“Mines mixed with a hint of red”
29. März 2009 von Stefan Kremer
Abgelegt unter Reiseberichte
Einen ganz außergewöhnlichen Reisebericht bieten Sandra und Klaus auf ihrer Seite http://www.canyonmurmel.de. Wer sich für stillgelegte Minen und Ghost Towns interessiert sollte sich den Bericht “Mines mixed with a hint of red” in jedem Fall ansehen.

Das ist nicht im Antelope Canyon sondern im Valley of Fire: Windstone Arch oder auch Firecave
Selbst wenn es nur darum geht, herauszufinden, welche dieser unüblichen Attraktionen vielleicht in der Nähe der eigenen Reiseroute liegt und daher einen Abstecher lohnt, verspricht der Bericht eine kurzweilige Lektüre und erlaubt einen Blick in abgelegene, von der Zeit vergessene Gegenden. Streckenweise werden jedoch auch unter den nicht auf Minen spezialisierten Besuchern bekannte Orte aufgesucht. 22 Tage dauerte die Reise der beiden insgesamt, 22 außergewöhnliche Tagesberichte mit teilweise wirklich atemberaubenden Fotos sind auf Ihrer Webseite nachzulesen.
In Denver startet die Rundreise und geht über Frisco nach Carbondale und Green River. Der Canyonlands Nationalpark mit dem Shafer Trail und der Potash Road liegen ebenso auf der Strecke wie Moab. Die Gegend zwischen Moab und Hanksville bildet einen Schwerpunkt der Reise. Mit dem Secret Spire, Long Canyon, Mineral Bottom, Gemini Bridges, der Onion Creek Road und der Castle Valley Road liegen wurden Ziele angesteuert, die der normale Tourist selten zu Gesicht bekommt. Weiter geht es Richtung Cedar City, dem Zion Nationalpark und Mesquite. Das Valley of Fire, Las Vegas und Death Valley sind wiederum Gegenden, die allgemein bekannt sein dürften. Aber auch dort gibt es immer wieder Abstecher zu längst verlassenen Minen und Geisterstädten. Stovepipe Wells, Beatty und Tonopah bilden die westlichsten Orte der Reise ehe es wieder zurück nach Denver geht.

Minen rund um die Ghosttown Goldfield
Zu sehen und zu lesen gibt es eine ganze Menge. Von einem Geysir, der plötzlich ausbricht, den Steinkobolden im Goblin Valley über waghalsige Klettereien in alten Bergwerksanlagen bis zu einem Flugzeugwrack und einer Reifenpanne auf der letzten Gravelroad. Es ist eine Reise, deren Schwerpunkt deutlich anders gesetzt ist. Sie wandeln auf den Spuren der einstigen Pioniere, stöbern in der Vergangenheit des Wilden Westens und zeigen uns Orte, die ein Tourist normalerweise nicht zu Gesicht bekommt. Und das bei dem allerbesten Wetter – sieht man mal von dem Schneesturm hinter dem Bryce Canyon ab. Was will man mehr.
Death Valley: Flower Power
25. Januar 2009 von Frank Hennemann
Abgelegt unter Newsticker des Südwestens
Abhängig von Schneeschmelze und Wetterbedingungen besteht im Frühling die Chance ein atemberaubendes Naturschauspiel zu erleben. Ein Blumen- und Pflanzenmeer breitet sich im Death Valley aus, bei dem nach Angaben des National Park Service bis zu 1000 verschiedene Pflanzenarten, darunter allein 23 Kaktusarten, zum Vorschein kommen. Die Blütenpracht leuchtet dabei in den verschiedensten Farben wie weis, gelb, lila, blau, rot oder magenta.
Wer sich dieses Naturereignis näher anschauen möchte, muss vor allem zum richtigen Zeitpunkt in der Gegend sein. Wenn diese Bedingung erfüllt ist, bietet sich eine geführte Tour ins Tal des Todes an. Der Veranstalter Pink Jeep Tours hat eine Flower Power Trekker Tour für 209 US-$ pro Person im Angebot. Die Touren werden in der Zeit vom 1. März bis zum 30. April 2009 durchgeführt und bieten Platz für je 30 Gäste. Im Preis enthalten ist ein Picknick mitten in den blühenden Feldern des Death Valleys. Die Tour startet ab 07:30 Uhr (Abholung von jedem Hotel in Las Vegas möglich) mit einem Besuch von Rhyolite, Nevada, anschließend geht es direkt ins Tal des Todes. Ankunft zurück in Las Vegas ist gegen 19:00 Uhr.
