Kalifornien: Garrapata State Park bleibt geöffnet

17. Juli 2012 von  
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Garrapata State Park am Highway One 10,8 Kilometer südlich von Carmel wird für mindestens ein weiteres Jahr geöffnet bleiben. Ursprünglich sollte der Park wie 69 weitere der insgesamt 278 State Parks in Kalifornien zum 1. Juli aufgrund des Haushaltdefizits geschlossen werden. Die Unterstützung von lokalen Geschäften und von California State Parks erlaubt nun den befristeten Weiterbetrieb des Parks.

„Das Projekt basiert auf Partnerschaften“, sagte der executive director von Big Sur Land Trust, Bill Leahy in einer Pressemeldung. Der Land Trust hat sich mit dem Monterey Peninsula Regional Park District und den lokalen State Parks zusammengeschlossen, um den Park geöffnet zu halten.

Garrapata State Park im Nebel. Foto: Stefan Kremer

Garrapata bietet 3,2 Kilometer lange Strände, zahlreiche Wanderwege von der Küste in dichte Küstenmammutbaum-Haine und einen 15 Meter hohen Anstieg zu einer Aussichtsstelle, die einen wundervollen Ausblick auf den Pazifischen Ozean bietet. Seelöwen, Seehunde und Seeotter sind hier oft zu anzutreffen.

Quelle: http://www.thecalifornian.com/article/20120705/NEWS01/120705002/-1/RSS06 05.07.2012

Kalifornien: South Yuba River State Park gerettet

27. Februar 2012 von  
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Beamte des Bundesstaates Kalifornien haben bekannt gegeben, dass der South Yuba River State Park bei Grass Valley von der Liste der zu schließenden Parks gestrichen werden wird.

Dieser Schritt erfolgte, nachdem Beamte des Nevada County einer Zusammenarbeit mit dem Department of Parks and Recreation zugestimmt hatten und zum ersten Mal überhaupt Parkplatzgebühren erhoben werden sollen. Die Übereinkunft kam auch unter dem Druck örtlicher Gruppen einschließlich der South Yuba River Citizens League und Kindern lokaler Grundschulen zu Stande.

South Yuba River. Foto: parks.ca.gov

Am 8. Februar hatte eine Gruppe Kinder das Büro des Gouverneurs in Sacramento besucht und eine Petition mit 10.000 Unterschriften überreicht, die die Idee dieser Einnahmeerhebung unterstützt.

Der Plan ähnelt dem, der vor kurzem für die Mono Lake Tufa State Reserve beschlossen wurde, wenngleich in diesem Fall die Parkgebühren vom State Park selbst durch eine Kombination aus Kassenhäuschen und Parkautomaten an verschiedenen Stellen des beliebten Parks, der sich über 18 Meilen entlang des Flusses erstreckt, erhoben werden.

Matt Green, Superintendent für State Parks in diesem Distrikt, sagte, die neuen Parkgebühren müssten erst noch in ihrer Höhe festgelegt werden, würden aber vermutlich zwischen fünf und sieben Dollar pro Fahrzeug betragen. Trotz dieser neuen Einnahmequelle erwartet er, dass die Dienstleistungen des Parks wie Rangerpatrouillen und das Einsammeln von Müll immernoch gekürzt werden müssten.

„Wir hoffen, dass unsere Partner uns mit verschiedenen Strategien unterstützen, so dass wir die Lücken schließen können“, sagte Green. „Es ist noch ein weiter Weg.“

Mit dieser Maßnahme ist nun der zehnte State Park von der Schließungsliste durch eine Übereinkunft mit einem Partner entfernt worden. 60 State Parks sind aber immer noch in Gefahr wenn sie es nicht schaffen, bis zum 1. Juli die nötigen 22 Millionen Dollar für ihre jährlichen Betriebskosten aufzubringen.

Quelle: http://www.sacbee.com/2012/02/09/4251753/south-yuba-river-state-park-taken.html 12.02.2012

Kalifornien: 70 State Parks bald geschlossen?

