Yosemite: Acht Hantavirus-Fälle

10. September 2012 von  
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Nach Angaben des U.S. Center for Disease Control and Prevention (CDC) sind mit Stand 9. September 2012 acht bestätigte Infektionen mit Hantavirus und zwei Todesfälle unter den Besuchern des Yosemite National Park bekannt. Rund 10.000 Menschen übernachteten diesen Sommer in den Zeltkabinen des Park – beispielsweise in Curry Village – und sind ebenfalls bedroht. Der Hantavirus überträgt sich über Urin, Speichel oder Kot von infizierten Nagetieren, vorwiegend Mäuse. Seit der Virus 1993 entdeckt wurde gab es in Kalifornien 60 Fälle und 587 in den gesamten USA. Rund ein Drittel der Fälle endet tödlich.

Fälle an Hantavirus-Infektionen von 1993 bis 2011. Foto: CDC

Die Symptome einer Infektion mit Hantavirus ähneln sich der einer Lungenerkrankung und treten zwischen ein und sechs Wochen nach der Infektion auf. Zu Beginn äußern sich grippeähnliche Symptome wie Kopfschmerzen, Muskelschmerzen, Fieber, Husten, Ermüdung und Kurzatmigkeit. Eine frühe Diagnose ist aufgrund der anschließenden kurzen Periode, die zum Tode führt, lebenswichtig. Der CDC bittet daher alle Besucher, die den Yosemite National Park zwischen Juli und August besucht haben und die beschriebenen Symptome aufweisen, sich unverzüglich bei einem Arzt zu melden. Ribavirin ist derzeit die einzige Behandlung einer Hantavirus-Infektion.

Der National Park Service hat folgende Vorsichtsmaßnahmen für Besucher von Wildernessgebieten herausgegeben:

– Vermeiden Sie Orte, insbesonders Innenräume, wo wilde Nagetiere sich wahrscheinlich aufhalten oder aufgehalten haben.
– Bewahren Sie Nahrungsmittel in dicht verschlossenen Behältern auf.
– Halten Sie Nagetiere von Häusern fern indem sie gestapeltes Holz und Müllhaufen entfernen. Verschließen Sie Löcher, durch die Nagetiere eindringen könnten.
– Öffnen Sie beim Reinigen im Schlaf- oder Wohnbereich die Fenster um die Räume für mindestens zwei Stunden durchzulüften bevor sie sie wieder betreten. Vorsicht, dass Sie keinen Staub aufwirbeln. Sollten Hinterlassenschaften von Nagetieren zu finden sein tragen Sie Plastikhandschuhe und sprühen Sie sie mit einem 10-prozentigem Bleichmittel oder anderen Haushaltsdesinfektionsmitteln ein und warten mindestens 15 Minuten bevor Sie mit der Reinigung fortfahren. Der Abfall ist in doppelten Plastiksäcken, die jeweils dicht verschlossen werden, zu verstauen. Anschließend ausgiebig Hände waschen.
– Keine lebenden Nagetiere anfassen.
– Tragen Sie Handschuhe, wenn Sie tote Nagetiere anfassen. Sprühen Sie diese mit einem Desinfektionsmittel an und behandeln Sie diese wie zuvor beschrieben.

Quelle: https://www.examiner.com/article/the-hantavirus-epidemic?cid=rss 09.09.2012

Las Vegas: Luxor mit Legionellen verseucht

31. Januar 2012 von  
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Mitarbeiter des Gesundheitsamtes von Las Vegas haben am Montag bekanntgegeben, dass in Wasserproben aus dem Luxor Hotel Casino Legionellen nachgewiesen werden konnten. Ein Gast war zuvor an einer Legionärskrankheit gestorben. Der Southern Nevada Health District sagte, dass im vergangenen Jahr drei Gäste des Luxor mit der gleichen Erkrankung registriert wurden. Das Wasser des Hotelkomplexes wurde bereits nach den ersten beiden Fällen im letzten Frühjahr untersucht, jedoch konnten keine Erreger festgestellt werden.

