Seligman – Geburtsort der historischen Route 66
26. Oktober 2011 von Stefan Kremer
Abgelegt unter Canyon Trails, Reiseberichte
Wer die historische Route 66 in Arizona abfährt kommt zwangsläufig durch das Städtchen Seligman. Hier sollte man auf jeden Fall stoppen und sich von dem Flair der Stadt mitreißen lassen. Ein Besuch des Barbershop von Angel Delgardillo ist Pflicht. Wer zur Mittagszeit dort ist kann im Roadkill Cafe einen hervorragenden Burger essen. Alles weitere in meinem Bericht unter http://www.canyon-trails.de/seligman-route66.htm.

Auf der Route 66 in Seligman. Foto: Stefan Kremer
Rocky Mountain High 2011
7. September 2011 von Stefan Kremer
Abgelegt unter On the Road, Reiseberichte
In ihrem neuesten Reisebericht berichten Simon und Kathrin auf ihrer Webseite http://bosley86.wordpress.com seit dem 2. September live aus ihrem aktuellen Urlaub in den Rocky Mountains.
Zehn Nationalparks stehen auf dem Programm: Rocky Mountain NP, Badlands NP, Yellowstone NP, Grand Teton NP, Zion NP, Bryce Canyon NP, Capitol Reef NP, Arches NP, Canyonlands NP und Black Canyon of the Gunnison NP. Daneben gibt es natürlich noch einige National Monuments und State Parks zu bestaunen.
Da die beiden nur Hotels mit kostenlosem WiFi gebucht haben steht der täglichen Ergänzung nichts im Wege. Die Reiseroute sieht wie folgt aus:

Die Reiseroute führt durch sieben Bundesstaaten
02. September: München – Denver
03. September: Denver
04. September: Denver – Winter Park
05. September: Winter Park – Cheyenne
06. September: Cheyenne – Hill City
07. September: Hill City
08. September: Hill City – Sheridan
09. September: Sheridan – Cody
10. September: Cody – Gardiner
11. September: Gardiner – West Yellowstone
12. September: West Yellowstone
13. September: West Yellowstone
14. September: West Yellowstone – Idaho Falls
15. September: Idaho Falls – Salt Lake City
16. September: Salt Lake City – Springdale
17. September: Springdale
18. September: Springdale – Torrey
19. September: Torrey – Moab
20. September: Moab
21. September: Moab
22. September: Moab – Montrose
23. September: Montrose – Colorado Springs
24. September: Colorado Springs – Denver
25. September: Denver – München
Schaut einfach mal bei http://bosley86.wordpress.com vorbei und reist auf dieser nicht ganz alltäglichen Route in Gedanken mit. Vielleicht ist es eine Inspiration für den eigenen nächsten Urlaub…
Hiking Southwest – 230 km zu Fuß durch den Südwesten [2011]
7. Juli 2011 von Fritz
Abgelegt unter Reiseberichte, Zehrers Place!
Der Mensch will Grenzen nicht nur dann erfahren, wenn er sie ungefragt zu erleiden hat, wenn sie ihm auferlegt werden, nein, er sucht aktiv nach Grenzen, will sich an ihnen erproben und bewähren, versucht sie zu überschreiten, hinauszuschieben [Reinhold Messner]. Mit zunehmendem Alter jedoch wird der Sicherheitsabstand zwischen Euphorie und Angst immer größer, – bei uns jedenfalls. Nennt man das Vernunft oder zu große Sorge um das eigene Leben?
Wir standen heuer mitten im Südwesten der USA manchmal an der Schwelle zu dieser Grenzerfahrung. Wir haben uns nicht immer überwunden, sondern auch einen Rückzieher gemacht, wenn nach Stunden des Weges der Canyon noch 50 Meter senkrecht unter uns lag und nur die Überschreitung eines 30 cm breiten Absatzes den Weg zum Ziel freigemacht hätte. Natürlich fanden im Nachhinein endlose Diskussionen darüber statt, ob es das Risiko nicht doch wert gewesen wäre. Es ist müßig, – aber wir haben trotzdem Ziele erreicht, die dem ein oder anderen für immer verschlossen sein werden.

