Death Valley: Brand im Stovepipe Wells Village

28. August 2010 von Stefan Kremer  
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Ein Feuer hat nach Angaben der Behörden erheblichen Schaden am Toll Road Restaurant und dem Badwater Saloon im Stovepipe Wells Village im Death Valley National Park angerichtet.

Nach Aussage von Inyo County Sheriff Dispatcher Carol Drew sei das Feuer am Donnerstag ausgebrochen. Brandermittler seien inzwischen angereist, um die Brandursache zu finden.

Ein Raub der Flammen: das Toll Road Restaurant.

Ein Parksprecher sagte, die Dienstleistungen des Restaurants werden auf unbekannte Zeit nicht zur Verfügung stehen, bis der Schaden behoben wurde. Das Restaurant und der Saloon wurden aus Balken eines alten Bergwerks errichtet. Xanterra Parks and Resorts ist der Konzessionsinhaber.

Quelle: http://www.sfgate.com/cgi-bin/article.cgi?f=/n/a/2010/08/26/state/n184832D25.DTL 26.08.2010

Kings Canyon: Waldbrand bei Cedar Grove wächst

21. August 2010 von Stefan Kremer  
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Das Sheep Fire im Kings Canyon National Park, das am 16. Juli durch Blitzschlag ausgelöst worden war, ist nach Auswertung einer Infrarot-Kartierungsmission am 18. August auf 1.805 acres angewachsen. Der Brand kann von Cedar Grove aus deutlich gesehen werden und befindet sich in 1,5 Meilen Abstand im Südwesten. Dennoch gehen derzeit von dem Feuer keine Bedrohung für Menschen oder Eigentum aus. Besonders am Morgen muss bei Cedar Grove aber mit einer Rauchbelästigung gerechnet werden.

Der Waldbrand hat sich an der westlichen Flanke des Sequoia National Forest ausgedehnt. Die Park- und Forestverwaltung bekämpfen das Feuer gemeinsam.

Ausdehnung des Sheep Fire am 18.08.2010. Fotoquelle: NPS

Am Dienstag war der Brand besonders aktiv, als hohe Temperaturen und eine niedrige relative Luftfeuchtigkeit ideale Bedingungen für eine Ausdehnung boten. Die Feuerwehr errichtete Brandschneisen als die Flammen sich dem Talgrund näherten und Einrichtungen des Parks bedrohten. Bei kühleren Temperaturen und einer Wolkendecke am Mittwoch konnte die Ausdehung etwas eingedämmt werden.

Der Don Cecil Trail zwischen Cedar Grove und der Parkgrenze ist aufgrund des Brandes geschlossen. Mit einer vollständigen Löschung wird erst Mitte Oktober gerechnet.

Quelle: http://www.inciweb.org/incident/2059/ 20.08.2010

Yosemite: 30. Tioga Pass Run am 12.09.

21. August 2010 von Stefan Kremer  
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Der alljährliche Tioga Pass Run wird am 12.09. zum 30. Mal ausgetragen. Ab 7 Uhr starten die Teilnehmer von Lee Vining am Mono Lake aus die 12,4 Meilen lange Strecke bis hinauf zur Tioga Pass Entrance Station. Dabei überwinden sie 3.164 feet Höhenunterschied. Alle drei Meilen werden Versorgungsstationen errichtet. Shuttle werden den Transport der Teilnehmer nach dem Lauf zurück nach Lee Vining durchführen. Anschließend findet im Tioga Toomey’s Whoa Nellie Deli im Mobil Gas Mart eine Feier statt.

Der Tiopa Pass, Fahrtrichtung Yosemite. Hier wird das Ziel sein. Fotoquelle: Stefan Kremer

2009 nahmen 46 Läufer an dem Event teil. Sie benötigten zwischen 1:33 und 4:18 Stunden. Mit Beinträchtigungen des normalen Straßenverkehrs muss aufgrund der vermutlich überschaubaren Teilnehmerzahl nicht gerechnet werden. Dennoch sollte man besondere Vorsicht walten lassen und lieber einen kleinen Zeitpuffer für die Fahrt einbauen.

