Las Vegas: Luxor mit Legionellen verseucht
31. Januar 2012 von Stefan Kremer
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Mitarbeiter des Gesundheitsamtes von Las Vegas haben am Montag bekanntgegeben, dass in Wasserproben aus dem Luxor Hotel Casino Legionellen nachgewiesen werden konnten. Ein Gast war zuvor an einer Legionärskrankheit gestorben. Der Southern Nevada Health District sagte, dass im vergangenen Jahr drei Gäste des Luxor mit der gleichen Erkrankung registriert wurden. Das Wasser des Hotelkomplexes wurde bereits nach den ersten beiden Fällen im letzten Frühjahr untersucht, jedoch konnten keine Erreger festgestellt werden.

Innenraum des Luxor. Foto: Stefan Kremer
Sprecher des Luxor, das im Besitz von MGM Resorts International ist, sagten, man habe unmittelbar nach dem Fund mit Sanierungsmaßnahmen begonnen. Das Wassersystem wäre zum Kochen gebracht und mit großen Chlormengen desinfiziert worden. “Wir vertrauen in die Integrität unserer Systeme und der Sicherheitsabläufe, die wir in all unseren Hotels anwenden. Die Sicherheit unserer Gäste und Beschäftigten ist immer von höchster Priorität in unserem Unternehmen”, sagte Gordon Absher, Sprecher von MGM Resorts. “Schon vor dem letzten Sommer hat MGM Resorts die Industrie mit aggressiven und strengen Programmen zur Kontrolle der Legionellengefahr, die in allen großen Gebäuden gegenwärtig ist, veranlasst.”
Die neuen Fälle treten zu einem Zeitpunkt an den Tag, wo das Unternehmen bereits in mehrere Rechtsstreitigkeiten mit Gästen verwickelt ist, die sich im Aria Resort & Casino mit Legionellen infiziert hatten. Das Aria Resort ist Teil des CityCenter und zur Hälfte im Besitz von MGM Resorts.
MGM Resorts teilte seinen Gästen mit, dass sie womöglich zwischen dem 21. Juni und 4. Juli 2011 den Bakterien ausgesetzt gewesen seien nachdem der District im Juli sechs Fälle von Legionärskrankheit registriert hatte. Alle diese Personen erholten sich nach medizinischer Behandlung. Acht Gäste zogen im August vor Gericht und verlangten 337,5 Millionen Dollar Schadenersatz vom Resort und seinen Erbauern.
Quelle: http://www.huffingtonpost.com/2012/01/30/legionnaires-disease-luxor-las-vegas-pneumonia_n_1242539.html 30.01.2012
Big Sur: Highway 1 bis Mitte der Woche blockiert
31. Januar 2012 von Stefan Kremer
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Starke Regenfälle haben am 22. Januar einen Erdrutsch am Highway 1 an der Küste Kaliforniens ausgelöst. Die Geröllmassen haben die beliebte Traumstraße Amerikas an einer bereits vorhandenen Baustelle bei Lucia rund 48 Meilen nördlich von Cambria und 25 Meilen südlich von Big Sur komplett unpassierbar gemacht. Gleichzeitig fiel in San Simeon für 21 Stunden der Strom aus.

Erdrutsch bei Lucia. Foto: Caltrans
Nach Angaben von Caltrans wird mit der Wiedereröffnung des Küstenhighways Mitte der Woche zu rechnen sein. Der Verkehr wird dann an der betroffenen Stelle wieder einspurig passieren können.
Quelle: http://www.sanluisobispo.com/2012/01/26/1922202/slide-shuts-highway-1.html 26.01.2012
Quelle: http://www.sanluisobispo.com/2012/01/22/1917833/hwy-1-open-big-sur-rockslide.html 30.01.2012
Zion: Watchman Campground erhält neue Comfort Stations
24. Januar 2012 von Stefan Kremer
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Am 23. Januar haben im Zion National Park die Bauarbeiten an drei neuen öffentlichen Toiletten am Watchman Campground begonnen. Die Arbeiten an den je 83 qm großen Gebäuden in den Schleifen B, C/D und E umfassen öffentliche Toiletten, Bürgersteige und Landschaftsgestaltung der angrenzenden Gebiete. Der Austausch der bisherigen stark renovierungsbedürftigen Toiletten ist notwendig und dient sowohl der Sicherheit der Besucher als auch dem Naturschutz. Das Projekt wird voraussichtlich Mitte Juli 2012 abgeschlossen sein.

