San Francisco: Starkes Beben erschüttert Bay Area

24. August 2014 von  
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Ein Erdbeben der Stärke 6.1 hat heute morgen um 03:20 Uhr Ortszeit die Bay Area in Kalifornien erschüttert. Das Epizentrum lag 4,8 Kilometer nordwestlich des American Canyons im Napa County am nördlichen Ende der Bay in einer Tiefe von 10,7 Kilometern. In ganz Nordkalifornien konnten die Erdstöße gespürt werden, die rund 25 Sekunden andauerten und stark genug waren, um Bilder von den Wänden und Gegenstände aus Regalen fallen zu lassen.

Erdbeben vom 28.08.2014. Foto: USGS

Erdbeben vom 28.08.2014. Foto: USGS

89 Personen werden bzw. wurden im Krankenhaus mit geringeren Verletzungen behandelt, zwei Erwachsene und ein Kleinkind befinden sich in kritischem Zustand. An Gebäuden sind einige Schäden entstanden. Das historische Sam Kee Laundry Building (Pfeiffer Building) in Napa wurde schwer in Mitleidenschaft gezogen, ein Teil des Gebäudes ist kollabiert. Zahlreiche weitere Gebäude in Napa zeigen deutliche äußere Schäden. In einem mobile home Park ist Feuer ausgebrochen. Die California Highway Patrol hat den westlichen Abzweig von State Highway 37 und westlichen Abzweig von Interstate 80 auf State Highway 37 wegen möglicher Schäden gesperrt. Ebenfalls beschädigt sind Highway 121 und Highway 129 in Napa. Wasserrohren und Gasleitungen sind geborsten.

An den Brücken der Bay Area gibt es keine sichtbaren Schäden, sie bleiben geöffnet. In San Francisco sind über 50.000 Bewohner ohne Strom, im ganzen Gebiet gibt es weitere Stromausfälle. Ein Kirchturm in Vallejo ist eingestürzt. Ein Safeway in Sonoma ist ohne Strom, die Angestellten wurden evakuiert. Dort hatte das Beben besonders starke Auswirkungen denn das Gebäude befindet sich auf aufgeschüttetem Land. Im Contra Costa County wurde das Beben als lange, rollende Bewegung wahrgenommen, mit einigen heftigen Schlägen. Menschen in der South Bay meldeten, von dem Beben wach geworden zu sein.

Hier ein Video des Bebens, aufgenommen von Camille Freking aus San Francisco und veröffentlicht von KRON4 via Youtube:

Die Wahrscheinlichkeit von Nachbeben über einer Stärke von 5.0 liegt bei 54 Prozent, die eines Nachbebens stärker als das bisherige Hauptbeben bei unter 10 Prozent. Bisher gab es über 30 Nachbeben, von denen die beiden größten die Stärke 3.6 und 2.5 hatten.

Es ist das stärkste Beben in der Bay Area seit dem Loma Prieta Beben von 1989. Es fand in der West Napa Fault statt. Durch das Beben hat sich nach Expertenmeinung die Spannung an der St. Andreas Fault kaum vermindert. Die Nachbeben deuten ebenso auf noch vorhandenes Spannungspotential hin.

Einen Live-Stream der Ereignisse kann man auf ABC7news verfolgen.

Quelle: http://earthquake.usgs.gov/earthquakes/eventpage/nc72282711#summary 24.08.2014
Quelle: http://www.sfgate.com/bayarea/article/Magnitude-6-0-earthquake-reported-in-Napa-County-5708791.php 24.08.2014
Quelle: http://sanfrancisco.cbslocal.com/2014/08/24/6-1-earthquake-rocks-san-francisco-bay-area-epicenter-in-solano-countys-american-canyon-quake-usgs/ 24.08.2014
Quelle: http://news.kron4.com/news/breaking-news-earthquake-rattles-bay-area/ 24.08.2014

Kalifornien: Erdbeben der Stärke 6,9 vor Eureka

11. März 2014 von  
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Ein Beben der Stärke 6,9 hat Nordkalifornien erschüttert. Es ereignete sich am Sonntag um 22:18:13 Uhr Ortszeit (Montag 05:18:13 MEZ) rund 80 Kilometer vor der Küste bei Eureka in einer Tiefe von 16,6 Kilometern. Damit befand sich das Epizentrum auf der Juan de Fuca Platte, die an dieser Stelle mit durchschnittlich 23 Millimetern pro Jahr unter die nordamerikanische Platte driftet.

