Cedar Breaks: Highway 14 von Erdrutsch zerstört
21. Oktober 2011 von Stefan Kremer
Abgelegt unter Newsticker des Südwestens
Ein Abschnitt des Highway 14 in Utah, einer der Zufahrtstraßen zum Cedar Breaks National Monument, wurde von einem massiven Erdrutsch zerstört. Die 1700 feet breite und bis zu 100 feet hohe Geröllmasse hat den Highway über 100 feet weit einen Abhang hinab gerissen.
Obschon Utah 14 eine beliebte Zufahrtstraße von Cedar City und Interstate 15 zum Bryce Canyon National Park ist gibt es andere Straßen in der Gegend, die Motoristen nutzen können. Um Cedar Breaks zu erreichen muss man bis auf Weiteres Utah 143 und Utah 148 nutzen.

Der zerstörte Highway 14. Foto: Utah Department of Transportation
Der Erdrutsch, der sich 8 Meilen östlich von Cedar City ereignete, schob die Fahrbahn in den Cedar Canyon hinab, sagte Kevin Kitchen, ein Sprecher des Utah Department of Transportation, am Mittwoch Nachmittag. Das Ereigniss müsse sich am Samstag Morgen vor 5 Uhr ereignet haben.
“Diese Gegend wurde schon früher von Erdrutschen heimgesucht. Wir hatten einen ähnlichen Zwischenfall in den frühen 1990ern. Zwei Tage vor dem (aktuellen) Erdrutsch gab es etwas Steinschlag und Geröll auf der Fahrbahn rund 1000 feet westlich der jetzigen Erdrutschzone. Die Straße musste wegen Aufräumarbeiten am vergangenen Donnerstag für mehrere Stunden gesperrt werden.”
Bautrupps planten am Donnerstag, Luftbildaufnahmen anzufertigen, um den Ingenieuren des Departments eine bestmögliche Analyse der Möglichkeiten zur Schadensbeseitigung zu ermöglichen, sagte Kitchen. Eine Vorhersage, wann Highway 14 wieder geöffnet sein wird, konnte er nicht abgeben.
“Es sieht im Moment danach aus, als würde es einige Monate dauern.”
“State Route 143 über Parowan und Brian Head bietet als Direktverbindung zahlreicher Aussichtspunkte einen Blick auf einzigartige Landschaften und Herbstfarben in den niedrigen Höhenlagen bevor sie sich mit State Route 148 verbindet”, sagten Mitarbeiter des Visitor Center.
Obschon das Visitor Center und die Dienstleistungen am Campground in Cedar Breaks geschlossen sind werden die Aussichtspunkte solange geöffnet bleiben, bis Schneefall das Schließen der Straße erfordert.
“Der Erdrutsch wird den Verkehr definitiv beeinträchtigen”, sagte Bonnie Char, eine Spezialistin für Öffentlichkeitsarbeit des County. “Glücklicherweise gibt es alternative Scenic Byways, die den Zugang zu den National Parks, National Monuments und Erholungsgebieten in Südutah ermöglichen. Reisende entdecken so womöglich weitere Sehenswürdigkeiten entlang des Weges.”
Quelle: http://www.nationalparkstraveler.com/2011/10/massive-landslide-utah-cuts-one-route-cedar-breaks-national-monument8884 12.10.2011
Cedar Breaks: Öffnung verschoben
12. Juni 2011 von Stefan Kremer
Abgelegt unter Newsticker des Südwestens
Die Verwaltung des Cedar Breaks National Monument musste aufgrund der hohen Schneedecke erneut den Eröffnungstermins des Parks verschieben. Als neuer Eröffnungstermin gilt nun der 17. Juni.
Bereits im letzten Monat musste der Park auf die tradtitionelle Eröffnung am Memorial Day Weekend verzichten. Die langsame Schneeschmelze in diesem Frühling hat dazu geführt, dass die Zufahrtsstraßen zum Monument, die Parkplätze und Parkeinrichtungen noch unzugänglich sind. Jetzt hoffen die Verantwortlichen, dass sich dies bis zum 17. ändert.

