weges Wanderschuhe mit fester Sohle zu tragen. Steinschlag tritt in der Wall Street häufiger auf als in allen übrigen Abschnitten des Bryce Canyon und kann zu Verletzungen sogar mit Todesfolge führen. Temperaturen unter dem Gefrierpunkt, Regen und kräftige Winde können solche Steinschläge auslösen. Dieser Risiken sollte man sich als Besucher bewußt sein. Die aktuellen Zustände der Wege kann man im Bryce Canyon Visitor Center nachfragen.
Quelle: http://www.nps.gov/brca/parknews/wallstreetopen.htm 23.07.2010
Grand Canyon: Straßenbau am North Rim im August
28. Juli 2010 von Stefan Kremer
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Die im folgenden beschriebenen Straßenbauarbeiten beeinträchtigen den Zugang zum Walhalla Plateau einschließlich der dortigen Backcountry und der am Cape Final.
Der National Park Service wird im August den gesamten bzw. den größten Teil des North Rim Scenic Drive zweimal sperren. Dies ist Bestandteil der seit dem 21. Juni 2010 andauernden Straßenbaumaßnahmen am North Rim des Grand Canyon National Park und ist notwendig, um die Sicherheit und die zeitgerechte Beendigung der Arbeiten zu bewerkstelligen.

Blick vom North Rim. Fotoquelle: Lukasz Lukomski / wikipedia
Die Cape Royal Road (der Abschnitt des Scenic Drive jenseits seiner Kreuzung mit der Point Imperial Road) wird am Montag den 9. und Mittwoch den 11. August sowie eine Woche später am 16. und 18. August gesperrt. Der gesamte Scenic Drive von seinem Abzweig des Highway 67 (einschließlich der Cape Royal Road) wird am 11. und 18. August gesperrt. Von der Sperrung nicht betroffen ist Highway 67 sowie der Geschäfts- und Dienstleistungsverkehr des North Rims.
Obschon diese Schließungen fest eingeplant sind, sind sie dennoch wetterabhängig. Besucher des North Rim sollten daher regelmäßig auf der Webseite des Nationalparks unter http://www.nps.gov/grca/parkmgmt/const.htm vorbeischauen, um die neuesten Informationen und Termine des Bauprojekts zu erhalten.
Quelle: http://www.nps.gov/grca/planyourvisit/trail-closures.htm#CP_JUMP_458657 21.07.2010
Oregon Trail oder die Flucht zur Sonne … [2010]
27. Juli 2010 von Fritz
Abgelegt unter Reiseberichte, Zehrers Place!
Die Reise führte uns von San Francisco über Las Vegas in die Canyons bei Moab, quer durch Idaho und Oregon bis Vancouver und dann zurück. 6.262 Meilen durch Wüsten, Berge und Wälder, vorbei an “angemalten” Hügeln und gigantischen Wasserfällen. Am Ende waren wir dann 1.800 Kilometer auf der Flucht.
![[John Day Fossil Beds National Monument]](http://www.usa-reporter.com/reporter/wp-content/uploads/2010/07/painted_hills_02-300x200.jpg)
Painted Hills
Der Reisebericht und 2.743 Fotos dokumentieren Highlights südlich und nördlich des Oregon Trails.
Hier geht es lang: http://www.zehrer-online.de
San Francisco: Dumm gelaufen
25. Juli 2010 von Stefan Kremer
Abgelegt unter Crumbs!
Es gibt glücklose Diebe – und es gibt Horatio Toure. Nach Angaben der Polizei von San Francisco hatte sich der 31-jährige am Montag Morgen auf seinem Fahrrad einer Frau in South of Market genähert. Er riss ihr ein iPhone aus den Händen und radelte davon. Das Problem an der Geschichte: die Frau trug das iPhone als Bestandteil einer Demonstration eines Echtzeit GPS-Trackingprogramms ihrer Firma. Hätte der Dieb einen Blick auf das Display geworfen hätte er sich selbst auf der Landkarte San Franciscos herumfahren sehen.
So aber wurde Toure eine halbe Meile entfernt nach nur 10 Minuten um 16:01 Uhr gefasst, sagte Police Sergeant Troy Dangerfield. Er wurde wegen Verdachts des schweren Diebstahls und dem Besitz gestohlener Gegenstände verhaftet.
“Das erinnert mich an den Bankräuber, der eine Bank während den Sicherheitstests betrat”, sagte der Besitzer des iPhone, David Kahn. Kahn ist der chief executive von Covia Labs aus Mountain View. Er war am Montag in San Francisco zu Besuch, um seinen Werbefachleuten ein Produkt namens “Alert & Respond” in ihrem Büro in South of Market zu demonstrieren. Das Programm ist für die Polizei und das Militär gedacht, um in Echtzeit den Aufenthaltsort von Polizisten oder Ressourcen darzustellen. Es kann auch auf Handys, Computer und andere Geräte aufgespielt werden und zwischen ihnen kommunizieren.
Kahn sagte, er habe seinen Assistenten Jordan Sturm gebeten, sein iPhone auf dem Bürgersteig herauszunehmen, so dass er ihren Standort auf dem Laptop verfolgen könne. Sekunden, nachdem sie gegangen war, passierte seltsames. Sie schien – nach Darstellung von Alert & Respond – mit hoher Geschwindigkeit die Straße herunter zu laufen.
Aber Sturm besaß das iPhone längst nicht mehr. Nachdem sie zurückgerannt war rief sie die Polizei, und die Firma meldete die ständig wechselnde Position des Diebs den Beamten. Kahn sagte, er habe erwogen, weitere Funktionen seines Programms wie das Aktivieren des Mikrofons oder das heimliche Fotografieren mit der Kamera des Handys zu nutzen. Aber er wollte den Dieb nicht auf das Gerät aufmerksam machen.
Quelle: http://www.sfgate.com/cgi-bin/article.cgi?f=/c/a/2010/07/25/BAQM1EHOJU.DTL&feed=rss.bayarea 25.07.2010
Yellowstone: Weg am Biscuit Basin erneuert
18. Juli 2010 von Stefan Kremer
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Der Weg zu einem der berühmten Geysir Basins im Yellowstone National Park ist erneuert worden. Die Biscuit Basin area wurde am Freitag nach einer 14-tägigen Baumaßnahme, die fast eine halbe Meile des Weges umfasste, wiedereröffnet. Angestellte des National Park Service und Mitglieder der Youth Conservation Corps haben den Asphalt entfernt sowie ein größeres Beobachtungsdeck oberhalb des Wall Pool und eine Verbindung zum Mystic Falls Trail hinzugefügt.

