Rocky Mountain High 2011
7. September 2011 von Stefan Kremer
Abgelegt unter On the Road, Reiseberichte
In ihrem neuesten Reisebericht berichten Simon und Kathrin auf ihrer Webseite http://bosley86.wordpress.com seit dem 2. September live aus ihrem aktuellen Urlaub in den Rocky Mountains.
Zehn Nationalparks stehen auf dem Programm: Rocky Mountain NP, Badlands NP, Yellowstone NP, Grand Teton NP, Zion NP, Bryce Canyon NP, Capitol Reef NP, Arches NP, Canyonlands NP und Black Canyon of the Gunnison NP. Daneben gibt es natürlich noch einige National Monuments und State Parks zu bestaunen.
Da die beiden nur Hotels mit kostenlosem WiFi gebucht haben steht der täglichen Ergänzung nichts im Wege. Die Reiseroute sieht wie folgt aus:

Die Reiseroute führt durch sieben Bundesstaaten
02. September: München – Denver
03. September: Denver
04. September: Denver – Winter Park
05. September: Winter Park – Cheyenne
06. September: Cheyenne – Hill City
07. September: Hill City
08. September: Hill City – Sheridan
09. September: Sheridan – Cody
10. September: Cody – Gardiner
11. September: Gardiner – West Yellowstone
12. September: West Yellowstone
13. September: West Yellowstone
14. September: West Yellowstone – Idaho Falls
15. September: Idaho Falls – Salt Lake City
16. September: Salt Lake City – Springdale
17. September: Springdale
18. September: Springdale – Torrey
19. September: Torrey – Moab
20. September: Moab
21. September: Moab
22. September: Moab – Montrose
23. September: Montrose – Colorado Springs
24. September: Colorado Springs – Denver
25. September: Denver – München
Schaut einfach mal bei http://bosley86.wordpress.com vorbei und reist auf dieser nicht ganz alltäglichen Route in Gedanken mit. Vielleicht ist es eine Inspiration für den eigenen nächsten Urlaub…
Canyonlands: White Rim Road teilweise überschwemmt
18. Mai 2011 von Stefan Kremer
Abgelegt unter Newsticker des Südwestens
Die Schneeschmelze im Colorado Basin hat den Flusspegel des Green River im Canyonlands National Park so stark ansteigen lassen, dass Teile der White Rim Road geschlossen werden mussten.
Sprecher des Parks sagten, die Westseite der populären Backcountry Route sei seit Ende letzter Woche wegen Überschwemmung vom südlichen Fuß des Hardscrabble Hill bis zur Parkgrenze bis auf weiteres gesperrt. Dadurch ist eine komplette Rundfahrt auf dem White Rim Loop derzeit unmöglich.

Überschwemmter Abschnitt der White Rim Road am Upheaval Wash. Foto: NPS
Bei dem derzeitigen Frühlingstauwetter kann die Schließung möglicherweise noch mehrere Wochen dauern. Es gibt Überschwemmungen an einigen Stellen des White Rims bei über 20.000 cubic feet pro Sekunde (cfs) Wasserdurchfluss.
Das Colorado Basin River Forecast Center hat am 10. Mai eine 50-prozentige Chance vorhergesagt, dass der Green River in diesem Jahr einen Spitzendurchflusswert von 46.000 cfs erreichen wird. Die Wahrscheinlichkeit, dass 38.000 cfs erreicht werden, liegt demzufolge bei 90 Prozent. Letztmalig wurde dieser Wert 1983 erreicht, Werte über 46.000 cfs sind seit 1922 nicht mehr vorgekommen.
Canyonlands National Park aktualisiert derzeit seine Webseite (http://www.nps.gov/cany) regelmäßig hinsichtlich der Zustände am White Rim und den Schifffahrtsbedingungen im Park. Die aktuellen Zustände kann man außerdem auf Twitter unter http://www.twitter.com/canyonlandsnps verfolgen.
Quelle: http://www.nationalparkstraveler.com/2011/05/flooding-green-river-impacts-white-rim-road-canyonlands-national-park8136 16.05.2011
Canyonlands: Mineral Bottom Road ab 29.03.2011 wieder offen
5. März 2011 von Stefan Kremer
Abgelegt unter Newsticker des Südwestens
Wenn alles wie geplant verläuft können Mountainbiker, Wanderer und Kajakfahrer schon Ende März den Green River und den White Rim Trail im Canyonlands National Park wieder über die Mineral Bottom Road Switchbacks erreichen. Teile der Serpentinen waren im letzten August durch einen schweren Gewittersturm zerstört worden. Zwar sind Teile des White Rim Trails zugänglich, doch ein Zugang über die Mineral Bottom Road und damit die Nutzung der gesamten Strecke ist seither nicht möglich.
Dank einer Notfallfinanzierung durch die Central Federal Lands Highway Division des U.S. Transportation Department in Höhe von 2 Millionen Dollar und Bemühungen des Grand County, Utah, des National Park Service und des U.S. Bureau of Land Management sollen die Serpentinen nun am 29.03.2011 wieder für den Verkehr freigegeben werden können.

