Utah: Dokument enthüllt Plan für zwei neue National Monuments

20. Februar 2010 von Stefan Kremer  
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Laut Politikern der Republikaner geht aus einem an die Öffentlichkeit geratenen, geheimen Dokument der Obama-Regierung hervor, dass die Errichtung von mehreren neuen National Monuments im Westen der USA geplant sei. Davon seien auch zwei in Utah gelegen. Dies diene dem Zweck, dort den künftigen Öl- und Kohleabbau zu verhindern und die Natur zu schützen. In dem als intern gekennzeichneten Dokument werden 14 wild areas aufgelistet, die sich als mögliche Kandidaten für die Ernennung zum National Monument durch Präsident Barack Obama eignen würden. Genannt werden in Utah die San Rafael Swell im Emery County sowie die Cedar Mesa im San Juan County.

Die Opposition fühlt sich von den ans Tageslicht geratenen Plänen übergangen. Der Gouverneur von Utah, Gary Herbert (Republikaner), will sich am Sonntag und Montag mit Innenminister Ken Salazar treffen und seine schweren Bedenken äußern. Vor allem kritisiert er den Mangel an Informationen. Kendra Barkoff, Sprecherin des Innenministeriums, bestätigte am Donnerstag, dass das Dokument aus ihrem Ministerium stamme, betonte aber, es handele sich darin nur um Gedankenspiele mit dem Bureau of Land Management. Es gebe keine Entscheidung zu der Frage, welche Gebiete konkret betroffen wären und ob es überhaupt zu einer solchen Entscheidung komme. Dies alles bedürfe weiterer Überlegungen und Diskussionen.

Umweltschützer indes begrüßen den offenbar geplanten Vorstoß der Regierung, der zum Schutz weiterer Wildnisse führen würde. Die meisten gewählten Politiker Utahs erinnert der Plan jedoch an die Schaffung des Grand Staircaise Escalante National Monument durch Präsident Bill Clinton, der 1996 überraschend dieses Gebiet unter Schutz stellte, um einen geplanten großräumigen Kohleabbau zu verhindern.

Quelle: http://www.deseretnews.com/article/700010372/Two-new-national-monuments-pondered-for-Utah.html?linkTrack=rss-30 19.02.2010

Mojave: Zwei neue National Monuments geplant

23. Dezember 2009 von Stefan Kremer  
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US-Senatorin Dianne Feinstein hat am Montag einen Gesetzentwurf in den Kongress eingebracht, der die Schaffung zweier neuer Nationalparks in der Nähe des Coachella Valley vorsieht. Dort gibt es neben einzigartiger Fauna wie Bighorn Sheeps und Desert Tortoises schützenswerte erloschene Vulkane, Sanddünen und vorzeitliche Petroglyphen. Außerdem sollen dem Joshua Tree National Park, dem Mojave Preserve und dem Death Valley National Park mehr Land hinzugefügt werden.

Das zur Debatte stehende Gesetz, genannt “California Desert Conservation and Recreation Act of 2010″, wurde bisher durch lang anhaltende Debatten zwischen Naturschützern und Interessenvertretern für erneuerbare Energien sowie Off-Road Freizeitgestaltung verzögert. Die nun eingebrachte Vorlage sieht die Schaffung folgender Parks vor:

  • “The Mojave Trails National Monument” wird mit einer Fläche von 941.000 acres entlang eines 105 Meilen langen Abschnitts der Route 66 zwischen Ludlow und Needles errichtet. Es befindet sich auf Land des Bundes und eines ehemaligen Eisenbahnunternehmens.
  • “Sand to Snow National Monument” mit einer Fläche von 134.000 acres zwischen Joshua Tree und dem San Bernardino National Forest in den San Bernardino und Riverside Counties errichtet. Seine vielschichtigen Lebensräume reichen von Wüstenzonen bis zu Wäldern auf 2.700 Meter über dem Meeresspiegel.
Blick auf das Coachella Valley von Keys View. Fotoquelle: Stefan Kremer

Blick auf das Coachella Valley von Keys View. Fotoquelle: Stefan Kremer

Außerdem würde Joshua Tree um 2.900 acres an seiner Nordseite erweitert, die Mojave Preserve um 30.000 acres und das Death Valley um 41.000 acres an seiner Südgrenze. Beim Trainingscenter der US Army in Fort Irwin würde zudem eine Fläche von 250.000 acres als Wilderness deklariert.

Feinstein, Autorin des California Desert Protection Act von 1994, spricht sich dafür aus, das Gesetz mit höchster Priorität zu behandeln. “Im günstigsten Fall wird es Ende 2010 verabschiedet”, sagte sie in einem Interview.

