Monterey: Blauwale vor der Küste
7. Juli 2010 von Stefan Kremer
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Whale watcher aufgepasst! Vor der Küste Montereys kann man derzeit besonders seltene Besucher bewundern. Einige Blauwale sind an die Central Coast gekommen um Nahrung aufzunehmen. “Der Blauwal ist der größte Wal, der jemals auf der Erde gelebt hat. Es gab ein Exemplar, das länger als 33,5 Meter war, und das ist Rekord auf der Erde und größer als jeder bekannte Dinosaurier”, sagte Nancy Black, eine Meeresbiologin, die die Bewegungen der Wale in der Monterey Bay verfolgt.

Schwanzfluke eines Blauwals vor den Santa Barbara Channel Islands. Fotoquelle: Shulman / wikipedia
Aufgrund ihrer Größe und des Ölgehalts waren Blauwale jahrhundertelang eine der meist gejagten Walarten. Im frühen 20. Jahrhundert waren sie fast ausgerottet. Seither erholt sich die Population langsam. Derzeit leben rund 10.000 Exemplare weltweit. “Es sind sieben Jahre vergangen seit wir so eine große Anzahl (Blauwale) beobachten”, sagte Black, “und es ist genauso lange her, dass es soviel Krill im Wasser gibt, das die Wale anzieht.” Krill ist das einzige Nahrungsmittel der Blauwale. Die kleinen krabbenähnlichen Tiere bilden Schwärme, und Wale verschlingen hunderttausende von ihnen auf einmal. “Es scheint, als würden sie Fernkommunikation verwenden. Blauwale können einander aus mehreren Meilen Entfernung hören. Wenn einige Wale hierher kommen und Krill entdecken vermuten wir, dass sie dies anderen Walen mitteilen”, sagte Black.
Am Dienstag konnte Nancy Black sechs Blauwale vor Point Lobos am Rand des Monterey Tiefsee-Canyons sichten. Sie vermutet, dass derzeit nahezu 50 Blauwale in dem Gebiet sind. Aber niemand weiß, wie lange sie noch hier bleiben. “Sie könnten noch einige Wochen hier bleiben, oder noch ein paar Tage, oder gar bis zum Ende der Saison im November.”
Quelle: http://www.kcba.com/Global/story.asp?S=12763783 07.07.2010
Pinnacles: Erstmals Kondor-Ei seit 100 Jahren
14. März 2010 von Stefan Kremer
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Biologen freuen sich über das erste Kondor-Ei, das von einem Kondorpaar seit über einem Jahrhundert im Pinnacles National Monument gelegt wurde. Der Sprecher des Parks, Carl Brenner, sagte, ein Weibchen, das 2004 in den Park entlassen wurde, und ein Männchen, das im gleichen Jahr am Big Sur freigegeben wurde, seien zuvor beim Balzverhalten beobachtet worden. Am Freitag bestätigten die Biologen nun das Vorhandensein eines Ei. Kondor-Eier schlüpfen nach 57 Tagen. Allerdings ist man sich nicht sicher, wann das Ei gelegt wurde.

Kalifornischer Kondor in den Pinnacles. Fotoquelle: NPS
Die letzten 22 Kalifornischen Kondoren wurden 1982 eingefangen und in ein Zuchtprogramm integriert, um ihre Art zu erhalten. Heute gibt es 348 Vögel weltweit, wovon 180 in Freiheit in Kalifornien und am Grand Canyon leben. Ein weiteres dutzend lebt in der Baja California.
Ziel des Projektes ist es, 450 Vögel in drei Populationen zu erhalten, mit 15 brütenden Paaren in jeder Gruppe. “Das vergangene Jahr war ein gutes in Südkalifornien. Aber es gab auch Rückschläge durch einige Todesfälle durch Gift in der Pinnacles Region und an der Central Coast”, sagte Michael Woodbridge, Sprecher des U.S. Fish and Wildlife Service Condor Recovery Program. Eines der toten Tiere war die Mutter eines männlichen Küken, das im vergangenen April bei einer Ranch außerhalb des Pinnacles National Monument gerade Fliegen lernte. Das Küken überlebte und lebt nun bei seinem Vater.
Einige Vögel erleiden eine Bleivergiftung, nachdem sie Innereien essen, die Jäger zurückgelassen haben obschon es ein Verbot von Bleimunition in den Kondorregionen gibt.
