Schweinegrippe: Erste Vorsorgemaßnahmen

27. April 2009 von  
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Reisenden, die sich in den von der Schweinegrippe betroffenen Regionen der USA aufhalten oder diese künftig besuchen, wird empfohlen, die üblichen Vorsichtsmaßnahmen wie bei normalen Grippen einzuhalten. Im einzelnen werden folgende Maßnahmen für Reisende empfohlen:

1. Hände waschen. Durch das Waschen der Hände mit Seife unter warmem, laufenden Wasser reduziert man die Chance der Grippeinfektion. Auf Alkohol basierende Flüssigkeit kann ebenfalls benutzt werden wenn Seife und Wasser nicht vorhanden sind.

2. Taschentücher ordnungsgemäß verwenden. Das Abdecken von Mund und Nase reduziert die Ausbreitung der Viren. Danach unbedingt Hände waschen.

3. Den Kontakt mit kranken Menschen vermeiden.

4. Die eigene Gesundheit beobachten. Wenn sich grippeähnliche Symptome zeigen sollte man sich umgehend in medizinische Behandlung begeben. Ebenfalls sollte man in einem solchen Fall mitteilen, wo man in Kalifornien oder Texas gewesen ist und mit wem man in Kontakt stand.

Quelle: http://www.medicalnewstoday.com/articles/147695.php 27.04.2009

Schweinegrippe: 40 Fälle in den USA

27. April 2009 von  
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Nach Auskunft der Weltgesundheitsorganisation WHO von Montag gibt es nun 40 bestätigte Fälle von Schweinegrippe in den Vereinigten Staaten. Man ist „sehr besorgt“ über die Ausbreitung der Krankheit. Die WHO sagte, dass keiner der Fälle in den Vereinigten Staaten tödlich verlaufen sei. Dennoch könnte sich die UN-Organisation innerhalb von Stunden dazu entschließen, den Pandemiealarmlevel auf grund der ansteigenden Zahl von bestätigten Schweinegrippefällen in Mexiko zu erhöhen, sagte der WHO-Sprecher Paul Garwood.

„Heute sehen wir steigende Zahlen von bestätigten Fällen in verschiedenen Staaten“, sagte Garwood der Associated Press. Gesunde Menschen sollen sich ruhig und besonnen verhalten. „Wenn Menschen denken, sie leiden an Symptomen, die einer Grippe ähneln, müssen sie einen Arzt aufsuchen. Es gibt Mittel, diese Krankheit zu behandeln.“ Unterdessen hat Spanien den ersten Schweinegrippefall außerhalb Nordamerikas am Montag gemeldet. Verdachtsfälle aus Neuseeland und Israel erhöhen die Befürchtung, dass der neue Virus sich schnell ausbreitet. Mexiko scheint immer noch das Epizentrum mit 1.614 mutmaßlichen Schweinegrippefällen und 103 Toten zu sein, so der mexikanische Gesundheitsminister Jose Angel Cordova. Die Vereinigten Staaten hatten zuvor mindestens 20 Fälle bestätigt, Kanada sechs. Garwood sagte, die Situation sei am Montag auf einer Notfallbesprechung unter der Leitung der WHO Direktorin Margaret Chan diskutiert worden. Erste Informationen über den Fall in Spanien deuten an, dass die Krankheit aus Mexiko stamme und nicht von Menschen aus Spanien übertragen wurde.

Die Erhöhung des Pandemiewarnlevels auf Stufe vier von der derzeitigen Stufe drei würde eine offizielle Anerkennung dafür sein, dass die Krankheit sich von Mensch zu Mensch übertragen kann. Dies könnte die Regierungen dazu veranlassen, Handels-, Reise- und andere Beschränkungen zu beschließen, um die Ausdehnung der Krankheit einzugrenzen. Am Montag sagte die EU-Gesundheitskommissarin Androulla Vassiliou, Europäer sollten nicht wichtige Reisen in die von der Schweinegrippe betroffenen Teile Mexikos und den Vereinigten Staaten vermeiden.

Quelle: http://www.usatoday.com/news/health/2009-04-27-flu-united-states-who_N.htm 27.04.2009

Schweinegrippe: Erste Fälle in Kalifornien

27. April 2009 von  
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Zur Verdeutlichung der Entwicklung der Ausbreitung von Schweinegrippe in den Vereinigten Staaten hier zunächst ein Bericht vom 22.04.2009.

Das Centers for Disease Control Center and Prevention untersucht derzeit zwei Fälle von Schweinegrippe, die in der letzten Woche bei zwei Kindern in San Diego, Kalifornien festgestellt wurde. Schweinegrippe wird von einem dem herkömmlichen Grippevirus ähnlichen Virus ausgelöst, welcher jährlich zirkuliert. Der Schweinegrippevirus wird normalerweise nur unter Schweinen übertragen.

