“Back to Basic Tour 2009″
20. Juni 2009 von Stefan Kremer
Abgelegt unter Reiseberichte
Einen ganz hervorragend beschriebenen und vor allem bebilderten Reisebericht haben Frank Gayer und Birgit Schmierer von ihrer zweiten USA Reise in diesem Jahr veröffentlicht.

Freistehender Hoodoo neben der Cottonwood Cove in den South Coyote Buttes
Unter http://www.frankgayer.com/reiseberichte/2009-2/tour.php kann man die 19-tägige Reise nachverfolgen. Insgesamt 4.660 Kilometer weit führte sie von Las Vegas in zwei Schleifen zunächst nach Westen ins Death Valley um dann nach Osten in einem größeren Bogen zu Zion, Arches und Canyonlands. Dies sind aber nur die namhaften Nationalparks. Tatsächlich haben die beiden so gut wie alle sehenswerten kleineren Parks, Canyons, Steinbögen und Attraktionen in ihre Route integriert, die in der kurzen Zeit von Mitte April bis Anfang Mai Platz fanden.

Von Angels Landing aus hat man die perfekte Sicht auf den Zion Canyon
Im einzelnen sind dies: Las Vegas, Death Valley NP (Badwater, Devils Golf Course, Artist Drive, Zabriskie Point, 20 Mule Team Canyon, Dantes View, Golden Canyon, Titus Canyon, Racetrack, Uhebebe Crater, Sand Dunes), Rhyolite Ghosttown, Mosaic Canyon, Alabama Hills (Mobius Arch), Mono Lake Tufa State Reserve, Bodie Ghosttown, Little Finland, Zion NP (Angels Landing), Moab, La Sal Mountain Loop, Fisher Towers, Arches NP (Devils Garden Trailhead, Delicate Arch Trailhead), Canyonlands NP (Mesa Arch – Overlook, Shafer Trail), Monument Valley, Blue Canyon, Coalmine Canyon, Navajo Bridge, Horseshoe Bend, White House Trailhead, Sidestep Canyon, Rainbow Valley, Stud Horse Point, Edmaiers Secret, Toadstool Hoodos, Upper Antelope Canyon, Lower Antelope Canyon, Cottonwood Teepess sowie die Coyote Buttes South.

Der gut versteckte Mobius Arch in den Alabama Hills
Der nach Tagen aufgeteilte Bericht beschreibt diese chronologisch und lockert das Ganze mit professionellen und teilweise einzigartigen Bildern in mittlerer Auflösung auf. Auch einige Slideshows sind integriert. Jeder Tagesabschnitt wird zudem noch statistisch ausgewertet und auf einer Landkarte dargestellt. Ganz zum Schluss des Reiseberichts gibt neben dem persönlichen Fazit noch Bewertungen aller Hotels mit Fotos, was für alle Reiseplanenden sehr hilfreich ist. Auch die akurate Kostenaufstellung ist sehr praktisch. Insgesamt ist dies ein wirklich vorbildlicher Reisebericht, und es bleibt zu hoffen, dass noch viele weitere folgen werden.
Den Bericht kann man sich übrigens auch als PDF-Datei herunterladen, und auch die vorherigen 12 USA-Reisen sind bestens dokumentiert und nachlesbar.
TripleC: Canyon – Camping – Convertible
15. Januar 2009 von Stefan Kremer
Abgelegt unter Reiseberichte, USA-Homepage
Es ist die unglaubliche 32. USA-Reise, die Anita und Hartmuth Schütt im Oktober 2008 in den Südwesten unternommen haben. Gewohnt ausführlich berichten die beiden Kölner in ihrem neuesten Bericht über die Tour, der sie den Titel “TripleC: Canyon – Camping – Convertible” gegeben haben; eine, wie ich finde, sehr passende Zusammenfassung.
Die Reise – eine Mischung aus Hotel-, Camping- und Wanderurlaub – führte die beiden von Las Vegas über die Corral Pink Sand Dunes nach Moab. Von hier aus – einem der drei großen Schwerpunkte der Reise – besuchten sie unter anderem die Fisher Towers, den Negro Bill Canyon, Arches und Canyonlands und den Corona Arch.
Es folgte der Zion National Park mit einer Wanderung zur Subway, dem Hidden Canyon Trail und den Kolob Canyons. Mit kurzem Stopp am Grand Canyon erreichten sie schließlich über Seligman an der Route 66 wieder Las Vegas, den Ausgangspunkt für die weiteren Erkundungen im Umfeld. Für den Verlust ihres heiß geliebte Frontier Hotels am Strip, das 2007 gesprengt wurde, haben sie offenbar einen würdigen Ersatz gefunden, so dass der Besuch im Valley of Fire und Death Valley von einer behaglichen Basisstation aus erfolgen konnte.
Was mich an dem Reisebericht fasziniert ist die gleichbleibende Ausführlichkeit und die heitere Art der tagebuchartigen Beschreibungen mit einem angenehmen persönlichen Touch, was die Reise beim Lesen gedanklich sofort nachvollziehbar macht. Hinzu kommen die wunderbaren Fotos, die mittlerweile Profiqualität erreicht haben. Der Bericht strotzt nur so vor erstklassigen Aufnahmen. Das neue Design der Webseite ist zudem eine deutliche Verbesserung. Was soll ich noch weiter schreiben, lest einfach selbst:



