GSENM: Escalante Interagency Visitor Center zieht vorübergehend um

30. Oktober 2011 von  
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Das Escalante Interagency Visitor Center, das für den Dixie National Forest, die Glen Canyon National Recreation Area und das Grand Staircase-Escalante National Monument zuständig ist, verlegt ab dem 31. Oktober vorübergehend seine Besucherinformationsdienste in das Hole-in-the-Rock Heritage Center an der Ostgrenze von Escalante kurz hinter dem Friedhof an der Nordseite von State Highway 12.

Escalante Interagency Visitor Center. Foto: BLM

Diese Maßnahme wurde zur Sicherheit der Besucher aufgrund der anstehenden Reparaturarbeiten am Parkplatz und den Gehsteigen im Umfeld des Interagency Visitor Center notwendig. Die Arbeiten werden voraussichtlich zwei Wochen andauern. Danach werden die Dienste wieder wie gewohnt an alter Stelle verfügbar sein.

Im Heritage Center sind die Mitarbeiter während dieser Zeit täglich zwischen 8 und 16 Uhr im Dienst. Informationsbroschüren, Zustandsberichte zu den Wanderwegen, Karten und eine begrenzte Zahl an Souvenirs werden verfügbar sein. Verkaufsgegenstände werden nur gegen Bargeld angeboten. Fuel wood permits und All American Passes werden im Heritage Center ebenfalls ausgegeben.

Die Telefonnummer für die Besucherinformationen bleibt 435-826-5499. Alle übrigen Verwaltungsaufgaben werden weiterhin im USFS Building neben dem Interagency Visitor Center durchgeführt.

Quelle: Jeanie M. Lynn / BLM 28.10.2011

Wahweap Overlook: Wegen Bauarbeiten geschlossen

11. Juli 2010 von  
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Die Straße zum Wahweap Overlook wird noch bis Ende nächster Woche wegen Bauarbeiten geschlossen bleiben. Während dieser Zeit erhält sie ein neues Fundament sowie eine neue Asphaltdecke.

Wahweap Overlook befindet sich am Highway 89 zwischen der nördlichen und südlichen Wahweap Eingänge zum Glen Canyon. Der Ausblick vom Aussichtspunkt reicht vom Glen Canyon über die Wahweap Bay.

Wahweap Marina am Glen Canyon. Fotoquelle: Thomas

Die substanziell verbesserte Straße wird vermutlich frühestens Ende nächster Woche wieder öffnen. Die Baumaßnahme ist Teil eines größeren, parkweiten Projekts im Rahmen des American Recovery and Reinvestment Act. Es ist ein gemeinsames Vorhaben der Glen Canyon National Recreation Area und der Federal Highways Administration, um den Lebenszyklus der 42 Meilen Parkstraßen, Parkplätze und Haltebuchten zu verlängern.

Quelle: http://www.nps.gov/glca/parknews/wahweap-overlook-road-construction-closure.htm 08.07.2010

Glen Canyon: Sensationelle Dinosaurierspuren

24. Oktober 2009 von  
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Die Entdeckung einer neuen Fundstelle mit Dinosaurierspuren in der Glen Canyon Recreation Area wird von Wissenschaftlern als “bemerkenswert” und “wichtige Entdeckung” beschrieben. Die Stelle wurde von einem Team von Paläontologen und freiwilligen Helfern in Zusammenarbeit mit dem National Park Service dokumentiert. In einem Pilotprojekt werden neue Strategien zur Überwachung der paläontologischen Fundstücke angewandt. 2009 bildete man zu diesem Zweck eine Partnerschaft mit der Utah Geological Survey, um die Überwachung innerhalb der NPS-Gebiete in Utah zu initiieren.