Innenraum des Luxor. Foto: Stefan Kremer

Sprecher des Luxor, das im Besitz von MGM Resorts International ist, sagten, man habe unmittelbar nach dem Fund mit Sanierungsmaßnahmen begonnen. Das Wassersystem wäre zum Kochen gebracht und mit großen Chlormengen desinfiziert worden. „Wir vertrauen in die Integrität unserer Systeme und der Sicherheitsabläufe, die wir in all unseren Hotels anwenden. Die Sicherheit unserer Gäste und Beschäftigten ist immer von höchster Priorität in unserem Unternehmen“, sagte Gordon Absher, Sprecher von MGM Resorts. „Schon vor dem letzten Sommer hat MGM Resorts die Industrie mit aggressiven und strengen Programmen zur Kontrolle der Legionellengefahr, die in allen großen Gebäuden gegenwärtig ist, veranlasst.“

Die neuen Fälle treten zu einem Zeitpunkt an den Tag, wo das Unternehmen bereits in mehrere Rechtsstreitigkeiten mit Gästen verwickelt ist, die sich im Aria Resort & Casino mit Legionellen infiziert hatten. Das Aria Resort ist Teil des CityCenter und zur Hälfte im Besitz von MGM Resorts.

MGM Resorts teilte seinen Gästen mit, dass sie womöglich zwischen dem 21. Juni und 4. Juli 2011 den Bakterien ausgesetzt gewesen seien nachdem der District im Juli sechs Fälle von Legionärskrankheit registriert hatte. Alle diese Personen erholten sich nach medizinischer Behandlung. Acht Gäste zogen im August vor Gericht und verlangten 337,5 Millionen Dollar Schadenersatz vom Resort und seinen Erbauern.

Quelle: http://www.huffingtonpost.com/2012/01/30/legionnaires-disease-luxor-las-vegas-pneumonia_n_1242539.html 30.01.2012

San Francisco: Rauchen soll weiter eingeschränkt werden

17. Dezember 2009 von  
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San Francisco, seit über einem Jahrzehnt Vorreiter der Anti-Raucher-Kampagne als die Stadt, die als eine der ersten beschloss, Rauchen am Arbeitsplatz zu verbieten, ist nun kurz davor, sehr viel strengere Beschränkungen für öffentliches Rauchen einzuführen. Demnach wird es Rauchern nicht mehr erlaubt sein, nahe Türen, Belüftungsöffnungen oder zu öffnenden Fenstern jeglicher Gebäude ihren Qualm in die Luft abzulassen. Gäste in Restaurants dürften nicht mehr an Tischen außerhalb des Gebäudes rauchen. Ebenso wäre es auf Märkten, in Warteschlangen von Kinos, Konzerten und Sportveranstaltungen, neben Geldautomaten und Taxiständen verboten. Das Rauchverbot in und in der Nähe von Nahverkehrshaltestellen würde erweitert. Parks und Taxis sind bereits Nichtraucherzonen.

Das Ziel, so Supervisor Eric Mar, Hauptbefürworter des Gesetzesentwurfs, der am Dienstag eingebracht wurde, sei es, „die anfälligsten Bewohner San Franciscos vor Passivrauchen zu schützen.“

Sollte der Gesetzentwurf verabschiedet werden würde sich San Francisco in eine lange Liste von Städten der Bay Area einreihen, die ähnliche Vorschriften bereits erlassen haben, darunter Belmont, Palo Alto, Hayward, Novato und Berkeley.

Quelle: http://www.sfgate.com/cgi-bin/article.cgi?f=/c/a/2009/12/16/MNP01B4T3P.DTL&feed=rss.bayarea 16.12.2009

Impfen gegen die „Schweinegrippe“?