Jetzt wird so mancher Leser denken, was das mit dem Südwesten der USA zu tun hat. Gibt es da nicht San Francisco, Las Vegas und verschiedene Viewpoints in der einzigartigen Natur, die gefahr- und fast aufwandslos bewundert werden können? Ja, keine Frage. Auch für uns waren und sind das immer wieder Ziele, die wir mit Freude ansteuern. Aber nach all den Jahren wird es zunehmend komplizierter und aufwändiger, neue Highlights zu erreichen. Das bedeutet: Meilenweite Offroad-Fahrten zu den Trailheads, stundenlange Wanderungen zu aussergewöhnlichen Zielen, also hiken bis die Schuhe qualmen und Schweiß und Blut [im wahrsten Sinne des Wortes] in Strömen fließen.
Hiking Southwest, der naheliegendste Titel der USA-Story 2011. Das GPS hat 144,03 Wandermeilen, das entspricht über 230 Kilometer, aufgezeichnet. Schon stramm! Wir werden fünf Wochen lang Indianerheiligtümer erobern, uns durch die Fangarme des Nautilus winden, den Arch Canyon endlich bezwingen und einen neuen Bryce Canyon entdecken. Also wandert mit, im einzigartigen Südwesten der USA.
>>>>>>>Hier geht es lang [Reisen]
USA 2010: Sonne, Strand, Steine, Steaks – und Sam Adams
29. Oktober 2010 von Stefan Kremer
Abgelegt unter Reiseberichte, Westküste USA
Es ist vollbracht. Nach langem, zähem Ringen habe ich die Slideshow zu meinem diesjährigen USA-Urlaub endlich fertiggestellt. Trotz massivem Aussortieren sind von den über 5.500 mitgebrachten Fotos immer noch 492 Bilder in der Slideshow übrig geblieben. Da jedes Bild im Slideshowmodus 9 Sekunden lang eingeblendet wird (was Sinn macht, wenn man die Untertitel lesen und die Bilder, die im Slideshowmodus automatisch gezoomt oder verschoben werden, komplett sehen möchte) dauert die Präsentation 74 Minuten.
Man kann die Slideshow aber jederzeit stoppen oder per Hand weiterschalten – wobei allerdings die Zoomeffekte deaktiviert bleiben. Am besten schaltet Ihr vorher in dem kleinen Steuerungsmenü, das am oberen Bildrand einblendet, auf Vollbild, lehnt Euch zurück und startet den automatischen Ablauf.

Eines der Bilder: nach einem Thunderstorm im Monument Valley. Fotoquelle: Stefan Kremer
Das Spektakel findet Ihr auf http://www.westkueste-usa.de/2010/mn_Reiseroute.htm, wo Ihr auch die Route der gezeigten Reise als Landkarte sehen könnt. Für meine 2009er und 2007er Reise gibt es ähnliche Präsentationen, und zu den einzelnen Sehenswürdigkeiten gibt es umfassende Informationen auf meiner Webseite westkueste-usa.de, die in den kommenden Monaten um die neuen Erlebnisse des 2010er Urlaubs ergänzt werden.
Und nun wünsche ich viel Spaß und einen schönen virtuellen Urlaub!!
Oregon Trail oder die Flucht zur Sonne … [2010]
27. Juli 2010 von Fritz
Abgelegt unter Reiseberichte, Zehrers Place!
Die Reise führte uns von San Francisco über Las Vegas in die Canyons bei Moab, quer durch Idaho und Oregon bis Vancouver und dann zurück. 6.262 Meilen durch Wüsten, Berge und Wälder, vorbei an “angemalten” Hügeln und gigantischen Wasserfällen. Am Ende waren wir dann 1.800 Kilometer auf der Flucht.
![[John Day Fossil Beds National Monument]](http://www.usa-reporter.com/reporter/wp-content/uploads/2010/07/painted_hills_02-300x200.jpg)
Painted Hills
Der Reisebericht und 2.743 Fotos dokumentieren Highlights südlich und nördlich des Oregon Trails.
Hier geht es lang: http://www.zehrer-online.de
Wide Country
6. März 2010 von Stefan Kremer
Abgelegt unter Reiseberichte, Westernlady's World
Es war die Jubiläumstour von Westernlady; die 10. Reise im Südwesten. 2009 reiste Silke nach Arizona und New Mexiko, in die flache und weite Heimat der Wüsten und Saguaros – daher der Tourname. Dabei schien die Reise unter keinem guten Stern zu stehen. Eine Nebenhöhlenentzündung drohte die Reise noch am Vortag des Abflugs scheitern zu lassen. Doch wenn etwas unter einem schlechten Stern zu stehen scheint verwandelt es sich oft in das genaue Gegenteil, und so wurde die Reise ein voller Erfolg.

Kofa Mountains. Fotoquelle: (c) Silke Böhme
In Phoenix sollte die Rundreise beginnen; mal ein anderer Startort als immer Las Vegas. Die erste Station war Grand Canyon. Bevor ich nun zu viele Details verrate nenne ich einfach die wichtigsten Stationen der Reise. Ihr solltet den sehr lesenswerten und kurzweiligen Bericht mit seinen zahlreichen Fotos, Erlebnisschilderungen und Informationen ohnehin im Original lesen.