21. Mai 2011 von  
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Die Landesregierung von Kalifornien unter Governeur Jerry Brown hat am vergangenen Freitag die geplante Schließung von 70 State Parks bekanntgegeben, um die notwendigen, allgemeinen Haushaltseinsparungen des Landes umzusetzen. Im Haushaltsjahr 2011-12 wird die Unterstützung für die 278 State Parks des Landes um 11 Millionen Dollar reduziert, im kommenden Jahr um 22 Millionen Dollar.

Zu den bekanntesten Parks, die von der Schließung bedroht sind, gehören Garrapata und Limekiln am Big Sur, Mono Lake Tufa und die Point Cabrillo Light Station in San Diego. Sollten sich bis zur erwarteten Umsetzung im Juli 2012 keine neuen Geldgeber finden werden diese und die übrigen Parks wohl für Besucher nicht mehr zur Verfügung stehen.

Mono Lake Tufa. Foto: Stefan Schwab

Hier die Liste aller State Parks in alphabetischer Reihenfolge: Anderson Marsh State Historic Park (SHP), Annadel State Park (SP), Antelope Valley Indian Museum, Austin Creek State Recreation Area (SRA), Bale Grist Mill SHP, Benbow Lake SRA, Benicia Capitol SHP, Benicia SRA, Bidwell Mansion SHP, Bothe-Napa Valley SP, Brannan Island SRA, California Mining & Mineral Museum, Candlestick Point SRA, Castle Crags SP, Castle Rock SP, China Camp SP, Colusa-Sacramento River SRA, Del Norte Coast Redwoods SP, Fort Humboldt SHP, Fort Tejon SHP, Garrapata SP, George J. Hatfield SRA, Governor’s Mansion SHP, Gray Whale Cove State Beach (SB), Greenwood SB, Grizzly Creek Redwoods SP, Hendy Woods SP, Henry W. Coe SP, Jack London SHP, Jug Handle State Natural Reserve (SNR), Leland Stanford Mansion SHP, Limekiln SP, Los Encinos SHP, Malakoff Diggins SHP, Manchester SP, McConnell SRA, McGrath SB, Mono Lake Tufa SNR, Morro Strand SB, Moss Landing SB, Olompali SHP, Palomar Mountain SP, Petaluma Adobe SHP, Picacho SRA, Pio Pico SHP, Plumas-Eureka SP, Point Cabrillo Light Station, Portola Redwoods SP, Providence Mountains SRA, Railtown 1897 SHP, Russian Gulch SP, Saddleback Butte SP, Salton Sea SRA, Samuel P. Taylor SP, San Pasqual Battlefield SHP, Santa Cruz Mission SHP, Santa Susana Pass SHP, Shasta SHP, South Yuba River SP, Standish-Hickey SRA, Sugarloaf Ridge SP, Tomales Bay SP, Tule Elk SNR, Turlock Lake SRA, Twin Lakes SB, Weaverville Joss House SHP, Westport-Union Landing SB, William B. Ide Adobe SHP, Woodson Bridge SRA und Zmudowski SB.

„Nach dieser Ankündigung können wir damit anfangen, neue Partnerschaften zu suchen um so viele Parks wie möglich geöffnet zu halten“, sagte die Direktorin der California State Parks, Ruth Coleman, in einer Presseveröffentlichung. „Wir haben bereits 32 solcher Partnerschaften mit Städten, Counties und gemeinnützigen Vereinigungen, die uns helfen, die State Parks zu betreiben. Wir arbeiten landesweit daran, dieses erfolgreiche Programm weiter auszudehnen.“

Quelle: http://www.ridgecrestca.com/news/x1072586459/70-state-parks-close-as-part-of-budget-cuts 16.05.2011
Quelle: http://www.sonomanews.com/News-2011/State-targets-parks-for-closure/ 16.05.2011

Nationalparks: Schließung in letzter Sekunde abgewendet

9. April 2011 von  
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Eine Übereinkunft über den Haushalt der Vereinigten Staaten hat anderthalb Stunden vor Ablauf der Frist quasi in letzter Sekunde einen „Government shutdown“ verhindert. Das National Park System, das täglich mehr als 800.000 Menschen nutzen, kann somit auch in Zukunft seine Dienste wie gewohnt anbieten. Alle 394 National Parks und 582 National Monuments einschließlich der Monumente und Memorials sowie des Thomas Jefferson Memorial in Washington, D.C. und des Gateway Arch in St. Louis, Andachtsstätten des Amerikanischen Bürgerkriegs und Stätten des Kulturerbes, die vom National Park Service verwaltet werden, waren von einer unmittelbaren Schließung bedroht im Falle, dass kein Haushalt verabschiedet worden wäre. Sie bleiben nun geöffnet.