Die zerstörten Switchbacks. Foto: NPS
Die Arbeiten verliefen bisher deutlich preiswerter als geplant. Nur 990.000 Dollar werden vermutlich benötigt. Auch der Eröffnungstermin liegt deutlich vor der ersten Prognose, die vom späten Sommer oder frühem Herbst ausging.
Die Notwendigkeit einer zügigen Wiederherstellung wurde unterstrichen durch eine Wirtschaftsstudie des BLM, sagten Beamte des County. Diese Analyse schätzt laut einem Pressebericht des County, dass durch den Wegfall der Straße dem Grand County jährlich rund 5 Millionen Dollar an Einnahmen fehlen.
Unterdessen haben Bedienstete des Canyonlands in dieser Woche bekanntgegeben, dass kostenlose Permits nötig sind, um sich den White Rim Trail vom 1. März bis zum 1. Juni hinunterzuwagen. Durch das als notwendig für die Sicherheit erachtete Genehmigungssystem sollen zusätzliche Schäden während der Bauarbeiten minimiert werden.
Weitere Informationen über das neue White Rim Road Day Use Permit kann man auf der Webseite des Parks unter http://www.nps.gov/cany abrufen.
Quelle: http://www.nationalparkstraveler.com/2011/03/mineral-bottom-switchbacks-linking-white-rim-trail-canyonlands-national-park-open-march-297705 02.03.2011
Moab: Neuer Radweg verbindet Moab mit Nationalparks
14. November 2010 von Stefan Kremer
Abgelegt unter Newsticker des Südwestens
Mehr als 50 Beamte und Fahrradbegeisterte feierten am 27. Oktober die Freigabe eines Radweges von Moab zu den Nationalparks. Bei der kurzen Einweihungszeremonie durch Ashley Korenblat und Sandy Freethey gab es starken Applaus, als sie den Offiziellen des Utah Department of Transportation, dem Bureau of Land Management, dem National Park Service und dem Grand County dankten und deren Zusammenarbeit lobten. Der 8,5 Meilen lange Fahrradweg sei “extrem wichtig für die wirtschaftliche Entwicklung”, sagte Korenblat. “Man kann sich nicht auf die alten Straßen verlassen”, um mehr Fahrradfans in die Gegend zu locken.
Die Strecke verläuft von der Colorado River Fußgängerbrücke aus am Eingang zum Arches National Park vorbei den Moab Canyon hinauf bis zur State Route 313 – dem Highway, der den U.S. 191 mit dem Canyonlands National Park und dem Dead Horse Point State Park vebindet.

