Nationalparks: Schließungen noch am Freitag möglich

8. April 2011 von  
Abgelegt unter Newsticker des Südwestens

Mangelnde Finanzierung durch den Bund könnte zur Schließung von Nationalparks einschließlich des Yosemite führen. Die Gesetzgeber müssen heute einem Haushaltsplan zustimmen, der den Weiterbetrieb der Nationalparks und die Bezahlung der Angestellten sichert, aber eine Pattsituation hindert sie daran. Es droht ein “federal shutdown”. Dies hat Auswirkungen auf die gesamte Serviceinfrastruktur der Vereinigten Staaten. Aus touristischer Sicht wäre dies ebenfalls ein Supergau, denn alle Nationalparks und National Monuments der Vereinigten Staaten könnten bis zu einer Lösungsfindung geschlossen bleiben.

“Wir sitzen auf heißen Kohlen und hoffen, dass eine Übereinkunft zustande kommt und die Parks nicht geschlossen werden”, sagte Jeff Hentz, Executive Director des Yosemite Mariposa County Tourism Bureau. Tourismus produziert rund 70 Prozent der Einnahmen des Mariposa County. Jetzt fürchten Geschäftsinhaber das Schlimmste.

Ist dieser Anblick bald Geschichte? Foto: Stefan Kremer

“Wir können unsere Gürtel enger schnallen, aber Dinge wie diese würden uns in den Abgrund stürzen”, sagte Douglas Shaw. Shaw ist Besitzer des Yosemite Bug Mountain Resort. Es sagt, er erwägt Entlassungen wenn der Park schließt.

Einige Touristen, die den Yosemite National Park am Donnerstag besuchten, wussten vom drohenden Schicksal des Parks und sagten, dies sei der Grund, warum sie während der Woche für einen letzten Blick hergekommen seien. Parkbedienstete dürfen keinen Kommentar abgeben.

Unterdessen sind noch keine Beschilderung für eine Schließung aufgestellt oder vorbereitet. Dennoch, sollten die Gesetzgeber keine Übereinkunft erzielen, wird der Park am Freitag um Mitternacht schließen und alle Gäste müssen ihn innerhalb von 48 Stunden verlassen.

Betroffen von möglichen Schließungen sind neben dem Yosemite auch die übrigen Nationalparks Kaliforniens wie beispielsweise der Joshua Tree. Aber auch die übrigen Bundesstaaten und deren Parks würden vor der gleichen Problematik stehen. Utah beispielsweise hat fünf Nationalparks und sieben National Monuments. Die Schließung wird solange andauern, bis eine politische Einigung erzielt und so die Finanzierung sichergestellt ist und die Angestellten wieder ihr Gehalt bekommen. Die letzte Schließung dieser Art ereignete sich 1995.

Quelle: http://www.kcra.com/r/27470724/detail.html 07.04.2011
Quelle: http://www.victoriaadvocate.com/news/2011/apr/06/bc-ut-government-shutdown-utah 06.04.2011

Colorado National Monument: Höhere Eintrittspreise ab Mai

6. März 2011 von  
Abgelegt unter Newsticker des Südwestens

Ab Mai 2011 wird ein Besuch des Colorado National Monument etwas teurer werden. Der Park gibt bekannt, dass ab dem 2. Mai die Eintrittspreise pro Fahrzeug von 7 auf 10 Dollar und für Fußgänger und Fahrradfahrer von 4 auf 5 Dollar erhöht werden. Der Annual Park Pass, der den Zugang für ein Jahr ermöglicht, verteuert sich von 20 auf 25 Dollar. Dies sind die ersten Preiserhöhungen seit sechs Jahren.

Das Colorado National Monument hat derzeit noch eine begrenzte Menge an Annual Passes für 20 Dollar, die bis zu ihrem Ausverkauf angeboten werden, selbst wenn dies nach dem 2. Mai sein sollte. Man kann diese an beiden Parkeingängen, am Visitor Center oder nach telefonischer Reservierung unter (970) 858-3617, Durchwahl 334 per Post erhalten.