Erdbeben vom 09.03.2014 vor Eureka. Foto: USGS

Erdbeben vom 09.03.2014 vor Eureka. Foto: USGS

Dem Beben ging um 22:04 Uhr ein Vorbeben der Stärke 3,3 voraus. Es folgten sechs Nachbeben mit Strärken zwischen 2,9 und 4,6 innerhalb von 45 Minuten nach dem Hauptbeben. Schäden wurden nicht gemeldet.

Quelle: http://earthquake.usgs.gov/earthquakes/eventpage/nc72182046#summary 10.03.2014

Kalifornien: Erdbeben der Stärke 6,3

14. Dezember 2012 von  
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Ein starkes Erdbeben hat sich am Freitag Morgen um 11:36 Uhr MEZ vor der Küste Kaliforniens ereignet. Nach Angaben der U.S. Geological Survey hatte das Beben eine Stärke von 6,3. Das Epizentrum lag 263 Kilometer südwestlich der nächstgelegenen Stadt auf den Santa Catalina Islands, Avalon, in einer Tiefe von 11,3 Kilometern.

Erdbeben vor Kalifornien. Foto: usgs.gov

Erdbeben vor Kalifornien. Foto: usgs.gov

Eine Tsunamiwarnung wurde nicht ausgegeben. Von San Diego hinauf bis Huntington Beach wurden Erdbewegungen gemeldet. Größere Schäden sind nicht entstanden.

Quelle: http://usnews.nbcnews.com/_news/2012/12/14/15903859-63-magnitude-quake-strikes-off-california-coast?lite 14.12.2012
Quelle: http://earthquake.usgs.gov/earthquakes/eventpage/usc000e9sl#summary 14.12.2012

Oregon: Erdbeben der Stärke 6 vor der Küste

15. Februar 2012 von  
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Am 14.02.2012 hat sich um 03:31 Uhr Ortszeit vor der Küste von Oregon ein Erdbeben der Stärke 6.0 ereignet. Das Beben fand 256 Kilometer östlich der Stadt Coos Bay in einer Tiefe von 10 Kilometern statt.

Erdbeben vor Coos Bay / Oregon. Foto: usgs.gov

Ein Tsunami wurde nicht ausgelöst. Auch sind keinerlei Schäden bekannt.

Quelle: http://earthquake.usgs.gov/earthquakes/dyfi/events/us/b00080ib/us/index.html 14.02.2012

Kalifornien: Zwei Atomkraftwerke im Erdbebengebiet

14. März 2011 von  
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Angesichts der aktuellen atomaren Notlage in Japan stellt der USA Reporter die Frage: kann eine solche Katatrophe auch die kalifornische Küste heimsuchen? Gibt es dort Atomkraftwerke und wie sicher sind diese?

Ähnlich wie in Japan befindet sich auch Kalifornien auf einer sehr aktiven geologischen Verwerfungslinie, der San Andreas Verwerfung. Hier treffen die Pazifische und die Nordamerikanische Platte aufeinander. Während sich Los Angeles auf der Pazifischen Platte befindet liegt San Francisco auf der Nordamerikanischen. Die Distanz beider Städte verringert sich jedes Jahr durchschnittlich um 6 Zentimeter. Bei schweren Erdbeben können diese Verschiebungen auch 6 Meter (1906) oder sogar bis zu 9 Meter (1857) auf einmal betragen.

Die Diablo Canyon Power Plant bei San Luis Obispo. Foto: wikipedia

An der kalifornischen Westküste der USA werden derzeit zwei Atomkraftwerke betrieben. Beide befinden sich direkt an der Küste und werden mit Meerwasser gekühlt. Die ältere der beiden Anlagen befindet sich in San Onofre, etwa auf halber Strecke zwischen Los Angeles und San Diego. Die beiden Reaktorblöcke wurden 1983 bzw. 1984 in Betrieb genommen und liefern 1.070 / 1.080 Megawatt Strom. Das zweite Kraftwerk Diablo Canyon bei San Luis Obispo besitzt ebenfalls zwei Reaktorblöcke, welche 1985 und 1986 mit 1.073 und 1.087 Megawatt ans Netz gingen.

