Arches: Platzplatzerweiterung verschoben

13. März 2015 von  
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Die Erweiterung des Parkplatzes beim Delicate Arch wurden verschoben. Ursprünglich sollte der Ausbau der Parkplatzkapazität am Trailhead bei der Wolfe Ranch am 2. März beginnen und bis April 2015 abgeschlossen sein. Sie werden nun erst am 23. März anfangen und bis Ende Mai durchgeführt. Die zweite Phase des Bauprojektes, die das Asphaltieren des neuen Parkraumes umfasst, wird wie vorgesehen im Juni oder Juli stattfinden und eine Woche dauern.

Delicate Arch vom Parkplatz aus gesehen. Foto: Stefan Kremer

Delicate Arch vom Parkplatz aus gesehen. Foto: Stefan Kremer

Der Trailhead wird während der Bauarbeiten geöffnet bleiben. Von Montags bis Donnerstags wird es nur eingeschränkte Parkmöglichkeiten geben.

Quelle: http://www.nps.gov/arch/learn/news/news030915.htm 09.03.2015

Erste National Parks wieder geöffnet – eine Übersicht

12. Oktober 2013 von  
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Nachdem seit dem 1. Oktober alle 401 National Parks und National Monuments aufgrund eines Government Shutdowns geschlossen waren (sh. hier) haben nun einzelne Bundesstaaten Lösungen gefunden, um ihre National Parks und Monumente zumindest teilweise wieder zu eröffnen. Der Shutdown kostet die Kommunen nahe der National Parks und Monumente nach einem Gutachten der Coalition of National Park Service Retirees national rund 76 Millionen Dollar pro Tag.

Foto: wikipedia

Foto: wikipedia

Im Folgenden haben wir eine Übersicht über die aktuelle Situation in den einzelnen Bundesstaaten zusammengestellt.


Lage in Utah

Utah hat der Bundesregierung in Washington 1,67 Millionen Dollar überwiesen, damit die fünf National Parks Zion, Bryce Canyon, Canyonlands, Arches und Capitol Reef, die National Monuments Cedar Breaks, Rainbow Bridge und Natural Bridges sowie die Glen Canyon National Recreation Area wieder geöffnet werden können. Dies teilte Governor Gary Herbert am Donnerstag mit. Die Parks, Campground und alle Infrastruktureinrichtungen sind ab Samstag wieder komplett geöffnet. Das Geld reicht für zehn Tage. Sollte mehr benötigt werden hat der Bundesstaat weitere Mittel in Aussicht gestellt.

Geschlossen bleiben hingegen Dinosaur National Monument und Hovenweep National Monument.


Lage in Arizona

Jan Brewer, Governeurin von Arizona, konnte ebenfalls nach stockenden Verhandlungen mit dem Innenministerium eine Übereinkunft mit der Bundesregierung erzielen. 651.000 Dollar aus Landesmitteln und anderen Quellen hat Arizona an den National Park Service überwiesen, um den Grand Canyon ab dem 12. Oktober für sieben Tage offen zu halten.

Canyon de Chelly ist geöffnet, weil er in Zusammenarbeit mit der Navajo Nation betrieben wird. Nur das Visitor Center bleibt geschlossen. Saguaro und Petrified Forest hingegen bleiben genauso geschlossen wie die National Monuments Tuzigoot, Navajo, Wupatki, Sunset Crater, Ganado Trading Post, Montezuma Castle, Tonto, Chiricahua, Organ Pipe Cactus, Pipe Springs, Casa Grande sowie das Tumacacori National Historic Monument, die Lake Mead National Recreation Area, das Coronado National Memorial und die Fort Bowie Historic Site.


Lage in Colorado

Auch in anderen Bundesstaaten hat man Übergangslösungen gefunden. So hat Colorado am Freitag bekannt gegeben, den Rocky Mountain National Park am Samstag vorübergehend zu öffnen. Der Bundesstaat hat sich dazu durchgerungen, die benötigten Mittel für zehn Tage zur Verfügung zu stellen. Die Trail Ridge Road wird umgehend öffnen sobald der Highway vom Schnee befreit ist. Ob auch die übrigen Parks in Colorado wie Mesa Verde, Black Canyon of the Gunnison oder Great Sand Dunes öffnen können ist noch unklar.


