Südkalifornien: Flash flood-Warnung

26. November 2008 von  
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Der National Weather Service hat eine flash flood-Warnung für die durch Waldbrände in den vergangenen Tagen niedergebrannten Gebiete in Santa Barbara, Ventura und Los Angeles herausgegeben. Ein Sturm bringt am Dienstag und Mittwoch Gewitter mit Niederschlägen zwischen 0,5 und 3 inch pro Stunde in die betroffenen Gebiete. Damit steigt die Gefahr von Springfluten (flash floods) an den ungeschützten Berghängen enorm.

(Quelle, 25.11.2008)

Kalifornien: Waldbrände fast gelöscht

19. November 2008 von  
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Die großen Waldbrände in Südkalifornien sind unter Kontrolle und weitgehend gelöscht. Hier der aktuelle Stand:

Der Freeway Complex im Orange County zwischen Corona, Chino Hills, Yorba Linda, Brea und Anaheim hat 28.889 Acres niedergebrannt. 155 Häuser wurden zerstört, 104 Wohnhäuser sowie 3 Firmengelände beschädigt. Das Feuer ist zu 90% unter Kontrolle, 125 Häuser sind noch unmittelbar bedroht. Bisher hat die Brandbekämpfung 14,8 Millionen Dollar gekostet. 2.784 Feuerwehrleute, 344 Fahrzeuge mit 70 Crews, acht Bulldozern und einem Helikopter sind im Einsatz. Die abgeflauten Santa Ana Winde haben die schnelle Bekämpfung ermöglicht.

Das Sayre Fire im Los Angeles County bei Sylmar hat 11.234 Acres niedergebrannt. 1.360 Feuerwehrleute sind im Einsatz. Es ist zu 85% unter Kontrolle.

Das Tea Fire in Santa Barbara County bei Montecito ist komplett gelöscht. Es hat 1.940 Acres und 210 Häuser niedergebrannt, 9 wurden beschädigt. Die Brandbekämpfung hat 5,7 Millionen Dollar gekostet. Derzeit kann es noch wegen Reparaturarbeiten an der Verkabelung zu Stromausfällen in Montecito, Santa Barbara City und County kommen.

(Quelle, 19.11.2008)

Kalifornien: Waldbrände bei LA außer Kontrolle

16. November 2008 von  
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Die Situation in Südkalifornien ist weiter eskaliert. Der Bürgermeister von Los Angeles, Antonio Villaraigosa, sagte am Samstag, die Feuer seien nun auf 6.500 Acres angewachsen und erst zu 10% unter Kontrolle. Bisher seien rund 500 Mobile Homes zerstört worden, verletzt wurde niemand. Zahlreiche Freeways mussten gesperrt werden, zehntausende Menschen wurden evakuiert.

Die Brände im Orange County. Links das Brea Fire, in der Mitte Yorba Linda. Die Pfeile zeigen den Verlauf.

Die Brände im Orange County. Links das Brea Fire, in der Mitte Yorba Linda. Die Pfeile zeigen den Verlauf.

Ein Feuer war in einem Grünstreifen beim beim Santa Ana River neben dem Riverside Freeway 91 ausgebrochen und schnell auf 800 Acres angewachsen. Die warmen Santa Ana Winde trieben die Flammen in eine nahegelegene Siedlung.

In Corona im Riverside County sind bis Samstag abend 16 Gebäude niedergebrannt. Zwei Feuerwehrmänner wurden leicht verletzt als die schnell voranschreitenden Flammen über ihren Löschzug hinwegrasten, so die Sprecherin der Orange County Fire Authority, Christy Romero. Heiße Asche und Rauch sind überall in der Luft. Das Feuer wanderte westwärts in die Orte Yorba Linda und Anaheim Hills im Orange County. In Yorba Linda wurden bis Samstag abend 30 Gebäude und 50 Luxusappartements ein Raub der Flammen, in Anaheim Hills 10.

In Brea überrannten die Flammen einen Mobile Home Park, so Masiella Deguevara, Sprecherin des Chino Valley Fire District. Wieviele Mobile Homes zerstört wurden konnte am Sonntag noch niemand sagen.

