Las Vegas: Drei neue weiße Löwenbabys

20. Juli 2014 von  
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Die Magier Siegfried & Roy freuen sich über drei neue weiße Löwenbabys. Die 14 Wochen alten Kätzchen wurden bei Johannesburg in Südafrika geboren und können ab sofort im Secret Garden des Mirage Las Vegas betrachtet werden.

Die drei heißen Freedom, Madiba und Timba-Masai. Siegfried Fischbacher und Roy Horn hatten ihre magische Bühnenshow nach einem Angriff des weißen Tigers Mantecore in 2003 beendet. Jedoch betreiben sie weiterhin den Secret Garden Zoo, der unter anderem weiße Tiger und weiße Löwen beherbergt.

Quelle: http://www.mynews3.com/content/news/story/Siegfried-Roy-welcome-3-snow-white-lion-cubs/n0bc4xmOJE65oBT1trm4fw.cspx 18.07.2014

Arizona: Kondorpopulation wächst

10. September 2012 von  
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Die Auswertung des California Condor reintroduction program für die Jahre 2007 bis 2011 in Nord-Arizona und Süd-Utah ist fertiggestellt. Demzufolge ist die Population der vom Aussterben bedrohten Kalifornischen Kondoren im Reportzeitraum gewachsen, wird jedoch auch weiterhin durch von Munitionsresten ausgelöste Bleivergiftungen beeinträchtigt.

Das Programm begann 1996 mit der Auswilderung von sechs Kondoren in den Vermillion Cliffs in Arizona. Ende 2011 verzeichnete man 73 freilebende Kondore in dieser südwestlichen Population – ein Zuwachs von 16 Vögeln. 41 in Gefangenschaft aufgezogene Vögel wurden ausgewildert. Zehn wurden in Freiheit geboren von denen jedoch nur 3 überlebten. 24 erwachsene Kondoren starben oder verschwanden, fünf Tiere wurden wieder eingefangen.

Kalifornischer Kondor mit 30 Tage altem Jungtier. Foto: wikipedia

Während der ersten 10 Jahre des Programms blieben die meisten Vögel in der Umgebung der Auswilderungsstelle in den Vermillion Cliffs oder verteilten sich entlang des Colorado River Korridor. In den nun betrachteten 5 Jahren haben die Vögel mehr Zeit in Utah in Bereichen beim Zion National Park, entlang der Kolob Terrace und der High Country von Süd-Utah verbracht. Das Brutverhalten hat sich verstärkt. 5 bis 6 Paare brüten pro Jahr, wobei eins von drei Eiern schlüpft. Die Brutplätze sind alle in Arizona.

Weitere Informationen über das California Condor program in Arizona findet man unter http://www.peregrinefund.org oder auf http://www.azgfd.gov/condor.

Quelle: http://grandcanyonnews.com/Main.asp?SectionID=1&SubSectionID=1&ArticleID=10064 04.09.2012

Yosemite: Acht Hantavirus-Fälle

10. September 2012 von  
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Nach Angaben des U.S. Center for Disease Control and Prevention (CDC) sind mit Stand 9. September 2012 acht bestätigte Infektionen mit Hantavirus und zwei Todesfälle unter den Besuchern des Yosemite National Park bekannt. Rund 10.000 Menschen übernachteten diesen Sommer in den Zeltkabinen des Park – beispielsweise in Curry Village – und sind ebenfalls bedroht. Der Hantavirus überträgt sich über Urin, Speichel oder Kot von infizierten Nagetieren, vorwiegend Mäuse. Seit der Virus 1993 entdeckt wurde gab es in Kalifornien 60 Fälle und 587 in den gesamten USA. Rund ein Drittel der Fälle endet tödlich.

Fälle an Hantavirus-Infektionen von 1993 bis 2011. Foto: CDC

Die Symptome einer Infektion mit Hantavirus ähneln sich der einer Lungenerkrankung und treten zwischen ein und sechs Wochen nach der Infektion auf. Zu Beginn äußern sich grippeähnliche Symptome wie Kopfschmerzen, Muskelschmerzen, Fieber, Husten, Ermüdung und Kurzatmigkeit. Eine frühe Diagnose ist aufgrund der anschließenden kurzen Periode, die zum Tode führt, lebenswichtig. Der CDC bittet daher alle Besucher, die den Yosemite National Park zwischen Juli und August besucht haben und die beschriebenen Symptome aufweisen, sich unverzüglich bei einem Arzt zu melden. Ribavirin ist derzeit die einzige Behandlung einer Hantavirus-Infektion.