Lage in Kalifornien, Montana und Wyoming

Die Governeure von Kalifornien, Montana und Wyoming haben mitgeteilt, ihre Bundesstaaten hätten keine Mittel für die Wiedereröffnung der National Parks. Somit bleiben Yosemite, Yellowstone und Glacier wohl geschlossen bis der Haushaltsstreit beigelegt ist.

Quelle: http://www.reuters.com/article/2013/10/11/us-usa-fiscal-parks-idUSBRE99A0EW20131011 11.10.2013
Quelle: http://arizonaguide.com/places-to-visit/national-parks-and-monuments-update 11.10.2013
Quelle: http://www.visitutah.com/national-park-travel-advisory/ 12.10.2013

Rocky Mountain High 2011

7. September 2011 von  
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In ihrem neuesten Reisebericht berichten Simon und Kathrin auf ihrer Webseite http://simon-unterwegs.com/reiseberichte/rocky-mountains-2011 seit dem 2. September live aus ihrem aktuellen Urlaub in den Rocky Mountains.

Zehn Nationalparks stehen auf dem Programm: Rocky Mountain NP, Badlands NP, Yellowstone NP, Grand Teton NP, Zion NP, Bryce Canyon NP, Capitol Reef NP, Arches NP, Canyonlands NP und Black Canyon of the Gunnison NP. Daneben gibt es natürlich noch einige National Monuments und State Parks zu bestaunen.

Da die beiden nur Hotels mit kostenlosem WiFi gebucht haben steht der täglichen Ergänzung nichts im Wege. Die Reiseroute sieht wie folgt aus:

Die Reiseroute führt durch sieben Bundesstaaten

02. September: München – Denver
03. September: Denver
04. September: Denver – Winter Park
05. September: Winter Park – Cheyenne
06. September: Cheyenne – Hill City
07. September: Hill City
08. September: Hill City – Sheridan
09. September: Sheridan – Cody
10. September: Cody – Gardiner
11. September: Gardiner – West Yellowstone
12. September: West Yellowstone
13. September: West Yellowstone
14. September: West Yellowstone – Idaho Falls
15. September: Idaho Falls – Salt Lake City
16. September: Salt Lake City – Springdale
17. September: Springdale
18. September: Springdale – Torrey
19. September: Torrey – Moab
20. September: Moab
21. September: Moab
22. September: Moab – Montrose
23. September: Montrose – Colorado Springs
24. September: Colorado Springs – Denver
25. September: Denver – München

Schaut einfach mal bei http://simon-unterwegs.com/reiseberichte/rocky-mountains-2011 vorbei und reist auf dieser nicht ganz alltäglichen Route in Gedanken mit. Vielleicht ist es eine Inspiration für den eigenen nächsten Urlaub…

Moab: Neuer Radweg verbindet Moab mit Nationalparks

14. November 2010 von  
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Mehr als 50 Beamte und Fahrradbegeisterte feierten am 27. Oktober die Freigabe eines Radweges von Moab zu den Nationalparks. Bei der kurzen Einweihungszeremonie durch Ashley Korenblat und Sandy Freethey gab es starken Applaus, als sie den Offiziellen des Utah Department of Transportation, dem Bureau of Land Management, dem National Park Service und dem Grand County dankten und deren Zusammenarbeit lobten. Der 8,5 Meilen lange Fahrradweg sei „extrem wichtig für die wirtschaftliche Entwicklung“, sagte Korenblat. „Man kann sich nicht auf die alten Straßen verlassen“, um mehr Fahrradfans in die Gegend zu locken.

Die Strecke verläuft von der Colorado River Fußgängerbrücke aus am Eingang zum Arches National Park vorbei den Moab Canyon hinauf bis zur State Route 313 – dem Highway, der den U.S. 191 mit dem Canyonlands National Park und dem Dead Horse Point State Park vebindet.

Blick vom Arches Richtung Moab. Die geschlängelte Linie ist der neue Radweg. Fotoquelle: Stefan Kremer

„Wir richten mit dieser Maßname Korridore ein, die Besucher nutzen können ohne sie permanent mit dem Schmutz und Lärm der motorisierten Menschen teilen zu müssen“, sagte Kirstin Peterson, Mitglied des Moab City Council und Betreiberin einer Bike Tour company.

