Kalifornien: Schäden durch Tsunami gering

14. März 2011 von  
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Der von dem schweren Erdbeben vor Japan ausgelöste Tsunami hat am Freitag die Küste Nordkaliforniens erreicht und zahlreiche Häfen von Santa Cruz bis zur Grenze Oregons beschädigt. Ein Mann wurde von der Flutwelle weggespült und kam ums Leben.

Die Schäden an der Westküste waren geringer als zunächst befürchtet da die Welle während der Ebbe eintraf. Dies ist jedoch ein schwacher Trost für die Angehörigen des Opfers, die Segler und Geschäftsleute, die einem millionenschweren Schaden an den Docks und Booten gegenüberstehen.

Wellenhöhe in Crescent City beim Eintreffen des Tsunami. Foto: NOAA

Gouverneur Jerry Brown hatte für Del Norte, Humboldt, San Mateo und Santa Cruz den Notstand ausgerufen und gesagt: „Es besteht eine extreme Gefahr für die Sicherheit von Personen und Besitztümern wegen des Tsunami und der Welle.“

Nahe der Mündung des Klamath River im Del Norte County wurden drei Freunde, die sich zum Fotografieren getroffen hatten, in den Ozean gespült. Zwei von ihnen schafften es zurück zur Küste nachdem sie gescheitert waren, ihren 25-jährigen Freund zu retten.

In Santa Cruz und der weit nördlich gelegenen Stadt Crescent City, wo die schwersten Schäden entstanden, sehen die Häfen so aus, als hätte jemand mit einem riesigen Quirl darin herumgewirbelt. Die Boote sind ineinander gerammt, die Docks zersplittert.

Bruce Bruno, 73, aus La Selva Beach kam am Freitag Morgen zum Hafen von Santa Cruz, um den Zustand seines Fischerbootes zu begutachten. Als er das Chaos im Hafen betrachtete musste er feststellen, dass sich ein anderes Boot in seines gebohrt und die Maschinen zertrümmert hatte. „Es war surreal“, sagte Bruno. „Zuerst sahen die Wellen ganz normal aus, und dann plötzlich trafen sie wie aus dem nichts den Pier an der Nordseite und die Boote hoben sich empor – und dann brachen die Piers auseinander. Von da an zerfetzte der Ozean einfach alles. Es war sehr dramatisch.“

Mitarbeiter der National Oceanic and Atmospheric Administration sagten, die schlimmste der Wellen erreichte die kalifornische Küste am späten Nachmittag. Die Bevölkerung wurde angewiesen, die Küste bis zum Samstag morgen zu meiden.

Etwa 350 Meilen nördlich von San Francisco spürtte das kleine Fischerdorf Crescent City gegen 7:30 Uhr Ortszeit als erstes die Gewalt des Tsunamis. Nach Angaben des NOAA erreichten die Wellen eine Höhe von 8,1 feet – der höchste Wert in Kalifornien – und überfluteten den Hafen mit starken Wellen, die die sechs Docks zertrümmerten und 35 Boote beschädigte oder versenkte. 15 Boote blieben intakt.

Am Nachmittag war der Hafen eine Ansammlung an Holzplanken mit herumschwimmenden Booten und Bootsteilen. Gasgeruch lag in der Luft.

Krabbenfischer Tom Coopman stand an der Küste und und schaute missmutig auf die Stelle, an der sein Boot, die Ruth M., vor Anker lag bis ein Teil des Docks abgerissen wurde und ein Loch in den Bug bohrte. „Es ist weg“, sagte er. „Ich habe es um 10:30 Uhr sinken sehen. Wir können nichts machen. Mutter Natur ist mächtig. Es verschwand im Wasser, und einige andere Boote trieben genau über die Stelle.“

Wendy Malone, Sprecherin des Sherriff’s Office des Del Norte County, sagte, es gäbe keine strukturellen Schäden an Gebäuden, aber die Docks würden als Totalverlust betrachtet. Dies sei jedoch nicht annähernd so verheerend wie 1964, als ein Tsunami Crescent City traf und 11 Menschen tötete. „Glücklicherweise sind etwa 100 Boote ausgelaufen bevor die Wellen eintrafen. DIe Schäden werden dennoch in die Millionen Dollar gehen.“

In Santa Cruz sanken nach Aussage der Sprecherin des County Office of Emergency Services, Melodye Serino, mindestens 20 Boote, 100 weitere wurden beschädigt. Die Schäden an Botten und den Docks wurden nach ersten Schätzungen mit 15 Millionen Dollar beziffert. Meteorologen des National Weather Service sagten, die Wellen hätten eine Höhe von 5 feet erreicht.