Ornithodenspuren am Glen Canyon

Ornithodenspuren am Glen Canyon (Fotoquelle: NPS)

Wissenschaftler sagen, die neue Entdeckung wird ein neues Licht auf die Geschichte einer wichtigen Dinosauriergruppe werfen. Der fossile Trampelpfad, der aus sieben individuellen Spuren von dreizehigen Dinosauriern besteht, ist morphologisch vergleichbar mit Spuren, die mit Ornithopoden (Vogelfußdinosaurier) verbunden werden. Die großen Vogelähnlichen Fußabdrücke sind im Lower Jurassic Navajo Sandstone (Unterjura, vor 199,6 bis 175,6 Millionen Jahren) erhalten. Die Größe dieser Spuren ist bemerkenswert. Vor diesem neuen Fund stammten die ältesten Spuren großer Ornithopoden in Nordamerika von Felsen in Upper Jurassic Gesteinsschichten (Camptosaurus). Die neuen Spuren am Glen Canyon datieren die Existenz der Ornithopoden in Nordamerika 20 bis 25 Millionen Jahre weiter in die Vergangenheit, als man bisher dachte.

Einige Ornithopoden (Fotoquelle: Wikipedia)

Einige Ornithopoden (Fotoquelle: Wikipedia)

Adrian Hurt, Direktor des New Mexico Museum of Natural History, kommentiert den Fund als “sehr wichtig nicht nur für die Ichnologie (Studie von fossilen Spuren), sondern auch für das Wissen über die Dinosaurier im Allgemeinen. Spuren großer zweibeiniger Dinosaurier aus dieser Zeitperiode sind unbekannt, und die Entdeckung suggeriert die Existenz der Ornithopoden-Saurier in einem viel früheren Zeitraum als bisher angenommen.”

Jim Kirklant, Paläontologe aus Utah, wirft einen Blick in die Zukunft: “Wenn ich auf meine Fotos dieser bemerkenswerten Dinosaurier-Straße schaue, bin ich überwältigt von der großen Unwahrscheinlichkeit, dass diese Spuren eine Abweichung von unserem bisherigen Wissen über die zeitliche Eingruppierung der Ornithopoden darstellt. Das Fehlen von Dinosaurierknochen in Nordamerika in der Periode des Mitteljura (vor 175,6 bis 161,2 Millionen Jahren) lässt vermuten, dass diesen Lebenswesen der Zugang zu den urzeitlichen Wüsten des amerikanischen Südwestens versperrt war bevor die ersten Skelettfunde im Oberjura (vor 161,2 bis 145,5 Millionen Jahren) in Nordamerika und Europa aktenkundig sind.”

Die Entdeckung am Glen Canyon ist das Ergebnis des Paleontological Resources Preservation Act von 2009, der den National Park Service anweist, eine umfassende Strategie zur Inventarisierung und Überwachung nicht wiederherstellbarer paläontologischer Spuren zu entwickeln. In diesem Inventar sind bisher 219 Parks verzeichnet, die Fossilien aufweisen. Ein Ziel dieses Programms ist es, die Verwaltung und den Schutz der Fossilien zu verbessern indem festgehalten wird, wo sie sich genau befinden, und die Gefahren für ihre Beständigkeit und ihre Nachhaltigkeit ermittelt werden.

Quelle: http://www.nationalparkstraveler.com/2009/10/dinosaur-tracks-glen-canyon-national-recreation-area-deemed-important-discovery4769 18.10.2009

Lake Powell: Castle Rock Cut offen

12. Mai 2009 von  
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Segler und Kapitäne können nun den Castle Rock Cut, eine kürzlich fertiggestellte, künstliche Wasserstraße in einem Felsarm des Lake Powell in der Glen Canyon National Recreation Area, nutzen. Dadurch verkürzen sich die Schifffahrtswege deutlich. Superintendent Stan Austin sagte, die Arbeiten zur Vertiefung des Einschnittes begannen im Februar und dauerten bis Mitte April an. Es wurden insgesamt 66.500 Kubikmeter Fels entfernt und die Fahrrinne dadurch um etwa 2,43 Meter auf eine Wasserspiegelhöhe von 1.099 Meter reduziert. Durch diese Baumaßnahme ist der Cut nun fünf Wochen eher schiffbar als in 2008.