Die Vorsitzende des Grand County Council, Audrey Graham, fügte hinzu: „Dieser Radweg ist für Jedermann.“ Er eröffne neue Möglichkeiten gerade für ältere Menschen und Familien, für die die rauen Mountainbike Trails, für die Moab bekannt ist, zu anstrengend sind.

Sobald das Utah Department of Transportation die Arbeiten am U.S. 191 im nächsten Sommer abgeschlossen hat werden 2.500 Hotelzimmer mit Radwegen an Arches und Canyonlands angeschlossen sein, sagte Russ von Koch, Tourismusexperte des BLM aus Moab.

Quelle: http://www.moabtimes.com/view/full_story/10153469/article-Newly-opened-bike-path-gives-riders-off-highway-route-from-Moab-to-SR-313?instance=home_news_2nd_left 05.11.2010

USA 2010: Sonne, Strand, Steine, Steaks – und Sam Adams

29. Oktober 2010 von  
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Es ist vollbracht. Nach langem, zähem Ringen habe ich die Slideshow zu meinem diesjährigen USA-Urlaub endlich fertiggestellt. Trotz massivem Aussortieren sind von den über 5.500 mitgebrachten Fotos immer noch 492 Bilder in der Slideshow übrig geblieben. Da jedes Bild im Slideshowmodus 9 Sekunden lang eingeblendet wird (was Sinn macht, wenn man die Untertitel lesen und die Bilder, die im Slideshowmodus automatisch gezoomt oder verschoben werden, komplett sehen möchte) dauert die Präsentation 74 Minuten.

Man kann die Slideshow aber jederzeit stoppen oder per Hand weiterschalten – wobei allerdings die Zoomeffekte deaktiviert bleiben. Am besten schaltet Ihr vorher in dem kleinen Steuerungsmenü, das am oberen Bildrand einblendet, auf Vollbild, lehnt Euch zurück und startet den automatischen Ablauf.

Eines der Bilder: nach einem Thunderstorm im Monument Valley. Fotoquelle: Stefan Kremer

Das Spektakel findet Ihr auf http://www.westkueste-usa.de/2010/mn_Reiseroute.htm, wo Ihr auch die Route der gezeigten Reise als Landkarte sehen könnt. Für meine 2009er und 2007er Reise gibt es ähnliche Präsentationen, und zu den einzelnen Sehenswürdigkeiten gibt es umfassende Informationen auf meiner Webseite westkueste-usa.de, die in den kommenden Monaten um die neuen Erlebnisse des 2010er Urlaubs ergänzt werden.

Und nun wünsche ich viel Spaß und einen schönen virtuellen Urlaub!!

Arches: Klettern und Canyoning wird reglementiert

18. Juli 2010 von  
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Bisher waren Bergsteigen und Canyoning im Arches National Park beliebte Aktivitäten. Lange Zeit hat der Park diese Nutzungen ohne Reglementierung erlaubt. Aber in den letzten Jahren sind zunehmend Probleme aufgetreten, so dass Parkmitarbeiter nun einen formellen Managementplan für Klettern und Canyoning entwickeln. Derzeit wird eine öffentliche Anhörung für diesen Plan durchgeführt, der die einzigartigen Steinbögen des Arches schützen und den Rangern Möglichkeiten bieten soll, gegen Besucher vorgehen zu können, die bekannte Formationen wie den Delicate Arch besteigen.

Ein seltenes Foto von Delicate Arch aus ungewohntem Winkel und ohne Besucher. Fotoquelle: Michael Schlebach

Auslöser dieser Maßnahmen war hauptsächlich ein Zwischenfall in 2006, der nationale Aufmerksamkeit auf sich zog. Damals erklomm Dean Potter den Delicate Arch und beschädigte dabei den weltberühmten Steinbogen.