Das Bureau of Land Management beschäftigt sich derzeit mit 130 Anträgen zur Errichtung von Solar- und Windenergiegewinnungsanlagen in der California Desert, die mehr als 1 Million acres öffentlichen Lands in Anspruch nehmen würden. Mindestens 19 dieser Vorhaben befinden sich auf Gebieten, die für das Mojave Trails Monument vorgesehen sind, so Feinstein, die ihre Bedenken diesbezüglich mit dem Innenminister Ken Salazar besprochen hat.

Buford Crites, Vizepräsident des Board of the Friends of the Desert Mountains, einer lokalen Naturschutzorganisation, sagte, das Sand to Snow Monument “wird die perfekte Ergänzung zu den bereits bestehenden Naturschutzgebieten in und um das Coachella Valley sein. Es wird die Lebenszonen der wildlebenden Tiere und den Pacific Crest Trail schützen sowie den malerischen Horizont zahlreicher Ortschaften in der Wüste erhalten.”

Quelle: http://www.mydesert.com/apps/pbcs.dll/article?AID=200991221034 21.12.2009
Quelle: http://www.nationalparkstraveler.com/2009/12/senator-feinstein-offers-legislation-protect-desertscape-and-around-death-valley-joshua-tree-nationa5119 21.12.2009

Utah: State Route 12 wird renoviert

11. November 2009 von Stefan Kremer  
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Ein zwei Meilen langer Abschnitt von Highway 12 zwischen Escalante und Boulder soll verbessert werden. Dabei werden nach den Plänen die Fahrbahn verbreitert, begradigt und Haltebuchten angelegt. Außerdem wird eine Brücke am Calf Creek ersetzt und Seitenstreifen angelegt um den Highway für Fahrradfahrer attraktiver zu gestalten. Der zunehmende Verkehr gerade an Motorrädern und Wohnmobilen erfordere an einigen Stellen Veränderungen. Die Anwohner befürworten das Projekt. Larry Davis aus Boulder beispielsweise, ehemaliger Manager des Anasazi Indian Village State Park, meint, es habe immer Probleme gegeben mit Menschen, die anhalten wollten um sich etwas anzusehen. “Ich weiß nicht, ob ich eine Komplettsanierung des Highways sehen möchte, aber es gibt Stellen die verbessert werden müssen.”

State Route 12

State Route 12 zwischen Escalante und Boulder

Kritiker halten die Veränderungen für unnötig und schädlich für den ländlichen Charakter des sich durch die wundervolle Landschaft schlängelnden Scenic Bywways. Liz Thomas, Rechtsanwältin der Southern Utah Wilderness Alliance, sagte, die Vereinigung, die sie vertrete, mache sich Sorgen über die Umweltverträglichkeit des seit 2005 geplanten Projekts. Das Utah Department of Transportation wolle die Sicherheit auf der Strecke verbessern. Man fürchte aber, die Maßnahme könne den gegenteiligen Effekt haben, da durch die Veränderungen die Fahrzeuge schneller fahren könnten. “Die Studie spricht von Sicherheit und die Erfordernis, die Straße breiter und den Verlauf geradlinieger zu gestalten. Aber ihre (Utah Department of Transportation) eigenen Zahlen belegen, dass es hier bereits weniger Unfälle gibt als man auf einem ländlichen Highway in Utah erwarten würde”, sagte Thomas. Sie macht sich Sorgen, das Projekt würde die landschaftliche Schönheit der Straße mindern, die sich vom Redrock Country um den Bryce Canyon National Park zu den hochalpinen Regionen am Boulder Mountain hinaufschlängelt, wo man herrliche Aussichten auf Naturdenkmäler wie das Kaiparowits Plateau oder Navajo Mountain hat. “Einige Gebiete brauchen keine Super-Highways. Dies ist einer dieser Orte, einer von Millionen.”

Blick vom Boynton Overlook auf SR 12

Blick vom Boynton Overlook auf SR 12

Da die Anhörungsfrist nun abgelaufen ist wird der nächste Planungsschritt die Anfrage der Federal Highway Administration an das Bureau of Land Management sein, einen 200-foot breiten Streifen beidseits der Fahrbahn zwecks Bauarbeiten nutzen zu dürfen. Der auszubessernde Straßenabschnitt befindet sich im Grand Staircase Escalante National Monument, das vom BLM verwaltet wird. Über die Anfrage wird vermutlich noch in diesem Jahr entschieden.