„Niemand wurde verletzt, und keine Häuser wurden beschädigt, und das waren alle guten Nachrichten“, sagte Serino. „Obgleich, der Rest sind schlechte Nachrichten.“

In Watsonville, Humboldt County, an der San Mateo County Küste und anderen Gebieten wurden tausende Menschen auf höher gelegene Zonen evakuiert. Obschon diese größte Vorsichtsmaßnahme darauf hinauslief, dass alle nur auf eine kabbelige See glotzten lagen die Nerven den ganzen Tag über blank.

In der Bay Area wurden die acht Schulen in Pacifica als Vorsichtsmaßnahme geschlossen. Der Hauptstrand wurde ebenfalls geschlossen, zwei Polizisten waren vor Ort um die Schaulustigen zu warnen.

In San Francisco wurde der Great Highway geschlossen und erst um 16:40 Uhr wieder geöffnet. An der gesamten Küstenlinie wurden keine signifikanten Schäden gemeldet. Der National Park Service hatte Ocean Beach, Baker Beach, China Beach, Teile des Presidio, Crissy Field und Fort Funston geschlossen.

Quelle: http://www.sfgate.com/cgi-bin/article.cgi?f=/c/a/2011/03/12/MNEU1I9993.DTL&feed=rss.bayarea 12.03.2011

Muir Woods: Shuttle fährt wieder

5. Mai 2010 von  
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Ab dem 01.05.2010 hat das Muir Woods Shuttle seinen Dienst wieder aufgenommen. Der Bus befördert Besucher direkt zum Muir Woods National Monument, um den Besuchern die Mühen der Anfahrt und Parkplatzsuche zu erssparen, welche besonders in den wärmeren Monaten eine echte Herausforderung sein können.

Ein Shuttle der Marin Transit. Fotoquelle: Andy Chow / Wikipedia

Der Service wird von Marin Transit und dem Golden Gate Bridge District gesponsert. Die Buslinie wird nur an Wochenenden und Feiertagen bis zum 26.09.2010 betrieben. Erwachsene zahlen 3 Dollar für eine Rundfahrt, Kinder von 6 bis 18, Senioren ab 65 und Schwerbehinderte 1 Dollar. Weitere Informationen über den Fahrplan, die Preise und die Fahrstrecke kann man unter http://www.marintransit.org/routes/66.html#schlink abrufen.

Quelle: http://www.moremarin.com/buzzhome/2010/04/muir-woods-shuttle-is-back.html 30.04.2010

Bay Area: Bald höhere Brückengebühren

20. Januar 2010 von  
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Eine Gebührensatzung für staatseigene Brücken in der Bay Area hat am 13.01.2010 ihre erste Hürde genommen. Neben höheren Gebühren für das Befahren von gebührenpflichtigen Brücken während der meistgenutzten Zeiten könnten demnach auch zum ersten Mal überhaupt Gebühren für Nutzer der Carpool-Lines erhoben werden. Die Gebührenerhöhungen, die rund 160 Millionen Dollar pro Jahr an Mehreinnahmen generieren sollen, werden unter anderem für Mehrausgaben in Höhe von 750 Millionen Dollar für die Verbesserung der Erdbebensicherheit der Antioch Bridge und Dumbarton Bridge verwendet.

