Mono Lake: Tufa State Natural Reserve ist gerettet
20. Dezember 2011 von Stefan Kremer
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Eine gemeinnützige Gruppe hat den State Park, der den weltberühmten Mono Lake mit seinen bizarren Tufa-Gebilden umfasst, vor der Schließung gerettet. Dies gaben Mitarbeiter der California State Parks kürzlich bekannt.
Die Mono Lake Tufa State Natural Reserve wurde offiziell von der Liste der im nächsten Jahr zu schließenden State Parks gestrichen nachdem die Bodie Foundation zugestimmt hatte, die nötigen Gelder für den Erhalt des Sees und seiner umliegenden Einrichtungen einzutreiben. California State Parks wird weiterhin die Natural Reserve verwalten.

Tufas im Mono Lake. Foto: Stefan Kremer
Es ist der vierte State Park, einschließlich zweien in der Bay Area, der von der ursprünglichen Liste von 70 Parks, historischen Gebäuden und Monumenten entfernt wurde, die Ende Juni geschlossen werden sollen.
“Die Mitglieder unserer Foundation empfanden es als unverantwortlich, einfach zuzusehen und einem Stat Park in Not nicht zu helfen”, sagte Brad Sturdivant, Präsident der Foundation, die bereits Programme und öffentliche Aktivitäten in den beiden nahegelegenen Bodie State Park und Grover Hot Springs State Park unternimmt. “Es wird eine Herausforderung sein, und wir hoffen aus Spenden, um die Bürde der Aufgabe zu lindern. Aber wir sind sehr zufrieden dafür zu arbeiten, dass dieses historische Naturwunder weiterhin zur Freude der Öffentlichkeit zur Verfügung steht.”
Mitarbeiter der Bodie Foundation unterzeichneten einen Vertrag mit den Parks, der es ihr erlaubt, Gebühren am alten Marina-Parkplatz an der Westseite des Sees zu erheben. Das Geld wird für die laufenden Betriebskosten der Reserve verwendet. Dies bedeutet, dass die Bürgersteige, Aussichtsplattformen, Parkplätze und der See selbst geöffnet bleiben können.
Die Mono reserve, errichtet im Jahr 1982, kann nun ihr 30-jähriges Jubiläum feiern, ohne die Öffentlichkeit ausschließen zu müssen.
Es ist die neueste von hoffentlich vielen Partnerschaften zwischen öffentlichen und privaten Organisationen und Verwaltungen um die Parks geöffnet zu halten. Im Oktober stimmte der National Park Service zu, zu patrouillieren und Gebühren beim Tomales Bay State Park, Samuel P. Taylor State Park und Del Norte Coast Redwoods State Park zu sammeln.
“Das sind fantastische Neuigkeiten”, sagte Geoffrey McQuilkin, der Geschäftsführer des Mono Lake Committee. Er versucht seit 33 Jahren, den einzigartigen, uralten Salzsee-Lebensraum vor der Austrocknung zu bewahren. “Wir sind in Gedanken bei den übrigen Parks, die noch auf der Liste stehen, und wir hoffen, dass dies auch ein Modell für sie ist. Es gibt eine Menge von Gruppen, die versuchen, etwas für ihre lokalen Parks zu tun. Zu sehen, dass es funktioniert, könnte eine Inspiration sein.”
Mono Lake, der größer ist als San Francisco, ist ein wissenschaftliches Wunderland, mit hoch aufragenden Tuffsteinen und Kriechtiere, die es nirgendwo sonst auf der Welt gibt. Die windige 65 Quadratmeilen große See ist eine von schneebedeckten Sierra Peaks umgebene Wüstenoase. Er hat keinen Abfluss und ist so alkalisch und salzig – das Doppelte des ozeanischen Salzgehalts – dass Fische in ihm nicht überleben könnten.
Mark Twain schrieb nach einem Besuch in den frühen 1860er Jahren, dass der See so voll von Alkali-Wasser sei, dass es das “Bellen aus einem Hund gewaschen” hätte.
Der Millionen Jahre alten See ist dennoch voller Leben. Kleine Vögel wie Thorshühnchen fliegen von Kanada hierher und mästen sich an den 4 bis 6 Billionen Salinenkrebsen auf – eine Spezies, die nur im Mono Lake lebt. Bis zu 65.000 Kalifornische Möwen brüten auf den Inseln des Sees; die zweitgrößte Brutkolonie in den Vereinigten Staaten hinter dem Great Salt Lake. Fischadler, Schwarzhalstaucher und eine Vielzahl von Watvögeln nutzen ebenfalls den See. Millionen von einzigartig angepassten Fliegen bedecken die Küste und bieten Nahrung für die Möwen, Enten und andere Vögel.
Quelle: http://www.sfgate.com/cgi-bin/article.cgi?f=/c/a/2011/12/02/MNVQ1M76SB.DTL 02.12.2011
Kalifornien: 70 State Parks bald geschlossen?
21. Mai 2011 von Stefan Kremer
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Die Landesregierung von Kalifornien unter Governeur Jerry Brown hat am vergangenen Freitag die geplante Schließung von 70 State Parks bekanntgegeben, um die notwendigen, allgemeinen Haushaltseinsparungen des Landes umzusetzen. Im Haushaltsjahr 2011-12 wird die Unterstützung für die 278 State Parks des Landes um 11 Millionen Dollar reduziert, im kommenden Jahr um 22 Millionen Dollar.
Zu den bekanntesten Parks, die von der Schließung bedroht sind, gehören Garrapata und Limekiln am Big Sur, Mono Lake Tufa und die Point Cabrillo Light Station in San Diego. Sollten sich bis zur erwarteten Umsetzung im Juli 2012 keine neuen Geldgeber finden werden diese und die übrigen Parks wohl für Besucher nicht mehr zur Verfügung stehen.