Wann mit den Arbeiten begonnen werden kann steht indes noch nicht fest. Die Planungen sind noch nicht komplett abgeschlossen, die Finanzierung noch nicht gesichert, so Monte Aldridge, Planungsleiter des Utah Department of Transportation. Das Gesamtprojekt könne bis zu 10 Jahre in Anspruch nehmen.

Quelle: http://www.sltrib.com/news/ci_13743986 09.11.2009

National Parks: Freier Eintritt am Veterans Day

10. November 2009 von Stefan Kremer  
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Am Veterans Day (11.11.2009) werden keine Eintrittsgebühren für die vom Innenministerium verwalteten Gebiete erhoben. Dies ordnete der Innenminister der Vereinigten Staaten, Ken Salazar, an. Davon profitieren alle Besucher von Naherholungsgebieten, die vom National Park Service, dem U.S. Fish and Wildlife Service, dem Bureau of Land Management und dem Bureau of Reclamation verwaltet werden. Das Department of Agriculture verzichtet ebenfalls auf Eintrittsgebühren in den National Forests.

Quelle: http://home.nps.gov/applications/digest/headline.cfm?type=Announcements&id=8379

Salazar zieht 77 Parzellen von Landverpachtung in Utah zurück

11. Februar 2009 von Stefan Kremer  
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Als klares Signal, dass die Obama-Administration eine andere Auffassung von Energiegewinnung auf öffentlichem Land hat, hat Innenminister Ken Salazar am 04.02.2009 die Landversteigerungen zur Öl- und Gasgewinnung auf 77 Parzellen im südöstlichen Utah abgesagt, die in der Öffentlichkeit zu Unmut geführt hatten. “In den letzten Wochen ihrer Amtszeit ist die Bush-Administration vorgeprescht, um Öl- und Gaspachten vor den Türschwellen einiger der schönsten und schützenswertesten Landschaften unserer Nation in Utah zu verkaufen”, sagte Salazar. “Wir müssen unsere Öl- und Gasvorkommen verantwortungsbewusst nutzen, um unsere Abhängigkeit von ausländischem Öl zu reduzieren. Aber wir müssen dies gut überlegt und in einer ausgewogenen Art und Weise machen, die es uns erlaubt, unsere markanten Landschaften und kulturellen Ressourcen wie den Arches National Park, Canyonlands National Park, Dinosaur National Monument und Nine Mile Canyon für zukünftige Generationen zu erhalten. Ich habe das Bureau of Landmanagement angewiesen, die Gebote für 77 Parzellen der Auktion vom 19. Dezember 2008 nicht anzunehmen, die in unmittelbarer Nähe dieser Nationalparks, Monumente und sensiblen Lanschaften liegen.”

Die Entscheidung Salazars, die die Vorgehensweise der Bush-Administration vom Dezember 2008 aufhebt, welche die Energiegewinnung auf 130.225 acres nahe den unberührten Landschaften wie Nine Mile Canyon, Arches National Park und Dinosaur National Monument erlaubte, ist ein Schritt einer ganzen Serie von Maßnahmen, die die Regierung und die Demokraten des Kongresses planen, um die Erdölförderung, Bergbau, Holzgewinnung und anderere rohstoffgewinnende Maßnahmen föderal zu regulieren.

Quelle: http://www.freerepublic.com/focus/f-news/2178991/posts 05.02.2009
Quelle: http://www.thecherrycreeknews.com/content/view/3906/2/ 06.02.2009

Utah: Erneuter Rückzug des BLM

14. Dezember 2008 von Stefan Kremer  
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Unter dem Druck von Naturschutzgruppen hat der BLM in Utah erneut 80.000 acres Land nahe Fillmore und Fishlake National Forest von der Versteigerung zur Öl- und Gasförderung am 19.12.2008 zurückgezogen. Die Parzellen werden nun vom Fillmore Field Office begutachtet, was erst nach Amtsantritt des nächsten US-Präsidenten abgeschlossen sein wird. Damit ist nun über die Hälfte der ursprünglich zur Versteigerung vorgesehenen Flächen erstmal ausgeschlossen. Die endgültige Liste umfasst noch 132 Parzellen mit 164.000 acres.