Independence Monument mit Fruita im Hintergrund. Foto: wikipedia

Die Saddlehorn Campground Gebühr von bisher 10 Dollar wurde in den vergangenen 20 Jahren nicht verändert und steigt nun auf 20 Dollar pro Nacht. Senioren ab 62 Jahren, die im Besitz eines Golden Age passport sind, erhalten einen 50-prozentigen Rabatt auf die Campgebühren.

 

Zum Vergleich: die nahegelegenen staatlichen und privaten Campgrounds in Fruita, Colorado und Grand Junction, Colorado verlangen abhängig von der Größe des Zeltplatzes zwischen 26 und 40 Dollar pro Nacht. Devils Garden Campground im Arches National Park berechnet 20 Dollar pro Nacht und ist mit dem Saddlehorn Campground vergleichbar. Die Übernachtungsgebühren des Morefield Campground im Mesa Verde National Park beginnen bei 23 Dollar.

Die Einnahmen der Parkeingänge und der Campgrounds werden dazu verwendet, die Infrastruktur des Monuments einschließlich des Wasser- und Abwassersystems sowie der Wege und Besuchereinrichtungen zu verbessern. Derzeit werden auch die 47 Jahre alte Ausstellungen im Visitor Center sowie veraltete Tafeln an den 19 Aussichtspunkten entlang des Historic Rim Rock Drive ausgetauscht, alternde Wasserrohre werden ersetzt, und am Saddlehorn Campground wird eine behindertengerechte Toilette errichtet.

Quelle: http://www.nationalparkstraveler.com/2011/03/fee-increase-approved-colorado-national-monument7702 03.03.2011

Muir Woods: Klimaerwärmung bedroht Redwoods

10. Februar 2011 von  
Abgelegt unter Newsticker des Südwestens

Tausende Menschen besuchen jedes Jahr das Muir Woods National Monument, um die großartigen Küstenredwoods zu bestaunen. Aber Klimaveränderungen könnten den kühlenden, feuchten Nebel verschwinden lassen, der dafür sorgt, dass die Bäume in solch schwindelerregende Höhe wachsen. Von diesen Klimaveränderungen sind nicht nur die Muir Woods bedroht. Forscher warnen, dass dieses Phänomen in den kommenden Jahren viele der Naturschätze des Marin County bedroht wenn sich die Wetterverhältnisse ändern.

“Es sind die Bäume in den Muir Woods, es ist die Sorge über einen steigenden Meeresspiegel bei Fort Baker, es sind viele Dinge”, sagte Alex Picavet, Sprecher der Golden Gate National Recreation Area, die Teil des National Park Service ist. “Aber es ist kein lokales Problem; es betrifft das ganze Land.”

Weg in den Muir Woods. Foto: Stefan Kremer

Aber gerade in den Muir Woods, wo 500 bis 800 Jahre alte Redwoods mehr als 200 feet in die Höhe ragen und eine ruhige Kulisse für die Besucher bilden, wird es einen großen sichtbaren Effekt haben. Einem neuen Gutachten der nichtkommerziellen National Parks Conservation Association zufolge könnte die Klimaveränderung die Entstehung und das Vorhandensein von Nebel entlang der gesamten Pazifikküste beeinflussen, und das könnte die Redwoods in ihrem Wachstum hemmen.

“Dies ist eine Angelegenheit, die dem Park Service schon lange Sorgen bereitet: wie soll man mit der Nebelgeschichte umgehen?”, sagte Neal Desai, teilhabender Direktor der National Parks Conservation Association Pacific Region. “Die Redwoods in den Muir Woods sind die Ikonen und der Nebel ist ihr Lebensblut.”

Ein weiteres Gutachten, das sich mit den Auswirkungen auf die State Parks beschäftigt und von der Rocky Mountain Climate Organization in Colorado herausgegeben wurde, kommt zu dem gleichen Ergebnis – und sagt, dass es bereits geschieht.

In den Muir Woods haben die höheren Temperaturen den Küstennebel, aus dem die Redwoods fast die Hälfte ihres Wasserbedarfs decken, um 30 Prozent reduziert. Dies ist die Kernaussage des Gutachtens, das zum Teil von Stephen Saunders erarbeitet wurde, einem früheren Deputy im U.S. Department of the Interior unter Präsident Bill Clinton.