Blick vom Arches Richtung Moab. Die geschlängelte Linie ist der neue Radweg. Fotoquelle: Stefan Kremer
“Wir richten mit dieser Maßname Korridore ein, die Besucher nutzen können ohne sie permanent mit dem Schmutz und Lärm der motorisierten Menschen teilen zu müssen”, sagte Kirstin Peterson, Mitglied des Moab City Council und Betreiberin einer Bike Tour company.
Die Vorsitzende des Grand County Council, Audrey Graham, fügte hinzu: “Dieser Radweg ist für Jedermann.” Er eröffne neue Möglichkeiten gerade für ältere Menschen und Familien, für die die rauen Mountainbike Trails, für die Moab bekannt ist, zu anstrengend sind.
Sobald das Utah Department of Transportation die Arbeiten am U.S. 191 im nächsten Sommer abgeschlossen hat werden 2.500 Hotelzimmer mit Radwegen an Arches und Canyonlands angeschlossen sein, sagte Russ von Koch, Tourismusexperte des BLM aus Moab.
Quelle: http://www.moabtimes.com/view/full_story/10153469/article-Newly-opened-bike-path-gives-riders-off-highway-route-from-Moab-to-SR-313?instance=home_news_2nd_left 05.11.2010
USA 2010: Sonne, Strand, Steine, Steaks – und Sam Adams
29. Oktober 2010 von Stefan Kremer
Abgelegt unter Reiseberichte, Westküste USA
Es ist vollbracht. Nach langem, zähem Ringen habe ich die Slideshow zu meinem diesjährigen USA-Urlaub endlich fertiggestellt. Trotz massivem Aussortieren sind von den über 5.500 mitgebrachten Fotos immer noch 492 Bilder in der Slideshow übrig geblieben. Da jedes Bild im Slideshowmodus 9 Sekunden lang eingeblendet wird (was Sinn macht, wenn man die Untertitel lesen und die Bilder, die im Slideshowmodus automatisch gezoomt oder verschoben werden, komplett sehen möchte) dauert die Präsentation 74 Minuten.
Man kann die Slideshow aber jederzeit stoppen oder per Hand weiterschalten – wobei allerdings die Zoomeffekte deaktiviert bleiben. Am besten schaltet Ihr vorher in dem kleinen Steuerungsmenü, das am oberen Bildrand einblendet, auf Vollbild, lehnt Euch zurück und startet den automatischen Ablauf.

Eines der Bilder: nach einem Thunderstorm im Monument Valley. Fotoquelle: Stefan Kremer
Das Spektakel findet Ihr auf http://www.westkueste-usa.de/2010/mn_Reiseroute.htm, wo Ihr auch die Route der gezeigten Reise als Landkarte sehen könnt. Für meine 2009er und 2007er Reise gibt es ähnliche Präsentationen, und zu den einzelnen Sehenswürdigkeiten gibt es umfassende Informationen auf meiner Webseite westkueste-usa.de, die in den kommenden Monaten um die neuen Erlebnisse des 2010er Urlaubs ergänzt werden.
Und nun wünsche ich viel Spaß und einen schönen virtuellen Urlaub!!
Kurzmeldungen 07.09.-16.09.2010
17. September 2010 von Stefan Kremer
Abgelegt unter Newsticker des Südwestens
Da sich alle Mitarbeiter des USA Reporter derzeit zu einem 3-wöchigen Urlaub in den USA befinden gibt es heute nur ein kurzes Update der Nachrichtenlage im Zeitraum vom 07.09.2010 bis 16.09.2010 ohne Übersetzungen.
Yosemite: Längere Wartezeiten an Wawona Road ab 10.09.2010
Quelle: http://www.nps.gov/yose/parknews/wawrddelays.htm 09.09.2010
Zion: Watchman Campground wird renoviert
Quelle: http://www.nationalparkstraveler.com/2010/09/improvements-mean-closures-some-zion-national-park-campgrounds6589 09.09.2010
Canyonlands: Mineral Bottom Road bis 2011 gesperrt
Quelle: http://www.moabtimes.com/view/full_story/9452433/article-County–Mineral-Bottom-Road-to-remain-closed-until-2011?instance=home_news_bullets 09.09.2010
Zion: Angels Landing nur am 16.09. gesperrt
Quelle: http://www.nationalparkstraveler.com/2010/09/work-angels-landing-zion-national-park-shortened-one-day6731 13.09.2010
Kings Canyon: Sheep Fire auf 5.765 acres angewachsen
Quelle: http://www.visaliatimesdelta.com/apps/pbcs.dll/article?AID=2010100915006 15.09.2010
San Francisco: Newsom erhebt Veto gegen Alkoholsteuer
Quelle: http://www.sfgate.com/cgi-bin/article.cgi?f=/c/a/2010/09/15/BA9M1FE0PL.DTL&feed=rss.bayarea 15.09.2010
Death Valley: Arbeiten am neuen Visitor Center ab November
Quelle: http://www.desertusa.com/desertblog/?p=8028 16.09.2010
Canyonlands: Schwerer Sturm beschädigt White Rim Trail
21. August 2010 von Stefan Kremer
Abgelegt unter Newsticker des Südwestens
Ein starker Sturm hat am Donnerstag im Canyonlands National Park gewütet und substantielle Schäden an Wanderrouten entlang des berühmten White Rim Trail angerichtet. Auch einige Fahrzeuge am Grund der Mineral Bottom switchbacks blieben stecken, so Sprecher des Parks am Freitag.
Paul Henderson, der assistant superintendent des Parks, sagte, Ranger bewerteten am Freitag Nachmittag die Schäden am Mineral Bottom und der Shafer Trail Road. “Eventuell können wir White Rim und Shafer Trail morgen wieder öffnen. Es scheint, dass der Sturm sich wie ein Tornado verhalten hat. Er hat offenbar nur hier und dort etwas beschädigt und andere Stellen verschont. Niemand ist am White Rim stecken geblieben. Das größte Problem sind derzeit die Fahrzeuge am Mineral Bottom. Bis der White Rim wieder offen ist werden sie dort bleiben müssen, und auch dann werden sie nur herauskommen wenn sie Allradantrieb und ordentlich Bodenfreiheit haben.” Mr. Henderson fügte hinzu: “Bei den Mineral switchbacks gab es große Schäden. Ersten Berichten zufolge könnte die Straße für mehrere Wochen gesperrt sein.”