(Quelle, 13.12.2008)

Utah: Keine Ölbohrung im Nine Mile Canyon und Desolation Canyon

3. Dezember 2008 von Stefan Kremer  
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Zum zweiten Mal innerhalb einer Woche hat das Bureau of Land Management (BLM) mehrere Parzellen von der Landversteigerung zur Öl- und Gasförderung am 19.12.2008 ausgeschlossen. Betroffen ist der Desolation Canyon am Green River – ein Abschnitt der Whitewater Rapids in einem engen Canyon, der seit der ersten Erforschung durch John Wesley Powell 1896 nahezu unverändert geblieben war -, und der Nine Mile Canyon mit tausenden urzeitlichen Steinmalereien. Einen Grund für den Rückzug gab der BLM nicht an, aber die Absicht, neben Utahs sehenswerten Naturschätzen zu bohren, führte zu allgemeiner Empörung.

Zusammen mit den vorangegangenen Versteigerungsaufschüben hat der BLM nun fast 100.000 Acres von der Versteigerung zurückgezogen. 276.000 Acres bleiben derzeit für die Versteigerung am 19.12.2008 übrig.

BLM Sprecherin Mary Wilson sagte, man würde diese Parzellen vom Canyon-Boden zurückziehen während andere auf Klippen oberhalb der Canyons bestehen bleiben. Der BLM habe niemals die Absicht gehabt, Förderanlagen innerhalb eines Canyons zu errichten. Man hätte horizontale Bohrungen von einer abseits gelegenen Stelle errichten wollen. Stephen Bloch, ein Anwalt der Naturschützer, sagte, der neuerliche Rückzieher des BLM zeige, dass die Auktionsliste in aller Eile erstellt worden sei. Man werde auch weiterhin gegen die laufende Einspruchsfrist, die am 04.12.2008 endet, vorgehen.

Der BLM betonte, man werde die zurückgezogenen Parzellen nur im Moment von der Versteigerung ausschließen. Zu einem späteren Zeitpunkt werde man entscheiden, ob man sie erneut mit Einschränkungen für die Geräuschentwicklung, Lichtbeeinträchtigung oder Bauwerksgestaltung einbringt.

(Quelle, 03.12.2008)

Utah: Erste Kompromisse bei der Landverpachtung

26. November 2008 von Stefan Kremer  
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Das Bureau of Land Management (BLM) hat am Dienstag die Versteigerung von einigen Parzellen Land für die Öl- und Gasgewinnung nahe den Nationalparks in Utah verschoben. Die Versteigerung sollte ursprünglich für alle Gebiete am 19.12.2008 stattfinden. Nun werden an dem Termin immerhin noch die Mehrzahl der Parzellen an Firmen versteigert. Die Angaben über die Zahl der aufgeschobenen Verpachtungen variiert jedoch. Während die Umweltschützer 34 zählen gibt der BLM lediglich 18 an. Deseret News berichtet hingegen von 24 Parzellen, die 37.119 Acres umfassen, und verbleibenden 64 Parzellen mit 93.000 Acres. Laut dem National Park Service (NPS) ist jedoch die Lage von 93 Parzellen bedenklich, da diese die nahegelegenen und teilweise direkt anschließenden Nationalparks Arches und Canyonlands sowie das Dinosaur National Monument nachhaltig und irreparabel beeinträchtigen würden. Durch die Verschiebung wird dem NPS mehr Zeit eingeräumt, um die Pläne des BLM besser prüfen zu können. Diese Parzellen werden dann in der nächsten Versteigerung, die einmal pro Quartal stattfindet, angeboten.

Die Vorgehensweise bei der Verpachtung ist ungewöhnlich, da der BLM den NPS umgangen hatte. Dieser hat normalerweise ein Mitspracherecht bei Landverpachtungen in unmittelbarer Nähe von Nationalparks. DIe jetzige Bundesregierung hat jedoch durchgesetzt, dass in den letzten Tagen der Amtszeit von Präsident Bush noch diese Maßnahmen angestoßen werden. Da der zukünftige Präsident Obama bereits Widerstand gegen diese Maßnahmen angekündigt hat ist es wahrscheinlich, dass die verschobenen Verpachtungen letztlich nicht stattfinden werden. Der Widerstand in der Bevölkerung gegen die industrielle Nutzung in den Wilderness Areas ist indes groß. Zwei Abgeordnete des Kongresses und acht Senatoren haben sich in den Streit zwischen NPS und BLM eingeschaltet und fordern in zwei Briefen den Innenminister Dirk Kempthorne dazu auf, sich mehr für den Schutz der Landschaft einzusetzen. Immerhin werden auch zahlreiche Artefakte der amerikanischen Ureinwohner beispielsweise im Nine Mile Canyon der industriellen Erschließung unwiderbringlich zum Opfer fallen.

Unter dem Druck aufgebrachter Anwohner bei Moab hatte der BLM bereits vergangene Woche eine 600 Acres große Parzelle von der Verpachtung zurückgezogen, da sie einige Wohnhäuser sowie einen Golfplatz im Spanish Valley umfasste.