Nach Angaben von David Barna, Chefsprecher des NPS, sind jedoch bereits 375 Veranstaltungen, die in Kürze stattfinden sollten, abgesagt worden. Unter ihnen befindet sich auch die 150-Jahr-Gedenkfeier zum Ausbruch des Amerikanischen Bürgerkriegs im Fort Sumter National Park am 12. April. Inwiefern diese Veranstaltungen nun doch stattfinden ist derzeit noch unklar.

Der letzte „Government Shutdown“ ereignete sich 1995 unter der Präsidentschaft von Bill Clinton. Damals dauerte die Krise 20 Tage, die Wirtschaft verzeichnete einen Einbruch von einem Prozent.

Nationalparks: Schließungen noch am Freitag möglich

8. April 2011 von  
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Mangelnde Finanzierung durch den Bund könnte zur Schließung von Nationalparks einschließlich des Yosemite führen. Die Gesetzgeber müssen heute einem Haushaltsplan zustimmen, der den Weiterbetrieb der Nationalparks und die Bezahlung der Angestellten sichert, aber eine Pattsituation hindert sie daran. Es droht ein „federal shutdown“. Dies hat Auswirkungen auf die gesamte Serviceinfrastruktur der Vereinigten Staaten. Aus touristischer Sicht wäre dies ebenfalls ein Supergau, denn alle Nationalparks und National Monuments der Vereinigten Staaten könnten bis zu einer Lösungsfindung geschlossen bleiben.

„Wir sitzen auf heißen Kohlen und hoffen, dass eine Übereinkunft zustande kommt und die Parks nicht geschlossen werden“, sagte Jeff Hentz, Executive Director des Yosemite Mariposa County Tourism Bureau. Tourismus produziert rund 70 Prozent der Einnahmen des Mariposa County. Jetzt fürchten Geschäftsinhaber das Schlimmste.

Ist dieser Anblick bald Geschichte? Foto: Stefan Kremer

„Wir können unsere Gürtel enger schnallen, aber Dinge wie diese würden uns in den Abgrund stürzen“, sagte Douglas Shaw. Shaw ist Besitzer des Yosemite Bug Mountain Resort. Es sagt, er erwägt Entlassungen wenn der Park schließt.

Einige Touristen, die den Yosemite National Park am Donnerstag besuchten, wussten vom drohenden Schicksal des Parks und sagten, dies sei der Grund, warum sie während der Woche für einen letzten Blick hergekommen seien. Parkbedienstete dürfen keinen Kommentar abgeben.

Unterdessen sind noch keine Beschilderung für eine Schließung aufgestellt oder vorbereitet. Dennoch, sollten die Gesetzgeber keine Übereinkunft erzielen, wird der Park am Freitag um Mitternacht schließen und alle Gäste müssen ihn innerhalb von 48 Stunden verlassen.

Betroffen von möglichen Schließungen sind neben dem Yosemite auch die übrigen Nationalparks Kaliforniens wie beispielsweise der Joshua Tree. Aber auch die übrigen Bundesstaaten und deren Parks würden vor der gleichen Problematik stehen. Utah beispielsweise hat fünf Nationalparks und sieben National Monuments. Die Schließung wird solange andauern, bis eine politische Einigung erzielt und so die Finanzierung sichergestellt ist und die Angestellten wieder ihr Gehalt bekommen. Die letzte Schließung dieser Art ereignete sich 1995.