Quelle: http://www.monolake.org/visit/tiogapassrun 19.08.2010

Canyonlands: Schwerer Sturm beschädigt White Rim Trail

21. August 2010 von Stefan Kremer  
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Ein starker Sturm hat am Donnerstag im Canyonlands National Park gewütet und substantielle Schäden an Wanderrouten entlang des berühmten White Rim Trail angerichtet. Auch einige Fahrzeuge am Grund der Mineral Bottom switchbacks blieben stecken, so Sprecher des Parks am Freitag.

Paul Henderson, der assistant superintendent des Parks, sagte, Ranger bewerteten am Freitag Nachmittag die Schäden am Mineral Bottom und der Shafer Trail Road. “Eventuell können wir White Rim und Shafer Trail morgen wieder öffnen. Es scheint, dass der Sturm sich wie ein Tornado verhalten hat. Er hat offenbar nur hier und dort etwas beschädigt und andere Stellen verschont. Niemand ist am White Rim stecken geblieben. Das größte Problem sind derzeit die Fahrzeuge am Mineral Bottom. Bis der White Rim wieder offen ist werden sie dort bleiben müssen, und auch dann werden sie nur herauskommen wenn sie Allradantrieb und ordentlich Bodenfreiheit haben.” Mr. Henderson fügte hinzu: “Bei den Mineral switchbacks gab es große Schäden. Ersten Berichten zufolge könnte die Straße für mehrere Wochen gesperrt sein.”

Blick auf Canyonlands. Fotoquelle: Anja Schlebach

Die Shafer Trail Road und die Mineral Bottom Road sind die gegenüberliegenden Enden des 100 Meilen langen White Rim Trail, einer sich durch die Landschaft windenden Dirtroad, die bei Mountainbikern sehr beliebt ist.

Quelle: http://www.nationalparkstraveler.com/2010/08/updated-severe-weather-pounds-canyonlands-national-park-strands-rigs-below-white-rim6445 20.08.2010

Zion: Keine Tunnelgebühren für übergroße Vehikel

21. August 2010 von Stefan Kremer  
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Park Superintendent Jock Whitworth hat derzeit die Nutzungsgebühren des Zion-Mount Carmel Tunnel für überlange Fahrzeuge aufgehoben. Whitworth sagte, die Gebühr werde seit dem 18. August für bis zu fünf Wochen ausgesetzt. Aus Sicherheitsgründen wird normalerweise eine Gebühr in Höhe von 15 Dollar für Fahrzeuge mit einer Breite von mehr als 7 feet und 10 inches und/oder einer Höhe von mehr als 11 feet und 4 inches erhoben.

Auf dem Highway 9 vor den Bauarbeiten 2009. Fotoquelle: Anja Schlebach

Die Aussetzung der Gebühr hängt nach Angaben von Withworth mit den Bauarbeiten am Zion-Mount Carmel Highway zusammen. Das Projekt beschränkt den Highwayverkehr auf eine Fahrbahnspur, wodurch die Gebühr nicht gerechtfertigt sei. Die Arbeiten beginnen beim Westportal des Tunnels. Bautrupps rekonstruieren zwei historische Stützmauern. Der Highway wird während den Arbeiten von Sonntag bis Donnerstags jeweils von 20 Uhr bis 8 Uhr komplett gesperrt (wir berichteten unter http://www.usa-reporter.com/reporter/2010/06/22/zion-osteingang-kunftig-nur-nachts-geschlossen/).

Quelle: http://www.deseretnews.com/article/700056890/Zion-National-Park-suspends-tunnel-fees.html?s_cid=rss-30 14.08.2010

Yellowstone: Old Faithful Visitor Education Center öffnet

20. August 2010 von Stefan Kremer  
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Nach zwei Jahren Bauzeit wird der Old Faithful Komplex im Yellowstone National Park wieder ein dauerhaftes Visitor Center haben, das Einblicke in die Geothermie des Parks erlaubt.

Das neue Visitor Center, dessen Eröffnung am 25. August gefeiert wird, wird ohne Zweifel von den Parkbesuchern willkommen geheißen, die sich über die heißen Wasserquellen des Yellowstone informieren wollen. Eine der interaktiven Ausstellungen wird ein funktionierendes Modell eines Geysirs sein.

