Moab: Neuer Radweg verbindet Moab mit Nationalparks

14. November 2010 von  
Abgelegt unter Newsticker des Südwestens

Mehr als 50 Beamte und Fahrradbegeisterte feierten am 27. Oktober die Freigabe eines Radweges von Moab zu den Nationalparks. Bei der kurzen Einweihungszeremonie durch Ashley Korenblat und Sandy Freethey gab es starken Applaus, als sie den Offiziellen des Utah Department of Transportation, dem Bureau of Land Management, dem National Park Service und dem Grand County dankten und deren Zusammenarbeit lobten. Der 8,5 Meilen lange Fahrradweg sei “extrem wichtig für die wirtschaftliche Entwicklung”, sagte Korenblat. “Man kann sich nicht auf die alten Straßen verlassen”, um mehr Fahrradfans in die Gegend zu locken.

Die Strecke verläuft von der Colorado River Fußgängerbrücke aus am Eingang zum Arches National Park vorbei den Moab Canyon hinauf bis zur State Route 313 – dem Highway, der den U.S. 191 mit dem Canyonlands National Park und dem Dead Horse Point State Park vebindet.

Blick vom Arches Richtung Moab. Die geschlängelte Linie ist der neue Radweg. Fotoquelle: Stefan Kremer

“Wir richten mit dieser Maßname Korridore ein, die Besucher nutzen können ohne sie permanent mit dem Schmutz und Lärm der motorisierten Menschen teilen zu müssen”, sagte Kirstin Peterson, Mitglied des Moab City Council und Betreiberin einer Bike Tour company.

Die Vorsitzende des Grand County Council, Audrey Graham, fügte hinzu: “Dieser Radweg ist für Jedermann.” Er eröffne neue Möglichkeiten gerade für ältere Menschen und Familien, für die die rauen Mountainbike Trails, für die Moab bekannt ist, zu anstrengend sind.

Sobald das Utah Department of Transportation die Arbeiten am U.S. 191 im nächsten Sommer abgeschlossen hat werden 2.500 Hotelzimmer mit Radwegen an Arches und Canyonlands angeschlossen sein, sagte Russ von Koch, Tourismusexperte des BLM aus Moab.

Quelle: http://www.moabtimes.com/view/full_story/10153469/article-Newly-opened-bike-path-gives-riders-off-highway-route-from-Moab-to-SR-313?instance=home_news_2nd_left 05.11.2010

USA 2010: Sonne, Strand, Steine, Steaks – und Sam Adams

29. Oktober 2010 von  
Abgelegt unter Reiseberichte, Westküste USA

Es ist vollbracht. Nach langem, zähem Ringen habe ich die Slideshow zu meinem diesjährigen USA-Urlaub endlich fertiggestellt. Trotz massivem Aussortieren sind von den über 5.500 mitgebrachten Fotos immer noch 492 Bilder in der Slideshow übrig geblieben. Da jedes Bild im Slideshowmodus 9 Sekunden lang eingeblendet wird (was Sinn macht, wenn man die Untertitel lesen und die Bilder, die im Slideshowmodus automatisch gezoomt oder verschoben werden, komplett sehen möchte) dauert die Präsentation 74 Minuten.

Man kann die Slideshow aber jederzeit stoppen oder per Hand weiterschalten – wobei allerdings die Zoomeffekte deaktiviert bleiben. Am besten schaltet Ihr vorher in dem kleinen Steuerungsmenü, das am oberen Bildrand einblendet, auf Vollbild, lehnt Euch zurück und startet den automatischen Ablauf.

Eines der Bilder: nach einem Thunderstorm im Monument Valley. Fotoquelle: Stefan Kremer

Das Spektakel findet Ihr auf http://www.westkueste-usa.de/2010/mn_Reiseroute.htm, wo Ihr auch die Route der gezeigten Reise als Landkarte sehen könnt. Für meine 2009er und 2007er Reise gibt es ähnliche Präsentationen, und zu den einzelnen Sehenswürdigkeiten gibt es umfassende Informationen auf meiner Webseite westkueste-usa.de, die in den kommenden Monaten um die neuen Erlebnisse des 2010er Urlaubs ergänzt werden.