Watchman Campground. Foto: Michael Schlebach
Die neuen Toiletten werden analog des vom National Park Service bevorzugten natürlichen Baustils analog der bereits fertiggestellten Comfort Stations errichtet. Das Bauprojekt umfasst außerdem den Abriss von vier bestehenden Comfort Stations.
Ein Zeltplatz in Schleife B sowie zwei in Schleife C des Watchman Campground werden für die Dauer der Bauarbeiten geschlossen, alle übrigen bleiben geöffnet. Camper auf Plätzen nahe der Baustelle können tagsüber gegebenenfalls Baulärm wahrnehmen.
Nähere Informationen zum Watchman Campground erhält man unter http://www.nps.gov/zion/planyourvisit/campgrounds-in-zion.htm.
Quelle: http://www.nps.gov/zion/parknews/three-new-comfort-stations-for-watchman-campground.htm 18.01.2012
Yosemite: Big Oak Flat Road durch Felssturz blockiert
24. Januar 2012 von Stefan Kremer
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°Durch einen großen Felssturz ist die Verbindungsstraße zwischen Tioga Pass Road und dem Yosemite Valley im Yosemite National Park komplett blockiert. Das Ereignis, das sich am Sonntag abend gegen 23:30 Uhr ereignete, führte zur Schließung der gesamten Big Oak Flat Road zwischen der Foresta Junction am Highway 120 (Big Oak Flat Road) und der Highway 120/140 Junction (El Portal Road) gesperrt. Ein Termin für die Wiedereröffnung steht noch nicht fest.

Felssturz auf die Big Oak Flat Road. Foto: NPS
Das Yosemite Valley ist noch von Merced/Mariposa aus über Highway 140 (El Portal Road) und von Fresno/Oakhurst über Highway 41 (Wawona Road) aus erreichbar. Die Foresta Road zwischen Foresta und El Portal ist ebenfalls nicht befahrbar. Die Tioga Pass Road ist derzeit wegen Schnee gesperrt.
Der Yosemite National Park bleibt auch weiterhin geöffnet. Durch den Wintersturm, der derzeit in der Gegend wütet, besteht auf einigen Parkstraßen die Pflicht, Schneeketten anzulegen.
Quelle: http://www.nps.gov/yose/parknews/bofrdclosed12.htm 23.01.2012
San Francisco: Jeremiah O’Brien im Trockendock
24. Januar 2012 von Stefan Kremer
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Die SS Jeremiah O’Brien, die an Pier 45 in San Francisco vor Anker liegt, wird einer der aufwändigsten Restauratioen der letzten zwei Dekaden unterzogen. Das Liberty Ship aus dem Zweiten Weltkrieg, das an Fishermans Wharf vor Anker liegt, dient heute als Museum. Das 1943 gebaute Boot ist eines von nur noch zwei seetüchtigen Liberty Ships weltweit und eine beliebte Sehenswürdigkeit der Stadt.
Am 23. Januar fuhr die Jeremiah O’Brien nach Pier 70, um dort für 28 Tage im Trockendock die ersten Schritte ihrer Restaurierung zu erhalten.

Jeremiah O'Brien am Pier 45. Foto: Stefan Kremer
“Das wird das erste Mal seit 20 Jahren, dass wir den Schiffsrumpf bis auf das blanke Metall freilegen und sie komplett neu streichen”, sagte Captain Patrick Moloney, Hafenkapitän und -meister. “Unser Schiff ist 60 Jahre alt, aber wenn sie aus dem Trockendock zurückkehrt wird sie aussehen wie eine 20-jährige. Wir bereiten die O’Brien auf ihre unmittelbare Zukunft vor.”
2013 wird der America’s Cup nach San Francisco kommen, der der SS Jeremiah O’Brien neue Möglichkeiten bieten wird, einschließlich der Bewirtung von Zuschauern und der Medien, die nach einem einzigartigen Aussichtspunkt für das historische Event suchen.
“Wir können Zuschauer hinauf aufs Wasser bringen, wo das Rennen stattfindet”, sagte Dennis Koller, Executive Director der O’Brien. “Wir bieten eine Aussichtsplattform, die mobil, stabil und hoch ist. Der perfekte Platz, um die Rennen des America’s Cup zu beobachten.”
Von den 2.710 während des Zweiten Weltkriegs gebauten Liberty Ships ist die SS Jeremiah O’Brien eine von nur noch zwei verbliebenen weltweit. Dabei erhebt sie den Anspruch, das letzte unveränderte Liberty Ship überhaupt zu sein und legt wert auf ihre historische Akkuratesse. Als Veteran segelte die O’Brien 1994 anlässlich des 50. Jahrestages des D-Day von San Francisco zu den Stränden der Normandie. Von den 6.000 Schiffen, die im Juni 1944 an der Landung in der Normandie beteiligt waren, war sie das einzige Schiff, dass nach 50 Jahren noch einmal dorthin zurückkehren konnte.
Die Dreifach-Expansions-Dampfmaschinen der SS Jeremiah O’Brien wurde in dem Blockbuster Titanic gezeigt. Die O’Brien bietet pro Jahr sechs Fahrten durch die Bay einschließlich einer speziellen Ghirardelli Chocolate Fahre am 21. Juli. Außerdem kann man sie für Firmenveranstaltungen, private Parties, Hochzeiten und über-Nacht-Abenteuer für Jugendgruppen buchen. Sie ist täglich von 9 bis 17 Uhr geöffnet.
Quelle: http://www.stockmarketsreview.com/news/240983/ 11.01.2012
Gila Cliff Dwellings: Nach Bauarbeiten wieder geöffnet
20. Januar 2012 von Stefan Kremer
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Das Gila Cliff Dwellings National Monument ist seit dem 10. Januar 2012 wieder geöffnet. Die Wiedereröffnung folgte dem Abschluss der Reparaturen an der West Fork Bridge am New Mexico Highway 15 eine Meile südlich der Klippenwohnungen. Die Reparaturen wurden notwendig, da in 2008 und 2010 Überschwemmungen Schäden verursacht hatten.

Gila Cliff Dwellings. Foto: Michael Schlebach
Die Klippenwohnungen sind täglich von 9 bis 16 Uhr geöffnet. Es wird eine Eintrittsgebühr in Höhe von 3 Dollar pro Erwachsenem erhoben. Führungen werden täglich um 1 Uhr außer während der stark frequentierten Wochenenden angeboten. Die Touren starten an den cliff dwellings, und es dauert von dort etwa eine halbe Stunde zu Fuß bis zu den Höhlenwohnungen. Besucher können die cliff dwellings aber während den Öffnungszeiten auch auf eigene Faust erkunden. Freiwillige Interpretive Park Rangers sind im Dienst, um Fragen zu beantworten.
Besucher sollten Wasser, dem Wetter angemessene Kleidung und festes Schuhwerk tragen, das für den Einsatz in möglicherweise vereisten und und schlammigen Wegen geeignet ist. Die 800 Meter lange Wanderweg zu den cliff dwellings ist steil, streckenweise uneben und umfasst zahlreiche Treppen. Der Weg ist für Rollstuhlfahrer nicht zugänglich. Ansichten von einigen der Klippenwohnungen sind nach einer 400 Meter weiten Wanderung zum Boden des Canyons aus möglich.
Während im Innenraum des Visitor Centers die Reparaturen weitergehen bleibt ein provisorisches Besucherzentrum in einem Trailer vor dem Gila Visitor Center jeden Tag von 8 bis 16.30 Uhr geöffnet,
Aktuelle Informationen über das Gila Cliff Dwellings National Monument erhält man auf http://www.nps.gov/gicl.