Auf dem Echo Canyon Trail. Fotoquelle: (c) Silke Böhme
Zunächst also die wichtigsten Stationen der Route: Phoenix, Grand Canyon, Blue Canyon, Chinle, Hope Arch, Window Rock, Ship Rock, Farmington, Bisti De Na Zin Wilderness, Aztec Arches, Angel Peak, Ah Shi Sle Pah Wilderness Study Area, Bisti Wilderness (North Unit), Ghost Town Guadalupe, Rio Puerco Valley, Lybrook Badlands, Lake Abiquiu, Echo Amphitheater, Plaza Blanca, Espanola, White Cliffs, Los Alamos, Rio Rancho, Ojito Wilderness, Valle Grande, Bandelier National Monument, Quebradas Road, Valley of Fires, White Sands, Geronimo Trail, Ghost Town Lake Valley, City of Rocks State Park, Ft. Bowie, Chiricahua National Monument, Ghost Towns Courtland & Gleeson, Wyatt Earp Days in Tombstone, Box Canyon, Madera Canyon, Hwy 86 “Ajo Way”, Organ Pipe Cactus National Monument, Ajo Mountain Drive, Kofa Mountains, Palm Canyon, Imperial Wildlife Refuge, Yuma Territorial Prison, Phoenix und schließlich der Apache Trail bis Tortilla Flat. Das reizvolle an der Tour sind die vielen kaum bekannten, aber dennoch sagenhaft schönen Landstriche, Parks und Wildnisse. Wer schon oft im Südwesten unterwegs war kann sich hier neue Anregungen holen und Gegenden kennenlernen, die in keinem Reiseprospekt und in kaum einem anderen Reisebericht vorkommen.

Wyatt Earp Days in Tombstone. Fotoquelle: (c) Silke Böhme
Alsdann, auf in den kaum bekannten Südwesten. Die Reise beginnt hier: http://www.westernladys-world.net/berichte/2009sw/2009_prolog.php.
Schluchtenmarathon – New York City [2009]
4. November 2009 von Fritz
Abgelegt unter Reiseberichte, Zehrers Place!
Frei nach dem Motto von Frank Sinatra: „If I can make it there, I’ll make it anywhere”, haben wir uns auf den Weg nach New York vorbereitet und aufgemacht, um den „Schluchtenmarathon“ zu bestehen. Wer Leid und Freud miterleben will, der klickt hier (Reisen – Schluchtenmarathon)
Durango – eine Reise durch den Südwesten [2009]
26. August 2009 von Fritz
Abgelegt unter Reiseberichte, Zehrers Place!
Insgesamt verlustreich war sie, unsere diesjährige USA-Tour. Nicht nur drei Mietautos wurden benötigt, sondern auch ein kaputtes GPS, ein defekte externe Festplatte, einen Kulturbeutel im Hotel vergessen, – so die Bilanz von 4 Wochen. Aber nur Sachwerte! Nachhaltiger sind schon die Eindrücke von 6.054 Meilen (9.741 km) und 2.075 Fotos aus unzähligen Wanderungen und von vielen Viewpoints. Also, – lasst die “A-WORLD-EXISTS-BEYOND-YOUR-IMAGINATION-Tour 2009″ beginnen.
Hier geht es lang (Reisen – Durango)!
“Back to Basic Tour 2009″
20. Juni 2009 von Stefan Kremer
Abgelegt unter Reiseberichte
Einen ganz hervorragend beschriebenen und vor allem bebilderten Reisebericht haben Frank Gayer und Birgit Schmierer von ihrer zweiten USA Reise in diesem Jahr veröffentlicht.

Freistehender Hoodoo neben der Cottonwood Cove in den South Coyote Buttes
Unter http://www.frankgayer.com/reiseberichte/2009-2/tour.php kann man die 19-tägige Reise nachverfolgen. Insgesamt 4.660 Kilometer weit führte sie von Las Vegas in zwei Schleifen zunächst nach Westen ins Death Valley um dann nach Osten in einem größeren Bogen zu Zion, Arches und Canyonlands. Dies sind aber nur die namhaften Nationalparks. Tatsächlich haben die beiden so gut wie alle sehenswerten kleineren Parks, Canyons, Steinbögen und Attraktionen in ihre Route integriert, die in der kurzen Zeit von Mitte April bis Anfang Mai Platz fanden.