“Als ich beim Glen Canyon eintraf wusste ich, dass das Castle Rock Cut Projekt eine hohe Priorität für den Park und die Gemeinschaft hatte”, sagte Superintendent Austin. “ich bin sehr zufrieden, dass der Cut vor dem Memorial Day Wochenende geöffnet werden konnte.”

Der Castle Rock Cut ist eine sichere und komfortable Bootspassage, die die Wahweap Bay und die Warm Creek Bay miteinander verbinden. Mit dem geöffneten Cut müssen Schiffe nicht weiter durch die Narrows fahren, um weiter oberhalb am See gelegene Ziele wie Padre Bay und die Rainbow Bridge zu erreichen. Das Befahren des neuen Kanals spart etwa 19 Kilometer und reduziert außerdem die Reaktionszeiten bei Notfällen auf dem See durch eine schnellere Erreichbarkeit.

Der Wasserspiegel des Lake Powell hat am Donnerstag eine Höhenlage von 1.101 Meter erreicht und steigt weiter. Der National Park Service hat Bojen platziert, um den Kanal von Wahweap bis zur Abzweigung des Warm Creek von dem Hauptkanal zu markieren.

Quelle: http://www.nationalparkstraveler.com/2009/05/castle-rock-cut-glen-canyon-national-recreation-area-open-boaters 10.05.2009

Page: Castle Rock Cut wird ausgebaggert

14. Februar 2009 von  
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Der künstliche Mäanderdurchbruch im Lake Powell direkt nördlich von Page, der Castle Rock Cut, wird ab nächster Woche vertieft. Wie der National Park Service bekannt gab wird die Gegend um den künstlichen Kanal abgesperrt und von Brown Brothers Construction of Loa, Utah ausgebaggert. Der derzeit und auch für die nahe Zukunft prognostizierte niedrige Wasserstand des Sees macht eine Vertiefung erforderlich. Zunächst werden 15.000 cubic yards Stein abgetragen, so dass die Kanalgrund auf 3.610 feet absinkt. In den kommenden Jahren wir je nach Wasserstand eine weitere Absenkung auf bis zu 3.580 feet vorgenommen.

Der Castle Rock Cut ist eine beliebte Abkürzung für Bootsfahrer auf dem Lake Powell. Er verkürzt den Weg um ungefahr 10 Meilen. Dies spart nicht nur Zeit und Benzin sondern bietet auch eine sicherere Verbindung zwischen den Marinas in der Glen Canyon National Recreation Area. Der Wasserstand im Sommer 2008 hat es erstmals in den letzten fünf Jahren erlaubt, den Castle Rock Cut zu öffnen. Im November 2008 wurde er wegen Niedrigwasser wieder geschlossen.

Quelle: http://www.nps.gov/glca/parknews/09-04.htm 12.02.2009

Glen Canyon: Feuer zerstört 20 Boote

21. Dezember 2008 von  
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Ein Feuer an der Halls Crossing Marina in der Glen Canyon National Recreation Area am Lake Powell in Utah hat 20 Boote zerstört. 130 weitere Schiffe konnten von Feuerwehrleuten und Parkrangern gerettet werden. Das Feuer brach in einer Bootshalle gegen 23:30 Uhr am 18.12.2008 aus und war um 3 Uhr am 19.12.2008 gelöscht. Glen Canyon Superintendent Stan Austin sagte, die Feuerwehr habe verhindert, dass der Brand noch weitaus schlimmere Folgen gehabt hätte. Die Anlagen der Marina wurden schwer beschädigt, aber es gab keine Verletzten, und auch die Boote der Parkverwaltung seien unbeschädigt.

(Quelle, 20.12.2008)