Quelle: http://www.desertusa.com/dusablog/gila-cliff-dwellings-reopened-on-jan-10th.html 11.01.2012
Yosemite: Schneearmer Winter bietet seltene Möglichkeiten
19. Januar 2012 von Stefan Kremer
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Nach dem Kalender ist auch in den Vereinigten Staaten Winter, doch am Wetter kann man dies derzeit nicht erkennen. Weite Teile des Landes erleben wärmere Temperaturen als üblich, und Schneefall in den westlichen Landesteilen hat es bisher so gut wie nicht gegeben. Dies sind keine besonders guten Nachrichten für Gebiete, deren lokale Ökonomie vom Wintersport lebt. Aber es bietet auch einige seltene Möglichkeiten, bestimmte Ziele zu besuchen, die ansonsten zu dieser Jahreszeit für Besucher unzugänglich sind.

Tenaya Lake im Winter. Foto: Frank Hennemann
Ein perfektes Beispiel hierfür ist der Yosemite Nationalpark in Kalifornien, der dafür bekannt ist, jedes Jahr große Schneemengen zu erhalten. Bestimmte, vor allem höhergelegene Bereiche des Parks sind zwischen November und April oder sogar noch darüber hinaus unerreichbar. Dies ist in diesem Winter jedoch nicht der Fall, und als Ergebnis bleibt der Park geöffnet, was einen beispiellosen winterlichen Zugang zu selbst einigen der abgelegensten Regionen ermöglicht.
Nehmen wir zum Beispiel die Tioga Pass Road, die als eine der landschaftlich reizvollsten Straßen der gesamten Nationalparks gilt. Der enge, verschlungene Highway windet sich vorbei am Tenaya Lake und den Tuolumne Meadows, der Heimat dutzender Giant Sequoias, während die Berge der Sierra Nevada dies alles überragen. Es ist eine atemberaubende und wunderbare Fahrt das ganze Jahr über, aber Mitte Januar ist diese Straße normalerweise schon längst geschlossen. Es ist nicht unüblich, dass drei oder mehr Meter Schnee die Straße blockieren. Doch in diesem Jahr ist der Tioga Pass immer noch für Besucher geöffnet.
Besser noch bedeutet das Fehlen von Schnee, dass auch die meisten der insgesamt 1.287 Kilometer langen Wanderwege geöffnet bleiben und so den Besuchern die extrem seltene Möglichkeit eröffnen, einige der berühmten Wasserfälle des Parks in einem zugefrorenen Zustand zu erleben. Wie die Tioga Pass Road liegen viele dieser Sehenswürdigkeiten zu dieser Jahreszeit unter Schnee begraben. Aber jetzt können Besucher eine Tageswanderung unternehmen und Yosemite so erleben, wie es nur ganz selten möglich ist: mit einer Eisschicht überzogen. Für eine kurze Wanderung bietet sich der 4,8 Kilometer lange Gaylor Lakes Trail an. Wer mehr Zeit hat kann die Cathedral Lakes oder Glen Aulin Trails erkunden, die an mehreren Bergseen und Wasserfällen vorbeiführen. Man sollte natürlich wie bei jeder Winterwanderung angemessen gekleidet sein und einige Notvorräte mitführen.
Quelle: http://www.gadling.com/2012/01/15/lack-of-snow-brings-rare-opportunities-to-yosemite-national-park/ 15.01.2012
Oracle State Park: Ab 04.02. wieder geöffnet
19. Januar 2012 von Stefan Kremer
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Der Oracle State Park in Süd-Arizona wird nach zweijähriger Schließung am 4. Februar wieder geöffnet. Die Friends of Oracle State Park haben durch eine intensive Spendensammlung eine ausschlaggebende Rolle bei der Wiedereröffnung gespielt. Der Park wird von Februar bis April und von September bis November 2012 samstags für die Öffentlichkeit von 8 bis 17 Uhr sowie für Schulgruppen mittwochs, donnerstags und freitags geöffnet sein.