Arbeiten am Holzsteg des Wall Pool und der Jewel Geyser. Fotoquellen: Jim Peaco / NPS und Footwarrior / wikipedia
Biscuit Basin befindet sich drei Meilen nördlich von Old Faithful. Die Arbeiten wurden mit Mitteln des 14 Millionen Dollar umfassenden American Recovery and Reinvestment Act durchgeführt, die dem Yellowstone zugewiesen wurden.
Quelle: http://www.kivitv.com/Global/story.asp?S=12818886 16.07.2010
Yosemite: Alle Campgrounds offen
18. Juli 2010 von Stefan Kremer
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Pünktlich zur Sommersaison sind nun alle Campgrounds des Yosemite National Park geöffnet. Darunter befindet sich auch der hintere Abschnitt des Yosemite Creek Campground, der nach einer Überschwemmung 1997 geschlossen werden musste.

Die beschädigte Brücke zum Yosemite Creek Campground in 2005. Fotoquelle: Eeekster / wikipedia
Die Campingplätze entlang der Tioga Road wie Tamarack und Porcupine Flat sind ohne Reservierung verfügbar. Sie waren während des Winters wegen einer hohen Schneedecke gesperrt.
Yosemite Creek bietet nun zusätzliche 35 Campsites. Bei der Überschwemmung von 1997 wurde eine Brücke zerstört, die zwei Bereiche des Campingplatzes miteinander verbindet. Daraufhin musste der hintere Abschnitt für 13 Jahre geschlossen werden. Nun ist die Brücke neu errichtet und der Campground somit wieder komplett verfügbar.
Alle reservierbaren Campingplätze sind während der Sommersaison bereits ausgebucht. Besucher, die im Yosemite campieren möchten, sollten ihr Glück früh am Tag bei einem der vielen Campgrounds versuchen, die ihre Plätze ohne Reservierung der Reihe nach vergeben. Zudem sollte man bedenken, dass wochentags grundsätzlich mehr Plätze frei sind da an Wochenenden der Andrang größer ist.
Quelle: http://www.mercedsunstar.com/2010/07/16/1497681/all-yosemite-campgrounds-open.html 16.07.2010
Arches: Klettern und Canyoning wird reglementiert
18. Juli 2010 von Stefan Kremer
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Bisher waren Bergsteigen und Canyoning im Arches National Park beliebte Aktivitäten. Lange Zeit hat der Park diese Nutzungen ohne Reglementierung erlaubt. Aber in den letzten Jahren sind zunehmend Probleme aufgetreten, so dass Parkmitarbeiter nun einen formellen Managementplan für Klettern und Canyoning entwickeln. Derzeit wird eine öffentliche Anhörung für diesen Plan durchgeführt, der die einzigartigen Steinbögen des Arches schützen und den Rangern Möglichkeiten bieten soll, gegen Besucher vorgehen zu können, die bekannte Formationen wie den Delicate Arch besteigen.