Der National Park Service hat folgende Vorsichtsmaßnahmen für Besucher von Wildernessgebieten herausgegeben:

– Vermeiden Sie Orte, insbesonders Innenräume, wo wilde Nagetiere sich wahrscheinlich aufhalten oder aufgehalten haben.
– Bewahren Sie Nahrungsmittel in dicht verschlossenen Behältern auf.
– Halten Sie Nagetiere von Häusern fern indem sie gestapeltes Holz und Müllhaufen entfernen. Verschließen Sie Löcher, durch die Nagetiere eindringen könnten.
– Öffnen Sie beim Reinigen im Schlaf- oder Wohnbereich die Fenster um die Räume für mindestens zwei Stunden durchzulüften bevor sie sie wieder betreten. Vorsicht, dass Sie keinen Staub aufwirbeln. Sollten Hinterlassenschaften von Nagetieren zu finden sein tragen Sie Plastikhandschuhe und sprühen Sie sie mit einem 10-prozentigem Bleichmittel oder anderen Haushaltsdesinfektionsmitteln ein und warten mindestens 15 Minuten bevor Sie mit der Reinigung fortfahren. Der Abfall ist in doppelten Plastiksäcken, die jeweils dicht verschlossen werden, zu verstauen. Anschließend ausgiebig Hände waschen.
– Keine lebenden Nagetiere anfassen.
– Tragen Sie Handschuhe, wenn Sie tote Nagetiere anfassen. Sprühen Sie diese mit einem Desinfektionsmittel an und behandeln Sie diese wie zuvor beschrieben.

Quelle: https://www.examiner.com/article/the-hantavirus-epidemic?cid=rss 09.09.2012

Pinnacles: Bald National Park?

12. August 2010 von  
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Das Pinnacles National Monument in Kalifornien könnte zu einem National Park werden und sein Schutzgebiet von 16.000 acres auf 19.000 acres erweitern.

Die demokratische Senatorin Barbara Boxer, die Kalifornien seit 1993 im US-Senat vertritt, hat eine Gesetzesinitiative gestartet, mit der der Status von Pinnacles – einem Gebiet mit dramatischen, vulkanischen Felsformationen nahe der Gemeinde Soledad – weiter angehoben werden soll. Pinnacles ist außerdem eine Brutstätte der vom Aussterben bedrohten Kalifornischen Kondoren.

Typische Gesteinsformationen. Fotoquelle: mbz1 / wikipedia

Etwa 165.000 Menschen besuchen Pinnacles jedes Jahr, und Boxer geht davon aus, dass die Ernennung zu einem National Park weitere Besucher anziehen wird, die die Höhlen, die anspruchsvollen Kletterrouten und die Kondoren erleben wollen. Der Gesetzentwurf sieht außerdem eine Ausdehnung der Fläche um 3.000 acres ausgewiesener Wildnis vor.

Die Kampagne für einen Pinnacles National Park startete vor fünf Jahren durch einen Vorstoß des Kongressabgeordneten Sam Farr aus Carmel, Kalifornien.

Quelle: http://www.cbs47.tv/news/state/story/Pinnacles-National-Monument-might-become-national/PKD3DpuXfUy52gqbXnu2og.cspx?rss=154 09.08.2010

Monterey: Blauwale vor der Küste

7. Juli 2010 von  
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Whale watcher aufgepasst! Vor der Küste Montereys kann man derzeit besonders seltene Besucher bewundern. Einige Blauwale sind an die Central Coast gekommen um Nahrung aufzunehmen. „Der Blauwal ist der größte Wal, der jemals auf der Erde gelebt hat. Es gab ein Exemplar, das länger als 33,5 Meter war, und das ist Rekord auf der Erde und größer als jeder bekannte Dinosaurier“, sagte Nancy Black, eine Meeresbiologin, die die Bewegungen der Wale in der Monterey Bay verfolgt.

Schwanzfluke eines Blauwals vor den Santa Barbara Channel Islands. Fotoquelle: Shulman / wikipedia

Aufgrund ihrer Größe und des Ölgehalts waren Blauwale jahrhundertelang eine der meist gejagten Walarten. Im frühen 20. Jahrhundert waren sie fast ausgerottet. Seither erholt sich die Population langsam. Derzeit leben rund 10.000 Exemplare weltweit. „Es sind sieben Jahre vergangen seit wir so eine große Anzahl (Blauwale) beobachten“, sagte Black, „und es ist genauso lange her, dass es soviel Krill im Wasser gibt, das die Wale anzieht.“ Krill ist das einzige Nahrungsmittel der Blauwale. Die kleinen krabbenähnlichen Tiere bilden Schwärme, und Wale verschlingen hunderttausende von ihnen auf einmal. „Es scheint, als würden sie Fernkommunikation verwenden. Blauwale können einander aus mehreren Meilen Entfernung hören. Wenn einige Wale hierher kommen und Krill entdecken vermuten wir, dass sie dies anderen Walen mitteilen“, sagte Black.