Kannelly Ranch House und blühender Kaktus. Fotos: Friends of Oracle State Park
Die große Wiedereröffnungsfeier am 4. Februar umfasst geführte Wanderungen, Besichtigungstouren des Kannally Ranch House sowie weitere spezielle Aktivitäten. Der Eintritt ist an diesem Tag frei.
Nähere Informationen zum Oracle State Park erhält man unter http://azstateparks.com/Parks/ORAC/index.html.
Quelle: http://www.desertusa.com/dusablog/arizonas-oracle-state-park-to-reopen-after-two-years-of-closure-on-feb-4th.html 17.01.2012
San Francisco: Golden Gate Bridge wird 75
18. Januar 2012 von Stefan Kremer
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Die Golden Gate Bridge, eines der bekanntesten Bauwerke der Welt, feiert am kommenden Memorial Day Weekend ihr 75-jähriges Jubiläum. Dazu wird es ein ausgedehntes Fest entlang des Ufers der Stadt sowie ein spektakuläres Feuerwerk mit einem überraschenden Finale geben.
Es wird jedoch keine Wiederholung der völlig überfüllten und potentiell verhängnisvollen Situation auf der Brücke geben, wie sie zur Feier des 50-jährigen Jubiläums stattfand als die Brücke für den Verkehr gesperrt und nur für Fußgänger und Radfahrer freigegeben wurde. Damals fanden sich so viele Menschen auf der Brücke ein, dass dies die schlimmste Überlastung der Brücke darstellte und die leicht bogenförmige Wölbung der Fahrbahn niederdrückte. Mitarbeiter der Brückenverwaltung und der Stadt sagten damals, man könne nur von Glück reden, dass niemand ernsthaft zu Schaden gekommen sei.
“Das war ein Meer von Menschen auf der Fahrbahn und den Gehwegen. Wir wollen keine Situation erzeugen, wo die Menschen sich wie damals nicht bewegen können”, sagte Denis Mulligan, General Manager der Brücke.

Blick auf die Golden Gate Bridge, Fort Point und San Francisco. Foto: Stefan Kremer
Stattdessen, so Mitarbeiter der Brücken- und Stadtverwaltung, plane man, die Aufmerksamkeit auf dem Golden Gate zu belassen, die Menschen aber dorthin wegzulocken, wo sie es aus sicherer Entfernung bewundern können. Dies geschieht im Rahmen eines zweitägigen Festivals, das sich von Fort Point unterhalb der Brücke über Crissy Field, Marina Green und Fishermans Wharf bis nach Pier 39 ausdehnen werde.
“Wir denken, es werden genug Aktivitäten stattfinden, die die Besucher nicht missen möchten”, sagte Mulligan. “Wenn es woanders eine tolle Party gibt möchten die Leute an diesem Tag vielleicht nicht über die Brücke gehen.”
Das Golden Gate Festival am 26. und 27. Mai wird eine Schiffparade mit historischen Booten, zahlreiche Musik- und Tanzaufführungen, Kunstausstellungen, Geschichts- und Lehrveranstaltungen, eine Ausstellung historischer Fahrzeuge von 1937 (dem Eröffnungsjahr der Brücke) bis heute sowie weitere brückenbezogene Events in Crissy Field und Marina Green beinhalten. Weitere Veranstaltungen werden im Fort Mason Center, Ghirardelli Square, dem San Francisco Maritime National Historical Park, Fisherman’s Wharf und anderenorts stattfinden.
Das Komitee, das die Feier plant, hat bereits Pläne angekündigt, nach denen ein Jahr lang durch Gruppen und Vereine 75 verschiedene Beiträge und Events von Fotowettbewerben und Tanzveranstaltungen bis zu Naturwanderungen und Kunstprojekten durchgeführt werden.