Quelle: http://www.kcra.com/r/27470724/detail.html 07.04.2011
Quelle: http://www.victoriaadvocate.com/news/2011/apr/06/bc-ut-government-shutdown-utah 06.04.2011

Kalifornien: Weitreichende Kürzungen bei State Parks

2. November 2009 von  
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Nach einer am 27.10.2009 veröffentlichten Liste werden die State Parks in Kalifornien nicht geschlossen, außer während der Woche, zu bestimmten Zeiten und tatsächlich während der meisten Zeit. Gouverneur Arnold Schwarzenegger hatte im September beschlossen, dass 14,2 Millionen Dollar im Staatsbudget für die State Parks gekürzt werden. Dies bewirkt nun, dass die meisten der 278 State Parks nur noch am Wochenende geöffnet sein können und dass nahezu alle zeitweise Schließungen hinnehmen müssen. Die Schließungen beginnen diese Woche.

Die von den Parkintendanten vorbereitete Liste zeigt auf, dass Besucher künftig nur noch mit sehr reduzierten geführten Touren, Rettungsschwimmern, Parkplätzen oder öffentlichen Toiletten rechnen können.

„Die Schlagzeile im letzten Monat war: ‚Der Gouverneur rettet die State Parks‘. Aber Moment, da ist immer noch eine Finanzierungslücke von 14,2 Millionen.“, sagte Jerry Emory, Sprecher der California State Parks Foundation. „Tatsächlich werden diese Einschnitte im Service mehr Parks betreffen als zunächst angenommen. Zuvor war die Rede von 100 Parks, die von teilweisen oder saisonalen Schließungen betroffen sein würden. Jetzt sieht der Plan vor, dies auf fast die gesamten Parks anzuwenden.“

Es wird starke Einschnitte in der Bay Area geben, einschließlich der Campgrounds, Picknick- und Parkplatzschließungen auf Mount Tamalpais, Angel Island, Mount Diablo, Samuel P. Taylor, Tomales Bay und China Camp State Parks. Einrichtungen im Olompali State Historic Park, Candlestick Point State Recreation Area und im Benicia Capital State Historic Park werden geschlossen.

Die Kürzungen waren Teil einer Abmachung, die Gouverneur Schwarzenegger im Juli unterzeichnete, um ein 24 Milliarden Dollar Defizit im Staatshaushalt zu schließen. Die Abmachung reduziert außerdem die Zuschüsse für die State Parks im kommenden Haushaltsjahr 2010-2011 um 22,2 Millionen Dollar.

Die Absicht des Gouverneurs ist es, die Parks bis zum 30. Juni 2010 offen zu halten, indem die Campgrounds und Parkeinrichtungen wochentags geschlossen bleiben, Saison- und Verwaltungsstellen gestrichen und die Wartungskosten wie Toilettenreinigungen reduziert werden. Rund 12,1 Millionen Dollar werden dieses Jahr eingespart, indem alle größeren Ersatzbeschaffungen für Gerätschaften einschließlich der Fahrzeuge gestrichen wurden.

Roy Stearns, Sprecher der State Parks, sagte, 2,1 Millionen Dollar würden durch Nichtbesetzen von 350 vakanten Stellen und das Streichen weiterer gespart. „Was man hier sieht ist eine Verringerung im Servicebereich. Gespart wird an Strom, Nutzungsgebühren, Wasser, Duschen, saisonalen Rettungsschwimmern, Müllentsorgung“, so Stearns. „Wir hoffen, niemanden entlassen zu müssen, sondern setzen die Mitarbeiter nun flexibler dort ein, wo sie gerade gebraucht werden.“

Mount Tamalpais gehört zu den am stärksten betroffenen Parks in der Bay Area. Der obere Teil des Bergs von Pantoll zum East Peak und dem Bootjack Parking Lot wird wochentags zwischen dem 01. November 2009 und Juni 2010, mit Ausnahme einiger Feiertage, geschlossen. Das Alice Eastwood Group Camp wird vom 1. November 2009 bis zum 25. März 2010, das Frank Valley Horse Camp vom 1. November 2009 bis zum 30. Juni 2010 geschlossen bleiben.

