TripleC: Canyon – Camping – Convertible

15. Januar 2009 von  
Abgelegt unter Reiseberichte, USA-Homepage

Es ist die unglaubliche 32. USA-Reise, die Anita und Hartmuth Schütt im Oktober 2008 in den Südwesten unternommen haben. Gewohnt ausführlich berichten die beiden Kölner in ihrem neuesten Bericht über die Tour, der sie den Titel “TripleC: Canyon – Camping – Convertible” gegeben haben; eine, wie ich finde, sehr passende Zusammenfassung.

Die Reise – eine Mischung aus Hotel-, Camping- und Wanderurlaub – führte die beiden von Las Vegas über die Corral Pink Sand Dunes nach Moab. Von hier aus – einem der drei großen Schwerpunkte der Reise – besuchten sie unter anderem die Fisher Towers, den Negro Bill Canyon, Arches und Canyonlands und den Corona Arch.

Es folgte der Zion National Park mit einer Wanderung zur Subway, dem Hidden Canyon Trail und den Kolob Canyons. Mit kurzem Stopp am Grand Canyon erreichten sie schließlich über Seligman an der Route 66 wieder Las Vegas, den Ausgangspunkt für die weiteren Erkundungen im Umfeld. Für den Verlust ihres heiß geliebte Frontier Hotels am Strip, das 2007 gesprengt wurde, haben sie offenbar einen würdigen Ersatz gefunden, so dass der Besuch im Valley of Fire und Death Valley von einer behaglichen Basisstation aus erfolgen konnte.

Was mich an dem Reisebericht fasziniert ist die gleichbleibende Ausführlichkeit und die heitere Art der tagebuchartigen Beschreibungen mit einem angenehmen persönlichen Touch, was die Reise beim Lesen gedanklich sofort nachvollziehbar macht. Hinzu kommen die wunderbaren Fotos, die mittlerweile Profiqualität erreicht haben. Der Bericht strotzt nur so vor erstklassigen Aufnahmen. Das neue Design der Webseite ist zudem eine deutliche Verbesserung. Was soll ich noch weiter schreiben, lest einfach selbst:

http://www.usa-homepage.de/2008-09/2008-09.htm

Horseshoe Bend – die wohl schönste Colorado-Schleife

10. Dezember 2008 von  
Abgelegt unter Canyon Trails, Reiseberichte

Auf dem kurzen, 15-minütigen Fußmarsch zum Horseshoe Bend bleibt dem Besucher diese wunderbare Schleife des Colorado Rivers zunächst völlig verborgen. Die Landschaft ist flach, mit einigen vereinzelten Felsen gespickt. Doch dann öffnet sich plötzlich vor einem eindrucksvoll die tiefe Schlucht des Flusses in ihrer vollen Pracht. Es ist eines der beliebtesten Fotomotive des Colorado überhaupt, und der Overlook erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Der Horseshoe Bend stellt somit neben dem weitaus bekannteren Antelope Canyon ein zweites, sehenswertes Naturziel dar, das bei einem Besuch in Page auf das Besuchsprogramm gehört.

Michael gibt in seiner neuesten Reportage außerdem einige Fototipps.

Hoodoo You Two

4. November 2008 von  
Abgelegt unter Lal@'s Reisen, Reiseberichte

Ende Mai diesen Jahres fand sie statt, “Lalas” Fortsetzung seiner “Hoodoo You Do” Reise von 2004. 17 Tage lang Sand, Leitern, Ruinen, Badland, Hoodoos, Arches, Canyons und Valleys zwischen El Paso und Las Vegas. Durch vier Bundesstaaten ging die Hoodoo You Two-Tour. Dabei besuchte er in Texas El Paso, in New Mexico die glitzernde weiße Gipswüste White Sands, fuhr über Albuquerque zu den Kasha Katuwe Tent Rocks – zeltartigen Felsen im Peralta Canyon – und weiter nach Santa Fe. Richtung Los Alamos fahrend besuchte Volker zunächst das Bandelier National Monument mit dem Frijoles Canyon und Indianerbehausungen in den Tuffsteinhöhlen. In Los Alamos stand ein Besuch im Bradbury Science Museum auf dem Plan. Schließlich erreichte er Arizona und betrat das Navajo County mit seiner Hauptstadt Window Rock.