Am Dienstag konnte Nancy Black sechs Blauwale vor Point Lobos am Rand des Monterey Tiefsee-Canyons sichten. Sie vermutet, dass derzeit nahezu 50 Blauwale in dem Gebiet sind. Aber niemand weiß, wie lange sie noch hier bleiben. „Sie könnten noch einige Wochen hier bleiben, oder noch ein paar Tage, oder gar bis zum Ende der Saison im November.“

Quelle: http://www.kcba.com/Global/story.asp?S=12763783 07.07.2010

Pinnacles: Erstmals Kondor-Ei seit 100 Jahren

14. März 2010 von  
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Biologen freuen sich über das erste Kondor-Ei, das von einem Kondorpaar seit über einem Jahrhundert im Pinnacles National Monument gelegt wurde. Der Sprecher des Parks, Carl Brenner, sagte, ein Weibchen, das 2004 in den Park entlassen wurde, und ein Männchen, das im gleichen Jahr am Big Sur freigegeben wurde, seien zuvor beim Balzverhalten beobachtet worden. Am Freitag bestätigten die Biologen nun das Vorhandensein eines Ei. Kondor-Eier schlüpfen nach 57 Tagen. Allerdings ist man sich nicht sicher, wann das Ei gelegt wurde.

Kalifornischer Kondor in den Pinnacles. Fotoquelle: NPS

Die letzten 22 Kalifornischen Kondoren wurden 1982 eingefangen und in ein Zuchtprogramm integriert, um ihre Art zu erhalten. Heute gibt es 348 Vögel weltweit, wovon 180 in Freiheit in Kalifornien und am Grand Canyon leben. Ein weiteres dutzend lebt in der Baja California.

Ziel des Projektes ist es, 450 Vögel in drei Populationen zu erhalten, mit 15 brütenden Paaren in jeder Gruppe. „Das vergangene Jahr war ein gutes in Südkalifornien. Aber es gab auch Rückschläge durch einige Todesfälle durch Gift in der Pinnacles Region und an der Central Coast“, sagte Michael Woodbridge, Sprecher des U.S. Fish and Wildlife Service Condor Recovery Program. Eines der toten Tiere war die Mutter eines männlichen Küken, das im vergangenen April bei einer Ranch außerhalb des Pinnacles National Monument gerade Fliegen lernte. Das Küken überlebte und lebt nun bei seinem Vater.

Einige Vögel erleiden eine Bleivergiftung, nachdem sie Innereien essen, die Jäger zurückgelassen haben obschon es ein Verbot von Bleimunition in den Kondorregionen gibt.

Von den 77 Eiern, die seit 2001 in Freiheit gelegt wurden, überlebten 33 die ersten sechs Monate, wobei die Sterblichkeitsrate jedes Jahr zurückging, so Woodbridge. „Das sind fast 50 Prozent, was in etwa der Rate für jede Spezies in der Wildnis entspricht.“

Biologen haben das neue Ei durch ein Holzei ausgetauscht. Kurz bevor es schlüpft tauschen sie das Holzei wieder durch ein in Gefangenschaft gelegtes Ei aus. Dies ist eine Standardprozedur für die meisten Küstenvögel, da diese sich manchmal von toten Seelöwen und anderen Flossenfüßlern ernähren, die an der Küste angespült werden. Diese Tiere tragen oft PCB und das DDT-Derivat DDE in sich, wodurch die Eierschalen sehr dünn werden können.

Das echte Ei, das im Pinnacles gelegt wurde, wird in einem Zoo schlüpfen, um den Nachwuchs zu sichern.

Besucher mit Ferngläsern können das Nest vom Scout Peak am populären High Peaks Trail aus sehen.

Quelle: http://www.dc50tv.com/news/nationworld/sns-ap-us-california-condor-egg,0,5699793.story 09.03.2010

Yellowstone: Bären erwachen aus Winterschlaf

3. März 2010 von  
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Im Yellowstone National Park erwachen die Bären allmählich aus dem Winterschlaf. Der Frühling beginnt erst in drei Wochen, und das Winterwetter wird im Yellowstone noch etwas länger andauern. Doch die ersten Spuren von Grizzlys wurden bereits östlich von Mammoth Hot Springs im nördlichen Yellowstone gesichtet. Das veranlasst die Verantwortlichen des Parks, an ihre jährlichen Warnhinweise für Besucher zu erinnern. Man soll

  • 100 yards (=91 Meter) Abstand von den Bären einhalten
  • in Gruppen von drei oder mehr Personen reisen
  • sich laut auf den Wegen bewegen
  • Essen im Auto oder in bärensicheren Containern aufbewahren
  • stets ein wachsames Auge für Bären haben

Ein Grizzly im Yellowstone. Fotoquelle: U.S. Fish and Wildlife Service

Außerdem weisen sie darauf hin, dass Pfefferspray ein nachweislich funktionierendes letztes Verteidigungsmittel gegen einen angreifenden Bären ist.