Auf den folgenden Landkarten des BLM sind die Gebiete rot einzeichnet, die am 19. Dezember 2008 zur Pacht angeboten werden sollen. Dies sind alle Gebiete inklusive denen, die nun erst später verhandelt werden sollen.

Alle Land Lease Parzellen in Utah für die Versteigerung am 19.12.2008

Alle Land Lease Parzellen in Utah für die Versteigerung am 19.12.2008

Arches National Park

Arches National Park

Canyonlands National Park

Canyonlands National Park

Dinosaur National Monument

(Quelle, 26.11.2008)
(Quelle, 26.11.2008)

Utah: Obama will Ölbohrungen verhindern

12. November 2008 von Stefan Kremer  
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Noch ist Barack Obama nicht Präsident, doch schon engagiert er sich gegen die von Präsident Bush angestoßene Öl- und Gasgewinnung in Utah, die noch während seiner Amtszeit gültig werden soll. Einige dieser geplanten Pachten liegen in unmittelbarer Nähe von National Parks wie Arches oder Canyonlands. Andere liegen beim archäologisch reichhaltigen Nine-Mile Canyon. Der Transition Chief aus Obamas Team, John Podesta, äußerte, dass Obama diese Pachten rückgängig machen wolle sobald er im Amt sei.

“Die Besucher (der National Parks) kommen nicht um Ölfelder oder Förderanlagen zu sehen. Sie kommen um sich der Naturschönheiten unseres Bundesstaates zu erfreuen”, sagte Lawson LeGate vom Sierra Club in Salt Lake City.

Naturschützer behaupten, der Verkauf von Pachten, der am Wahltag bekanntgemacht wurde, sei ein Last-minute Geschenk von Bush an die Industrie. Lee Peackock von der Utah Petroleum Association hingegen sagt, dem Verkauf gingen sechsjährige Studien unter Beteiligung der Öffentlichkeit voraus.

Die Nationalparkverwaltung (NPS) hat den seltenen Schritt unternommen, eine Schwestergesellschaft (BLM) zu kritisieren. Der Kongressabgeordnete Jim Matheson sagte, das BLM hätte sich mit dem NPS beraten sollen. “Ich glaube, der National Park Service hatte keine Gelegenheit, seine Position darzulegen – und wir reden von Öl- und Gasbohrungen direkt an den Grenzen eines Nationalparks”, sagte Matheson.

Am 10.11.2008 teilte das BLM mit, man werde sich mit dem NPS zusammensetzen und die Verpachtung Parzelle für Parzelle besprechen. Matheson spricht sich nicht dafür aus, dass Obama in diesem Fall entscheidet. Er erinnert an den Fall, wo Präsident Bill Clinton unilateral ein National Monument in Utah erklärte. Das war nicht der richtige Weg, so Matheson.

(Quelle, 10.11.2008)

Utah: BLM plant industrielle Erschließung riesiger Naturgebiete

16. Oktober 2008 von Stefan Kremer  
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Das Bureau of Landmanagement hat in den letzten zwei Monaten sechs Landnutzungspläne (RMP’s) zur Landerschließung im Gebiet um die Nationalparks Arches, Canyonlands, Capitol Reef und das Dinosaur National Monument veröffentlicht. Darin wird ein Gebiet von 11 Millionen acres inklusive 5 Millionen acres, die als Wilderness ausgeschildert sind, als “multiple use” ausgezeichnet. Dies macht den Weg frei für Öl- und Gasbohrungen, Kohleabbau und Off-Road Zugang für diese landschaftlich wertvollen Gebiete mit ihren Canyons. Außerdem sollen 19.800 Meilen Straßen angelegt werden. Die Pläne haben jeweils eine Einspruchsfrist von einem Monat. Doch da sie im Wochenabstand herausgegeben wurden ist es nahezu unmöglich, die etwa 1.000-seitigen Pläne innerhalb der kurzen Zeit zu sichten und konstruktive Kritik zu äußern. Somit stehen am Ende der Amtszeit der jetzigen Regierung unter Präsidenten George W. Bush tiefgreifende Veränderungen in der Landschaft rundum die Nationalparks bevor, die offenbar noch verabschiedet werden sollen und die sicherlich vielschichtige negative Auswirkungen auf selbige haben dürften. Die Ruhe und Abgeschiedenheit in den wunderbaren Landschaften Utahs könnte bald vorüber sein.

(Quelle, 15.10.2008)

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