Von Chinle aus lag sowohl der Canyon de Chelly als auch verschiedene Arches wie Hope Arch und Big Eye Arch auf dem Routenplan, durch Zufall auch die Aztec Ruins. Es folgte ein Kernpunkt der Reise: die Bisti Wilderness mit ihren pilzartigen Hoodoos. Dann ging es über Four Corners zum Valley of the Gods, durch das Monument Valley zu dem durch seine Geheimhaltung in den USA-Foren nahezu mysteriösen Blue Canyon bis Tuba City. Dem Coal Mine Canyon stattete Volker ebenso einen Besuch ab wie dem White Mesa Arch und dem Eggshell Arch. Der letzte Abschnitt der Reise führte in die Gegend um Page, mit Besuchen der Wahweap Hoodoos, dem Stud Horse Point, den Coyote Buttes South, dem Horseshoe Bend, der White Pocket und dem Lower Antelope Canyon. Über Death Valley ging es zurück nach Las Vegas.

Wer Lalas einzigartigen Erzählstil noch nicht kennt sollte sich diesen ersten Absatz durchlesen.

Abflug in Düsseldorf fast pünktlich um 9:55, Flugzeit nach Atlanta 9:14 Std. Ich saß wie immer auf Sitz 20 B am Notausgang mit angenehmer Beinfreiheit. Die Temperatur im Flugzeug war – wie bei Delta üblich – knapp über dem Gefrierpunkt, deshalb sind ausnahmsweise nicht meine wohlgeformten Knie, sondern eine lange Hose zu sehen. Neben mir saß ein Ami, der nach Hause flog und 96 “Kinder-Eggs” für die Geburtstagparty seiner beiden Gören bei hatte.

Erstaunlich, dass man sowas durch die Handgepäckkontrolle kriegt, das Zeug ist doch bestimmt ähnlich gefährlich wie Gel oder Shampoo.

Nach der Landung ließ ich mir viel Zeit, ging ganz langsam, besuchte die Resträume, um wieder ein Gefühl für amerikanisches Toilettenpapier zu bekommen und kam am Immigrationsrondell an, als die ersten Schalter an der anderen Seite geöffnet wurden. Wer es so macht, muss sich nicht in die lange Schlange stellen, in die man geschickt, wird wenn man früher da ist.

Die unfreundliche Immigration Offiziöse fragte mir noch mehr Löcher als gewöhnlich in die Socken. Nachdem sie die vielen USA-Einreisestempel in meinem Pass gesehen hatte, ging es los: Wann ich das letzte Mal im Land war, was mein Beruf ist, wieviel ich verdiene, wie viele $$$ ich mit habe, warum ich so oft in die USA komme, ob ich Verwandte im Land habe. Dann wollte sie mein Rückflugticket sehen. Papiertickets gibt es bekanntlich nicht mehr, ich gab ihr deshalb den Ausdruck meiner Reisebestätigung. Wo denn das Ticket wäre. Ich erklärte ihr, dass es sowas heutzutage nicht mehr gäbe und jeder mit E-Ticket fliegt, papierfrei. Sie sah mich nur verständnislos/gelangweilt an. Dann ging es endlich weiter. Linker Zeigefinger, rechter Zeigefinger, nicht in die Camera lächeln. Sie malte noch ein grosses A auf meine Zollerklärung und ich war im Land des unbegrenzten Blödsinns.

Der Koffer war mittlerweile schon da, beim Zoll wurde ich zur Agricultural Control geschickt, wie vor mir zwei weitere Leute, die ein A auf dem Schein hatten. Die Zollmieze dachte also, ich würde gefährliche, explosive Würste oder Früchte einschmuggeln. Das hochexplosive Shampoo und die brandgefährliche Sonnencreme wurden im Kommt mir irgendwie bekannt vor.Koffer akzeptiert, mittlerweile achte ich ja darauf, dass diese Sachen nicht im Handgepäck sind. Mir war alles egal, ich hatte noch 4 1/2 Std. Zeit bis zum Weiterflug.

Und wer immer noch nicht überzeugt ist, dass sich diese Lektüre wirklich lohnt, oder der doch lieber Fernsehschaut, dem sei der Film zur Reise anempfohlen:

“Goodbye God, I’m going to Bodie!”

21. Oktober 2008 von  
Abgelegt unter Reiseberichte, Westküste USA

James Stuart Cain Haus, <a  href=Bodie” width=”300″ height=”169″ />Die Ghosttown Bodie ist das Thema der neuesten Reisereportage auf Westküste USA. Bodie kann man jedoch nicht einfach so beschreiben. Die Stadt stellt ist eine markante und zugleich wichtige Episode der ohnehin kurzen Geschichte des amerikanischen Südwestens dar, und kaum irgendwo sonst kann man diese Geschichte so hautnah erleben wie in der Kulisse dieser einst blühenden Bergarbeiterstadt in den Hügeln oberhalb des Mono Lakes. Auch heute versprüht der Ort noch den derben Charme des Wilden Westens; vor allem, weil er so fluchtartig verlassen wurde und alles noch in einem recht guten Zustand ist.