3d-Modell des neuen Old Faithful Visitor Education Center. Fotoquelle: NPS

Das zweigeschossige Gebäude ersetzt seinen veralteten und beengten Vorgänger, der in den späten 1960ern errichtet wurde. Dieses Gebäude wurde zwischen Herbst 2006 und Frühling 2007 abgerissen um Platz für den Neubau zu schaffen, der nach einem Gold LEED Certification Standard gebaut wurde und sich mithin als Green Building bezeichnen darf. Es zeichnet sich durch die “Verwendung nachhaltige Elemente sowohl bei der Standortwahl als auch bei der Konstruktion, der sparsamen Wasserverwendung, dem Benutzen erneuerbarer Materialien sowie der Innenluftqualität aus”, so die Parkverwaltung in einer Veröffentlichung.

Das Gebäude setzt ebenfalls neue Standards was die Zugänglichkeit für Behinderte und für die Darstellung von komplexen wissenschaftlichen Informationen betrifft.

Der umweltfreundliche, 27 Millionen Dollar teure und 26.000 square-foot umfassende Komplex wurde hauptsächlich durch eine 15 Millionen Dollar Spende der Yellowstone Park Foundation ermöglicht. Mehr als 400 Einzelpersonen, Stiftungen und Unternehmen haben Geld für das Projekt gespendet, wobei die Spenden zwischen 2 und 3 Millionen Dollar betrugen.

Die Einweihungsfeier für das neue Old Faithful Visitor Education Center wird am 25. August um 11 Uhr beginnen.

Quelle: http://www.nationalparkstraveler.com/2010/08/yellowstone-national-parks-new-old-faithful-visitor-center-open-august-256391 14.08.2010

Yellowstone: Besucherrekord im Juli

20. August 2010 von Stefan Kremer  
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Die Besuchszahlen des Yellowstone National Park in Nordwest-Wyoming waren diesen Sommer ausgesprochen hoch. Im Juli besuchten mehr als 957.000 Menschen den Park, was die höchste Besuchszahl in einem Monat seit der Eröffnung des Parks im Jahr 1872 darstellt.

“Jeder Tag im Yellowstone ist wunderbar!”, sagt Lyn Lewis, ein Besucher aus Delaware.

Zum ersten Mal in der Geschichte des Parks wurden nach Angaben des Parksprechers Al Nash mehr als 2 Millionen Besucher in den ersten sieben Monaten eines Jahres registriert. “Menschen kommen aus allen Teilen der Erde”, sagte Nash.

Mammoth Hot Springs. Fotoquelle: Stefan Schwach

Clay Pennington kam mit seiner Familie aus Farmington, Michigan zum Yellowstone. Sie begannen ihren Urlaub am Grand Canyon und reisten weiter bis Wyoming. “Wir sind hier für vier Tage gewesen”, sagte Pennington. “Man braucht noch mehr Zeit.”

Die Penningtons kamen wie tausende anderer Familien zum Yellowstone, um seine wundervolle Landschaft und die einzigartige Tierwelt zu bewundern.

“Ob man nur in die Landschaft schaut oder nach Grizzlys oder Wölfen Ausschau hält; selbst ein schlechter Tag im Yellowstone ist besser als ein Tag im Büro”, meint ein anderer Besucher.

Sprecher des Parks machen die schwächelnde Wirtschaft und das wiedererwachte Interesse an den Nationalparks verantwortlich für den starken Anstieg der Besucherzahlen. “Ich glaube, besonders bei der derzeitigen Wirtschaftslage nutzen viele die Vorteile der Naherholung”, sagte Jesse Sanchez, ein Besucher aus Los Angeles.

Die beste Zeit, um Grizzlys, Elche und Bisons im Yellowstone National Park zu bewundern, ist August und September.

Quelle: http://www.9news.com/news/article.aspx?storyid=148296&catid=188 16.08.2010

Sequoia: Bauarbeiten am Generals Highway

19. August 2010 von Stefan Kremer  
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Bis Ende August müssen Reisende, die den Sequoia National Park besuchen wollen, mit Wartezeiten von bis zu einer Stunde am Generals Highway zwischen dem Highway 198 Parkeingang und dem Giant Forest rechnen.