Der Nebel schiebt sich über die Bäume und bietet Feuchtigkeit – Tröpfchenbewässerung -, die es den Redwoods erlaubt, selbst in den trockensten Monaten zu wachsen. Die Äste fangen mit ihren feinen Nadeln die Wasserpartikel des Nebels, der dann kondensiert und auf den Waldboden herabtropft, so dass die Wurzeln das Wasser aufnehmen können.

Küstenredwoods wachsen nur in einem sehr eingeschränkten Bereich von wenigen hundert Meilen Länge in Nordkalifornien, wo ein Zusammenspiel von Standort, Klima und Höhenlage ihren einzigartigen Lebensraum bilden. Der sich durch den Pazifik bildende Nebel und die atmosphärischen Bedingungen halten die Bäume konstant feucht, selbst während der Sommerdürre. Der Nebel im Sommer liefert nach Aussage des Rocky Mountain Report etwa 40 Prozent des jährlichen Wasserbedarfs.

Wissenschaftler haben herausgefunden, dass die Nebelmenge im vergangenen Jahrhundert um etwa ein Drittel zurückgegangen ist, was sie zu der Annahme bewegt, dass sie glauben, die Bäume hätten künftig Probleme, so hoch zu wachsen wie sie es derzeit noch tun.

Nebel in den Muir Woods. Foto: Michael Schlebach

Die Durchschnittstemperatur in den Muir Woods könnte gemäß dem Gutachten bis zum Jahr 2070 um 5 Grad Fahrenheit ansteigen und dann Werte haben, wie sie derzeit in San Diego gelten.

“Die ganze Grundlage des Parks sind seine Bäume, und die werden von einem globalen Problem bedroht”, sagte Picavet. “Es ist ein schwieriger Fall.” Nicht nur Muir Woods wird wärmer. Für die Point Reyes National Seashore wird eine Erwärmung um 6 Grad Fahrenheit erwartet – so viel, wie derzeit in Santa Barbara.

“Was würde passieren wenn die Temperaturen und der Meeresspiegel steigen?” fragt John Dell’Osso, Chief of Interpretation der Seashore. “Werden wir Tierarten und Pflanzen verlieren, von denen 60 ausschließlich bei Point Reyes beheimatet sind und sonst nirgendwo? Werden Strände schlechter zugänglich? Wir wissen es nicht, aber wir können alle etwas dagegen unternehmen. Ich möchte nicht den Teufel an die Wand malen, aber es sind enorme Herausforderungen.”

Feuchtgebiete sind ebenfalls bedroht, einschließlich der florareichen Mündungen der Abbotts Lagoon und Drakes Estero, in der viele Seehunde, Wattvögel und bedrohte Lebewesen wie Wanderfalken, Marmelalke und einige Fischarten beheimatet sind.

Ebenso könnten Seehunde felsige Gezeitenzonen verlieren, wo sie ihre Jungen zur Welt bringen, sich mausern und ausruhen. Diese Gebiete sind lebenswichtig für die 7.000 Sehunde der Seashore, die etwa 20 Prozent der Festlandpopulation dieser Spezies im ganzen Bundesstaat ausmacht.

Point Reyes hat eine große Vielfalt an Vögeln mit fast 490 bekannten Spezies – 45 Prozent aller vorkommenden Vogelspezies in Nordamerika. Aber anbetracht der globalen Klimaveränderungen bei Point Reyes wird es höchstwahrscheinlich auch in diesem Bereich Beeinträchtigungen geben.

Neben die ökologischen Auswirkungen wird es auch finanzielle Folgen für die lokale Wirtschaft haben, wenn die Besucher keine Gründe mehr haben, die lokalen Parks zu besuchen. Muir Woods zählt jedes Jahr mehr als 800,000 Besucher erzeugt dadurch fast 1.000 Jobs. Point Reyes hat 2,5 Millionen Besucher, was 1.600 Jobs sichert. Die Golden Gate National Recreation Area schließlich beschäftigt 2.000 Menschen, die von den 365 Millionen Dollar Einnahmen, die die 14,5 Milllionen Besucher erwirtschaften, finanziert werden.