Der San Onofre Reaktor ist laut Kraftwerksbetreiber mit einer 30 feet hohen Tsunamischutzwand versehen. Wesentlich bedenklicher scheint jedoch der Schutz gegenüber Erdbeben zu sein. Die nahegelegene San Andreas Spalte ist für beide Kraftwerke eine unmittelbare und akute Gefahr, zumal das große Beben, mit dem man alle 70 Jahre rechnet, längst überfällig ist und jederzeit erwartet werden muss. Gil Alexander von Kraftwerksbetreiber Southern California Edison wird im Internet oft zitiert mit der Aussage: „Die Wissenschaft sagt, in fünf Meilen Abstand zum Kraftwerk könne ein Erdbeben der Stärke 6,5 oder 6,6 auftreten. Also entwarfen wir ein Design, das der höchsten Bedrohung standhält. Es ist ausgelegt, einem Beben der Stärke 7,0 standzuhalten.“ Das letzte große Beben an der San Andreas Spalte 1906 hatte nach neueren Berechnungen eine Stärke von 7,8 (traditioneller Wert: 8,3; die Richter-Skala existierte damals noch nicht). Bedenklich ist auch, dass vor der Küste erst 2008 eine neue Verwerfungslinie entdeckt wurde, die seismologisch noch nicht abschließend untersucht ist.

Die Kraftwerke in Diablo Canyon und San Onofre sind im Gegensatz zu dem durch das Erdbeben und den Tsunami in Japan beschädigten AKW Fukushima Daiichi, welches ein Siedewasserreaktor ist, Druckwasserreaktoren. Dies bedeutet, dass Radioaktivität durch ein Leck nicht durch die dann erhöhte Dampfentwicklung ausweicht, was eine etwas höhere Sicherheit darstellt. Negativ wirkt sich allerdings der vorwiegende Westwind aus (sh. http://www.wrcc.dri.edu/htmlfiles/westwinddir.html#CALIFORNIA), der eventuell austretende Radioaktivität ins Landesinnere trägt.

In zahlreichen Foren im Internet wurden mittlerweile auch in den Vereingten Staaten Diskussionen über die Sicherheit der Kernreaktoren im eigenen Land begonnen. Zumindest was die Errichtung neuer Kernkraftwerke in Kalifornien betrifft ist dies derzeit nicht möglich, da die Bewilligung solange ausgesetzt ist, bis die Frage der Entsorgung der verbrauchten Brennstäbe abschließend geklärt ist. Dieser Klärungsprozess dauert schon über 25 Jahre an.

Quelle: http://www.energy.ca.gov/nuclear/california.html
Quelle: http://lagunaniguel.patch.com/articles/tsunami-advisory-on-for-coastal-southern-california-after-japan-earthquake 11.03.2011
Quelle: http://www.foxnews.com/politics/2011/03/13/earthquake-driven-nuclear-meltdown-america-happen/ 13.03.2011

USA: Tsunami-Warnung an gesamter Westküste

11. März 2011 von  
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Um 8:31 Uhr MEZ wurde die bestehende Tsunami-Warnung für den Pazifikraum auch auf die gesamte Westküste der USA (Kalifornien, Oregon, Washington, Süd-Alaska und Hawaii) ausgedehnt. Die Warnung folgt dem schweren Erdbeben der Stärke 8,9, das vor kurzem Japan erschüttert hat.

In Honolulu ertönten rund 30 Minuten später die Sirenen, um die Bevölkerung zu warnen. Die ersten Flutwellen werden hier um 14:55 Uhr MEZ erwartet. Rund 70 Prozent der Bevölkerung Hawaiis lebt in Honolulu, und rund 100.000 Touristen befinden sich tagtäglich in der Stadt.

Quelle: http://www.npr.org/2011/03/11/134446769/tsunami-warning-wides-to-include-hawaii 11.03.2011

Yellowstone: Leichtes Erdbeben gibt Rätsel auf

7. Februar 2011 von  
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Ein leichtes Erdbeben hat offenbar den Yellowstone National Park erschüttert. Das U.S. Geological Survey verzeichnete am Samstag laut Presseberichten gegen 1 Uhr einen Erdstoß der Stärke 3,4. Das Epizentrum lag demzufolge 12 Meilen südöstlich von West Yellowstone rund 7 Meilen unter der Erdoberfläche.

Erdbeben vom 05.02.2011. Foto: U.S. Geological Survey

Meldungen über Schäden oder Verletzungen liegen nicht vor.