Blick vom Sunset View. Foto: Stefan Kremer
“Die Sicherheit unserer Besucher hat höchste Priorität bei der Entscheidung, wann wir den Park öffnen”, sagte Superintendent Paul Roelandt in einer Pressemitteilung. “Die landschaftlich reizvolle Straße durch den Park ist immer noch stellenweise von Schnee blockiert, in einigen Kurven ist die Sicht durch Verwehungen von 3 Metern oder mehr behindert.”
Das Cedar Breaks Visitor Center wird nach der Straßenöffnung seinen Dienst aufnehmen. Der Campground öffnet üblicherweise Mitte Juni, mit der unüblich hohen Schneemenge sollten Camper allerdings vor ihrem Besuch den Park anrufen und den Status der Campsites abklären.
“Der Vorteil der langsamen Schneeschmelze und der zusätzlichen Feuchtigkeit sollte eine fantastische Blüte der Wildblumen sein”, sagte Daphne Sewin, Chief of education and partnerships. “Dennoch bedeutet dies auch einen verspäteten Höhepunkt der Blüte, weswegen wir den Beginn des Wildflower Festival um eine Woche verschoben haben.”
Wildblumenwanderungen, geführt von Freiwilligen und Rangern, werden zweimal täglich seit dem 8. Juni angeboten.
Fragen zum Status des Cedar Breaks Scenic Drive und der Besuchereinrichtungen können direkt an die Parkverwaltung in Cedar City unter (435) 586-9451 gerichtet werden. Sobald der Park geöffnet ist können Besucher das Visitor Center direkt unter (435) 586-0787, Durchwahl 0 kontaktieren.
Quelle: http://www.nationalparkstraveler.com/2011/06/cedar-breaks-national-monument-again-pushes-back-its-opening-date8305 10.06.2011
USA 2010: Sonne, Strand, Steine, Steaks – und Sam Adams
29. Oktober 2010 von Stefan Kremer
Abgelegt unter Reiseberichte, Westküste USA
Es ist vollbracht. Nach langem, zähem Ringen habe ich die Slideshow zu meinem diesjährigen USA-Urlaub endlich fertiggestellt. Trotz massivem Aussortieren sind von den über 5.500 mitgebrachten Fotos immer noch 492 Bilder in der Slideshow übrig geblieben. Da jedes Bild im Slideshowmodus 9 Sekunden lang eingeblendet wird (was Sinn macht, wenn man die Untertitel lesen und die Bilder, die im Slideshowmodus automatisch gezoomt oder verschoben werden, komplett sehen möchte) dauert die Präsentation 74 Minuten.
Man kann die Slideshow aber jederzeit stoppen oder per Hand weiterschalten – wobei allerdings die Zoomeffekte deaktiviert bleiben. Am besten schaltet Ihr vorher in dem kleinen Steuerungsmenü, das am oberen Bildrand einblendet, auf Vollbild, lehnt Euch zurück und startet den automatischen Ablauf.

Eines der Bilder: nach einem Thunderstorm im Monument Valley. Fotoquelle: Stefan Kremer
Das Spektakel findet Ihr auf http://www.westkueste-usa.de/2010/mn_Reiseroute.htm, wo Ihr auch die Route der gezeigten Reise als Landkarte sehen könnt. Für meine 2009er und 2007er Reise gibt es ähnliche Präsentationen, und zu den einzelnen Sehenswürdigkeiten gibt es umfassende Informationen auf meiner Webseite westkueste-usa.de, die in den kommenden Monaten um die neuen Erlebnisse des 2010er Urlaubs ergänzt werden.
Und nun wünsche ich viel Spaß und einen schönen virtuellen Urlaub!!
Cedar Breaks: Noch von Schnee begraben
26. Mai 2010 von Stefan Kremer
Abgelegt unter Newsticker des Südwestens
Ein gutes Beispiel für die Verschiedenartigkeit der National Parks in Utah ist derzeit das Cedar Breaks National Monument. Während sich die Besucher im Arches und Canyonlands National Park des warmen Wetters in kurzen Ärmeln erfreuen und die aufblühenden Blumen bewundern können ist das Cedar Breaks National Monument wegen schweren Schneefalls geschlossen.