“Um diese ganz besonderen Orte wirklich zu schützen müssen wir Ernst machen bei der Reduktion der treibhausfördernden Emissionen, und wir müssen es jetzt tun”, sagt der Forscher Saunders. “Die gute Nachricht ist, dass die Maßnahmen, die das Klima schützen, auch Energie sparen und neue Jobs im Bereich erneuerbarer Energie schaffen.”

(Anmerkung der Redaktion: Der Text ist in entscheidenden Abschnitten wörtlich wiedergegeben, obschon sich aus dem Sachverständnis heraus andere Formulierungen ergeben müssten. Da der Küstennebel bereits im vergangenen Jahrhundert um 30 Prozent abnahm kann man die Auswirkungen der Klimaveränderung nicht mit “könnte” bezeichnen sondern muss sie als bereits eingetretene Tatsache darstellen. Immerhin scheint sich aber in den USA langsam auch ein Verständnis für die Notwendigkeit klima- und naturschonenderen Verhaltens zu etablieren.)

Quelle: http://www.marinij.com/marinnews/ci_17297751 05.02.2011

Kalifornien: Bald zwei neue National Monuments?

30. Januar 2011 von  
Abgelegt unter Newsticker des Südwestens

Die Gebirgszüge oberhalb Desert Hot Springs würden gemäß einer Gesetzesinitiative von Senatorin Dianne Feinstein, die diese am Dienstag einbrachte, künftig zu einem National Monument erklärt. Das “Sand to Snow National Monument” ist eines von zwei Schutzgebieten, die von der demokratischen Senatorin gemäß ihres California Desert Protection Act von 2011 errichtet würden. Außerdem würden Joshua Tree National Park und Death Valley National Park expanieren und zusätzliche Wilderness Gebiete im Death Valley eingerichtet.

Das Gesetz würde nach Auskunft des Büros von Senatorin Feinstein rund 1,6 Millionen acres öffentlichen Landes innerhalb der Wüstengebiete Kaliforniens schützen.

Karte der geplanten National Monuments. Foto: California Wilderness Coalition

“Senatorin Feinstein hat unermüdlich dafür gearbeitet, die kalifornische Wüste, die ein Vermächtnis unseres amerikanischen Westens ist, zu schützen”, sagte Paul Spitler, Codirektor der The Wilderness Society. “Ihr Gesetzesentwurf wird helfen sicherzustellen, dass die einzigartige und spektakuläre Landschaft der Wüste auch weiterhin Besucher aus der ganzen Welt anziehen wird.”

Spitler sagte, die Gebiete umfassten eine dramatische Vielzahl an verschiedenen Landschaftsformen, Lebewesen und Pflanzenarten.

Das Sand to Snow National Monument würde sich von der Gebirgskette nördlich des Interstate 10 aus über 162.000 acres erstrecken, die bisher als San Gorgonio Wilderness bekannt sind, so Bill Havert von den Friends of the Desert.

Das andere geplante National Monument ist das Mojave Trails, ein rund 1 Million acres großes Gebiet, das nach Aussage von David Myers, Geschäftsführer der The Wildlands Conservancy, bereits geschützte Gebiete des Joshua Tree National Parks und der Mojave National Preserve miteinander verbindet.

“Wenn man hier geboren ist ist es wichtiger den je zu wissen, dass die besten Teile dieses Bundesstaats – wie beispielsweise die Wüsten – immer noch ein Teil des Californian Dreams sind”, sagte Bürgermeister Ron Loveridge von Riverside. “Aber um dies zu realisieren brauchen wir dieses Gesetz weil es kluge Landnutzungspläne vorsieht, um die besten Naherholungsgebiete der Wüste und die lebensnotwendigen grünen Lungen für unsere Städte zu erhalten.”

Quelle: http://www.myvalleynews.com/story/54051/ 28.01.2011

Carrizo Plain: Permits für Pictographen

8. November 2010 von  
Abgelegt unter Newsticker des Südwestens

Ab dem 10.11.2010 verlangt das Bureau of Land Management ein Permit für den Besuch der Pictographen am Painted Rock im Carrizo Plain National Monument.