Und nun wünsche ich viel Spaß und einen schönen virtuellen Urlaub!!

Desert Silence

28. September 2008 von  
Abgelegt unter Reiseberichte, Westernlady's World

Silke (Westernlady) hat ihren neuesten Reisebericht, “Desert Silence“, fertiggestellt.

Unterwegs auf der Castle Hot Springs Road

Unterwegs auf der Castle Hot Springs Road

Die 19-tägige Tour führte sie von Las Vegas aus in süd-östliche Richtung quer durch die Wüstenlandschaften Arizonas und zu den bekannten Nationalparks in Süd-Utah. Es ist eine sehr naturverbundene Tour durch die einsame und landschaftlich sehr reizvolle Gegend, mit zahlreichen Gravelroads, Ghosttowns und Canyons. Der Name ist gut gewählt und hält was er verspricht: es ist eine Tour abseits der Highways und Großstädte; etwas für wahre Wildwest-Pioniere. Die erste Station nach Las Vegas war die Geisterstadt Chloride. Via Kingman ging es durch zunehmend schöner werdende Landschaften mit Kakteen und Felsen zum Kaiser Spring Canyon und zum Watson Lake bis Prescott. Nach Besichtigung der Vulture Mine, einer verlassenen Bergbausiedlung, fuhr Silke über die Castle Hot Springs Road quasi querfeldein bis nach Phoenix.

Die kleine und beschauliche Geisterstadt Goldfield

Die kleine und beschauliche Geisterstadt Goldfield

Es folgte ein Loop über den berühmten Apache Trail, mit Stopps an der Ghosttown Goldfield, dem Lost Dutchman State Park und dem Tonto National Monument, wo man Indianerbehausungen wie in Mesa Verde bewundern kann. Nach einem Abstecher zum Hewitt Canyon führte die Tour nach Ajo, dem Ausgangspunkt für die Besichtigung des Organ Pipe Cactus National Monument. Hier wie auch im Saguaro National Park gab es in der Abgeschiedenheit der Wüste stattliche und wunderschöne Kakteen zu sehen. Es folgte ein Tag rund um Tuscon, und am nächsten Tag ging es über Phoenix nach Page, von sie Volker von lalasreisen.de traf und mit ihm den Stud Horse Point und die markanten White Rocks besichtigte.

Die Mission San Xavier del Bac bei Tucson

Die Mission San Xavier del Bac bei Tucson

Der nächste Tag stand im Zeichen der Wave und ihrer Umgebung – House Rock Valley Road, Coyote Buttes South, Paw Hole, White Pocket und Corral Valley – ehe es über White Mesa Bridge, Coal Mine Canyon und den mysteriösen Blue Canyon nach Chinle weiter ging. Nach so vielen wenig bekannten Orten folgten nun der Canyon de Chelly, das Monument Valley und sehr ausführlich der Arches Nationalpark und seine Umgebung sowie Canyonlands mit dem Dead Horse Point State Park. Über Capitol Reef und die schöne SR 12 fuhr Westernlady weiter nach Escalante und der Hole in the Rock Road, um dann über Bryce Canyon, Cedar Breaks, St. George und Valley of Fire wieder nach Las Vegas zurückzukehren.

Einzigartige Hoodoos am Stud Horse Point

Einzigartige Hoodoos am Stud Horse Point

Der Bericht ist lebendig und spannend beschrieben und macht unheimlich Spaß beim Lesen. Ich habe ihn verschlungen. Die Fotos zeigen die phantastische Landschaft bei tollem Wetter. Wer eine etwas andere Urlaubsroute “off the beaten tracks” sucht, sollte sich den Bericht genau durchlesen.