Cedar Breaks ähnelt Bryce Canyon sehr. Fotoquelle: Averette / Wikipedia
Die Mitarbeiter des Monuments sagen, der Park könne nicht bis zum bevorstehenden Memorial Day Wochenende geöffnet werden, wie es bisher Tradition war. Stattdessen wird die Eröffnung nicht vor dem 05.06.2010 stattfinden können.
Während der diesjährige Schneefall statistisch deutlich geringer war als im Winter 2005 vermeldet das Monument, dass die Schneemenge, die derzeit den Boden bedeckt, doppelt so groß ist wie normalerweise zu dieser Jahreszeit.
“Umfangreiche Arbeiten sind notwendig, um die Straße zu verbreitern, zweispurigen Verkehr zuzulassen, das Visitor Center zu öffnen und die Parkplätze und Aussichtspunkte zugänglich zu machen”, sagte Superintendent Paul Roelandt. “Obschon es für uns sehr wichtig wäre, am Memorial Day Wochenende zu öffnen, geht die Sicherheit unserer Besucher natürlich vor. Derzeit erwägen wir nicht, die Straße vor dem 5. Juni oder dem Zeitpunkt, wo Eis und Schnee weit genug abgetaut sind, um eine sichere Passage zu gewährleisten, zu öffnen.”
Ein positiver Nebeneffekt der großen Schneemassen ist, dass die Blüte der Wildblumen im Monument spektakulär werden dürfte. Während die Wildblumen normalerweise im frühen Juli blühen, wird dies nun nach Aussage von Mitarbeitern des Parks etwas später stattfinden.
Auch die Campgrounds, die üblicherweise im Juni öffnen, werden vermutlich dieses Jahr etwas später Gäste aufnehmen. Aktuelle Informationen über den Zustand der Campgrounds erhält man unter 435-586-9451. Sobald das Visitor Center geöffnet hat kann man es unter 435-586-0787 erreichen.
Quelle: http://www.nationalparkstraveler.com/2010/05/heavy-snows-delaying-opening-cedar-breaks-national-monument5907 25.05.2010
Desert Silence
28. September 2008 von Stefan Kremer
Abgelegt unter Reiseberichte, Westernlady's World
Silke (Westernlady) hat ihren neuesten Reisebericht, “Desert Silence“, fertiggestellt.

Unterwegs auf der Castle Hot Springs Road
Die 19-tägige Tour führte sie von Las Vegas aus in süd-östliche Richtung quer durch die Wüstenlandschaften Arizonas und zu den bekannten Nationalparks in Süd-Utah. Es ist eine sehr naturverbundene Tour durch die einsame und landschaftlich sehr reizvolle Gegend, mit zahlreichen Gravelroads, Ghosttowns und Canyons. Der Name ist gut gewählt und hält was er verspricht: es ist eine Tour abseits der Highways und Großstädte; etwas für wahre Wildwest-Pioniere. Die erste Station nach Las Vegas war die Geisterstadt Chloride. Via Kingman ging es durch zunehmend schöner werdende Landschaften mit Kakteen und Felsen zum Kaiser Spring Canyon und zum Watson Lake bis Prescott. Nach Besichtigung der Vulture Mine, einer verlassenen Bergbausiedlung, fuhr Silke über die Castle Hot Springs Road quasi querfeldein bis nach Phoenix.

Die kleine und beschauliche Geisterstadt Goldfield
Es folgte ein Loop über den berühmten Apache Trail, mit Stopps an der Ghosttown Goldfield, dem Lost Dutchman State Park und dem Tonto National Monument, wo man Indianerbehausungen wie in Mesa Verde bewundern kann. Nach einem Abstecher zum Hewitt Canyon führte die Tour nach Ajo, dem Ausgangspunkt für die Besichtigung des Organ Pipe Cactus National Monument. Hier wie auch im Saguaro National Park gab es in der Abgeschiedenheit der Wüste stattliche und wunderschöne Kakteen zu sehen. Es folgte ein Tag rund um Tuscon, und am nächsten Tag ging es über Phoenix nach Page, von sie Volker von lalasreisen.de traf und mit ihm den Stud Horse Point und die markanten White Rocks besichtigte.

Die Mission San Xavier del Bac bei Tucson
Der nächste Tag stand im Zeichen der Wave und ihrer Umgebung – House Rock Valley Road, Coyote Buttes South, Paw Hole, White Pocket und Corral Valley – ehe es über White Mesa Bridge, Coal Mine Canyon und den mysteriösen Blue Canyon nach Chinle weiter ging. Nach so vielen wenig bekannten Orten folgten nun der Canyon de Chelly, das Monument Valley und sehr ausführlich der Arches Nationalpark und seine Umgebung sowie Canyonlands mit dem Dead Horse Point State Park. Über Capitol Reef und die schöne SR 12 fuhr Westernlady weiter nach Escalante und der Hole in the Rock Road, um dann über Bryce Canyon, Cedar Breaks, St. George und Valley of Fire wieder nach Las Vegas zurückzukehren.

Einzigartige Hoodoos am Stud Horse Point
Der Bericht ist lebendig und spannend beschrieben und macht unheimlich Spaß beim Lesen. Ich habe ihn verschlungen. Die Fotos zeigen die phantastische Landschaft bei tollem Wetter. Wer eine etwas andere Urlaubsroute “off the beaten tracks” sucht, sollte sich den Bericht genau durchlesen.