Neben einer Schilderung der nur wenige Jahrzehnte dauernden Geschichte des Ortes wird ein Rundgang durch die teils verfallenen, teils gut erhaltenen Gebäude beschrieben, deren frühere Nutzung erklärt und die ein oder andere Anekdote erzählt. 59 imposante Fotos des State Historic Parks (wie links das James Stuart Cain Haus) zieren den Bericht, zu denen auch viele Innenaufnahmen gehören. Als Besonderheit ist eine interaktive Landkarte von Wikimapia hinterlegt, auf der man sich die Lage der einzelnen Häuser genau ansehen kann. Dort sind zudem alle Gebäude dargestellt – also auch die, die nicht im Reisebericht beschrieben sind.

Wer in den Sommermonaten in der Gegend des Mono Lake ist sollte sich diese Ghosttown nicht entgehen lassen. Wer im Winter reist oder eine andere Reiseroute hat kann immerhin in dem Bericht einen Eindruck gewinnen, was ihn erwarten würde.

Colorado, ein Fluss begleitet uns… [2008]

7. Oktober 2008 von  
Abgelegt unter Reiseberichte, Zehrers Place!

Wir setzen uns mal in unser SUV, schnallen uns an und cruisen bzw. “fourwheeldriven” 4.894 Meilen, das sind 7.874 Kilometer, durch die einzigartige Natur des Westens. Wir werden dem Colorado von seiner Quelle nahe Denver bis zum Lake Mead bei Las Vegas folgen und links und rechts des Ufers die Berge und Canyons erkunden. 1.916 mal wird der Auslöser des Fotos sein unverwechselbares “Klick” von sich geben, immer in der Hoffnung des Bedieners, dass das ein einzigartiges Bild werden wird. Wir werden 53 Steinbögen bewundern und im Land der Zipfelmützen den Blue Canyon durchstreifen. Wir werden uns in Slot Canyons abseilen und hoffen, dass wir aus den schmalen Gängen wieder einen Ausgang finden. Und wir werden die Rennstrecke auf den Pikes Peak testen und erfahren, warum ein Ranger mit Temperaturmessgerät die Autos aufhält und uns anschließend verfolgt. All das und noch viel mehr … Aber nun los, der Flieger wartet in München.

Hier geht es lang!

Desert Silence

28. September 2008 von  
Abgelegt unter Reiseberichte, Westernlady's World

Silke (Westernlady) hat ihren neuesten Reisebericht, “Desert Silence“, fertiggestellt.

Unterwegs auf der Castle Hot Springs Road

Unterwegs auf der Castle Hot Springs Road

Die 19-tägige Tour führte sie von Las Vegas aus in süd-östliche Richtung quer durch die Wüstenlandschaften Arizonas und zu den bekannten Nationalparks in Süd-Utah. Es ist eine sehr naturverbundene Tour durch die einsame und landschaftlich sehr reizvolle Gegend, mit zahlreichen Gravelroads, Ghosttowns und Canyons. Der Name ist gut gewählt und hält was er verspricht: es ist eine Tour abseits der Highways und Großstädte; etwas für wahre Wildwest-Pioniere. Die erste Station nach Las Vegas war die Geisterstadt Chloride. Via Kingman ging es durch zunehmend schöner werdende Landschaften mit Kakteen und Felsen zum Kaiser Spring Canyon und zum Watson Lake bis Prescott. Nach Besichtigung der Vulture Mine, einer verlassenen Bergbausiedlung, fuhr Silke über die Castle Hot Springs Road quasi querfeldein bis nach Phoenix.

Die kleine und beschauliche Geisterstadt Goldfield

Die kleine und beschauliche Geisterstadt Goldfield

Es folgte ein Loop über den berühmten Apache Trail, mit Stopps an der Ghosttown Goldfield, dem Lost Dutchman State Park und dem Tonto National Monument, wo man Indianerbehausungen wie in Mesa Verde bewundern kann. Nach einem Abstecher zum Hewitt Canyon führte die Tour nach Ajo, dem Ausgangspunkt für die Besichtigung des Organ Pipe Cactus National Monument. Hier wie auch im Saguaro National Park gab es in der Abgeschiedenheit der Wüste stattliche und wunderschöne Kakteen zu sehen. Es folgte ein Tag rund um Tuscon, und am nächsten Tag ging es über Phoenix nach Page, von sie Volker von lalasreisen.de traf und mit ihm den Stud Horse Point und die markanten White Rocks besichtigte.

