Grand Canyon: Zwei Kondorküken lernen fliegen
6. Dezember 2008 von Stefan Kremer
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Der Grand Canyon ist nicht nur eine spektakuläre Landschaft, sondern auch ein Ökosystem mit zahlreichen Biotopen. Eines dieser Biotope bewohnt seit 1996 wieder der Kalifornische Kondor. In einem einzigartigen Unterfangen wurden einige Vögel wieder ausgewildert nachdem die Vogelart zuletzt 1922 am Grand Canyon gesichtet wurde und 1982 auf ganze 22 Stück zusammengeschrumpft war. 1987 lebten alle verbliebenen Kalifornischen Kondoren in Gefangenschaft. Seither hat sich die Population leicht erholt und beträgt heute weltweit 320, wovon 70 am Grand Canyon leben. Die langsame Regeneration hat mit der langen Lebenserwartung der Vögel zu tun, die dadurch erst im Alter von sechs Jahren geschlechtsreif werden und durchschnittlich nur alle zwei Jahre ein Ei ausbrüten.
Dieses Jahr sind nun zwei neue Kondorenküken geschlüpft und können in den Lüften über dem Canyon beobachtet werden. Kondor 472 wurde am 16.10.2008 zum ersten Mal über dem Canyon fliegend gesehen. Der zweite Vogel, Kondor 476, wurde im September erstmals fliegend gesehen. Seine Mutter, Kondor 133F, ist der letzte noch lebende Kalifornische Kondor der ursprünglich ausgewilderten Population von 1996.
(Quelle, 04.12.2008)
Bay Area: Seelöwen erkrankt
3. Oktober 2008 von Stefan Kremer
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Mehrere dutzend Seelöwen wurden zur Behandlung in das Marine Mammal Center von Moss Landing gebracht. Sie leiden an der auch für Menschen ansteckenden bakteriellen Leptospirose, die zyklisch in den Seelöwenpopulationen immer wieder auftritt und Leber und Nieren befällt. Das Marine Mammal Center empfiehlt, sich von den Seelöwen fernzuhalten und eine gründliche Hygiene zu pflegen. Übertragen wird die Krankheit durch direkten Kontakt mit Urin, Blut oder Gewebe infizierter Tiere. In Deutschland ist die Leptospirose meldepflichtig.
(Quelle, 02.10.2008)
South Lake Tahoe: Bär besucht Krankenhaus
27. September 2008 von Stefan Kremer
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Das Barton Memorial Hospital in South Lake Tahoe hatte einen ungewöhnlichen Besucher. Ein kleiner Schwarzbär war durch die erste der automatischen Glastüren des Haupteinganges getrottet. Vor der zweiten Türe, die in das Foyer des Krankenhauses führte überlegte er es sich jedoch anders und drehte um. Der Vorfall wurde auf Überwachungskameras aufgezeichnet. Lustigerweise steht am Eingang des Krankenhauses eine 1,82 Meter große Bärenstatue aus Fiberglas mit dem Namen “Dr. Bear”.
(Quelle, 26.09.2008)



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