“Painted Rock wird weithin als eines der besten Exemplare von Pictographen amerikanischer Ureinwohner betrachtet. Obschon die originalen gemalten Tafeln hauptsächlich durch Souvenirjäger um die Jahrhundertwende, die Teile der Farbe entfernten, beschädigt wurden, sind noch signifikante Teile der Gemälde intakt. Painted Rock hat auch weiterhin einen besonderen spirituellen Wert für die Ureinwohner, die den Ort oft besuchen um Zeremonien und religiöse Bräuche durchzuführen”, sagte Tamara Whitley, Archäologin der BLM Bakersfield Field Office.

Luftaufnahme der San Andreas Spalte und der Carrizo Plain mit Soda Lake. Fotoquelle: John Wiley / wikipedia

Das Bureau of Land Management verwaltet Painted Rock hinsichtlich der Besucher und Bildung in Abstimmung mit indianischen Werten und Belangen. Das Permit-System erlaubt dem BLM, die Auswirkungen der Besucher auf die Stelle durch eine angemessene Besichtigung zu kontrollieren

Permits können online unter recreation.gov, per Telefon (gebührenfrei unter 1-877-444-6777 oder aus dem Ausland unter 518-885-3639) oder am Goodwin Education Center im Carrizo PLain National Monument – sofern geöffnet – erworben werden. Für Permits, die über recreation.gov erworben werden, wird eine zusätzliche Bearbeitungsgebühr in Höhe von 1,50 Dollar erhobem.

Vom 1. März bis 15. Juli wird Painted Rock nur für geführte Touren geöffnet sein. Reservierungen für diese Touren, die außerdem den Soda Lake Overlook und Wildblumenbesichtigungen enthalten, können ebenfalls online, per Telefon oder am Education Center durchgeführt werden. Größere Gruppentouren müssen telefonisch beim Goodwin Education Center unter (805) 475-2131 angemeldet werden. Das Education Center ist von Dezember bis Mai Donnerstags bis Sonntags von 9 bis 16 Uhr geöffnet.

Quelle: http://www.blm.gov/ca/st/en/info/newsroom/2010/november/CC1110_paintedrockpermit.html 03.11.2010

USA 2010: Sonne, Strand, Steine, Steaks – und Sam Adams

29. Oktober 2010 von  
Abgelegt unter Reiseberichte, Westküste USA

Es ist vollbracht. Nach langem, zähem Ringen habe ich die Slideshow zu meinem diesjährigen USA-Urlaub endlich fertiggestellt. Trotz massivem Aussortieren sind von den über 5.500 mitgebrachten Fotos immer noch 492 Bilder in der Slideshow übrig geblieben. Da jedes Bild im Slideshowmodus 9 Sekunden lang eingeblendet wird (was Sinn macht, wenn man die Untertitel lesen und die Bilder, die im Slideshowmodus automatisch gezoomt oder verschoben werden, komplett sehen möchte) dauert die Präsentation 74 Minuten.

Man kann die Slideshow aber jederzeit stoppen oder per Hand weiterschalten – wobei allerdings die Zoomeffekte deaktiviert bleiben. Am besten schaltet Ihr vorher in dem kleinen Steuerungsmenü, das am oberen Bildrand einblendet, auf Vollbild, lehnt Euch zurück und startet den automatischen Ablauf.

Eines der Bilder: nach einem Thunderstorm im Monument Valley. Fotoquelle: Stefan Kremer

Das Spektakel findet Ihr auf http://www.westkueste-usa.de/2010/mn_Reiseroute.htm, wo Ihr auch die Route der gezeigten Reise als Landkarte sehen könnt. Für meine 2009er und 2007er Reise gibt es ähnliche Präsentationen, und zu den einzelnen Sehenswürdigkeiten gibt es umfassende Informationen auf meiner Webseite westkueste-usa.de, die in den kommenden Monaten um die neuen Erlebnisse des 2010er Urlaubs ergänzt werden.

Und nun wünsche ich viel Spaß und einen schönen virtuellen Urlaub!!

Pinnacles: Bald National Park?

12. August 2010 von  
Abgelegt unter Newsticker des Südwestens

Das Pinnacles National Monument in Kalifornien könnte zu einem National Park werden und sein Schutzgebiet von 16.000 acres auf 19.000 acres erweitern.