Von den 77 Eiern, die seit 2001 in Freiheit gelegt wurden, überlebten 33 die ersten sechs Monate, wobei die Sterblichkeitsrate jedes Jahr zurückging, so Woodbridge. “Das sind fast 50 Prozent, was in etwa der Rate für jede Spezies in der Wildnis entspricht.”
Biologen haben das neue Ei durch ein Holzei ausgetauscht. Kurz bevor es schlüpft tauschen sie das Holzei wieder durch ein in Gefangenschaft gelegtes Ei aus. Dies ist eine Standardprozedur für die meisten Küstenvögel, da diese sich manchmal von toten Seelöwen und anderen Flossenfüßlern ernähren, die an der Küste angespült werden. Diese Tiere tragen oft PCB und das DDT-Derivat DDE in sich, wodurch die Eierschalen sehr dünn werden können.
Das echte Ei, das im Pinnacles gelegt wurde, wird in einem Zoo schlüpfen, um den Nachwuchs zu sichern.
Besucher mit Ferngläsern können das Nest vom Scout Peak am populären High Peaks Trail aus sehen.
Quelle: http://www.dc50tv.com/news/nationworld/sns-ap-us-california-condor-egg,0,5699793.story 09.03.2010
Yellowstone: Bären erwachen aus Winterschlaf
3. März 2010 von Stefan Kremer
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Im Yellowstone National Park erwachen die Bären allmählich aus dem Winterschlaf. Der Frühling beginnt erst in drei Wochen, und das Winterwetter wird im Yellowstone noch etwas länger andauern. Doch die ersten Spuren von Grizzlys wurden bereits östlich von Mammoth Hot Springs im nördlichen Yellowstone gesichtet. Das veranlasst die Verantwortlichen des Parks, an ihre jährlichen Warnhinweise für Besucher zu erinnern. Man soll
- 100 yards (=91 Meter) Abstand von den Bären einhalten
- in Gruppen von drei oder mehr Personen reisen
- sich laut auf den Wegen bewegen
- Essen im Auto oder in bärensicheren Containern aufbewahren
- stets ein wachsames Auge für Bären haben

Ein Grizzly im Yellowstone. Fotoquelle: U.S. Fish and Wildlife Service
Außerdem weisen sie darauf hin, dass Pfefferspray ein nachweislich funktionierendes letztes Verteidigungsmittel gegen einen angreifenden Bären ist.
Quelle: http://www.kxnet.com/getArticle.asp?ArticleId=529798 01.03.2010
San Francisco: Seelöwen sind verschwunden
29. Dezember 2009 von Stefan Kremer
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Nachdem die Seelöwenpopulation an Pier 39 in San Francisco vor kurzem erst eine Rekordgröße erreicht hatte sind nun plötzlich nahezu alle Seelöwen verschwunden. Am Montag morgen wurden nur noch vier Seelöwen gesichtet. “Es geschah praktisch über Nacht”, sagte Sheila Chandor, die solch ein Ereignis in ihrer 24jährigen Tätigkeit als Harbor Master von Pier 39 nach eigenen Angaben noch nicht erlebt hat.

Leere Seelöwen-Pontons am Pier 39. Fotoquelle: Stefan Kremer
Sie erklärte, dass die Seelöwen regelmäßig zu großen Teilen ihren Lageplatz verlassen um turnusmäßig auftretende Fischschwärme zu suchen oder ihrem Fortpflanzungszyklus zu folgen. Aber immer seien große Kontingente zurückgeblieben. “Es ist nun komplett verkehrtherum. Normalerweise verlässt im Sommer die Mehrheit der geschlechtsreifen Tiere den Hafen um sich fortzupflanzen und lässt nur etwa 40 jüngere Tiere zurück. Im Winter versammeln sich dann wieder alle am Pier 39 und es gibt die größte Herde. Das ist also im Moment extrem ungewöhnlich”, so Chandor.
Mehr als 1.500 Seelöwen bewohnten in der dritten Novemberwoche Pier 39, was einen neuen Rekord darstellte (siehe http://www.usa-reporter.com/reporter/?p=2161). Um den Thanksgiving Day herum verschwanden sie einfach.
Shelbi Stoudt vom Marine Mammal Center in Sausalito, einer Organisation die immer wieder Seelöwen rettet, vermutet, dass die Tiere einer Nahrungsmittelquelle gefolgt seien und sich so von der Küste entfernt hätten. Aber Stoudt betonte, es gäbe keine wissenschaftliche Erkenntnis darüber, wo die Seelöwen hingezogen seien.