Einige öffentliche Toiletten auf Angel Island sind wochentags nicht in Betrieb, und nur noch wenige geführte Touren werden angeboten. Das Madrone Group Camp und die Irving Group Picnic Areas im Samuel P. Taylor Park bleiben bis 25. März 2010 komplett geschlossen.

Der Back Ranch Meadows Campground im China Camp wird bis zum 25. März 2010 ebenfalls nur an Wochenenden und Feiertagen geöffnet sein, und die Weber and Buckeye Point Recreation Areas sowie der Lower China Camp Village Parkplatz werden wochentags bis zum 30. Juni 2010 geschlossen bleiben.

Der Olompali State Historic Park wird genauso von Montags bis Freitags bis zum 30. Juni geschlossen bleiben wie sechs Picknick areas im Mount Diablo State Park. Der Live Oak campground, einer von zwei Campingplätzen am Berg, wird bis Ende Juni komplett geschlossen.

Der Hauptparkplatz der Candlestick Point State Recreation Area wird Donnerstags und Freitsags komplett geschlossen, der Benicia Capital State Historic Park wird Montags, Dienstags und Mittwochs geschlossen bleiben.

Quelle: http://www.sfgate.com/cgi-bin/article.cgi?f=/c/a/2009/10/28/BA861ABBAK.DTL&tsp=1 27.10.2009

Kalifornien: State Parks kämpfen ums Überleben

1. Oktober 2009 von  
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Die Kürzungen bei der staatlichen Unterstützung der State Parks in Kalifornien führen zu verminderter Instandhaltung und reduziertem Service. Während alle 279 State Parks geöffnet bleiben werden bedeutet dies, dass die Anzahl der Mitarbeiter, die Touren anbieten, Feuer löschen, Straßen reparieren und Flora und Fauna schützen, abnehmen wird. Auch der Parkunterhalt wird Schaden nehmen, so Nick Franco, State Park Superintendent des San Luis Obispo Coast District. Letzte Woche ist zum Beispiel ein Auto in die Toilettenanlage des State Parks an der Old Creek Road und 24th Street in Cayucos gerast. Wenn die Mittelkürzungen so hoch sind wie erwartet „werden wir höchstwahrscheinlich nicht die benötigten Mittel haben, das Gebäude zu reparieren“, so Franco. Das Büro von Gouverneur Arnold Schwarzenegger gab unterdessen am Freitag bekannt, er würde von seinem Vorhaben, 100 State Parks, Beaches und Monuments in Kalifornien zu schließen, Abstand nehmen. Schwarzeneggers neue Parkstrategie – entwickelt, um das 24 Millarden Dollar große Haushaltsloch zu verringern – würde 12,1 Millionen Dollar einsparen, indem der Unterhalt der State Parks verringert und Neuanschaffungen an Fahrzeugen und anderer Ausrüstungsgegenstände verschoben werden. Weitere 2,1 Millionen Dollar würden durch die Abschaffung einer nicht genannten Zahl an Arbeitsplätzen gespart. Einige Parks könnten nur an Wochenenden öffnen, in anderen würden Teile des Parks geschlossen.

Franco sagte am Montag, er hätte noch nicht erfahren, wieviel Geld er für den Rest des Haushaltsjahres zur Verfügung hätte. Wenn die Kürzungen proportional auf die Distrikte aufgeteilt würden müsse er mit ein bis zwei Millionen Dollar rechnen. Sein Budget beträgt derzeit 16 Millionen Dollar.

In den vergangenen Jahren „wurden wir bis auf die Knochen beschnitten“, sagte Franco, „und jetzt vernichten wir die Knochen. Der einzige Weg, die Kürzungen aufzufangen ist, Personal abzubauen. Wir nähern uns einer Todesspirale, die wir alle fürchten.“ Besucher könnten gebeten werden, ihren Müll zu einem einzigen Müllcontainer in einem Campground oder Park zu bringen und gleichzeitig Müll am Wegesrand aufzusammeln. Die State Parks benötigten mehr freiwillige Helfer, meint Franco. Aber es könnte an Angestellten mangeln, die deren Einsatz koordinieren und überwachen.