Ein seltenes Foto von Delicate Arch aus ungewohntem Winkel und ohne Besucher. Fotoquelle: Michael Schlebach
Auslöser dieser Maßnahmen war hauptsächlich ein Zwischenfall in 2006, der nationale Aufmerksamkeit auf sich zog. Damals erklomm Dean Potter den Delicate Arch und beschädigte dabei den weltberühmten Steinbogen.
Der Management Plan soll folgende Ziele verfolgen:
- Schutz und Erhalt der natürlichen und kulturellen Ressourcen und Werte des Parks, der Unberührtheit der Wildnis für jetzige und künftige Generationen
- Sicherstellung, dass Freizeitnutzungen und Aktivitäten im Park mit den Regeln und Gesetzen übereinstimmen und keine unakzeptablen Eingriffe in die Ressourcen und Werte des Parks darstellen
- Schutz der natürlichen Ressourcen, besonders sensibler, bedrohter oder gefährteter Pflanzen, Tiere und Ökosysteme
- Anbieten von Möglichkeiten und Formen von Besucherunterhaltung, die einzigartig und angemessen an die natürlichen und kulturellen Ressourcen im Park angepasst sind
- Kooperation mit der Bergsteigergemeinschaft
- Erstellen einer Datensammlung über die natürlichen Ressourcen, Kletter- und Canyoningrouten und Nutzungsplänen sowie den Einfluss der Besucher auf die Ressourcen als Basis für zukünftige Entscheidungen
- Erstellen eines Rahmenprogramms für ein Bergsteigerschulungsprogramms
- Anbieten von klaren Entscheidungsrichtlinien und Reaktionszeitplänen
- Beginn eines fortlaufenden Planungsprozesses, der auf neue Daten und Verängerungen reagiert
- Sicherstellen der regelmäßigen Überwachung der Nutzung und der Ressourcen
Quelle: http://www.nationalparkstraveler.com/2010/07/arches-national-park-developing-formal-climbing-canyoneering-management-plan6224 15.07.2010
Santa Cruz: Grundsteinlegung für neues Marine Exploration Center
18. Juli 2010 von Stefan Kremer
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Eine neue Touristenattraktion nimmt seit dem 12.07.2010 Gestalt an. Es wird Besuchern ermöglichen, einen Blick unterhalb der Meeresoberfläche zu werfen. Es ist ein Vorhaben, das die Stadt Santa Cruz und Bundespolitiker seit über fünf Jahren verfolgen.

Der Boardwalk von Santa Cruz in 2005. Fotoquelle: Matt314 / wikipedia
Die Grundsteinlegung für das 15 Millionen Dollar teure Monterey Bay National Marine Sanctuary Exploration Center, das mitten im Herzen des Strandzone gegenüber von Cowell Beach und Municipal Wharf errichtet wird, hat bereits stattgefunden. Mit den weiteren Bauarbeiten wird im Herbst begonnen. Im Winter 2011 soll das Bauwerk fertiggestellt sein und im Sommer 2012 die Tore öffnen.
Das zweigeschossige, 12.000 square foot große Exploration Center versucht schwerpunktmäßig, die Öffentlichkeit über die Lebensformen im Monterey Submarine Canyon mit interaktiven Informationstafeln und Videos zu informieren. Es ist ein Joint Venture zwischen der Stadt Santa Cruz und der National Oceanic and Atmospheric Administration, wobei die Finanzierung hauptsächlich durch Zuschüssen des Bundes gesichert ist.
“Wir sind sehr enthusiastisch”, sagte Vizebürgermeister Ryan Connerty. “Das ist unser Grand Canyon. Wir möchten, dass die Menschen verstehen, wie riesig und wichtig er (der Tiefseecanyon) ist obschon man ihn nicht sehen kann.”
Die Stadt, die die Bauleitplanung führt, hat das Grundstück zur Verfügung gestellt, das schätzungsweise zwei Millionen Dollar wert ist. Vormalig war hier ein beliebter Freizeitpark für Fahrradfahrer angesiedelt, der einen Block weiter zum Depot Park umgesiedelt wurde.
Die Konkurrenz zwischen den Städten und Landkreisen, die sich um die Ansiedlung des Centers bewarben, war nach Aussage von Connerty groß. Monterey “wollte es unbedingt” für die Cannery Row.
“Wichtige Faktoren für den Zuschlag war die starke Partnerschaft mit der Stadt Santa Cruz, die das Grundstück zur Verfügung stellte”, sagte der Superintendent des Monterey Bay National Marine Sanctuary Paul Michel. “Das Sanctuary Exploration Center wird in einer Gegend mit vielen touristischen Zielen und Erholungseinrichtungen erbaut.” Schätzungsweise drei Millionen Menschen besuchen nach Angaben der Stadt den Strand jedes Jahr. Sprecher des Sanctuary erwarten 200.000 Besucher des Santa Cruz Exploration Center pro Jahr.
Ein Highlight des Centers wird ein computergeneriertes Modell der Monterey Bay sein, das mit dem Strand beginnt und weit hinab in den Tiefseecanyon bis zum Davidson Seamount hinabreicht. Besucher können einen Trackball benutzen, um auf dem Bildschirm scrollen und sich die Beschreibungen des Schutzgebietes anzeigen zu lassen.
Ein Kino wird aktuelle Aufnahmen eines ferngesteuerten Fahrzeuges sowie Computeranimationen des Canyons vom Elkhorn Slough bis zum Davidson Seamount zeigen, die Felsen, Meeresschnee und Tiefseelebewesen zeigen werden.
Quelle: http://www.santacruzsentinel.com/ci_15494347 12.07.2010



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