4. November 2009 von  
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Die unterschiedlichsten Stellungnahmen in den Medien über das Für und Wider der Impfung gegen die sog. Schweinegrippe haben viele Menschen stark verunsichert. Die in der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM) organisierten Autoren der nachfolgenden Informationen versuchen, mit Fakten aufzuklären (Stand 26. Oktober 2009).

(Anm. der Redaktion: Der Artikel hat nur bedingt mit dem Südwesten der USA zu tun, ist aber aufgrund der globalen und akuten Bedrohung für alle interessant)

  • Die sich seit dem Frühjahr dieses Jahres weltweit ausbreitende Neue Grippe (sog. Schweinegrippe) ist eine ansteckende, aber in aller Regel harmlose und milde verlaufende, Virusinfektion. Betroffen sind in erster Linie Kinder und jüngere Erwachsene (darunter auch Schwangere). Ältere Personen über 60 Jahre scheinen hingegen einen gewissen Schutz vor der Infektion zu haben (wahrscheinlich durch frühere Kontakte mit dem Virus).
  • Es gibt bislang in keinem Land der Erde Hinweise darauf, dass sich das Virus im Sinne einer größeren Gefährlichkeit verändert. Oft bemühte Vergleiche zwischen der Neuen Influenza und der Spanischen Grippe von 1918 entbehren jeder Grundlage.
  • Weltweit sind bislang rund 5.200 Menschen an der Neuen Grippe verstorben (in Europa 270, in Deutschland drei). Ein großer Teil dieser Menschen litt gleichzeitig an schweren, chronischen Grunderkrankungen. Zum Vergleich: Alleine in Deutschland sterben jedes Jahr zwischen 5.000 und 11.000 Personen an der „normalen“ (sog. saisonalen) Grippe.
  • Wissenschaftlicher Standard bez. Wirksamkeit und Verträglichkeit ist bei Grippe-Impfstoffen ein Impfstoff aus Virusteilen („Spaltimpfstoff“) ohne Wirkverstärker – so wie die jährlich gegen die saisonale Grippe verabreichten Präparate. Die z.B. in den USA, in China oder Australien verfügbaren Impfstoffe gegen die Neue Grippe entsprechen diesem Standard, aber keines der drei in Europa zugelassenen Präparate:
    – Pandemrix® – enthält Teile des Virus und zusätzlich Wirkverstärker [sog. Adjuvantien]*
    – Focetria® – enthält Teile des Virus und zusätzlich Wirkverstärker [sog. Adjuvantien]* sowie
    – Celvapan® – enthält keine Wirkverstärker, ist aber aus dem ganzen Virus hergestellt*.
    (* Wissenschaftliche Belege zeigen, dass weder Wirkverstärker noch das ganze Virus für die Wirksamkeit von Grippeimpfstoffen nötig sind, jedoch die Häufigkeit von Nebenwirkungen erhöhen.)
  • In Deutschland steht ab 26. Oktober ausschließlich Pandemrix® zur Verfügung, von dem die zuständigen Bundesländer 50 Millionen Dosen gekauft haben. Die meist auf den Impfarm beschränkten Störwirkungen (z.B. Rötung/Schmerz an der Einstichstelle, aber auch Gliederschmerzen, erhöhte Temperaturen) treten bei diesem Impfstoff im Vergleich zum üblichen Grippeimpfstoff deutlich häufiger auf. Dies alleine wäre allerdings kein ausreichender Grund zur Sorge. Skepsis ist jedoch angebracht, weil Pandemrix® nur an einigen Tausend Personen (nicht bei Schwangeren und nur bei sehr wenigen Kindern) getestet wurde – im Verhältnis zu der geplanten Anwendung an vielen Millionen Menschen eine unzureichende Zahl, um seltene schwere Nebenwirkungen zu erkennen.
  • Die in Deutschland für Impfempfehlungen zuständige Ständige Impfkommission am Robert-Koch-Institut (STIKO) rät zur Impfung gegen die Neue Influenza zunächst nur Beschäftigten im Gesundheitswesen sowie chronisch Kranken ab dem Alter von 6 Monaten (z.B. mit Asthma, Herz- und Nierenschwäche, Krebs, HIV-Infektion). Zur Frage, ob die übrige Bevölkerung ebenfalls geimpft werden soll, will sich die Kommission „spätestens 4 Wochen nach dem ersten Einsatz der Impfstoffe“ äußern, „falls … neue Erkenntnisse …dies erfordern“. Schwangere sollten hingegen mit einem Impfstoff geimpft werden, der dem o.g. wissenschaftlichen Standard entspricht. Angeblich soll dieser Spalt-Impfstoff ohne Wirkverstärker Mitte November in Deutschland verfügbar sein – allerdings wohl nur für Schwangere.
  • Warum in Deutschland nicht wie z.B. in den USA Impfstoffe nach dem wissenschaftlichen Standard zugelassen und verfügbar sind, bleibt das Geheimnis der verantwortlichen Politiker und deren medizinischen Berater. Trotz mannigfaltiger Begründungsversuche sind weder medizinische noch andere Argumente dafür erkennbar. Solange sich diese Situation nicht ändert, können die Autoren den z.Zt. in Deutschland erhältlichen Impfstoff Pandemrix® nicht empfehlen.
  • Ungeachtet dieser Einstellung empfehlen wir die Impfung gegen die „normale“ (saisonale) Grippe allen dafür in Frage kommenden Personengruppen (z.B. alten Menschen, chronisch Kranken unabhängig vom Alter, Kindern zwischen 6 Monaten und 5 Jahren).