Quelle: http://www.sanluisobispo.com/news/local/story/867415.html 29.09.2009

Kalifornien: 100 State Parks vor der Schließung

1. August 2009 von  
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Am 29.07.2009 hat der Gouverneur von Kalifornien, Arnold Schwarzenegger, den Staatshaushalt für das Fiskaljahr 2009-2010 unterzeichnet. Dieser basiert auf den Berechnungen, die ihm von der Legislatur am 24.07.2009 zugesandt wurden. Dabei machte er von seinem Vetorecht Gebrauch und strich weitere 6,2 Millionen Dollar im Budget der State Parks, so dass die Gesamtkürzung nun 14,2 Millionen Dollar beträgt. Diese Maßnahme wird voraussichtlich zu einer Schließung von über einhundert der 279 State Parks in Kalifornien führen.

Das Department of Parks and Recreation hat noch keine Liste herausgegeben, welche Parks von der Schließung betroffen sind und wann genau die Schließungen stattfinden werden.

Die California State Parks Foundation bittet um Unterstützung durch Unterzeichnung einer neuen Petition.

(Anm. der Redaktion: USA Reporter unterstützt die Kampagne der California State Parks Foundation durch eine Dauereinblendung auf der Titelseite und eine Korrespondenz mit Gouverneur Schwarzenegger. Bitte helft auch Ihr und unterzeichnet die Petition, damit auch Morgen noch die einzigartigen Parks in vollem Umfang erlebt werden können. Was wäre Kalifornien ohne die State Parks wie Anza Borrego Desert, Bodie, Emerald Bay, Julia Pfeiffer Burns, Mono Lake Tufa, Morro Bay, Mount Tamalpais?)

Quelle: Traci Verardo-Torres, Vice President California State Parks Foundation, Government Affairs via Email 29.07.2009

Kalifornien: Haushaltsentwurf reduziert State Park Funds

22. Juli 2009 von  
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In der vergangenen Nacht haben Gouverneur Schwarzenegger und die Vorsitzenden der Demokraten und Republikaner („Big 5“) im State Senate und der State Assembly einen Haushalt für Kalifornien verabschiedet. Details liegen noch nicht vor, aber mehrere Quellen deuten darauf hin, dass die 70 Millionen Dollar des General Fund für das State Park System wie angekündigt gestrichen wurden. 62 Millionen werden aber offenbar aus anderen Haushaltsstellen einmalig als Gegendeckung herangezogen, so dass im kommenden Haushaltsjahr eine Finanzlücke von nur 8 Millionen Dollar übrig bleibt. Dies wird voraussichtlich dennoch zu Parkschließungen führen. In welchem Umfang dies geschehen wird ist noch nicht klar. Im Vergleich zur Lage vor acht Wochen, als die Pläne für die Komplettstreichung der Mittel der State Parks bekannt wurden, hat sich die Situation allerdings deutlich verbessert. Dennoch geht der Kampf der California State Parks Foundation mit ihrer „Save Our State Parks Campaign“ weiter. Der Gesetzgeber muss nun mit Zweidrittelmehrheit dem Haushaltsentwurf zustimmen. Diese Entscheidung wird Donnerstag oder Freitag erwartet. Dann werden wohl auch nähere Details über die zukünftigen Auswirkungen auf die einzelnen State Parks diskutiert werden.

(Anm. der Redaktion: USA Reporter unterstützt die Kampagne der California State Parks Foundation durch eine Dauereinblendung auf der Titelseite und eine Korrespondenz mit Gouverneur Schwarzenegger. Bitte helft auch Ihr und unterzeichnet diese Petition, damit auch Morgen noch die einzigartigen Parks in vollem Umfang erlebt werden können. Was wäre Kalifornien ohne die State Parks wie Anza Borrego Desert, Bodie, Emerald Bay, Julia Pfeiffer Burns, Mono Lake Tufa, Morro Bay, Mount Tamalpais?)