Mono Lake Tufa. Foto: Stefan Schwab
Hier die Liste aller State Parks in alphabetischer Reihenfolge: Anderson Marsh State Historic Park (SHP), Annadel State Park (SP), Antelope Valley Indian Museum, Austin Creek State Recreation Area (SRA), Bale Grist Mill SHP, Benbow Lake SRA, Benicia Capitol SHP, Benicia SRA, Bidwell Mansion SHP, Bothe-Napa Valley SP, Brannan Island SRA, California Mining & Mineral Museum, Candlestick Point SRA, Castle Crags SP, Castle Rock SP, China Camp SP, Colusa-Sacramento River SRA, Del Norte Coast Redwoods SP, Fort Humboldt SHP, Fort Tejon SHP, Garrapata SP, George J. Hatfield SRA, Governor’s Mansion SHP, Gray Whale Cove State Beach (SB), Greenwood SB, Grizzly Creek Redwoods SP, Hendy Woods SP, Henry W. Coe SP, Jack London SHP, Jug Handle State Natural Reserve (SNR), Leland Stanford Mansion SHP, Limekiln SP, Los Encinos SHP, Malakoff Diggins SHP, Manchester SP, McConnell SRA, McGrath SB, Mono Lake Tufa SNR, Morro Strand SB, Moss Landing SB, Olompali SHP, Palomar Mountain SP, Petaluma Adobe SHP, Picacho SRA, Pio Pico SHP, Plumas-Eureka SP, Point Cabrillo Light Station, Portola Redwoods SP, Providence Mountains SRA, Railtown 1897 SHP, Russian Gulch SP, Saddleback Butte SP, Salton Sea SRA, Samuel P. Taylor SP, San Pasqual Battlefield SHP, Santa Cruz Mission SHP, Santa Susana Pass SHP, Shasta SHP, South Yuba River SP, Standish-Hickey SRA, Sugarloaf Ridge SP, Tomales Bay SP, Tule Elk SNR, Turlock Lake SRA, Twin Lakes SB, Weaverville Joss House SHP, Westport-Union Landing SB, William B. Ide Adobe SHP, Woodson Bridge SRA und Zmudowski SB.
“Nach dieser Ankündigung können wir damit anfangen, neue Partnerschaften zu suchen um so viele Parks wie möglich geöffnet zu halten”, sagte die Direktorin der California State Parks, Ruth Coleman, in einer Presseveröffentlichung. “Wir haben bereits 32 solcher Partnerschaften mit Städten, Counties und gemeinnützigen Vereinigungen, die uns helfen, die State Parks zu betreiben. Wir arbeiten landesweit daran, dieses erfolgreiche Programm weiter auszudehnen.”
Quelle: http://www.ridgecrestca.com/news/x1072586459/70-state-parks-close-as-part-of-budget-cuts 16.05.2011
Quelle: http://www.sonomanews.com/News-2011/State-targets-parks-for-closure/ 16.05.2011
Yosemite: 30. Tioga Pass Run am 12.09.
21. August 2010 von Stefan Kremer
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Der alljährliche Tioga Pass Run wird am 12.09. zum 30. Mal ausgetragen. Ab 7 Uhr starten die Teilnehmer von Lee Vining am Mono Lake aus die 12,4 Meilen lange Strecke bis hinauf zur Tioga Pass Entrance Station. Dabei überwinden sie 3.164 feet Höhenunterschied. Alle drei Meilen werden Versorgungsstationen errichtet. Shuttle werden den Transport der Teilnehmer nach dem Lauf zurück nach Lee Vining durchführen. Anschließend findet im Tioga Toomey’s Whoa Nellie Deli im Mobil Gas Mart eine Feier statt.