Fahrt auf der Bay Bridge Richtung Oakland. Fotoquelle: Stefan Kremer


Im Detail sieht der Plan, der von einem Komitee der Bay Area Toll Authority abgesegnet wurde, folgende Maßnahmen vor:

  • Einführung von verkehrsabhängigen Gebühren auf der Bay Bridge. Zwischen 5 und 10 Uhr sowie zwischen 15 und 19 Uhr müssen Verkehrsteilnehmer 6 Dollar zahlen. Hierdurch sollen die Autofahrer angehalten werden, diese verkehrsreichen Zeiten zu vermeiden, was eine Verkehrsreduktion von 23 Prozent bringen soll. Außerhalb der genannten zeiten kostet eine Passage 4 Dollar. Am Wochenende werden 5 Dollar erhoben. Derzeit liegt die Gebühr bei durchgängig 4 Dollar.
  • Benutzer der Carpool-Line müssen auf allen Brücke 2,50 Dollar zahlen.
  • Die Gebühren auf allen staatseigenen Brücken außer der Bay Bridge werden um 1 Dollar auf 5 Dollar erhöht.

Die Golden Gate Bridge, die von einem unabhängigen Bezirk verwaltet wird, ist von diesen Regelungen nicht betroffen. Hier fallen vor wie nach Kosten in Höhe von 6 Dollar bei einem Preisnachlass von 1 Dollar für FasTrak-Nutzer an.

Der Gebührenerhöhung muss am 27.01.2010 noch abschließend zugestimmt werden. Für Autofahrer und Carpool-Nutzer würden die Änderungen am 01.07.2010 in Kraft treten. LKW-Fahrer, für die Preiserhöhungen von fast 300 Prozent vorgesehen sind, werden mit einjähriger Verzögerung und dann schrittweise belastet. Zwischen Juli 2011 und Juli 2012 ist nur die halbe Erhöhung vorgesehen. Grund für die Verzögerung sind Einwände der Industrie, die auf die Wirtschaftskrise und die gestiegenen Ausgaben im Hinblick auf verbesserte Gesetze zur Luftreinhaltung verweisen.

Einwände gibt es auch von Seiten der RV-Nutzer. Die großen Fahrzeuge, die vornehmlich von Touristen genutzt werden, würden künftig wie LKWs behandelt. Fahrradfahrer hingegen verlangen, dass die Mehreinnahmen auch für den Ausbau der Fahrradwege des westlichen Abschnitts der Bay Bridge verwendet werden. Der neue östliche Abschnitt, der voraussichtlich 2013 eröffnet wird, umfasst eine Fahrradspur zwischen Oakland und Treasure Island.

Keine der beiden Einwände erhielt jedoch Zuspruch des Komitees. Steve Heminger, Executive Director der Metropolitan Transportation Commission, sagte, dass die Gebühren von einem System erhoben werden, dass die Fahrzeugachsen zählt. Es wäre zu schwierig, das System entsprechend zu ändern. Er verwies außerdem darauf, dass Staatsgesetze die Gebühren erhebenden Stellen autorisiere, Gebühren nur zu erhöhen um die laufenden Kosten zu decken und den Erdbebenschutz sicherzustellen.

Quelle: http://www.sfgate.com/cgi-bin/article.cgi?f=/c/a/2010/01/13/BAIT1BHO8F.DTL&feed=rss.bayarea 14.01.2010

Kalifornien: Weitreichende Kürzungen bei State Parks

2. November 2009 von  
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Nach einer am 27.10.2009 veröffentlichten Liste werden die State Parks in Kalifornien nicht geschlossen, außer während der Woche, zu bestimmten Zeiten und tatsächlich während der meisten Zeit. Gouverneur Arnold Schwarzenegger hatte im September beschlossen, dass 14,2 Millionen Dollar im Staatsbudget für die State Parks gekürzt werden. Dies bewirkt nun, dass die meisten der 278 State Parks nur noch am Wochenende geöffnet sein können und dass nahezu alle zeitweise Schließungen hinnehmen müssen. Die Schließungen beginnen diese Woche.

Die von den Parkintendanten vorbereitete Liste zeigt auf, dass Besucher künftig nur noch mit sehr reduzierten geführten Touren, Rettungsschwimmern, Parkplätzen oder öffentlichen Toiletten rechnen können.