Die demokratische Senatorin Barbara Boxer, die Kalifornien seit 1993 im US-Senat vertritt, hat eine Gesetzesinitiative gestartet, mit der der Status von Pinnacles – einem Gebiet mit dramatischen, vulkanischen Felsformationen nahe der Gemeinde Soledad – weiter angehoben werden soll. Pinnacles ist außerdem eine Brutstätte der vom Aussterben bedrohten Kalifornischen Kondoren.

Typische Gesteinsformationen. Fotoquelle: mbz1 / wikipedia

Etwa 165.000 Menschen besuchen Pinnacles jedes Jahr, und Boxer geht davon aus, dass die Ernennung zu einem National Park weitere Besucher anziehen wird, die die Höhlen, die anspruchsvollen Kletterrouten und die Kondoren erleben wollen. Der Gesetzentwurf sieht außerdem eine Ausdehnung der Fläche um 3.000 acres ausgewiesener Wildnis vor.

Die Kampagne für einen Pinnacles National Park startete vor fünf Jahren durch einen Vorstoß des Kongressabgeordneten Sam Farr aus Carmel, Kalifornien.

Quelle: http://www.cbs47.tv/news/state/story/Pinnacles-National-Monument-might-become-national/PKD3DpuXfUy52gqbXnu2og.cspx?rss=154 09.08.20100

Cedar Breaks: Noch von Schnee begraben

26. Mai 2010 von  
Abgelegt unter Newsticker des Südwestens

Ein gutes Beispiel für die Verschiedenartigkeit der National Parks in Utah ist derzeit das Cedar Breaks National Monument. Während sich die Besucher im Arches und Canyonlands National Park des warmen Wetters in kurzen Ärmeln erfreuen und die aufblühenden Blumen bewundern können ist das Cedar Breaks National Monument wegen schweren Schneefalls geschlossen.

Cedar Breaks ähnelt Bryce Canyon sehr. Fotoquelle: Averette / Wikipedia

Die Mitarbeiter des Monuments sagen, der Park könne nicht bis zum bevorstehenden Memorial Day Wochenende geöffnet werden, wie es bisher Tradition war. Stattdessen wird die Eröffnung nicht vor dem 05.06.2010 stattfinden können.

Während der diesjährige Schneefall statistisch deutlich geringer war als im Winter 2005 vermeldet das Monument, dass die Schneemenge, die derzeit den Boden bedeckt, doppelt so groß ist wie normalerweise zu dieser Jahreszeit.

“Umfangreiche Arbeiten sind notwendig, um die Straße zu verbreitern, zweispurigen Verkehr zuzulassen, das Visitor Center zu öffnen und die Parkplätze und Aussichtspunkte zugänglich zu machen”, sagte Superintendent Paul Roelandt. “Obschon es für uns sehr wichtig wäre, am Memorial Day Wochenende zu öffnen, geht die Sicherheit unserer Besucher natürlich vor. Derzeit erwägen wir nicht, die Straße vor dem 5. Juni oder dem Zeitpunkt, wo Eis und Schnee weit genug abgetaut sind, um eine sichere Passage zu gewährleisten, zu öffnen.”

Ein positiver Nebeneffekt der großen Schneemassen ist, dass die Blüte der Wildblumen im Monument spektakulär werden dürfte. Während die Wildblumen normalerweise im frühen Juli blühen, wird dies nun nach Aussage von Mitarbeitern des Parks etwas später stattfinden.

Auch die Campgrounds, die üblicherweise im Juni öffnen, werden vermutlich dieses Jahr etwas später Gäste aufnehmen. Aktuelle Informationen über den Zustand der Campgrounds erhält man unter 435-586-9451. Sobald das Visitor Center geöffnet hat kann man es unter 435-586-0787 erreichen.

Quelle: http://www.nationalparkstraveler.com/2010/05/heavy-snows-delaying-opening-cedar-breaks-national-monument5907 25.05.2010

Muir Woods: Shuttle fährt wieder

5. Mai 2010 von  
Abgelegt unter Newsticker des Südwestens

Ab dem 01.05.2010 hat das Muir Woods Shuttle seinen Dienst wieder aufgenommen. Der Bus befördert Besucher direkt zum Muir Woods National Monument, um den Besuchern die Mühen der Anfahrt und Parkplatzsuche zu erssparen, welche besonders in den wärmeren Monaten eine echte Herausforderung sein können.