“Sie werden wiederkehren”, sagte Chandor. “Sie mögen es hier. Was kann man an diesem Ort nicht mögen? Sie bekommen Nahrung und persönlichen Service. Wir reinigen die Pontons für sie. Es ist wie das beste Hotel was sie sich vorstellen können.”
Quelle: http://cbs5.com/local/sea.lions.disappear.2.1394760.html 28.12.2009
San Francisco: 1.500 Seelöwen belagern Pier 39
16. November 2009 von Stefan Kremer
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Ihr lautes Röhren ist schon von Weitem zu hören. Folgt man den Geräuschen und dem Geruch von Fischresten findet man sie, die große Seelöwenkolonie an Pier 39. Doch diesen Herbst ist alles anders. Lebten bisher einige hundert Tiere auf den Schwimmpontons im Hafenbecken haben sich jetzt über 1.500 hier eingefunden. Sheila Chandor, Hafenmanagerin von Pier 39, sagte: “Wir haben sechs zusätzliche Pontons installiert um ihnen mehr Platz einzuräumen. Es wurde viel zu eng.” Die Geschäftsleute am Pier 39 erfreut die besondere und zudem kostenlose Attraktion indes, sorgt sie doch für unüblich hohe Besucherzahlen.

Eine Erklärung für das ungewöhnliche Verhalten der Seelöwen gibt es derzeit nicht. Selbst Meeresbiologen können es nicht recht erklären. Jim Oswald vom Marine Mammal Centre vermutet, dass sie entweder einem Schwarm Fischen gefolgt sind oder ihre Anwesenheit mit einem bisher unbekannten Umweltfaktor zu tun hat. In jedem Fall haben es die Tiere gut. Die Pontons steigen und fallen mit den Gezeiten und ermöglichen ein durchgängiges Sonnenbad. Das wissen die Seelöwen schon seit 20 Jahren zu schätzen, als sie zum ersten Mal hier auftauchten.
Während die lautstarken Stinker für die einen eine unterhaltsame Sehenswürdigkeit darstellen sind sie für andere jedoch eine Plage. Immer mehr Schwimmer in der San Francisco Bay beklagen sich über aggressive Tiere, die ihnen folgen. Sie treten außerdem mit Fischern in Konkurrenz und stibitzen sogar Fische aus den Fangnetzen. Mit ihren massiven Körpern beschädigen sie die Docks und rammen sogar Löcher in Boote. Die Fischer bei Pier 39 versuchen, die Tiere mit Netzen fernzuhalten denn drastischere Maßnahmen sind nicht erlaubt. Kalifornische Seelöwen stehen unter Naturschutz.
Die Betreiber von Pier 39 haben unterdessen eine Wache engagiert, die die Seelöwen in Schacht hält. Diese patroilliert die verbliebenen Bootsdocks, die die Seelöwen noch nicht in Beschlag genommen haben. Mit Hilfe eines Schlauchs kann man sie einfach vertreiben. “Es ist kaum zu glauben, aber sie mögen es gar nicht, mit einem Wasserstrahl nassgespritzt zu werden”, sagte Chandor. Ohne sie zu sehr zu belästigen treten die Tiere dann den Rückzug ins Wasser an.
Quelle: http://www.monstersandcritics.com/lifestyle/travel/features/article_1512382.php/Sea-lions-attract-thousands-to-San-Francisco-wharf 10.11.2009
Monterey: 5. Weißer Hai freigelassen
6. November 2009 von Stefan Kremer
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Ein junger weiblicher Weißer Hai, der im Monterey Bay Aquarium seit August zu sehen war, wurde in die Wildnis entlassen. Es ist das fünfte Mal, dass das Aquarium einen Weißen Hai erfolgreich ausgewildert hat.

Weißer Hai im Outer Bay Aquarium 2006
Der Hai wurde kurz nach Sonnenaufgang in Hochseegewässer nahe der südlichen Spitze der Monterey Bay ausgesetzt.
Nach 50 Jahren der Versuche bleibt das Monterey Aquarium die einzige Institution der es gelang, einen Weißen Hai länger als 16 Tage zu halten, dabei Futter von den Mitarbeitern zu akzeptieren und schließlich eine erfolgreiche Freilassung in den Ozean zu dokumentieren.
Vor ihrer Freilassung wurde der Hai mit zwei Sendern ausgestattet. Einer wird Echtzeitinformationen über den derzeitigen Aufenthaltsort liefern, der andere speichert für sechs Monate ihre Reisewege, Tiefeninformationen und die Wassertemperaturen, die sie bevorzugt. Danach löst er sich von selbst und sendet die gespeicherten Informationen via Satellit zu den Wissenschaftlern.