Autoren:
Prof. Dr. med. Michael M. Kochen, MPH, FRCGP, Abt. Allgemeinmedizin, Universitätsmedizin Göttingen
Dr. med. Günther Egidi, Bremen und Abt. Allgemeinmedizin, Universitätsmedizin Göttingen
Dr. med. Michael Mühlenfeld, Bremen und Abt. Allgemeinmedizin, Universitätsmedizin Göttingen
Dr. med. Uwe Popert, Kassel und Abt. Allgemeinmedizin, Universitätsmedizin Göttingen
(alle 4 Autoren sind praktizierende Hausärzte und ausgesprochene Impfbefürworter

San Francisco: Schweinegrippeimpfung ab Donnerstag

27. Oktober 2009 von  
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Auch in den Vereinigten Staaten beginnt nun die Impfung gegen den Schweinegrippevirus H1N1. Mitarbeiter des Gesundheitsamtes von San Francisco haben die erste größere Impfstofflieferung erhalten und werden am Donnerstag mit der Verabreichung an besonders gefährdete Bürger an zehn verschiedenen Ausgabestellen beginnen. 28.000 Impfdosen stehen derzeit zur Verfügung, so Bürgermeister Gavin Newsom am Montag. Weitere seien bestellt. „Wir erwarten sehr viel mehr in den nächsten Wochen. Wir sind zuversichtlich, die Nachfrage bedienen zu können.“

Der Impfstoff erreicht die Bay Area indes nur langsam. Kaiser Permanente, der größte Pharmalieferant San Franciscos, hatte bisher nur sehr begrenzte Vorräte. Die Gesundheitsbehörden empfehlen jedem Bürger, der einen Hausarzt hat, diesen zu kontaktieren und sich impfen zu lassen. Alle, die keinen Hausarzt haben und einer besonderen Risikogruppe angehören, können die Impfung an neun der zehn Ausgabestellen kostenlos erhalten. Zu den Risikogruppen gehören Schwangere, Kinder zwischen 6 Monaten und 24 Jahren, Kindergärtner, die Kinder unter 6 Monaten betreuen, und Erwachsene mit Imunschwäche.