Ein Shuttle der Marin Transit. Fotoquelle: Andy Chow / Wikipedia

Der Service wird von Marin Transit und dem Golden Gate Bridge District gesponsert. Die Buslinie wird nur an Wochenenden und Feiertagen bis zum 26.09.2010 betrieben. Erwachsene zahlen 3 Dollar für eine Rundfahrt, Kinder von 6 bis 18, Senioren ab 65 und Schwerbehinderte 1 Dollar. Weitere Informationen über den Fahrplan, die Preise und die Fahrstrecke kann man unter http://www.marintransit.org/routes/66.html#schlink abrufen.

Quelle: http://www.moremarin.com/buzzhome/2010/04/muir-woods-shuttle-is-back.html 30.04.2010

Pinnacles: Erstmals Kondor-Ei seit 100 Jahren

14. März 2010 von  
Abgelegt unter Newsticker des Südwestens

Biologen freuen sich über das erste Kondor-Ei, das von einem Kondorpaar seit über einem Jahrhundert im Pinnacles National Monument gelegt wurde. Der Sprecher des Parks, Carl Brenner, sagte, ein Weibchen, das 2004 in den Park entlassen wurde, und ein Männchen, das im gleichen Jahr am Big Sur freigegeben wurde, seien zuvor beim Balzverhalten beobachtet worden. Am Freitag bestätigten die Biologen nun das Vorhandensein eines Ei. Kondor-Eier schlüpfen nach 57 Tagen. Allerdings ist man sich nicht sicher, wann das Ei gelegt wurde.

Kalifornischer Kondor in den Pinnacles. Fotoquelle: NPS

Die letzten 22 Kalifornischen Kondoren wurden 1982 eingefangen und in ein Zuchtprogramm integriert, um ihre Art zu erhalten. Heute gibt es 348 Vögel weltweit, wovon 180 in Freiheit in Kalifornien und am Grand Canyon leben. Ein weiteres dutzend lebt in der Baja California.

Ziel des Projektes ist es, 450 Vögel in drei Populationen zu erhalten, mit 15 brütenden Paaren in jeder Gruppe. “Das vergangene Jahr war ein gutes in Südkalifornien. Aber es gab auch Rückschläge durch einige Todesfälle durch Gift in der Pinnacles Region und an der Central Coast”, sagte Michael Woodbridge, Sprecher des U.S. Fish and Wildlife Service Condor Recovery Program. Eines der toten Tiere war die Mutter eines männlichen Küken, das im vergangenen April bei einer Ranch außerhalb des Pinnacles National Monument gerade Fliegen lernte. Das Küken überlebte und lebt nun bei seinem Vater.

Einige Vögel erleiden eine Bleivergiftung, nachdem sie Innereien essen, die Jäger zurückgelassen haben obschon es ein Verbot von Bleimunition in den Kondorregionen gibt.

Von den 77 Eiern, die seit 2001 in Freiheit gelegt wurden, überlebten 33 die ersten sechs Monate, wobei die Sterblichkeitsrate jedes Jahr zurückging, so Woodbridge. “Das sind fast 50 Prozent, was in etwa der Rate für jede Spezies in der Wildnis entspricht.”

Biologen haben das neue Ei durch ein Holzei ausgetauscht. Kurz bevor es schlüpft tauschen sie das Holzei wieder durch ein in Gefangenschaft gelegtes Ei aus. Dies ist eine Standardprozedur für die meisten Küstenvögel, da diese sich manchmal von toten Seelöwen und anderen Flossenfüßlern ernähren, die an der Küste angespült werden. Diese Tiere tragen oft PCB und das DDT-Derivat DDE in sich, wodurch die Eierschalen sehr dünn werden können.

Das echte Ei, das im Pinnacles gelegt wurde, wird in einem Zoo schlüpfen, um den Nachwuchs zu sichern.

Besucher mit Ferngläsern können das Nest vom Scout Peak am populären High Peaks Trail aus sehen.

Quelle: http://www.dc50tv.com/news/nationworld/sns-ap-us-california-condor-egg,0,5699793.story 09.03.2010

« Vorherige SeiteNächste Seite »