Quelle: http://www.kxnet.com/getArticle.asp?ArticleId=529798 01.03.2010

San Francisco: Seelöwen sind verschwunden

29. Dezember 2009 von  
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Nachdem die Seelöwenpopulation an Pier 39 in San Francisco vor kurzem erst eine Rekordgröße erreicht hatte sind nun plötzlich nahezu alle Seelöwen verschwunden. Am Montag morgen wurden nur noch vier Seelöwen gesichtet. „Es geschah praktisch über Nacht“, sagte Sheila Chandor, die solch ein Ereignis in ihrer 24jährigen Tätigkeit als Harbor Master von Pier 39 nach eigenen Angaben noch nicht erlebt hat.

Leere Seelöwen-Pontons am Pier 39. Fotoquelle: Stefan Kremer

Leere Seelöwen-Pontons am Pier 39. Fotoquelle: Stefan Kremer

Sie erklärte, dass die Seelöwen regelmäßig zu großen Teilen ihren Lageplatz verlassen um turnusmäßig auftretende Fischschwärme zu suchen oder ihrem Fortpflanzungszyklus zu folgen. Aber immer seien große Kontingente zurückgeblieben. „Es ist nun komplett verkehrtherum. Normalerweise verlässt im Sommer die Mehrheit der geschlechtsreifen Tiere den Hafen um sich fortzupflanzen und lässt nur etwa 40 jüngere Tiere zurück. Im Winter versammeln sich dann wieder alle am Pier 39 und es gibt die größte Herde. Das ist also im Moment extrem ungewöhnlich“, so Chandor.

Mehr als 1.500 Seelöwen bewohnten in der dritten Novemberwoche Pier 39, was einen neuen Rekord darstellte (siehe http://www.usa-reporter.com/reporter/?p=2161). Um den Thanksgiving Day herum verschwanden sie einfach.

Shelbi Stoudt vom Marine Mammal Center in Sausalito, einer Organisation die immer wieder Seelöwen rettet, vermutet, dass die Tiere einer Nahrungsmittelquelle gefolgt seien und sich so von der Küste entfernt hätten. Aber Stoudt betonte, es gäbe keine wissenschaftliche Erkenntnis darüber, wo die Seelöwen hingezogen seien.

„Sie werden wiederkehren“, sagte Chandor. „Sie mögen es hier. Was kann man an diesem Ort nicht mögen? Sie bekommen Nahrung und persönlichen Service. Wir reinigen die Pontons für sie. Es ist wie das beste Hotel was sie sich vorstellen können.“

Quelle: http://cbs5.com/local/sea.lions.disappear.2.1394760.html 28.12.2009

San Francisco: 1.500 Seelöwen belagern Pier 39

16. November 2009 von  
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Ihr lautes Röhren ist schon von Weitem zu hören. Folgt man den Geräuschen und dem Geruch von Fischresten findet man sie, die große Seelöwenkolonie an Pier 39. Doch diesen Herbst ist alles anders. Lebten bisher einige hundert Tiere auf den Schwimmpontons im Hafenbecken haben sich jetzt über 1.500 hier eingefunden. Sheila Chandor, Hafenmanagerin von Pier 39, sagte: „Wir haben sechs zusätzliche Pontons installiert um ihnen mehr Platz einzuräumen. Es wurde viel zu eng.“ Die Geschäftsleute am Pier 39 erfreut die besondere und zudem kostenlose Attraktion indes, sorgt sie doch für unüblich hohe Besucherzahlen.

Seelöwen belagern Pier 39

Eine Erklärung für das ungewöhnliche Verhalten der Seelöwen gibt es derzeit nicht. Selbst Meeresbiologen können es nicht recht erklären. Jim Oswald vom Marine Mammal Centre vermutet, dass sie entweder einem Schwarm Fischen gefolgt sind oder ihre Anwesenheit mit einem bisher unbekannten Umweltfaktor zu tun hat. In jedem Fall haben es die Tiere gut. Die Pontons steigen und fallen mit den Gezeiten und ermöglichen ein durchgängiges Sonnenbad. Das wissen die Seelöwen schon seit 20 Jahren zu schätzen, als sie zum ersten Mal hier auftauchten.