Die Daten der vorigen vier Weißen Haie, die bis zu sechseinhalb Monate im Bay Aquarium verbracht hatten, belegen die erfolgreiche Freilassung. Zwei Haie zogen innerhalb von 90 Tagen zur Südspitze der Baya California und weiter, einer innerhalb von 30 Tagen in Gewässer vor Santa Barbara. Der vierte Hai, der in Santa Barbara gefangen und für 11 Tage im Aquarium zu sehen war, wurde einige Tage nach seiner Freilassung von einem Fischer in Santa Barbara gefangen und wieder freigelassen. Er war bei bester Gesundheit.
Während der 69 Tage ihres Aufenthalts im Bay Aquarium ist der fünfte Weiße Hai von 5 foot 3 inch und einem Gewicht von 80 pounds auf 5 feet 5 inches und 100 pounds gewachsen. Sie wurde ausschließlich mit Makrelen gefüttert und hat täglich bis zu 3 Prozent ihres Körpergewichts gegessen.
Eine Größe, wo sie eine ernste Bedrohung für Menschen oder andere Tiere darstellt, hatte sie noch nicht erreicht. Der Zeitpunkt der Freilassung wurde nach mehreren Beobachtungen aggressiven Verhaltens gegenüber anderen Haien im Outer Bay Aquarium festgelegt. Dabei zog sie sich am Halloween-Wochenende eine Bißwunde zu und verletzte selbst einen Galapagos Hai.
Quelle: http://www.thecalifornian.com/article/20091104/NEWS01/91104011/Monterey+Bay+Aquarium+tags++releases+fifth+white+shark 04.11.2009
Lake Mead: Fischsterben
23. Mai 2009 von Stefan Kremer
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Der National Park Service meldet, dass Biologen derzeit versuchen, die Ursache für das Fischsterben, vornehmlich von Karpfen, im Lake Mead zu ermitteln. Mitarbeiter der Nevada und Arizona fish and garne haben Stichproben gesammelt. Mit den Testergebnissen wird Ende nächster Woche gerechnet. Der Park Service sagte, die Besucher am Memorial Day Wochenende könnten einen unangenehmen Geruch entlang des Colorado River Reservoir hinter dem Davis Dam nördlich von Laughlin und Bullhead City, Arizona wahrnehmen. Nach Aussage der Behörden gebe es derzeit keine bekannte Gefahr für Menschen, aber vorsorglich rät man von jeglichem Kontakt mit den toten Fischen ab. Nach Aussage des Park Service gab es in der Vergangenheit keine vergleichbare Meldung über Karpfensterben im Lake Mead.
Quelle: http://www.rgj.com/apps/pbcs.dll/article?AID=200990522008 22.05.2009
Joshua Tree: Zehntausendster Acre Land gespendet
2. Februar 2009 von Stefan Kremer
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Der Mojave Desert Land Trust, eine gemeinnützige Einrichtung zugunsten des Joshua Tree, hat den Erwerb seines 10.000 acre Land bekanntgegeben, das diese Woche noch dem National Park Service gespendet werden soll. Der Land Trust hat dem Joshua Tree National Park, dem Mojave National Preserve und dem Death Valley National Park in 183 Transaktionen Land im Wert von 5 Millionen Dollar zukommen lassen. Mindy Kaufman, Präsidentin des Land Trust, sagte, sie sei besonders stolz auf den letzten Erwerb. “Unser Land Trust ist erst drei Jahre alt, und diese Landerwerbe sprechen für den Mut und die Entschlossenheit des Vorstandes, der Gründer, der kleinen Belegschaft, den großartigen Freiwilligen und der Gemeinschaft in ihrem Bestreben, das Land in der Mojave Desert zu erhalten.”
Dieses Jahr wurde Nolina Peak, den der Trust 2007 erwarb, dem Joshua Tree National Park hinzugefügt. Die 640 acre große Erhebung schützt die Quail Mountain Wasserscheide, die im Joshua Tree National Park ihren Ursprung hat. “Während all diese Erwerbungen besonders wertvoll für die Resourcenverwaltung im Park sind, ist der Erwerb von Nolina Peak ein riesiger Schritt vorwärts in unserem Bestreben, die nordwestlichen Ausläufer des Quail Mountains mit seinen einheimischen Tierarten wie dem Dickhornschaf (bighorn sheep), Rotluchs (bobcat), Berglöwe (mountain lion) und der Kalifornischen Wüstenschildkröte (desert tortoise) zu beschützen”, so Curt Sauer, Superintendent des Joshua Tree National Park.