Bisher sind nach Angaben des Centers for Disease Control and Prevention mehr als 1.000 Menschen seit April in den Vereinigten Staaten an der Schweinegrippe gestorben. Schätzungen zufolge sind weltweit einige Millionen infiziert.

Quelle: http://www.sfgate.com/cgi-bin/article.cgi?f=/c/a/2009/10/27/BAN91AAT71.DTL&feed=rss.bayarea 27.10.2009

Pismo Beach: Strand bakterienverseucht

13. Juni 2009 von  
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Surfern und Badegästen in Pismo Beach wird derzeit dringend geraten, den Ozeans südlich des Pismo Beach Piers zu meiden. Die Bakterienbelastung, vermutlich ausgelöst durch Vogelkot, ist dort besonders hoch und wird offenbar zu einem wiederkehrenden, sommerlichen Ärgernis an der Central Coast. Warnhinweise wurden am Dienstag von Beamten der San Luis Obispo county environmental health nach der Entnahme von Wasserproben herausgegeben. Im Meerwasser bei Pismo Beach wurde in den letzten Jahren über 20 mal eine überhöhte Bakterienmenge nachgewiesen.

Quelle: http://www.cbs47.tv/news/state/story/Warnings-posted-for-Pismo-Beach-Pier-waters/C9BiAhvKuU6wn8L34L-GGw.cspx?rss=154 10.06.2009

Schweinegrippe: Ausbreitung verlangsamt sich

3. Mai 2009 von  
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Die Zahl der H1N1 Schweinegrippefälle ist weltweit auf 787 angewachsen. Zwei weitere Todesfälle sind in Mexiko zu beklagen, so die World Health Organization am frühen Sonntag. Die Organisation sagte, der Virus sei nun in 17 Staaten nachgewiesen worden. Die gestiegene Zahl der Fälle sei jedoch das Ergebnis von weiteren Untersuchungen älterer Proben und weniger auf neue Infektionen zurückzuführen. Einige andere Staaten haben zusätzliche Fälle gemeldet, die noch nicht in die Statistiken der WHO einbezogen sind.

Unterdessen haben kanadische Forscher in Alberta eine Farm ausfindig gemacht, in denen die Schweine genau den gleichen Typ H1N1 Virus aufweisen, der in Mexiko zum Ausbruch der Seuche führte. Sie haben sich bei ihrem Farmer infiziert, der kürzlich von einem Trip nach Mexiko zurückgekehrt war. Die Schweine befinden sich seither in Quarantäne. „Wir haben herausgefunden, dass der Virus H1N1, den wir in diesen Schweinen festgestellt haben, der gleiche ist, den wir in der menschlichen Bevölkerung verfolgen“, sagte Dr. Brian Evans von der Canadian Food Inspection Agency. Evans und andere Forscher sagten, dass es nicht unüblich sei, dass Grippeviren vom Mensch auf Tiere übertragen würden. Dies stelle kein Risiko für den Verzehr von Schweinefleisch dar. Die Zahl der infizierten Schweine ist nicht bekannt. Der infizierte Farmer hatte grippeähnliche Symptome, aber er erholt sich, sagte Evans.

Mexiko hat derzeit die größte Anzahl an Schweinegrippefällen mit 506 bestätigten Infektionen, gefolgt von den USA mit 106. 19 Menschen in Mexiko und ein Säugling in den USA starben bisher an dem Virus. In Kanada sind 70 Menschen infiziert, in Großbritannien 15, Spanien 13, Deutschland 6, Neuseeland 4, Israel 3, Frankreich 2 und einen Fall hahen Irland, Österreich, China, Südkorea, Dänemark, Niederlande, Schweiz und Costa Rica.

In den USA ist der Virus in 21 Bundesstaaten aufgetreten, von denen auf New York 50, Texas 28 und Kalifornien 24 entfallen. In South Carolina gibt es 13, Massachusetts 8, New Jersey 7, Arizona und Delaware je 4, Illinois und Indiana je 3, Colorado, Florida, Kansas, Michigan und Virginia je 2 sowie in Connecticut, Kentucky, Missouri, Minnesota, Nevada, Ohio und Rhode Island 1 Fall.