Die Mission San Xavier del Bac bei Tucson

Die Mission San Xavier del Bac bei Tucson

Der nächste Tag stand im Zeichen der Wave und ihrer Umgebung – House Rock Valley Road, Coyote Buttes South, Paw Hole, White Pocket und Corral Valley – ehe es über White Mesa Bridge, Coal Mine Canyon und den mysteriösen Blue Canyon nach Chinle weiter ging. Nach so vielen wenig bekannten Orten folgten nun der Canyon de Chelly, das Monument Valley und sehr ausführlich der Arches Nationalpark und seine Umgebung sowie Canyonlands mit dem Dead Horse Point State Park. Über Capitol Reef und die schöne SR 12 fuhr Westernlady weiter nach Escalante und der Hole in the Rock Road, um dann über Bryce Canyon, Cedar Breaks, St. George und Valley of Fire wieder nach Las Vegas zurückzukehren.

Einzigartige Hoodoos am Stud Horse Point

Einzigartige Hoodoos am Stud Horse Point

Der Bericht ist lebendig und spannend beschrieben und macht unheimlich Spaß beim Lesen. Ich habe ihn verschlungen. Die Fotos zeigen die phantastische Landschaft bei tollem Wetter. Wer eine etwas andere Urlaubsroute “off the beaten tracks” sucht, sollte sich den Bericht genau durchlesen.

Zion Narrows (Zion National Park)

1. August 2008 von  
Abgelegt unter Canyon Trails, Reiseberichte

Eine der schönsten Slot-Canyon Wanderungen befindet sich im Zion National Park. Die Zion Narrows fallen schon fast unter die Kategorie Canyoning und gehören für mich neben Angels Landing, Observation Point und Subway zu den top Hikes in dieser Gegend.

Als neuen Service sind eine topografische Karte sowie das aktuelle Wetter für die nächsten drei Tage implementiert.

Hanksville – Where to hell is Hanksville?!?

14. Juni 2008 von  
Abgelegt unter Reiseberichte, Westküste USA

hanksville.jpg” alt=”" width=”200″ height=”150″ />Schlag auf Schlag geht es weiter. Diesmal widme ich mich einem der abgeschiedensten Orte im Südwesten: Hanksville in Utah. Wäre dieses 197-Seelen-Dorf nicht so reisetechnisch günstig gelegen würde es wohl niemand kennen. Da es aber direkt zwischen Capitol Reef und Moab bzw. Monument Valley liegt ist es für eine Übernachtung während einer Rundreise quasi prädestiniert. Dass die abgeschiedene Lage am Ende der Welt aber auch ihre Reize hat könnt Ihr in meiner Reportage, die 17 Bilder umfasst, nachlesen.

Lower Antelope Canyon

13. Juni 2008 von  
Abgelegt unter Canyon Trails, Reiseberichte

Antelope Canyon, der wohl bekannteste und am häufigsten besuchte Slotcanyon der USA, befindet sich am Lake Powell östlich von Page. Inspiriert von den sagenhaften Fotos von Michael Fatali und Tom Till zog es mich 1996 das erste Mal in den Upper Antelope Canyon. Mittlerweile bin ich schon einige Male dort gewesen, allerdings die letzten 2 Besuche nur im Lower Antelope Canyon. Der im Privatbesitz der Navajo Indianer befindliche “Antelope Canyon Navajo Tribal Park”, so der offizielle Name, lockt jährlich tausende von Besuchern an und ist ein gelungenes Ausflugsziel.

Joshua Tree National Park

13. Juni 2008 von  
Abgelegt unter Reiseberichte, Westküste USA

Ein großer und wunderschöner Nationalpark in Kalifornien ist ab heute auch bei Westküste USA vertreten. Im Leitartikel Joshua Tree findet Ihr alles Wissenswerte über den einzigartigen Wüstenpark mit seinen skurrilen Joshua Bäumen und den markanten Felsformationen. Die 24 Bilder vermitteln hoffentlich, dass ein Besuch quasi Pflicht ist. Ebenfalls neu ist Webcam & Wetter, wo Ihr eine Webcam direkt aus dem Nationalpark und natürlich die gewohnt praktische 7-Tage Wetterprognose bewundern könnt. Weitere Berichte sind in Arbeit und folgen in Kürze.

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