Blick auf Canyonlands. Fotoquelle: Anja Schlebach
Die Shafer Trail Road und die Mineral Bottom Road sind die gegenüberliegenden Enden des 100 Meilen langen White Rim Trail, einer sich durch die Landschaft windenden Dirtroad, die bei Mountainbikern sehr beliebt ist.
Quelle: http://www.nationalparkstraveler.com/2010/08/updated-severe-weather-pounds-canyonlands-national-park-strands-rigs-below-white-rim6445 20.08.2010
“Back to Basic Tour 2009″
20. Juni 2009 von Stefan Kremer
Abgelegt unter Reiseberichte
Einen ganz hervorragend beschriebenen und vor allem bebilderten Reisebericht haben Frank Gayer und Birgit Schmierer von ihrer zweiten USA Reise in diesem Jahr veröffentlicht.

Freistehender Hoodoo neben der Cottonwood Cove in den South Coyote Buttes
Unter http://www.frankgayer.com/reiseberichte/2009-2/tour.php kann man die 19-tägige Reise nachverfolgen. Insgesamt 4.660 Kilometer weit führte sie von Las Vegas in zwei Schleifen zunächst nach Westen ins Death Valley um dann nach Osten in einem größeren Bogen zu Zion, Arches und Canyonlands. Dies sind aber nur die namhaften Nationalparks. Tatsächlich haben die beiden so gut wie alle sehenswerten kleineren Parks, Canyons, Steinbögen und Attraktionen in ihre Route integriert, die in der kurzen Zeit von Mitte April bis Anfang Mai Platz fanden.

Von Angels Landing aus hat man die perfekte Sicht auf den Zion Canyon
Im einzelnen sind dies: Las Vegas, Death Valley NP (Badwater, Devils Golf Course, Artist Drive, Zabriskie Point, 20 Mule Team Canyon, Dantes View, Golden Canyon, Titus Canyon, Racetrack, Uhebebe Crater, Sand Dunes), Rhyolite Ghosttown, Mosaic Canyon, Alabama Hills (Mobius Arch), Mono Lake Tufa State Reserve, Bodie Ghosttown, Little Finland, Zion NP (Angels Landing), Moab, La Sal Mountain Loop, Fisher Towers, Arches NP (Devils Garden Trailhead, Delicate Arch Trailhead), Canyonlands NP (Mesa Arch – Overlook, Shafer Trail), Monument Valley, Blue Canyon, Coalmine Canyon, Navajo Bridge, Horseshoe Bend, White House Trailhead, Sidestep Canyon, Rainbow Valley, Stud Horse Point, Edmaiers Secret, Toadstool Hoodos, Upper Antelope Canyon, Lower Antelope Canyon, Cottonwood Teepess sowie die Coyote Buttes South.