Quelle: http://vegassyndicate.blogspot.com/2009/01/pink-jeep-tours-offers-special-flower.html 20.01.2009
TripleC: Canyon – Camping – Convertible
15. Januar 2009 von Stefan Kremer
Abgelegt unter Reiseberichte, USA-Homepage
Es ist die unglaubliche 32. USA-Reise, die Anita und Hartmuth Schütt im Oktober 2008 in den Südwesten unternommen haben. Gewohnt ausführlich berichten die beiden Kölner in ihrem neuesten Bericht über die Tour, der sie den Titel “TripleC: Canyon – Camping – Convertible” gegeben haben; eine, wie ich finde, sehr passende Zusammenfassung.
Die Reise – eine Mischung aus Hotel-, Camping- und Wanderurlaub – führte die beiden von Las Vegas über die Corral Pink Sand Dunes nach Moab. Von hier aus – einem der drei großen Schwerpunkte der Reise – besuchten sie unter anderem die Fisher Towers, den Negro Bill Canyon, Arches und Canyonlands und den Corona Arch.
Es folgte der Zion National Park mit einer Wanderung zur Subway, dem Hidden Canyon Trail und den Kolob Canyons. Mit kurzem Stopp am Grand Canyon erreichten sie schließlich über Seligman an der Route 66 wieder Las Vegas, den Ausgangspunkt für die weiteren Erkundungen im Umfeld. Für den Verlust ihres heiß geliebte Frontier Hotels am Strip, das 2007 gesprengt wurde, haben sie offenbar einen würdigen Ersatz gefunden, so dass der Besuch im Valley of Fire und Death Valley von einer behaglichen Basisstation aus erfolgen konnte.
Was mich an dem Reisebericht fasziniert ist die gleichbleibende Ausführlichkeit und die heitere Art der tagebuchartigen Beschreibungen mit einem angenehmen persönlichen Touch, was die Reise beim Lesen gedanklich sofort nachvollziehbar macht. Hinzu kommen die wunderbaren Fotos, die mittlerweile Profiqualität erreicht haben. Der Bericht strotzt nur so vor erstklassigen Aufnahmen. Das neue Design der Webseite ist zudem eine deutliche Verbesserung. Was soll ich noch weiter schreiben, lest einfach selbst:
http://www.usa-homepage.de/2008-09/2008-09.htm
Death Valley: Mehrere Erdbeben in der Wüste
3. Dezember 2008 von Stefan Kremer
Abgelegt unter Newsticker des Südwestens
Eine Reihe mittlerer Erdbeben hat das Death Valley erschüttert. Das stärkste Beben erreichte am 02.12.2008 um 08:53 Uhr eine Stärke von 4,1 auf der Richterskala. Das Epizentrum lag 14 Meilen nördlich der kleinen Stadt Trona in der Mojave Wüste. 12 Minuten zuvor hatte ein Beben der Stärke 3,7 die gleiche Gegend getroffen. Kurze Zeit nachher folgte eines der Stärke 3,2. Wie bei allen Erdbeben gab es eine 5 prozentige Chance, dass das Beben nur ein Vorbeben eines größeren Bebens war, sagte Kate Hutton, Seismologin des California Institute of Technology in Pasadena. Jodi Miller vom San Bernardino County Sheriff’s Department sagte, es gebe keine Meldungen über Verletzte oder Sachschäden in der nur spärlich bevölkerten Gegend 170 Meilen nordöstlich von Los Angeles.
Seit dem 25.11.2008 gab es rund ein dutzend Erdbeben der Stärke 3,0 und höher in dieser Gegend, einschließlich eines weiteren der Stärke 4,1 am letzten Sonntag. Die Region wird von mehreren Verwerfungen durchkreuzt und aufgrund von geothermalen Aktivitäten immer wieder von Erdbebenschwärmen erschüttert.
(Quelle, 02.12.2008)
Hoodoo You Two
4. November 2008 von Stefan Kremer
Abgelegt unter Lal@'s Reisen, Reiseberichte
Ende Mai diesen Jahres fand sie statt, “Lalas” Fortsetzung seiner “Hoodoo You Do” Reise von 2004. 17 Tage lang Sand, Leitern, Ruinen, Badland, Hoodoos, Arches, Canyons und Valleys zwischen El Paso und Las Vegas. Durch vier Bundesstaaten ging die Hoodoo You Two-Tour. Dabei besuchte er in Texas El Paso, in New Mexico die glitzernde weiße Gipswüste White Sands, fuhr über Albuquerque zu den Kasha Katuwe Tent Rocks – zeltartigen Felsen im Peralta Canyon – und weiter nach Santa Fe. Richtung Los Alamos fahrend besuchte Volker zunächst das Bandelier National Monument mit dem Frijoles Canyon und Indianerbehausungen in den Tuffsteinhöhlen. In Los Alamos stand ein Besuch im Bradbury Science Museum auf dem Plan. Schließlich erreichte er Arizona und betrat das Navajo County mit seiner Hauptstadt Window Rock.