„Die Schlagzeile im letzten Monat war: ‚Der Gouverneur rettet die State Parks‘. Aber Moment, da ist immer noch eine Finanzierungslücke von 14,2 Millionen.“, sagte Jerry Emory, Sprecher der California State Parks Foundation. „Tatsächlich werden diese Einschnitte im Service mehr Parks betreffen als zunächst angenommen. Zuvor war die Rede von 100 Parks, die von teilweisen oder saisonalen Schließungen betroffen sein würden. Jetzt sieht der Plan vor, dies auf fast die gesamten Parks anzuwenden.“

Es wird starke Einschnitte in der Bay Area geben, einschließlich der Campgrounds, Picknick- und Parkplatzschließungen auf Mount Tamalpais, Angel Island, Mount Diablo, Samuel P. Taylor, Tomales Bay und China Camp State Parks. Einrichtungen im Olompali State Historic Park, Candlestick Point State Recreation Area und im Benicia Capital State Historic Park werden geschlossen.

Die Kürzungen waren Teil einer Abmachung, die Gouverneur Schwarzenegger im Juli unterzeichnete, um ein 24 Milliarden Dollar Defizit im Staatshaushalt zu schließen. Die Abmachung reduziert außerdem die Zuschüsse für die State Parks im kommenden Haushaltsjahr 2010-2011 um 22,2 Millionen Dollar.

Die Absicht des Gouverneurs ist es, die Parks bis zum 30. Juni 2010 offen zu halten, indem die Campgrounds und Parkeinrichtungen wochentags geschlossen bleiben, Saison- und Verwaltungsstellen gestrichen und die Wartungskosten wie Toilettenreinigungen reduziert werden. Rund 12,1 Millionen Dollar werden dieses Jahr eingespart, indem alle größeren Ersatzbeschaffungen für Gerätschaften einschließlich der Fahrzeuge gestrichen wurden.

Roy Stearns, Sprecher der State Parks, sagte, 2,1 Millionen Dollar würden durch Nichtbesetzen von 350 vakanten Stellen und das Streichen weiterer gespart. „Was man hier sieht ist eine Verringerung im Servicebereich. Gespart wird an Strom, Nutzungsgebühren, Wasser, Duschen, saisonalen Rettungsschwimmern, Müllentsorgung“, so Stearns. „Wir hoffen, niemanden entlassen zu müssen, sondern setzen die Mitarbeiter nun flexibler dort ein, wo sie gerade gebraucht werden.“

Mount Tamalpais gehört zu den am stärksten betroffenen Parks in der Bay Area. Der obere Teil des Bergs von Pantoll zum East Peak und dem Bootjack Parking Lot wird wochentags zwischen dem 01. November 2009 und Juni 2010, mit Ausnahme einiger Feiertage, geschlossen. Das Alice Eastwood Group Camp wird vom 1. November 2009 bis zum 25. März 2010, das Frank Valley Horse Camp vom 1. November 2009 bis zum 30. Juni 2010 geschlossen bleiben.

Einige öffentliche Toiletten auf Angel Island sind wochentags nicht in Betrieb, und nur noch wenige geführte Touren werden angeboten. Das Madrone Group Camp und die Irving Group Picnic Areas im Samuel P. Taylor Park bleiben bis 25. März 2010 komplett geschlossen.

Der Back Ranch Meadows Campground im China Camp wird bis zum 25. März 2010 ebenfalls nur an Wochenenden und Feiertagen geöffnet sein, und die Weber and Buckeye Point Recreation Areas sowie der Lower China Camp Village Parkplatz werden wochentags bis zum 30. Juni 2010 geschlossen bleiben.

Der Olompali State Historic Park wird genauso von Montags bis Freitags bis zum 30. Juni geschlossen bleiben wie sechs Picknick areas im Mount Diablo State Park. Der Live Oak campground, einer von zwei Campingplätzen am Berg, wird bis Ende Juni komplett geschlossen.

Der Hauptparkplatz der Candlestick Point State Recreation Area wird Donnerstags und Freitsags komplett geschlossen, der Benicia Capital State Historic Park wird Montags, Dienstags und Mittwochs geschlossen bleiben.