Der gut versteckte Mobius Arch in den Alabama Hills
Der nach Tagen aufgeteilte Bericht beschreibt diese chronologisch und lockert das Ganze mit professionellen und teilweise einzigartigen Bildern in mittlerer Auflösung auf. Auch einige Slideshows sind integriert. Jeder Tagesabschnitt wird zudem noch statistisch ausgewertet und auf einer Landkarte dargestellt. Ganz zum Schluss des Reiseberichts gibt neben dem persönlichen Fazit noch Bewertungen aller Hotels mit Fotos, was für alle Reiseplanenden sehr hilfreich ist. Auch die akurate Kostenaufstellung ist sehr praktisch. Insgesamt ist dies ein wirklich vorbildlicher Reisebericht, und es bleibt zu hoffen, dass noch viele weitere folgen werden.
Den Bericht kann man sich übrigens auch als PDF-Datei herunterladen, und auch die vorherigen 12 USA-Reisen sind bestens dokumentiert und nachlesbar.
Canyonlands: Übereinkunft zur Ölförderung
1. Juni 2009 von Stefan Kremer
Abgelegt unter Newsticker des Südwestens
Die Equity Oil Co. hat zugestimmt, die optische Beeinträchtigung am Hatch Point, von dem aus man den Canyonlands National Park überschauen kann, durch die Ölförderung zu minimieren. Die Gesellschaft hat diese Übereinkunft mit der Southern Utah Wilderness Alliance (SUWA) ausgehandelt, die Hatch Point als durch den Kongress schützenswertes Wildnisgebiet erachtet. Der Sprecher der Muttergesellschaft Whiting Petroleum Corp., Jack Ekstrom, sagte, die Firma werde mit SUWA gemeinsam möglichst diskrete Orte für Pumpen und Förderanlagen an den drei von ihnen für die Öl- und Gasförderung gepachteten Parzellen erarbeiten. Laut einem Anwalt von SUWA, Morgan Wyenne, helfe diese Übereinkunft, die malerischen Aussichten nahe Canyonlands zu erhalten.
Quelle: http://www.krdotv.com/Global/story.asp?S=10439294 28.05.2009
“Mines mixed with a hint of red”
29. März 2009 von Stefan Kremer
Abgelegt unter Reiseberichte
Einen ganz außergewöhnlichen Reisebericht bieten Sandra und Klaus auf ihrer Seite http://www.canyonmurmel.de. Wer sich für stillgelegte Minen und Ghost Towns interessiert sollte sich den Bericht “Mines mixed with a hint of red” in jedem Fall ansehen.

Das ist nicht im Antelope Canyon sondern im Valley of Fire: Windstone Arch oder auch Firecave
Selbst wenn es nur darum geht, herauszufinden, welche dieser unüblichen Attraktionen vielleicht in der Nähe der eigenen Reiseroute liegt und daher einen Abstecher lohnt, verspricht der Bericht eine kurzweilige Lektüre und erlaubt einen Blick in abgelegene, von der Zeit vergessene Gegenden. Streckenweise werden jedoch auch unter den nicht auf Minen spezialisierten Besuchern bekannte Orte aufgesucht. 22 Tage dauerte die Reise der beiden insgesamt, 22 außergewöhnliche Tagesberichte mit teilweise wirklich atemberaubenden Fotos sind auf Ihrer Webseite nachzulesen.
In Denver startet die Rundreise und geht über Frisco nach Carbondale und Green River. Der Canyonlands Nationalpark mit dem Shafer Trail und der Potash Road liegen ebenso auf der Strecke wie Moab. Die Gegend zwischen Moab und Hanksville bildet einen Schwerpunkt der Reise. Mit dem Secret Spire, Long Canyon, Mineral Bottom, Gemini Bridges, der Onion Creek Road und der Castle Valley Road liegen wurden Ziele angesteuert, die der normale Tourist selten zu Gesicht bekommt. Weiter geht es Richtung Cedar City, dem Zion Nationalpark und Mesquite. Das Valley of Fire, Las Vegas und Death Valley sind wiederum Gegenden, die allgemein bekannt sein dürften. Aber auch dort gibt es immer wieder Abstecher zu längst verlassenen Minen und Geisterstädten. Stovepipe Wells, Beatty und Tonopah bilden die westlichsten Orte der Reise ehe es wieder zurück nach Denver geht.

Minen rund um die Ghosttown Goldfield
Zu sehen und zu lesen gibt es eine ganze Menge. Von einem Geysir, der plötzlich ausbricht, den Steinkobolden im Goblin Valley über waghalsige Klettereien in alten Bergwerksanlagen bis zu einem Flugzeugwrack und einer Reifenpanne auf der letzten Gravelroad. Es ist eine Reise, deren Schwerpunkt deutlich anders gesetzt ist. Sie wandeln auf den Spuren der einstigen Pioniere, stöbern in der Vergangenheit des Wilden Westens und zeigen uns Orte, die ein Tourist normalerweise nicht zu Gesicht bekommt. Und das bei dem allerbesten Wetter – sieht man mal von dem Schneesturm hinter dem Bryce Canyon ab. Was will man mehr.