Der Management Plan soll folgende Ziele verfolgen:

  • Schutz und Erhalt der natürlichen und kulturellen Ressourcen und Werte des Parks, der Unberührtheit der Wildnis für jetzige und künftige Generationen
  • Sicherstellung, dass Freizeitnutzungen und Aktivitäten im Park mit den Regeln und Gesetzen übereinstimmen und keine unakzeptablen Eingriffe in die Ressourcen und Werte des Parks darstellen
  • Schutz der natürlichen Ressourcen, besonders sensibler, bedrohter oder gefährteter Pflanzen, Tiere und Ökosysteme
  • Anbieten von Möglichkeiten und Formen von Besucherunterhaltung, die einzigartig und angemessen an die natürlichen und kulturellen Ressourcen im Park angepasst sind
  • Kooperation mit der Bergsteigergemeinschaft
  • Erstellen einer Datensammlung über die natürlichen Ressourcen, Kletter- und Canyoningrouten und Nutzungsplänen sowie den Einfluss der Besucher auf die Ressourcen als Basis für zukünftige Entscheidungen
  • Erstellen eines Rahmenprogramms für ein Bergsteigerschulungsprogramms
  • Anbieten von klaren Entscheidungsrichtlinien und Reaktionszeitplänen
  • Beginn eines fortlaufenden Planungsprozesses, der auf neue Daten und Verängerungen reagiert
  • Sicherstellen der regelmäßigen Überwachung der Nutzung und der Ressourcen

Quelle: http://www.nationalparkstraveler.com/2010/07/arches-national-park-developing-formal-climbing-canyoneering-management-plan6224 15.07.2010

Fotografieren in Nationalparks? Da gibts eine App für

3. Dezember 2009 von  
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iPhone-Besitzer aufgepasst: Wer sich für das Fotografieren in Nationalparks interessiert kann sich über eine neue App freuen.

iFotoGuide

iFotoGuide erlaubt das Nachschlagen von Parkinformationen wie beispielsweise die lokale Flora oder die Eintrittsgebühren sowie allgemeine Reiseinformationen wie nahegelegene Hotels oder das aktuelle Wetter. Die wichtigste Funktion ist aber eine Anleitung, wo man vor Ort die besten Fotos machen kann. Auch Wegbeschreibungen und eine Fotogalerie sind abrufbar. Die erste Ausgabe der als Serie geplanten Softwarereihe befasst sich mit dem Arches National Park. Erhältlich ist der iFotoGuide für $4.99 im iTunes app store. Updates zur Software und deren Inhalt sind kostenlos.

Quelle: http://usparks.about.com/b/2009/12/01/park-photography-theres-an-app-for-that.htm 01.12.2009

Arches: Onlinereservierung für Fiery Furnace Tour

18. September 2009 von  
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Im Arches Nationalpark gibt es bis Ende Oktober die Möglichkeit, Touren durch die Fiery Furnace online zu reservieren. Nach dieser Testperiode wird der weitere Einsatz dieses Systems evaluiert. Fiery Furnace ist eine der beliebtesten Touren im Arches Nationalpark. Sie wird von Rangern geführt, dauert rund 3 Stunden und gilt als moderat anstrengend. Um eine Reservierung vorzunehmen muss man http://www.recreation.gov/tourParkDetail.do?parkId=93768&contractCode=NRSO aufrufen. Dort gibt es auch nähere Informationen.

Quelle: http://www.nps.gov/arch/parknews/news090911.htm 11.09.2009

„Back to Basic Tour 2009“

20. Juni 2009 von  
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Einen ganz hervorragend beschriebenen und vor allem bebilderten Reisebericht haben Frank Gayer und Birgit Schmierer von ihrer zweiten USA Reise in diesem Jahr veröffentlicht.

Freistehender Hoodoo neben der Cottonwood Cove in den South Coyote Buttes

Unter http://www.frankgayer.com/reiseberichte/2009-2/tour.php kann man die 19-tägige Reise nachverfolgen. Insgesamt 4.660 Kilometer weit führte sie von Las Vegas in zwei Schleifen zunächst nach Westen ins Death Valley um dann nach Osten in einem größeren Bogen zu Zion, Arches und Canyonlands. Dies sind aber nur die namhaften Nationalparks. Tatsächlich haben die beiden so gut wie alle sehenswerten kleineren Parks, Canyons, Steinbögen und Attraktionen in ihre Route integriert, die in der kurzen Zeit von Mitte April bis Anfang Mai Platz fanden.