Der Tiopa Pass, Fahrtrichtung Yosemite. Hier wird das Ziel sein. Fotoquelle: Stefan Kremer
2009 nahmen 46 Läufer an dem Event teil. Sie benötigten zwischen 1:33 und 4:18 Stunden. Mit Beinträchtigungen des normalen Straßenverkehrs muss aufgrund der vermutlich überschaubaren Teilnehmerzahl nicht gerechnet werden. Dennoch sollte man besondere Vorsicht walten lassen und lieber einen kleinen Zeitpuffer für die Fahrt einbauen.
Quelle: http://www.monolake.org/visit/tiogapassrun 19.08.2010
Seen in Kalifornien und Nevada erwärmen sich
23. Dezember 2009 von Stefan Kremer
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Nach einer neuen Studie der NASA erhöhen sich die durchschnittlichen Oberflächentemperaturen der großen Seen in Kalifornien und Nevada rapide.

Blick von Heavenlys auf South Lake Tahoe. Fotoquelle: Stefan Kremer
Wärmebildaufnahmen vom Moderate Resolution Imaging Spectroradiometer an Bord der NASA-Satelliten Terra und Aqua sowie von einer Reihe europäischer Radiometer wurden genutzt um die thermischen Veränderungen in sechs großen Seen in Kalifornien und Nevada zu messen: Lake Tahoe, Mono Lake, Pyramid Lake, Walker Lake, Lake Almanor und Clear Lake. Die Ergebnisse zeigen, dass sich zwischen 1992 und 2008 die durchnittliche nächtliche Oberflächentemperatur während der Monate Juli, August und September um 0,11 Grad Celsius pro Jahr erhöht hat. Die Messergebnisse wurden mit an den Seen direkt ermittelten Daten validiert. Diese starken Veränderungen werden eine signifikante Auswirkung auf die Ökosysteme der Seen haben.
(Kommentar der Redaktion: Dieser Artikel zeigt, wie wenig das Thema Globale Erderwärmung und die daraus resultierenden Probleme derzeit noch in den USA wahrgenommen wird.)
Quelle: http://www.physorg.com/news180630986.html 21.12.2009
“Back to Basic Tour 2009″
20. Juni 2009 von Stefan Kremer
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Einen ganz hervorragend beschriebenen und vor allem bebilderten Reisebericht haben Frank Gayer und Birgit Schmierer von ihrer zweiten USA Reise in diesem Jahr veröffentlicht.

