Santa Barbara: Ölpipelinebruch verseucht Strand

20. Mai 2015 von  
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Durch einen Pipelinebruch in Goleta westlich von Santa Barbara sind am Dienstag schätzungsweise 21.000 Tonnen Rohöl ausgelaufen und teilweise ins Meer gelangt. Der Rohrbruch wurde gegen Mittag entdeckt. Die Küstenwache stoppte das Leck um 15 Uhr, so Coast Guard Petty Officer Andrea Anderson.

Das Öl hatte sich in einem Kanal gesammelt bevor es in den Pazifik gelangte. Dort bidete sich beim Refugio State Beach ein sechseinhalb Kilometer langer Ölfilm, der rund 45 Meter in den Ozean hineinragte.

Refugio State Beach. Foto: ars5017/wikimedia.org

Refugio State Beach. Foto: ars5017/wikimedia.org

Bundes-, Bundesstaats- und lokale Behörden sind am Unglücksort, um den Vorgang zu untersuchen und Säuberungsarbeiten zu koordinieren, so Alexia Retallack, Sprecherin des California Office of Spill Prevention and Response. Die Pipeline wird von Plains All American Pipeline betrieben, die in einer Pressemitteilung angaben, dass die Pipeline mit 24-inch Durchmesser geschlossen und der Kanal blockiert wurde um weiteren Ölaustritt zu verhindern. Refugio State Beach wurde geschlossen, Warnschilder auch am nahegelegenen El Capitan State Beach angebracht. Exxon Mobil, die nahe der gebrochenen Pipeline mehrere Arbeiten durchführen, haben Personal zur Ölbekämpfung abgestellt, so ein Sprecher des Unternehmens.

Quelle: http://www.latimes.com/local/lanow/la-me-ln-pipeline-santa-barbara-coast-20150519-story.html 20.05.2015