Von Chinle aus lag sowohl der Canyon de Chelly als auch verschiedene Arches wie Hope Arch und Big Eye Arch auf dem Routenplan, durch Zufall auch die Aztec Ruins. Es folgte ein Kernpunkt der Reise: die Bisti Wilderness mit ihren pilzartigen Hoodoos. Dann ging es über Four Corners zum Valley of the Gods, durch das Monument Valley zu dem durch seine Geheimhaltung in den USA-Foren nahezu mysteriösen Blue Canyon bis Tuba City. Dem Coal Mine Canyon stattete Volker ebenso einen Besuch ab wie dem White Mesa Arch und dem Eggshell Arch. Der letzte Abschnitt der Reise führte in die Gegend um Page, mit Besuchen der Wahweap Hoodoos, dem Stud Horse Point, den Coyote Buttes South, dem Horseshoe Bend, der White Pocket und dem Lower Antelope Canyon. Über Death Valley ging es zurück nach Las Vegas.
Wer Lalas einzigartigen Erzählstil noch nicht kennt sollte sich diesen ersten Absatz durchlesen.
“Abflug in Düsseldorf fast pünktlich um 9:55, Flugzeit nach Atlanta 9:14 Std. Ich saß wie immer auf Sitz 20 B am Notausgang mit angenehmer Beinfreiheit. Die Temperatur im Flugzeug war – wie bei Delta üblich – knapp über dem Gefrierpunkt, deshalb sind ausnahmsweise nicht meine wohlgeformten Knie, sondern eine lange Hose zu sehen. Neben mir saß ein Ami, der nach Hause flog und 96 “Kinder-Eggs” für die Geburtstagparty seiner beiden Gören bei hatte.
Erstaunlich, dass man sowas durch die Handgepäckkontrolle kriegt, das Zeug ist doch bestimmt ähnlich gefährlich wie Gel oder Shampoo.
Nach der Landung ließ ich mir viel Zeit, ging ganz langsam, besuchte die Resträume, um wieder ein Gefühl für amerikanisches Toilettenpapier zu bekommen und kam am Immigrationsrondell an, als die ersten Schalter an der anderen Seite geöffnet wurden. Wer es so macht, muss sich nicht in die lange Schlange stellen, in die man geschickt, wird wenn man früher da ist.
Die unfreundliche Immigration Offiziöse fragte mir noch mehr Löcher als gewöhnlich in die Socken. Nachdem sie die vielen USA-Einreisestempel in meinem Pass gesehen hatte, ging es los: Wann ich das letzte Mal im Land war, was mein Beruf ist, wieviel ich verdiene, wie viele $$$ ich mit habe, warum ich so oft in die USA komme, ob ich Verwandte im Land habe. Dann wollte sie mein Rückflugticket sehen. Papiertickets gibt es bekanntlich nicht mehr, ich gab ihr deshalb den Ausdruck meiner Reisebestätigung. Wo denn das Ticket wäre. Ich erklärte ihr, dass es sowas heutzutage nicht mehr gäbe und jeder mit E-Ticket fliegt, papierfrei. Sie sah mich nur verständnislos/gelangweilt an. Dann ging es endlich weiter. Linker Zeigefinger, rechter Zeigefinger, nicht in die Camera lächeln. Sie malte noch ein grosses A auf meine Zollerklärung und ich war im Land des unbegrenzten Blödsinns.
Der Koffer war mittlerweile schon da, beim Zoll wurde ich zur Agricultural Control geschickt, wie vor mir zwei weitere Leute, die ein A auf dem Schein hatten. Die Zollmieze dachte also, ich würde gefährliche, explosive Würste oder Früchte einschmuggeln. Das hochexplosive Shampoo und die brandgefährliche Sonnencreme wurden im Kommt mir irgendwie bekannt vor.Koffer akzeptiert, mittlerweile achte ich ja darauf, dass diese Sachen nicht im Handgepäck sind. Mir war alles egal, ich hatte noch 4 1/2 Std. Zeit bis zum Weiterflug.”