Die beiden Kinder wurden mit einem Virus infiziert, der unter dem Namen Schweinegrippe A H1N1 bekannt ist und der eine einzigartige Kombination von Genen darstellt, die bisher in Grippeviren weder bei Menschen noch bei Schweinen festgestellt werden konnten, obwohl es Ähnlichkeiten mit einem Virus gibt, der seit 1999 unter Schweinen zirkuliert.

Üblicherweise infiziert sich in den Vereinigten Staaten alle ein bis zwei Jahre eine Person mit Schweinegrippe. Zwischen Dezember 2005 und Januar 2009 gab es jedoch schon 12 dokumentierte Fälle. In den meisten Fällen hatten die erkrankten Personen direkten Kontakt mit Schweinen, und der Virus wurde nicht von Mensch zu Mensch übertragen.

Da keines der beiden jetzt betroffenen Kinder, ein 10 Jahre alter Junge und ein neun Jahre altes Mädchen, Kontakt mit Schweinen hatte, ist die Wahrscheinlichkeit gestiegen, dass Mensch-zu-Menschübertragungen dieser neuen Grippeart aufgetreten sind – so ein CDC Report. Das Mädchen nahm an einer landwirtschaftlichen Ausstellung vier Wochen vor ihrer Erkrankung teil, sagte sie, hatte aber keinen Kontakt mit Schweinen oder anderen Lebewesen. Familienangehörige beider Kinder hatten ebenfalls grippeähnliche Symptome, aber es ist unklar, ob sie sich mit dem gleichen Virus infiziert hatten da keine Proben entnommen wurden als sie noch krank waren.

Beide Kinder hatten Ende März Fieber und Husten, eines musste sich übergeben. Seither sind die beiden wieder genesen. Sie leben in den benachbarten San Diego und Imperial Counties in Südkalifornien und hatten keinen bekannten Kontakt miteinander.

„Wir haben nur diese beiden Fälle, und beide Kinder sind von alleine wieder genesen – das sind sicherlich gute Nachrichten“, sagte Tom Skinner, ein Sprecher der CDC. Der Junge reiste von Kalifornien nach Dallas, Texas um Familienangehörige zu treffen. Der CDC untersucht derzeit Mitglieder dieses Fluges um festzustellen, ob weitere Personen grippeähnliche Symptome aufweisen, sagte Skinner.

„Er befand sich möglicherweise im abklingenden Stadium der Krankheit, aber ja, er hatte die Symptome. Wir untersuchen derzeit nur die Crewmitglieder. Nach den Ergebnissen dieser Untersuchungen werden wir gegebenenfalls auch die anderen Passagiere des Fluges untersuchen.“

Diese Art der Nachforschungen dienen dazu, „einen besseren Eindruck davon zu bekommen, wie übertragbar dieser Virus womöglich ist“, sagte Skinner. „Wenn wir eine Übertragung eines neuen Grippevirus von Tier auf Mensch sehen ist eine Sache, die uns interessiert, zu verstehen, wie effektiv die Übertragung des Virus und wie widerstandsfähig er ist.“

Der Virus scheint resistent gegen eine Behandlung mit den Antiviruswirkstoffen Amantadin und Rimantadin zu sein. Derzeit ist noch nicht klar, ob der Virus auch gegen andere Wirkstoffe wie Oseltamivir und Zanamivir resistent ist.

„Wir befinden uns noch in einem frühen Stadium, in dem wir viel über den Virus lernen müssen. Was die Öffentlichkeit betrifft gibt es im Moment nichts was Sie heute anders machen müssten als gestern, als sie noch nichts von der Grippegefahr wusste.“

Der bisher bekanntester Ausbruch von Schweinegrippe in den Vereinigten Staaten geschah 1976 bei Rekruten von Fort Dix, New Jersey. Die Fälle schürten die Angst einer Pandemie – hauptsächlich weil man zu dieser Zeit die tödliche Grippepandemie von 1918 auf das Ergebnis einer Schweinegrippemutation zurückführte -, weswegen man mehr als 40 Millionen Menschen vorsorglich impfte. Diese Maßnahme wurde später kritisiert als keine Schweinegrippepandemie ausbrach, aber einige Fälle von Impfschäden gemeldet wurden.

Quelle: http://edition.cnn.com/2009/HEALTH/04/22/swine.flu.california/index.html 22.04.2009

Bay Area: Seelöwen erkrankt

3. Oktober 2008 von  
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Mehrere dutzend Seelöwen wurden zur Behandlung in das Marine Mammal Center von Moss Landing gebracht. Sie leiden an der auch für Menschen ansteckenden bakteriellen Leptospirose, die zyklisch in den Seelöwenpopulationen immer wieder auftritt und Leber und Nieren befällt. Das Marine Mammal Center empfiehlt, sich von den Seelöwen fernzuhalten und eine gründliche Hygiene zu pflegen. Übertragen wird die Krankheit durch direkten Kontakt mit Urin, Blut oder Gewebe infizierter Tiere. In Deutschland ist die Leptospirose meldepflichtig.

(Quelle, 02.10.2008)

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