Quelle: http://www.sfgate.com/cgi-bin/article.cgi?f=/c/a/2009/10/28/BA861ABBAK.DTL&tsp=1 27.10.2009

San Francisco: Ölpest in der Bay

1. November 2009 von  
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Am Freitag sind mehrere hunderte Gallonen Heizöl von einem Tanker in die San Francisco Bay gelangt. Die Behörden haben das Fischen in Teilen der Bucht untersagt und die Bewohner aufgefordert, einige Strände der Stadt zu meiden. Bisher hat der Ölfilm die Strände noch nicht erreicht. Der entstandene Schaden kann derzeit noch nicht beurteilt werden. Nur einige ölverschmutzte Vögel sind bisher gefunden worden.

Um 6:48 Uhr hatte der unter panamaischer Flagge fahrende Tanker Dubai Star bei seiner Betankung etwa 2,5 Meilen südlich der Bay Bridge schweres Heizöl in die Bucht gespült. Ursprüngliche Schätzungen sprachen von einigen bis hin zu mehreren tausend Gallonen. Samstag Morgen grenzten Mitarbeiter der Küstenwache die Zahlen auf 400 bis 800 Gallonen ein. Als mögliche Ursache für den Zwischenfall wird ein mechanisches Versagen angesehen.

Das California Department of Fish and Garne sagte, das Verbot des Fischfangs würde solange in Kraft bleiben, bis Mitarbeiter des staatlichen Gesundheitsamtes den Grad der Kontamination ermessen könnten. Sie warnten außerdem vor dem Verzehr von Meeresfrüchten aus der betroffenen Region. „Der Schutz der Gesundheit ist unsere höchste Priorität“, sagte Joan Denton, Direktor der Office of Environmental Health Hazard Assessment, der Wissenschaftszweig der California Environmental Protection Agency. „Es ist empfehlenswert, bis auf weiteres jegliche Art von Fisch aus der ölverseuchten Region zu vermeiden.“

Die Behörde sagte, zu den geschlossenen Regionen gehöre die Alameda County shoreline zwischen der Bay Bridge und der San Mateo Bridge.

Der Unfall ereignete sich nur eine Woche vor dem zweijährigen Jahrestag des desaströsen Cosco Busan Zwischenfalls, bei dem mehr als 50.000 Gallonen Heizöl in die Bay gelangt waren. Tausende Vögel starben, zahlreiche Strände wurden verschmutzt. Damals wurden die Behörden kritisiert, weil sie nur wenig kommunikativ und sehr schleppend auf den Vorfall reagierten.

Einige Naturschutzorganisationen hinterfragten die Reaktionszeiten an diesem Freitag und sagten, es könne nicht sein, dass es vier Stunden dauere, bis die ersten Schwimmbarrieren um den Tanker gelegt seien. Bis Freitag abend war die Bay mit einem drei Meilen langen Ölfilm bedeckt. Die Küstenwache sagte, ihre Crews hätten so schnell und effektiv wie möglich reagiert. Die Notfall-Crews entsandten Patrouillenboote, Ölschöpfer, Hilfsboote und Hubschrauber in den Stunden nach der Ölkatastrophe und verteilten 11.000 feet an Schwimmbarrieren. Das Oiled Wildlife Care Network hat bisher nicht freiwillige Hilfskräfte angefordert, fordert die Öffentlichkeit aber auf, jegliche ölverschmutzte Tiere telefonisch unter (877) 823-6926 zu melden.

Quelle: http://www.sfgate.com/cgi-bin/article.cgi?f=/c/a/2009/10/31/BAMD1ADEMI.DTL&feed=rss.bayarea 31.10.2009

Muir Woods: Shuttle Service weitere 3 Jahre

20. März 2009 von  
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Ein Pilotprojekt zur Beförderung von Besuchern des Muir Woods National Monument wurde um weitere drei Jahre verlängert. Dies beschloss das County gemeinsam mit dem National Park Service.

Die Golden Gate Transit erhält dabei bis zu 320.000 US$ um die Muir Woods Shuttle über die Sommer Saison, Mai bis September, gemeinsam mit dem National Park Service zu betreiben.

