Williams: Petroglyphen beschädigt
29. September 2010 von Stefan Kremer
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Ein Wanderer bemerkte am 26. August, dass Vandalen eine der detailiertesten Felszeichnungen am Keyhole Sink bei der Route 66 östlich von Williams mit weißer Farbe bemalt haben. Der Ort ist eine beliebte archäologische Fundstätte, die über einen dreiviertel Meile langen Weg mit Erklärtafeln erreichbar ist. Die Ureinwohner Amerikas erstellten die ausgedehnten Zeichnungen vor mindestens 1.000 Jahren.

Die Petroglyphen vor und nach der Beschädigung. Fotoquelle: U.S. Forest Service
“Diese sinnlose Tat beschädigt nicht nur das zerbrechliche Kunstwerk, es entwertet auch diesen speziellen Ort, den viele tausend Besucher jedes Jahr aufsuchen”, sagte Neil Weintraub, Archäologe des Kaibab National Forest. Man tritt nun an die Öffentlichkeit, um Hinweise über den oder die Täter zu erhalten. Die Petroglyphen sind seit 1979 unter dem Archaeological Resources Protection Act geschützt. Sollten die Reparaturarbeiten die Grenze von 500 Dollar überschreiten kann der Täter mit einer Strafe bis zu 20.000 Dollar oder zwei Jahren Haft rechnen. Bei Wiederholungen drohen 100.000 Dollar und bis zu fünf Jahre Haft.
Quelle: http://www.dcourier.com/main.asp?SectionID=74&SubsectionID=114&ArticleID=85595 22.09.2010
Kurzmeldungen 07.09.-16.09.2010
17. September 2010 von Stefan Kremer
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Da sich alle Mitarbeiter des USA Reporter derzeit zu einem 3-wöchigen Urlaub in den USA befinden gibt es heute nur ein kurzes Update der Nachrichtenlage im Zeitraum vom 07.09.2010 bis 16.09.2010 ohne Übersetzungen.
Yosemite: Längere Wartezeiten an Wawona Road ab 10.09.2010
Quelle: http://www.nps.gov/yose/parknews/wawrddelays.htm 09.09.2010
Zion: Watchman Campground wird renoviert
Quelle: http://www.nationalparkstraveler.com/2010/09/improvements-mean-closures-some-zion-national-park-campgrounds6589 09.09.2010
Canyonlands: Mineral Bottom Road bis 2011 gesperrt
Quelle: http://www.moabtimes.com/view/full_story/9452433/article-County–Mineral-Bottom-Road-to-remain-closed-until-2011?instance=home_news_bullets 09.09.2010
Zion: Angels Landing nur am 16.09. gesperrt
Quelle: http://www.nationalparkstraveler.com/2010/09/work-angels-landing-zion-national-park-shortened-one-day6731 13.09.2010
Kings Canyon: Sheep Fire auf 5.765 acres angewachsen
Quelle: http://www.visaliatimesdelta.com/apps/pbcs.dll/article?AID=2010100915006 15.09.2010
San Francisco: Newsom erhebt Veto gegen Alkoholsteuer
Quelle: http://www.sfgate.com/cgi-bin/article.cgi?f=/c/a/2010/09/15/BA9M1FE0PL.DTL&feed=rss.bayarea 15.09.2010
Death Valley: Arbeiten am neuen Visitor Center ab November
Quelle: http://www.desertusa.com/desertblog/?p=8028 16.09.2010
Kalifornien: Gefahr durch gesunkenen Öltanker?
3. September 2010 von Stefan Kremer
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Wissenschaftler haben Sonaraufnahmen eines Schiffswracks vier Meilen vor der zentralen kalifornischen Küste ausgewertet, das 3,5 Millionen Gallonen Rohöl geladen hatte. Der amerikanische Tanker Montebello wurde am 23. Dezember 1941 von einem japanischen U-Boot torpediert und sank auf 900 feet Tiefe. Seitdem liegt das Wrack an dieser Stelle. Anfang August tauchte ein ferngesteuertes U-Boot des Monterey Bay Aquarium Research Institute zu dem Wrack hinab, um zwei Fragen zu klären: befindet sich das Öl immer noch an Bord, und wenn ja, kann es eine Bedrohung für die Küstenregion darstellen?
“Wir wollen kein Risiko eingehen”, sagte Stephen Edinger vom California Department of Fish and Game. “Wir haben die Initiative ergriffen um herauszubekommen, ob es eine Umweltbedrohung gibt. Sollte dies so sein versuchen wir zu verhindern, dass Öl austreten kann und die kalifornische Zentralküste verseucht.”
Das Schiff sank auf seinem Weg nach Vancouver nahe San Simeon und Cambria in einer wundervollen Region mit einer reichhaltigen Meeresfauna. Neben dem Rohöl waren noch 104.034 Gallonen Treibstoff an Bord.
Obschon der Lageplatz des Wracks gut bekannt ist und schon früher erkundet wurde diente die Expedition im August mit einem ferngesteuerten U-Boot der Ermittlung neuer Informationen über das Schiff und seine Ladung.
Drei verschiedene Sonartechniken erstellten dreidimensionale Bilder des Schiffs und des Meeresgrunds. Die Daten wurden von Wissenschaftlern an Bord des Forschungsschiffs Zephyr und in einem Labor an Land analysiert. Dies ist ein langsamer und sorgfältiger Prozess, der noch weitere Tauchfahrten erfordert.

Die Montebello, Baujahr 1921. Fotoquelle: NOAA
1996 unternahm Jack Hunter, ein Unterwasserarchäologe von Caltrans, in einem Zwei-Mann-U-Boot eine Tauchfahrt hinab zur Montebello. Er sah “eine große graue Wand aus der Dunkelheit auftauchen”. Die Montebello saß aufrecht auf dem Meeresgrund “als läge sie im Dock”, so Hunter. Er betrachtete die Sonarbilder der aktuellen Expedition und glaubt, dass sich das Rohöl noch an Bord befindet. Er macht sich Sorgen, dass das Wrack seit seinem Besuch vor 14 Jahren weiter verrottet ist. “Die Strukturen des Schiffs sind noch intakt, aber sie könnten irgendwann zusammenbrechen.”
Der nächste Schritt, so die Wissenschaftler, ist es, den Zustand des Rohöls zu ermitteln. Rohöl kann in niedrigen Temperaturen zu einer dickflüssigen Masse erstarren. “Die Frage ist, ob das Öl, wenn es austritt, an die Oberfläche treibt oder am Meeresgrund bleibt. Niemand will hierzu eine Äußerung machen”, sagte Hunter. “Wir müssen abschätzen, welche Gefahr dies darstellt, und wir müssen beurteilen, wieviel Zeit noch verbleibt.”
Die Untersuchungen des Wracks wurden für diesen Sommer eingestellt und werden im nächsten Jahr fortgesetzt.
Quelle: http://www.sfgate.com/cgi-bin/article.cgi?f=/c/a/2010/08/26/MN5L1F24VA.DTL 27.08.2010



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