Freistehender Hoodoo neben der Cottonwood Cove in den South Coyote Buttes
Unter http://www.frankgayer.com/reiseberichte/2009-2/tour.php kann man die 19-tägige Reise nachverfolgen. Insgesamt 4.660 Kilometer weit führte sie von Las Vegas in zwei Schleifen zunächst nach Westen ins Death Valley um dann nach Osten in einem größeren Bogen zu Zion, Arches und Canyonlands. Dies sind aber nur die namhaften Nationalparks. Tatsächlich haben die beiden so gut wie alle sehenswerten kleineren Parks, Canyons, Steinbögen und Attraktionen in ihre Route integriert, die in der kurzen Zeit von Mitte April bis Anfang Mai Platz fanden.

Von Angels Landing aus hat man die perfekte Sicht auf den Zion Canyon
Im einzelnen sind dies: Las Vegas, Death Valley NP (Badwater, Devils Golf Course, Artist Drive, Zabriskie Point, 20 Mule Team Canyon, Dantes View, Golden Canyon, Titus Canyon, Racetrack, Uhebebe Crater, Sand Dunes), Rhyolite Ghosttown, Mosaic Canyon, Alabama Hills (Mobius Arch), Mono Lake Tufa State Reserve, Bodie Ghosttown, Little Finland, Zion NP (Angels Landing), Moab, La Sal Mountain Loop, Fisher Towers, Arches NP (Devils Garden Trailhead, Delicate Arch Trailhead), Canyonlands NP (Mesa Arch – Overlook, Shafer Trail), Monument Valley, Blue Canyon, Coalmine Canyon, Navajo Bridge, Horseshoe Bend, White House Trailhead, Sidestep Canyon, Rainbow Valley, Stud Horse Point, Edmaiers Secret, Toadstool Hoodos, Upper Antelope Canyon, Lower Antelope Canyon, Cottonwood Teepess sowie die Coyote Buttes South.

Der gut versteckte Mobius Arch in den Alabama Hills
Der nach Tagen aufgeteilte Bericht beschreibt diese chronologisch und lockert das Ganze mit professionellen und teilweise einzigartigen Bildern in mittlerer Auflösung auf. Auch einige Slideshows sind integriert. Jeder Tagesabschnitt wird zudem noch statistisch ausgewertet und auf einer Landkarte dargestellt. Ganz zum Schluss des Reiseberichts gibt neben dem persönlichen Fazit noch Bewertungen aller Hotels mit Fotos, was für alle Reiseplanenden sehr hilfreich ist. Auch die akurate Kostenaufstellung ist sehr praktisch. Insgesamt ist dies ein wirklich vorbildlicher Reisebericht, und es bleibt zu hoffen, dass noch viele weitere folgen werden.
Den Bericht kann man sich übrigens auch als PDF-Datei herunterladen, und auch die vorherigen 12 USA-Reisen sind bestens dokumentiert und nachlesbar.
Mono Lake
15. April 2007 von Stefan Kremer
Abgelegt unter Reiseberichte, Westküste USA
Mitten im trockenen Great Basin der Eastern Sierra liegt der Mono Lake. In 1946 Metern Höhe gelegen ist er einer der letzten größeren salinen Seen dieser Region. In Ufernähe prägen spitze und krustige Türme aus Mineralienablagerungen (Tufas) das charakteristische Bild des Sees. 21 Fotos und 2 Webcams veranschaulichen die Einzigartigkeit der Landschaft und des Ökosystems. Außerdem wird die Entstehung und Geschichte des Mono Lake beschrieben sowie die South Tufa Area.