(Anmerkung der Redaktion: Diese Informationen stammen von Associated Press und erschienen in mehreren Zeitungen. Erstaunlicherweise finden sich auf der Webseite des zitierten U.S. Geological Survey aktuell keinerlei Hinweise auf ein solch starkes Beben in der entsprechenden Zeit, was die im Internet geführten Diskussionen anheizen dürfte, dass derzeit angeblich gezielt Erdbebendaten zensiert werden. Es kann sich natürlich auch um eine Falschmeldung handeln. Auf einem Screenshot der Webseite des U.S. Geological Survey, die auf http://www.globale-evolution.de/Forum/viewtopic.php?p=19833 veröffentlicht wurde, erkennt man jedoch, dass das Beben offenbar tatsächlich dort ursprünglich wie vermeldet erfasst wurde.)

Quelle: http://www.greatfallstribune.com/apps/pbcs.dll/article?AID=2011110205005 05.02.2011

Kalifornien: Erdbeben der Stärke 5,7 erschüttert mexikanische Grenze

15. Juni 2010 von  
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Ein Erdbeben der Stärke 5,7 auf der Richterskala hat am 14.06.2010 um 21:26 Uhr Ortszeit den Süden Kaliforniens erschüttert. Das Epizentrum befand sich nach Angaben des US Geological Survey 8 Kilometer südöstlich von Ocotillo, Kalifornien bzw. 104 Kilometer östlich von Tijuana, Mexiko in der Nähe der mexikanischen Grenze 6,9 Kilometer unter der Erdoberfläche. Ursprünglich wurde das Beben mit einer Stärke von 5,9 eingestuft.

Epizentrum des Bebens bei Ocotillo. Fotoquelle: USGS

Die Erschütterung wurde als leichte rollende Bewegung in Los Angeles, Long Beach und dem Orange County wahrgenommen. Es folgten einige Nachbeben mit Stärken zwischen 3,9 und 3,2. Über Verletzte oder größere Sachschäden liegen keine Berichte vor.

Quelle: http://earthquake.usgs.gov/earthquakes/recenteqsww/Quakes/ci14745580.php 14.06.2010
Quelle: http://www.mercurynews.com/breaking-news/ci_15298565 15.06.2010

Capitol Reef: Erdbeben der Stärke 3,9

15. April 2010 von  
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Nach Angaben der University of Utah hat am 14.04.2010 um 12:58 Uhr ein Erdbeben der Stärke 3,9 den Capitol Reef National Park in Süd-Utah erschüttert. Das Epizentrum lag 26 Meilen südöstlich von Torrey und 31 Meilen nordöstlich von Escalante in einer abgelegenen Region. Parkführer Kate Magargal sagte, dass mehrere Angestellte die Erschütterungen gespürt und ein rumpelndes Geräusch vernommen hätten. Meldungen über Schäden oder Verletzte liegen nicht vor.

Epizentrum des Bebens im Capitol Reef National Park. Fotoquelle: USGS

Seit 1962 wurden insgesamt acht Erdbeben der Stärke 3,0 und höher in dieser Region registriert. Die stärkste Erschütterung erreichte eine Stärke von 4,3. Weitere Informationen zu dem Erdbeben kann man unter http://earthquake.usgs.gov/earthquakes/recenteqsus/Quakes/uu00002684.php abrufen.

Quelle: http://www.fox13now.com/news/local/kstu-ap-minor-quake-capitol-reef-nat-park,0,886914.story?track=rss 15.04.2010

Kalifornien: Keine Tsunamiwarnung

27. Februar 2010 von  
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Das Pacific Tsunami Warning Center hat nach dem massiven Erdbeben der Stärke 8,8 in Chile eine Tsunami-Warnung für weite Teile der Pazifikküsten herausgegeben. Für Kalifornien und Oregon gibt es derzeit jedoch keine Warnung. Durch das Beben ist nach Angaben des U.S. Geological Survey ein 9 foot hoher Tsunami entstanden, der jedoch die Küste Kaliforniens nur in extrem abgeschwächter Form treffen könnte. Das Gefährdungspotential ist gering. Dennoch ist Vorsicht geboten, Küstenbereiche sollten gemieden werden. Aktuelle Informationen zum Erdbeben kann man unter http://www.cnn.com/2010/WORLD/americas/02/27/chile.quake/index.html abrufen.

Quelle: http://www.hawaii247.org/2010/02/26/earthquake-rocks-chile-tsunami-advisories-for-chile-peru-and-ecuador/ 26.02.2010
Quelle: http://sciencedude.freedomblogging.com/2010/02/27/chile-tsunami-wont-affect-california/90831/ 27.02.2010

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