Und wer immer noch nicht überzeugt ist, dass sich diese Lektüre wirklich lohnt, oder der doch lieber Fernsehschaut, dem sei der Film zur Reise anempfohlen:
Death Valley: Dantes View Road gesperrt
23. September 2008 von Stefan Kremer
Abgelegt unter Newsticker des Südwestens
Die Dantes View Road im Death Valley ist wegen Bauarbeiten vom 22.09. bis 25.09. und vom 29.09. bis zum 02.10.2008 von jeweils 07:00 bis 15:30 Uhr geschlossen.
(Quelle, 22.09.2008)
Scotty’s Castle (Death Valley National Park)
22. April 2007 von Stefan Kremer
Abgelegt unter Reiseberichte, Westküste USA
Eine eher aus touristischer Sicht interessante Sehenswürdigkeit liegt im nördlichen Teil des Death Valley. Wer mehr als einen Tag für Death Valley eingeplant hat oder zum wiederholten Male das berühmte Tal durchquert sollte einen Besuch in Scotty’s Castle in Betracht ziehen. Das im spanischen Baustil aus Beton erbaute Schloss wirkt skurril und surreal, aber ist dennoch sehenswert, was auf 21 eindrucksvollen Fotos zu bewundern ist. Auch die Entstehungsgeschichte ist mehr als kurios.
Updates: Yosemite / Death Valley / uvm.
3. April 2007 von Stefan Kremer
Abgelegt unter Reiseberichte, Westküste USA
Hier die März-Updates von Westküste USA:
Das Yosemite Valley ist der zentrale Anlaufpunkt im Yosemite. Die bisherigen zwei Artikel wurden aufgesplittet in Tunnel View Point, Bridalveil Fall, El Capitan, Merced River, Yosemite Village, Yosemite Falls und Valley View Point. Außerdem erhielt der Tioga Pass eine umfassende Auffrischung.
Mit den Mesquite Flats Sand Dunes und Dantes View wurden zwei der beliebtesten Aussichtspunkte im Death Valley überarbeitet und ergänzt; drei Besuche bilden nun die Grundlage der Beiträge.
Die Lombard Street in San Francisco gilt als eine der kurvenreichsten und schönsten Straßen der Stadt. Der Ausblick ist phänomenal. Ein Grund mehr, diesen Beitrag zu erneuern.
monterey.jpg” alt=”" width=”200″ height=”133″ />Kaum eine Attraktion in Monterey erfreut sich so großer Beliebtheit wie das Bay Aquarium, das in 2006 sogar einen Weißen Hai beherbergte. Neue Impressionen erweitern den ausführlichen Bericht.
Der Anlaufpunkt schlechthin für alle Route 66 Fans ist der General Store in Hackberry. Dieses Museum zeigt die wohl bedeutenste Sammlung an Route 66 Memorabilia in Arizona.
Die große Staumauer des Glen Canyon Dam vor Page ist ein gerne besuchter Ort auf dem Weg zwischen Bryce Canyon und Grand Canyon. Nach 6 Jahren habe ich ihn erneut besucht.
Alle vierzehn Artikel wurden komplett überarbeitet und ergänzt, 24 Fotos wurden durch bessere gleichen Motivs ersetzt sowie 123 Fotos hinzugefügt.
Updates: Glacier Point / Yosemite / Crowley Point
24. Februar 2007 von Stefan Kremer
Abgelegt unter Reiseberichte, Westküste USA
Der Glacier Point an der Südflanke des Yosemite Yalley im Yosemite Nationalpark in Kalifornien ist ein beeindruckender Aussichtspunkt in 2.199 Metern Höhe. Er bietet einen nahezu kompletten Überblick über das weltberühmte Tal mit der dominierenden Granitkuppe des Half Domes sowie den Kaskaden von Vernal Fall und Nevada Fall.
Der zweite überarbeitete Artikel Yosemite beschreibt zusammenfassend den Yosemite Nationalpark wie Lage, Klima, Flora, Fauna sowie die touristischen Attraktionen. Es ist der Einführungsartikel für die folgenden Detailberichte zu den einzelnen Sehenswürdigkeiten im Park.
Father Crowley Point ist der erste Aussichtspunkt am Westeingang des Death Valley (Highway 190) mit Blick ins Panamint Valley, einem Paralleltal des Death Valley, und dem Towne Pass.
Alle drei Artikel wurden komplett überarbeitet und ergänzt, 5 Fotos wurden durch bessere gleichen Motivs ersetzt sowie 18 Fotos hinzugefügt.



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