Das Tea Fire in Montecito. Die blauen Markierungen stehen für niedergebrannte Häuser.

Das Tea Fire in Montecito. Die blauen Markierungen stehen für niedergebrannte Häuser.

Neben dem Feuer in Montecito, das am Samstag Abend zu 60% unter Kontrolle war und dem bis dahin 111 Häuser zum Opfer gefallen sind, toben damit drei große Brandkomplexe in Südkalifornien.

Das Sayre Fire in Sylmar. Der Entstehungsort ist mit der Fahne markiert.

Das Sayre Fire in Sylmar. Der Entstehungsort ist mit der Fahne markiert.

Die Stromausfälle haben unterdessen zu dramatischen Szenen im Sylmar Hospital geführt. Das Olive View-UCLA Medical Center hat eigentlich ein eigenes Kraftwerk und ein Notstromaggregat, das die Zeit bis zur Aktivierung des Kraftwerks überbrückt. Während das Aggregat am Samstag um 1:45 Uhr planmäßig ansprang versagte im Kraftwerk eine Benzinpumpe, so dass nach kurzer Zeit alle Lichter und medizinischen Geräte ausgingen. 27 Patienten, davon 18 Neugeborene der Intensivstation, wurden sofort evakuiert, die übrigen verblieben im Hospital. Gegen 5 Uhr war die Stromversorgung wieder hergestellt.

Gesperrt sind derzeit folgende Highways:
- Freeway 5 am Newhall Pass
- Freeway 210 in beiden Richtungen vom Freeway 5 bis Sylmar
- Freeway 118, Verbindungsstraßen am Freeway 405
- Freeway 405 beim Freeway 118
- Freeway 14 am Newhall Pass
- Freeway 91 am Green River Parkway in Yorba Linda
- Freeway 57 in Brea durch Rauchentwicklung

Vermehrt melden sich nun auch Umweltschützer zu Wort, die den Einsatz der leuchtend roten Löschmittel aus Flugzeugen und Helikoptern kritisieren. Der Chemikalienmix vergifte das Grundwasser und sei toxisch für alle Lebewesen, die im Wasser lebten. Die Feuerwehr streitet diese Eigenschaften nicht ab, verweist aber auf die bessere Löschwirkung.

(Quelle, 15.11.2008)
(Quelle, 15.11.2008)
(Quelle, 15.11.2008)
(Quelle, 15.11.2008)

Los Angeles: Notstand wegen Waldbränden

14. Oktober 2008 von  
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Die starken Santa-Ana-Winde haben zwei große Waldbrände in Los Angeles weiter angefacht. Der Gouverneur von Kalifornien, Arnold Schwarzenegger, rief deswegen in den Bezirken Los Angeles und Ventura den Notstand aus. Die Flammen schlugen, durch die bis zu 160 km/h starken Winde aufgepeitscht, zeitweise bis zu 70 Meter hoch, so ein Feuerwehrmann. Mittlerweile kämpfen über 2.000 Feuerwehrleute gegen die Brände.

Das 7.000 acre große Sesno Fire brennt am westlichen Ende des San Fernando Valley zwischen Simi Valley und San Fernando, und das 5.300 acre große Marek Fire am nordöstlichen Ende des Tales östlich von San Fernando.

Zeitweise mussten die Highways 210 und 118 wegen Rauch komplett gesperrt werden. Durch die starken Brände kamen bereits zwei Menschen ums Leben. Ein Obdachloser starb in der Gemeinde Lake View Terrace mit seinem Hund in den Flammen des Marek Fire. Ein weiterer Mann kam bei der Flucht vor den Bränden bei einem Verkehrsunfall ums Leben. Mehr als drei dutzend Mobile Homes sind dem Marek Fire bisher zum Opfer gefallen, 19 Wohnhäuser dem Sesnon Fire sowie einige Geschäfte in beiden Bränden.

Die aktuellen Positionen und Ausdehnungen der Waldbrände in den USA kann man sich in Google Earth anzeigen lassen, indem man http://activefiremaps.fs.fed.us/kml/conus.kmz in Google Earth öffnet.

(Quelle, 14.10.2008)

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