Von Angels Landing aus hat man die perfekte Sicht auf den Zion Canyon

Im einzelnen sind dies: Las Vegas, Death Valley NP (Badwater, Devils Golf Course, Artist Drive, Zabriskie Point, 20 Mule Team Canyon, Dantes View, Golden Canyon, Titus Canyon, Racetrack, Uhebebe Crater, Sand Dunes), Rhyolite Ghosttown, Mosaic Canyon, Alabama Hills (Mobius Arch), Mono Lake Tufa State Reserve, Bodie Ghosttown, Little Finland, Zion NP (Angels Landing), Moab, La Sal Mountain Loop, Fisher Towers, Arches NP (Devils Garden Trailhead, Delicate Arch Trailhead), Canyonlands NP (Mesa Arch – Overlook, Shafer Trail), Monument Valley, Blue Canyon, Coalmine Canyon, Navajo Bridge, Horseshoe Bend, White House Trailhead, Sidestep Canyon, Rainbow Valley, Stud Horse Point, Edmaiers Secret, Toadstool Hoodos, Upper Antelope Canyon, Lower Antelope Canyon, Cottonwood Teepess sowie die Coyote Buttes South.

Der gut versteckte Mobius Arch in den Alabama Hills

Der nach Tagen aufgeteilte Bericht beschreibt diese chronologisch und lockert das Ganze mit professionellen und teilweise einzigartigen Bildern in mittlerer Auflösung auf. Auch einige Slideshows sind integriert. Jeder Tagesabschnitt wird zudem noch statistisch ausgewertet und auf einer Landkarte dargestellt. Ganz zum Schluss des Reiseberichts gibt neben dem persönlichen Fazit noch Bewertungen aller Hotels mit Fotos, was für alle Reiseplanenden sehr hilfreich ist. Auch die akurate Kostenaufstellung ist sehr praktisch. Insgesamt ist dies ein wirklich vorbildlicher Reisebericht, und es bleibt zu hoffen, dass noch viele weitere folgen werden.

Den Bericht kann man sich übrigens auch als PDF-Datei herunterladen, und auch die vorherigen 12 USA-Reisen sind bestens dokumentiert und nachlesbar.

Arches: Landscape Arch ist der größte

23. Mai 2009 von  
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Staatliche Geologen aus Utah und eine Gruppe freiwilliger behaupten, sie hätten die Frage nach dem längsten natürlichen Steinbogen der Welt beantwortet. Die Antwort lautet Landscape Arch im Arches National Park in Südwest-Utah. Natürlich hängt alles davon ab, wie man misst. Aber Mitglieder der sich nur aus Freiwilligen zusammensetzenden Natural Arch and Bridge Society haben Jahre damit verbracht, standardisierte Maßstäbe festzulegen, die die horizontale Öffnung eines Bogens erfassen. Mit dieser Methode konnten sie ermitteln, dass der Landscape Arch etwa 290 feet weit ist. Kolob Arch im Zion National Park, der lange in Konkurrenz mit dem Landscape Arch um diesen Titel stand, ist drei feet schmaler. Grant Willis, ein Kartograph des Utah Geological Survey, sagte, das Gutachten der Gruppe, das sie zehn weitesten Bögen der Welt auflistet, liefere endlich eine definitive Antwort darauf, welcher Arch die größte Spannweite habe. „in meinen Augen wurde die Frage beantwortet“, sagte Willis. Es mag andere geben, die an anderen Maßstäben gemessen größer sind. Doch in diesen vereinheitlichten Gutachten ist der Landscape Arch der Gewinner.

Nach dem Landscape Arch und Kolob Arch folgen Aloba Arch in der Sahara, Wrather Arch im Paria Canyon, Arizona, die Morning Glory Bridge bei Moab, Utah, die Rainbow Bridge am Rainbow Bridge National Monument, Utah, Sipapu Natural Bridge im Natural Bridges National Monument, Utah, Stevens Arch nahe des Escalante River, Outlaw Arch im Dinosaur National Monument, Colorado, und die Snake Bridge in Sanostee, New Mexiko.

Quelle: http://www.chinadaily.com.cn/life/2009-05/22/content_7933884.htm 22.05.2009

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