Von Angels Landing aus hat man die perfekte Sicht auf den Zion Canyon
Im einzelnen sind dies: Las Vegas, Death Valley NP (Badwater, Devils Golf Course, Artist Drive, Zabriskie Point, 20 Mule Team Canyon, Dantes View, Golden Canyon, Titus Canyon, Racetrack, Uhebebe Crater, Sand Dunes), Rhyolite Ghosttown, Mosaic Canyon, Alabama Hills (Mobius Arch), Mono Lake Tufa State Reserve, Bodie Ghosttown, Little Finland, Zion NP (Angels Landing), Moab, La Sal Mountain Loop, Fisher Towers, Arches NP (Devils Garden Trailhead, Delicate Arch Trailhead), Canyonlands NP (Mesa Arch – Overlook, Shafer Trail), Monument Valley, Blue Canyon, Coalmine Canyon, Navajo Bridge, Horseshoe Bend, White House Trailhead, Sidestep Canyon, Rainbow Valley, Stud Horse Point, Edmaiers Secret, Toadstool Hoodos, Upper Antelope Canyon, Lower Antelope Canyon, Cottonwood Teepess sowie die Coyote Buttes South.

Der gut versteckte Mobius Arch in den Alabama Hills
Der nach Tagen aufgeteilte Bericht beschreibt diese chronologisch und lockert das Ganze mit professionellen und teilweise einzigartigen Bildern in mittlerer Auflösung auf. Auch einige Slideshows sind integriert. Jeder Tagesabschnitt wird zudem noch statistisch ausgewertet und auf einer Landkarte dargestellt. Ganz zum Schluss des Reiseberichts gibt neben dem persönlichen Fazit noch Bewertungen aller Hotels mit Fotos, was für alle Reiseplanenden sehr hilfreich ist. Auch die akurate Kostenaufstellung ist sehr praktisch. Insgesamt ist dies ein wirklich vorbildlicher Reisebericht, und es bleibt zu hoffen, dass noch viele weitere folgen werden.
Den Bericht kann man sich übrigens auch als PDF-Datei herunterladen, und auch die vorherigen 12 USA-Reisen sind bestens dokumentiert und nachlesbar.
“Mines mixed with a hint of red”
29. März 2009 von Stefan Kremer
Abgelegt unter Reiseberichte
Einen ganz außergewöhnlichen Reisebericht bieten Sandra und Klaus auf ihrer Seite http://www.canyonmurmel.de. Wer sich für stillgelegte Minen und Ghost Towns interessiert sollte sich den Bericht “Mines mixed with a hint of red” in jedem Fall ansehen.

Das ist nicht im Antelope Canyon sondern im Valley of Fire: Windstone Arch oder auch Firecave
Selbst wenn es nur darum geht, herauszufinden, welche dieser unüblichen Attraktionen vielleicht in der Nähe der eigenen Reiseroute liegt und daher einen Abstecher lohnt, verspricht der Bericht eine kurzweilige Lektüre und erlaubt einen Blick in abgelegene, von der Zeit vergessene Gegenden. Streckenweise werden jedoch auch unter den nicht auf Minen spezialisierten Besuchern bekannte Orte aufgesucht. 22 Tage dauerte die Reise der beiden insgesamt, 22 außergewöhnliche Tagesberichte mit teilweise wirklich atemberaubenden Fotos sind auf Ihrer Webseite nachzulesen.
In Denver startet die Rundreise und geht über Frisco nach Carbondale und Green River. Der Canyonlands Nationalpark mit dem Shafer Trail und der Potash Road liegen ebenso auf der Strecke wie Moab. Die Gegend zwischen Moab und Hanksville bildet einen Schwerpunkt der Reise. Mit dem Secret Spire, Long Canyon, Mineral Bottom, Gemini Bridges, der Onion Creek Road und der Castle Valley Road liegen wurden Ziele angesteuert, die der normale Tourist selten zu Gesicht bekommt. Weiter geht es Richtung Cedar City, dem Zion Nationalpark und Mesquite. Das Valley of Fire, Las Vegas und Death Valley sind wiederum Gegenden, die allgemein bekannt sein dürften. Aber auch dort gibt es immer wieder Abstecher zu längst verlassenen Minen und Geisterstädten. Stovepipe Wells, Beatty und Tonopah bilden die westlichsten Orte der Reise ehe es wieder zurück nach Denver geht.

Minen rund um die Ghosttown Goldfield
Zu sehen und zu lesen gibt es eine ganze Menge. Von einem Geysir, der plötzlich ausbricht, den Steinkobolden im Goblin Valley über waghalsige Klettereien in alten Bergwerksanlagen bis zu einem Flugzeugwrack und einer Reifenpanne auf der letzten Gravelroad. Es ist eine Reise, deren Schwerpunkt deutlich anders gesetzt ist. Sie wandeln auf den Spuren der einstigen Pioniere, stöbern in der Vergangenheit des Wilden Westens und zeigen uns Orte, die ein Tourist normalerweise nicht zu Gesicht bekommt. Und das bei dem allerbesten Wetter – sieht man mal von dem Schneesturm hinter dem Bryce Canyon ab. Was will man mehr.