Quelle: Traci Verardo-Torres, Vice President California State Parks Foundation, Government Affairs via Email 22.07.2009

State Parks: Alles wird gut

16. Juni 2009 von  
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Das Budget Conference Committee hat sich gestern mit den Kürzungen der staatlichen Zuschüsse für die State Parks in Kalifornien befasst und einen schlechten und einen guten Beschluss gefasst. Der schlechte Beschluss besagt, dass Kalifornien künftig nicht mehr für die grundlegende Mittelausstattung der State Parks aufkommt. Damit folgt das Committee dem Vorschlag des Gouverneurs Arnold Schwarzenegger, 70 Millionen für die State Parks im Haushalt zu streichen. Gleichzeitig verabschiedete man aber einen bereits seit längerem diskutierten Plan, der eine Abgabe auf die KFZ-Steuer für nicht-kommerzielle Fahrzeuge vorsieht, um damit die State Parks für alle Kalifornier kostenlos zugänglich zu machen. Die Abgabe wird 15 Dollar pro Fahrzeug betragen und so rund 143 Millionen Dollar an permanenten Mitteln dem State Park System zur Verfügung stellen. Jedes Fahrzeug mit einem gültigen kalifornischem Kennzeichen erhält dafür im Gegenzug einen kostenlosen täglichen Eintritt zu sämtlichen State Parks.

„Die Annahme dess State Park Access Pass hält für Kaliforniern und die kalifornische Wirtschaft die Türe für die State Parks offen“, sagte Elizabeth Goldstein, Präsidentin der California State Parks Foundation. „Zu einer Zeit, wo der Staat dringend Mittel für viele andere kritische Staatsdienste benötigt, macht es Sinn, die State Parks für die Öffentlichkeit zugänglich zu halten. Das Committee hat erkannt, dass das Schließen der Parks kein Geld sparen würde sondern es den Staat teuer zu stehen komme.“

Der ursprüngliche State Park Access Pass (SPAP) wurde von dem früheren Versammlungsmitglied John Laird im Jahr 2008 als Teil des Budgetplans für das Fiskaljahr 2008-2009 vorgeschlagen. Die heute vom Budget Conference Committee angenommene Version unterscheidet sich in der Höhe der Abgabe (15 Dollar statt 10 Dollar). Die Entscheidung wurde jedoch nicht einstimmig gefällt, weswegen sie vermutlich auch in der Haushaltsdiskussion auf Kritiker stoßen könnte.

„In diesen harten Zeiten wählen die Kalifornier hochwertige, aber zugleich preiswerte Möglichkeiten für die Ausgabe ihrer Finanzmittel“, sagte Goldstein. „Der State Park Access Pass bietet eine wertvolle Gegenleistung zu einer geringen jährlichen Investition. Obschon wir enttäuscht sind, dass die Entscheidung nicht einstimmig gefallen ist, glauben wir, dass alle Kalifornier über den State Parks Access Pass begeistert sein werden und schauen voraus auf eine starke Unterstützung durch den Gesetzgeber.“

Die weitere Vorgehensweise sieht wie folgt aus: Der Beschluss des Budget Conference Committee wird in einer Budget Bill zusammengefasst, die in beide Kammern der Legislative zur Abstimmung eingebracht werden muss. Derzeit ist noch unklar, wann eine Abstimmung über den Haushalt stattfinden wird. Der Haushalt muss in beiden Kammern mit Zweidrittelmehrheit beschlossen und vom Gouverneur unterzeichnet werden.

Kommentar der Redaktion: Der Kampf geht also weiter, aber die Zielrichtung stimmt. Hoffen wir, dass die gefundene Lösung sich in den gesamten USA durchsetzt, damit nicht unterschiedliche Regelungen herrschen und jemand, der seinen Mietwagen beispielsweise in Nevada anmietet, in Kalifornien Eintritt bezahlen muss. Das würde die Verminderung des bürokratischen Aufwands wieder zunichte machen. Für Touristen sieht es allerdings so aus, als entfielen künftig die Eintrittspreise für den Parkzugang. Darüber hinausgehende Gebühren wie für Camping bleiben davon jedoch voraussichtlich unangetastet.

Quelle: http://www.calparks.org/press/2009/california-state-parks-foundation-supports-conference-committee-action-to-enact-state-park-access-pass.html 16.06.2009

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