Quelle: http://www.hidesertstar.com/articles/2009/01/31/features/doc4983fe135cb1f798249049.txt 31.01.2009
Arizona: National Natural Landmark für das Kaibab Squirrel
21. Januar 2009 von Stefan Kremer
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Das Kaibab Plateau in Nord-Arizona ist weltweit der einzige Lebensraum des Kaibab Squirrel (Kaibabhörnchen). Im Bestreben, das Kaibab Squirrel national zu ehren, hat der National Park Service am National Squirrel Appreciation Day (20.01.) Teile des North Kaibab Ranger Districts und des Grand Canyon National Parks als National Natural Landmark ausgewiesen. “Die Designation anerkennt die große Bedeutung dieser Spezies als einheimische Art und bietet daher Schutz von einer unserer Partnerorganisationen – dem National Park Service”, sagte Angela Gatto, Biologin des North Kaibab Ranger Districts. Sobald der Schnee geschmolzen ist wird ein großes Bronzeschild am Visitor Center errichtet, um das Eichhörnchen zu ehren. Die als Landmark ausgewiesene Fläche umfasst ein 200.000 acres großes, mit Ponderosa Pinien bewaldetes Gebiet, von dem das Squirrel als Lebensraum abhängig ist. Dr. Joseph D. Hall, der sich für die Anerkennung des Kaibab Squirrel und das Habitat eingesetzt hatte, sagte, das Squirrel habe – auf nationaler Ebene – eine ähnlich große Bedeutung wie die Finken, die Charles Darwin auf den Galapagos Inseln studierte. Denn ähnlich wie die Finken ist auch der Lebensraum des Eichhörnchens durch eine natürliche Barriere, dem Grand Canyon, in seiner Mobilität eingeschränkt, wodurch die heutige Ausprägung erst entstehen konnte.
Das Kaibab Squirrel verfügt über einzigartige Merkmale, die die Evolution ihm durch seinen starren Lebensraum mitgab. Man verwechselt es leicht mit dem Alberts Squirrel, das die zwei südlichen Distrikte des Kaibab National Forest sowie viele andere Gebiete der westlichen USA bewohnt. “Der Hauptunterschied ist die Färbung. Das Kaibab Squirrel hat einen weißen, buschigen Schwanz und einen dunkleren Körper”, sagt Gatto. Das Kaibab Squirrel wird nun als eine Unterart des Alberts Squirrel eingestuft, während man früher von einer individuellen Art ausging. Das Gebiet um den Jacob Lake nahe des Kaibab Plateau Visitor Center ist ein hervorragender Ort, um die Eichhörnchen bei ihrem täglichen Sammeln von Pinienzapfen und dem Nestbau zu beobachten. Da sie nicht wie andere Eichhörnchen Vorratskammern für Nahrung anlegen, können die Kaibab Squirrels das ganze Jahr über beobachtet werden. Im späten Winter und frühen Frühling, besonders im Februar und März, können Besuche das Paarungsritual beobachten, bei dem die Männchen die Weibchen durch die Baumwipfel jagen.
Quelle: http://prescottdailycourier.com/main.asp?SectionID=1&SubSectionID=1&ArticleID=63786&TM=81.13 20.01.2009
Pismo Beach: Schmetterlinge sind zurück
10. Dezember 2008 von Stefan Kremer
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Die Eukalyptusbäume in Pismo Beach wimmeln vor Monarchfaltern. Tausende von ihnen kehren im Spätherbst und Winter zum Pismo Beach Butterfly Grove zurück und hängen in farbenprächtigen Knäueln von den hohen Eukalyptusbäumen entlang des Highway 1. Sie bleiben dort bis Februar. Dieses Jahr ist die Zahl der wandernden Schmetterlinge jedoch geringer. Etwa 14.500 sind derzeit in Pismo Beach zu bewundern. Drei Jahre zuvor waren es noch 56.000. Dies liegt am mangelnden Regen in Kalifornien, so der Mitarbeiter des State Parks, Ernie Glenesk. Die Larven des Monarchfalters ernähren sich ausschließlich von Seidenpflanzen, die in trockeneren Klimaperioden weniger gedeit.
(Quelle, 09.12.2008)
Mehr Informationen zur Pismo Beach Butterfly Grove sowie zahlreiche Fotos findet man unter http://www.monarchbutterfly.org/grove.htm.