Während die lautstarken Stinker für die einen eine unterhaltsame Sehenswürdigkeit darstellen sind sie für andere jedoch eine Plage. Immer mehr Schwimmer in der San Francisco Bay beklagen sich über aggressive Tiere, die ihnen folgen. Sie treten außerdem mit Fischern in Konkurrenz und stibitzen sogar Fische aus den Fangnetzen. Mit ihren massiven Körpern beschädigen sie die Docks und rammen sogar Löcher in Boote. Die Fischer bei Pier 39 versuchen, die Tiere mit Netzen fernzuhalten denn drastischere Maßnahmen sind nicht erlaubt. Kalifornische Seelöwen stehen unter Naturschutz.

Die Betreiber von Pier 39 haben unterdessen eine Wache engagiert, die die Seelöwen in Schacht hält. Diese patroilliert die verbliebenen Bootsdocks, die die Seelöwen noch nicht in Beschlag genommen haben. Mit Hilfe eines Schlauchs kann man sie einfach vertreiben. „Es ist kaum zu glauben, aber sie mögen es gar nicht, mit einem Wasserstrahl nassgespritzt zu werden“, sagte Chandor. Ohne sie zu sehr zu belästigen treten die Tiere dann den Rückzug ins Wasser an.

Quelle: http://www.monstersandcritics.com/lifestyle/travel/features/article_1512382.php/Sea-lions-attract-thousands-to-San-Francisco-wharf 10.11.2009

Monterey: 5. Weißer Hai freigelassen

6. November 2009 von  
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Ein junger weiblicher Weißer Hai, der im Monterey Bay Aquarium seit August zu sehen war, wurde in die Wildnis entlassen. Es ist das fünfte Mal, dass das Aquarium einen Weißen Hai erfolgreich ausgewildert hat.

Weißer Hai im Outer Bay Aquarium 2006

Weißer Hai im Outer Bay Aquarium 2006

Der Hai wurde kurz nach Sonnenaufgang in Hochseegewässer nahe der südlichen Spitze der Monterey Bay ausgesetzt.

Nach 50 Jahren der Versuche bleibt das Monterey Aquarium die einzige Institution der es gelang, einen Weißen Hai länger als 16 Tage zu halten, dabei Futter von den Mitarbeitern zu akzeptieren und schließlich eine erfolgreiche Freilassung in den Ozean zu dokumentieren.

Vor ihrer Freilassung wurde der Hai mit zwei Sendern ausgestattet. Einer wird Echtzeitinformationen über den derzeitigen Aufenthaltsort liefern, der andere speichert für sechs Monate ihre Reisewege, Tiefeninformationen und die Wassertemperaturen, die sie bevorzugt. Danach löst er sich von selbst und sendet die gespeicherten Informationen via Satellit zu den Wissenschaftlern.

Die Daten der vorigen vier Weißen Haie, die bis zu sechseinhalb Monate im Bay Aquarium verbracht hatten, belegen die erfolgreiche Freilassung. Zwei Haie zogen innerhalb von 90 Tagen zur Südspitze der Baya California und weiter, einer innerhalb von 30 Tagen in Gewässer vor Santa Barbara. Der vierte Hai, der in Santa Barbara gefangen und für 11 Tage im Aquarium zu sehen war, wurde einige Tage nach seiner Freilassung von einem Fischer in Santa Barbara gefangen und wieder freigelassen. Er war bei bester Gesundheit.

Während der 69 Tage ihres Aufenthalts im Bay Aquarium ist der fünfte Weiße Hai von 5 foot 3 inch und einem Gewicht von 80 pounds auf 5 feet 5 inches und 100 pounds gewachsen. Sie wurde ausschließlich mit Makrelen gefüttert und hat täglich bis zu 3 Prozent ihres Körpergewichts gegessen.

Eine Größe, wo sie eine ernste Bedrohung für Menschen oder andere Tiere darstellt, hatte sie noch nicht erreicht. Der Zeitpunkt der Freilassung wurde nach mehreren Beobachtungen aggressiven Verhaltens gegenüber anderen Haien im Outer Bay Aquarium festgelegt. Dabei zog sie sich am Halloween-Wochenende eine Bißwunde zu und verletzte selbst einen Galapagos Hai.

Quelle: http://www.thecalifornian.com/article/20091104/NEWS01/91104011/Monterey+Bay+Aquarium+tags++releases+fifth+white+shark 04.11.2009

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