Quelle: http://edition.cnn.com/2009/HEALTH/05/03/swine.flu/index.html 03.05.2009

Schweinegrippe: Erster Todesfall in Texas

29. April 2009 von  
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Ein 23-monatiges Kind aus Texas ist das erste US-amerikanische Opfer der aktuellen Schweinegrippewelle, wie das Center of Desease Control (CDC) heute in Atlanta bestätigte. Weitere Einzelheiten sind nicht bekannt. Einem CDC-Report zufolge sind derzeit 71 Fälle von Schweinegrippe in den Vereinigten Staaten konstatiert.

Quelle: http://abcnews.go.com/Health/SwineFlu/story?id=7456439&page=1 29.04.2009

Schweinegrippe: Doch kein Todesfall in Kalifornien

29. April 2009 von  
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Einer von zwei verdächtigen Todesfällen im Los Angeles County hat sich nach der Untersuchung durch Gerichtsmediziner als kein Fall von Schweinegrippe herausgestellt. Coroner Assistant Chief Ed Winter sagte am Dienstag, dass Schweinegrippe nicht im Körper eines Mannes aus La Mirada nachgewiesen werden konnte.

Ein Krankenhaus in Bellflower hatte den Tod eines 33-jährigen Mannes aus Long Beach gemeldet, der am Samstag mit Symptomen der Krankheit eingeliefert wurde, sagte der Sprecher der Gerichtsmedizin, Craig Harvey der Presse. Der Mann klagte über Atemnot und einem Lymphom – einer Krebsart. Ärzte stellten später eine Lungenentzündung fest.

Der andere Verdächtige war ein 45-jähriger Mann aus La Mirada, der am 22.04.2009 im Coast Plaza Doctor’s Hospital in Norwalk gestorben war. Die Ärzte teilten mit, der Mann sei an einer Lungenentzündung gestorben, aber das County Health Department lehnte den Totenschein ab und übergab den Fall der Gerichtsmedizin, so die Times.

Richard Besser, Direktor des Federal Centers for Disease Control, sagte am Dienstag, wenigstens fünf Personen mit nachgewiesener Schweinegrippe befänden sich in Krankenhäusern, drei davon in Kalifornien. „Ich bin absolut überzeugt, dass wir Todesfälle in Zusammenhang mit der Schweinegrippe sehen werden.“

Gouverneur Arnold Schwarzenegger rief am Dienstag den Notstand aus um die Zusammenarbeit der Behörden effektiver zu gestalten. Dennoch beruhigte er, es gebe keinen Grund, Angst zu haben. „Wir handeln stark und schnell, um die Ausbreitung des Virus zu begrenzen und die Auswirkungen zu minimieren“, sagte er auf einer Pressekonferenz.

Kalifornien hat elf bestätigte Fälle von Schweinegrippe, sagt Dr. Mark Horton, Direktor des State Department of Public Health.

Quelle: http://www.kval.com/news/national/43894712.html 28.04.2009

Schweinegrippe: Landkarte der Verbreitung

28. April 2009 von  
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Auf der folgenden Karte sind alle bisher weltweit bekannten Fälle von Schweinegrippe (swine flu, H1N1) eingetragen. Die Daten werden fortlaufend aktualisiert und stammen von der World Health Organization. Lilafarbene Marker zeigen nachgewiesene Fälle, pinkfarbene Verdachtsfälle und gelbe negative Befunde. Die Marker ohne Punkt in der Mitte sind Todesfälle. Die Karte ist auf den Südwesten der USA eingestellt, läßt sich aber an jeden Ort der Welt navigieren.

Die Karte kann man sich hier auch in voller Größe ansehen.

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