Die Hauptstrecke des Shuttle Service beginnt dabei in Marin City, beinhaltet eine Haltestelle am P&&R-Parkplatz an der Phono Street und endet am Muir Woods.

Im letzten Jahr wurden 17.250 Fahrgäste befördert, dabei fielen Kosten in Höhe von 312.000 US$ an. In nunmehr vier Jahren Betriebszeit waren rund 1 Millionen US$ notwendig um 46.410 Passagiere zu transportieren. Zu Beginn, im Jahre 2005, war der Service dank eines Zuschusses der öffentlichen Hand noch kostenfrei. Im letzten Jahr kostete die Fahrt 3$ pro Passagier und im Jahr davor 2$.

Laut Supervisor Charles McGlashan ist der Shuttle Service eine “unglaublich wichtige Dienstleistung“ und „eine der besten Möglichkeiten die wir haben, um den Verkehr im Tam Valley zu reduzieren“.

Quelle: http://www.marinij.com/marinnews/ci_11943405 18.03.2009

Muir Woods: Umbau des Cafe Building

13. März 2009 von  
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Besucher des Muir Woods National Monument werden bald in den Genuss des gesundesten Essens im gesamten National Park Service kommen. Im vergangenen Jahr hatten Parkoffizielle die Souvenir- und Nahrungsmittelkonzession für Muir Woods neu ausgeschrieben. Dabei sollten die Bewerber eine umweltbewusste Dienstleistung für die 10-jährige Konzessionszeit anbieten. Ortega Enterprises, Santa Fe, die unter dem Namen Cloudless Skies firmieren, haben den Zuschlag erhalten und werden ab Montag die Konzession übernehmen. Der 1.260 square foot große Souvenirshop und das Cafe Building in den Muir Woods wird bis zum 01.05.2009 geschlossen. Eine neue Küche wird installiert und die Einrichtung im Wartebereich für die Besucher verbessert. „Es wird das gesundeste und umweltverträglichste Nahrungsangebot im gesamten Nationalparksystem“, sagte Aaron Roth, der park services chief of business management. „Kann es einen besseren Ort hierfür geben als im Marin County, wo der ökolische Anbau Tradition hat?“ Mehr als die Hälfte der Nahrungsmittel, die nun vom Inhaber der neuen Konzession – bekannt als Muir Woods Trading Co. – angeboten werden, stammen aus Marin und 80 Prozent aus einem Umkreis von 60 Meilen. Ein Menü wird noch erstellt, aber alle Speisen sind auf gesunde Ernährung ausgerichtet. „Dies ist etwas, auf das sich das ganze National Park System hinbewegt“, sagte Chris Powell, park service spokeswoman.

Während das Gebäude geschlossen ist werden an einem Kiosk Kaffee und Snacks verkauft. „Es wird während den Umbauarbeiten immer etwas zu Essen und zu Trinken geben“, sagte Powell.

Quelle: http://www.marinij.com/marinnews/ci_11900364 12.03.2009

Bay Area Ferry ist die zweitbeliebteste der Welt

23. Februar 2009 von  
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Die Fährverbindung von Sausalito nach San Francisco ist die zweitbeliebteste und von der Aussicht her reizvollste der Welt. Dies ist das Ergebnis einer Umfrage unter US-amerikanischen Reiseautoren. Die 25-minütige Überfahrt wurde von der nichtkommerziellen Organization of Professional Journalists and Photographers für ihre historischen und pittoresken Ansichten San Franciscos für unter 8 Dollar gelobt. Der freie Journalist und Fotograf Eric Lindberg gab folgendes Statement ab: „Das Überqueren der San Francisco Bay an einem sonnigen Nachmittag, mit Alcatraz und der Golden Gate Bridge zur Rechten, den Berkeley Hills zur Linken und die sich abzeichnende, prächtige Skyline San Franciscos – alles, was da noch fehlt ist ein Riegel Ghirardelli-Schokolade und ein warmer Laib Sauerteigbrot“. Den ersten Platz belegte übrigens Hong Kongs Star Ferry, Platz drei sicherte sich die Staten Island Ferry in New York.

