Moab: Fracking-Versuche nahe Dead Horse Point und Canyonlands

8. Dezember 2014 von  
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Ein Energieunternehmen aus Moab testet ein neues Frackingverfahren in seinem Ölfeld außerhalb des Canyonland National Parks und des Dead Horse Point State Parks. Die experimentelle Methode, bei der Öl anstelle von Chemikalien in den Untergrund gepumpt wird, hat bereits Umweltschützer auf den Plan gerufen, die eine Industrialisierung der landschaftlich reizvollen und schützenswerten Landschaft befürchten.

Ende November hat die Fidelity Exploration and Production Co. Flüssigkeiten in eine Quelle nahe des Dead Horse Point in der Hoffnung gepumpt, damit ihren Ausfluss zu stimulieren.

Ölquelle nahe des Dead Horse Point State Park. Foto: energy.utah.gov

Ölquelle nahe des Dead Horse Point State Park. Foto: energy.utah.gov

Die Hydrocarbon Formation außerhalb von Moab, Paradox Basin genannt, enthällt natürlich auftretende Risse und Verwerfungen, die durch Wasser beschädigt werden können, sagt Tim Rasmussen, Sprecher des Unternehmens. „Wir müssen eine Flüssigkeit finden, die einerseits das Reservoir nicht beschädigt und andererseits umweltverträglich ist“.

Umweltschützer wie Bill Love befürchten, dass die eingesetzten Flüssigkeiten aus der Quelle austreten und in einen der zwei nahegelegenen großen Flüsse gelangen könne, die durch zwei National Parks und zwei National Recreation Areas fließen und Millionen Menschen mit Trinkwasser versorgen. „Der BLM hat keine Umweltverträglichkeitsstudie gemacht. Der National Park Service muss eine Studie machen“, sagte Love, ein Mitbegründer der Canyon Country Coalition for Pipeline Safety.

Quelle: http://www.sltrib.com/news/1856286-155/moab-energy-company-testing-fracking-method 23.11.2014