Ebenfalls angekündigt sind Pläne zur Verbesserung des derzeit recht dürftigen Besucherinfrastruktur am südlichen Ende der Golden Gate Bridge durch den Bau eines Visitor Center und die Umwandlung des runden Gebäudes von einem Souvenirladen zu einem Ausgangspunkt für geführte Touren. Diese werden tagsüber und auch Nachts angeboten. Ebenfalls wird das Wegenetzwerk erweitert und durch Erklärtafeln und Ausstellungen ergänzt.
Frank Dean, der Superdintendent der Golden Gate National Recreation Area, sagte, dass es bei der Eröffnung der Brücke 1937 zu beiden Seiten militärische Anlagen gab und der öffentliche Zugang begrenzt war. Heute seien die Spannseile im Boden eines National Parks verankert und gebührten daher eines besseres Umfeldes, um die 10 Millionen Besucher, die das Bauwerk jährlich anzögen, zu begrüßen. “Viele dieser Besucher wissen nichtmal, dass sie in einem Nationalpark waren”, sagte er.
Quelle: http://www.sfgate.com/cgi-bin/article.cgi?f=/c/a/2012/01/09/BAKT1MMTVC.DTL 10.01.2012
Grand Canyon: 1 Million acre Umland vor Bergbau geschützt
18. Januar 2012 von Stefan Kremer
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Innenminister Ken Salazar hat über 1 Million acre (4.046 qkm) Land, das den Grand Canyon National Park umschließt, in einem Moratorium vom Bergbau ausgeschlossen. Die Entscheidung wurde als kritisch für den Schutz des Wassereinzugsgebiets des Canyons vor potentiell negativen Effekten durch zusätzlichen Uran- und anderem Rohstoffabbau in den kommenden 20 Jahren gesehen. Dennoch gibt es auch politische Gegenstimmen, die in dem Vorstoß das Bemühen der USA, sich unabhängig von externen Energielieferanten zu machen, konterkariert sehen, was zudem “tausende” Jobs koste.

Grand Canyon mit Colorado. Foto: Stefan Kremer
Craig Obey, Senior Vice President for Government Affairs der National Parks Conservation Association begrüßte das Moratorium. “Heute hat Innenminister Salazar im Sinne der Erhaltung und Gesundheit einer unserer einzigartigsten Naturwunder, des Grand Canyons, entschieden. Durch das Sperren von 1 Million acres um den Nationalpark für neue Uraniumminen hat er beherzt den Schutz der Schönheit und Gesundheit der vielleicht Erfurcht erbietensten Landschaft Amerikas für künftige Generationen gesichert. (…) Innenminister Salazars Maßnahme wird die ökologische Integrität des Grand Canyons, die Wasserqualität des Colorado sowie auch die Besucher dieser weltweit geachteten Kostbarkeit schützen. (…) Es wird sicherstellen, dass die geschätzten 687 Millionen Dollar Einnahmen und die mehr als 12.000 Vollzeitjobs, die der Grand Canyon durch Touristen generiert, erhalten bleiben. Und es wird Millionen Menschen flussabwärts vor gefährlichen Kontaminationen schützen, die auf den Colorado als eine saubere Trinkwasserquelle vertrauen.”
Der Republikaner Doc Hastings, Mitglied des House Natural Resources Committee, kritisierte: “Die Obama Administration setzt politische Ziele über die Schaffung neuer Arbeitsplätze und die Sicherheit der Energieversorgung, indem sie Bergbau in dem uranreichsten Teil der Vereinigten Staaten blockiert. Sicheres und verantwortungsvoller Bergbau in diesem Gebiet hätte tausende hochbezahlter Jobs erzeugen können. Die Vereinigten Staaten sind bereits zu 90 Prozent auf ausländische Quellen für Uran angewiesen, und diese Entscheidung verschlimmert diese Abhängigkeit nur indem es unsere eigenen Ressourcen verschließt.”
Quelle: http://www.nationalparkstraveler.com/2012/01/interior-secretary-salazar-withdraws-1-million-acres-around-grand-canyon-national-park-hardrock-mini9291 09.01.2012