Quelle: http://www.ktvu.com/news/18771676/detail.html 22.02.2009

Bay Area: Zeppelin-Rundflüge ab 31.10.2008 möglich

26. Oktober 2008 von  
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Das Unternehmen Airship Ventures Inc. aus Kalifornien bringt ein Relikt aus vergangenen Tagen zurück in die Gegenwart. Nach 70 Jahren können ab dem 31.10.2008 erstmals wieder Flüge in einem mit nicht brennbarem Helium gefüllten Zeppelin, der Platz für 12 Passagiere und 2 Besatzungsmitglieder bietet, in den USA gebucht werden. Das neue Luftschiff ist in Moffett Field, einem ehemaligen Flugfeld der Navy in Mountain View etwa 40 Meilen südlich von San Francisco, stationiert. Mit 75 Meter Länge ist es 4,5 Meter länger als eine Boeing 747. Der Zeppelin NT wurde in Hamburg gebaut, mit dem Schiff nach Beaumont, Texas verfrachtet und trat von dort am 25.10.2008 seinen Flug quer über die USA zu seinem Heimathafen an.

Zeppelin bei einem Testflug am 10.07.2007 über San Francisco, aufgenommen vom Coit Tower. Foto von Stefan Kremer, Westküste USA

Es wird Touren über San Francisco, zu der Weingegend im Napa und Sonoma Valley und zum Big Sur geben. Der Flug wird jeweils eine Stunde dauern und ab $495 pro Person kosten. Weltweit gibt es derzeit nur drei aktive Zeppeline; einen in Deutschland und einen in Japan. Brian Hall, der Airship Ventures Inc. vor zwei Jahren gründete, hat noch zwei weitere Zeppeline bestellt, deren Bau 18 Monate dauern wird. Er plant damit ab 2010 Flugtouren an der Ostküste, vermutlich in New York und Florida.

(Quelle, 25.10.2008)
(Quelle, 26.10.2008)

Bay Area: Angel Island Brand gelöscht

14. Oktober 2008 von  
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Die Insel hat ihr Gesicht verändert. 400 der insgesamt 740 acres sind verbrannt, so die Bilanz nachdem die letzten Flammen erloschen sind. Der Feuerwehr gelang es jedoch, alle 120 historischen Gebäude des Immigrationskomplexes aus den frühen 1900ern, in dem alle chinesischen Zuwanderer zunächst inhaftiert wurden, und die alte Armeegarnison aus dem Bürgerkrieg zu retten. Ein Wasserturm ist das einzige Gebäude, das Opfer der Flammen wurde. Die Hälfte der Eichen, Pinien und Sträucher, die bis Sonntag noch den Großteil der Insel wie einen grünen Teppich bedeckten, sind nun verschwunden. Dies merkt man besonders am 788 feet hohen Mount Livermore, dem höchsten Punkt der Insel, der sein Laubdach verloren hat und nun kahl und verbrannt emporragt. Im Frühjahr wird die Vegetation wieder zu wachsen beginnen. Aber es wird mindestens ein Jahr dauern, bis die Insel ihr gewohntes grünes Aussehen zurückerlangt.

Das Feuer war am 12.10.2008 um 20:30 Uhr nahe der East Bay View campsites am Fuße eines steilen Hanges im südöstlichen Teil der Insel ausgebrochen, sagt Casey Lee, ein State Park Angestellter, der Führungen auf der Insel veranstaltet. Die Brandursache ist noch unklar, vermutlich handelt es sich jedoch um ein von Menschen ausgelöstes Feuer.

Der Park wird bis auf weiteres geschlossen bleiben, bis er als sicher gilt und ein Besuch Sinn macht. Es besteht Erosionsgefahr, und der Strom ist derzeit auch komplett ausgefallen. Jährlich kamen rund 200.000 Besucher nach Angel Island, besuchten die historische Stätten, spazierten oder fuhren Rad auf den 7,2 Kilometer langen Wegen oder schlugen Zelte auf den Campgrounds auf, die eine vorzügliche Sicht auf die Bay ermöglichten.

(Quelle, 14.10.2008)

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