Straßenbauarbeiten entlang eines anderthalb Meilen langen Abschnitts zwischen dem Amphitheater Point und Deer Ridge schleusen den Verkehr von Montags bis Donnerstags durch einen einspurigen Abschnitt. Zu jeder vollen Stunde zwischen 7 Uhr und 18 Uhr darf der bergaufwärts fahrende Verkehr passieren, so eine Bekanntmachung des Parks. Zwischen 18 Uhr und 18:30 Uhr kann es hier zu einer halbstündigen Wartezeit kommen. Nächtliche Bauarbeiten werden den Verkehr ebenfalls beeinträchtigen. Zwischen 22 Uhr und 5 Uhr wird es nur ein Zeitfenster geben, um die Passage zu durchfahren: um 23:30 Uhr. Freitags kann es zu einstündigen Staus zwischen 7 Uhr und 14 Uhr kommen.

Das Giant Forest Museum. Fotoquelle: Stefan Kremer

Außerdem ist während den Arbeiten das Befahren des Generals Highway von Hospital Rock bis zum Giant Forest Museum mit Wohnmobilen mit einer Länge von mehr als 22 feet verboten.

Quelle: http://www.nationalparkstraveler.com/2010/08/travel-delays-1-hour-possible-sequoia-national-park6408 16.08.2010

Bryce Canyon: Umstrittener Tagebau erhält Zulassung

8. August 2010 von Stefan Kremer  
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Ein Kohle-Unternehmen hat am Dienstag einen Sieg errungen als ein staatlicher Ausschuss die Einwände mehrerer Naturschutzgruppen zurückwies, die behaupteten, ein geplanter Tagebau würde die Flüsse verschmutzen und den Bryce Canyon National Park mit Staub belasten.

Das Utah Board of Oil, Gas & Mining entschied, dass die Alton Coal Development LLC 440 acres privaten Lands für ein Projekt bei der Ortschaft Alton am südwestlichen Rand des Bryce Canyon National Park abbauen können, das später tausende acres von umliegendem National Forest in Süd-Utah umfassen soll. Alton Coal ersucht derzeit eine bundesstaatliche Zulassung, um das Projekt zu vergrößern.

Der Ausschuss hielt damit eine Entscheidung von letztem Oktober aufrecht, die zu dem Schluss kam, dass alle legalen und technischen Voraussetzungen zum Betrieb des Tagebaus erfüllt seien. Dieser Entschluss kam allerdings zustande, nachdem der Antragsteller kurz zuvor 10.000 Dollar an den republikanischen Gouverneur Gary Herbert als Unterstützung seiner Wahlkampagne gespendet hatte und beklagte, der Staat brauche zu lange für die Genehmigung des Projekts.

“Wir sind extrem zufrieden, dass der Ausschuss in dieser Sache auf unserer Seite war”, sagte John Baza, Direktor der Division of Oil, Gas & Mining. “Die Entscheidung bestätigt die monatelangen wissenschaftlichen Analysen.”

Vier Umweltschutzgruppen hatten Wissenschaftler engagiert, die die Genehmigung während Anhörungen an sechs Tagen von Januar bis Juni anfochten. Der Superintendent des Bryce Canyon National Parks – bekannt für seine reine Luft und die klaren Nachthimmel – wandte sich ebenfalls gegen den Tagebau.

Alton Coals Projektmanager, Chris McCourt, sagte in einem seltenen Statement seiner Firma, die Entscheidung des Ausschusses “werde es der Entwicklung erlauben, in einer umweltverträglichen Weise abzulaufen. Alton Coal lobt den Bundesstaat Utah, das Division und das Volunteer Board für ihre Sorgfalt und ihre unparteiische Abwägung. Die Bestätigung der Erlaubnis ist der Schlüssel zum Coal Hollow Project, das neue Jobs und wirtschaftliche Expansion in Utah bieten wird”, sagte McCourt.

Das Unternehmen, eine Gruppe von Investoren angeführt von James J. Wayland aus Naples, Florida, muss eine mehrere Millionen Dollar umfassende Bürgschaft hinterlegen, bevor mit dem Abbau begonnen werden kann.

Die Southern Utah Wilderness Alliance hat versprochen, den Fall wenn nötig bis vor Bundesgerichte zu bringen. Steve Bloch, Syndikusanwalt der Gruppe, sagte am Dienstag, er wolle erst die 29-seitige Entscheidung genau studieren bevor er über weitere Wiedersprüche entscheide. “Es ist unzweifelhaft, dass dies eine schlechte Nachricht für die Luft, das Wasser und die klaren Nachthimmel im Bryce Canyon National Park und den umliegenden Gemeinden ist”, fügte er hinzu.

Die Entscheidung bedrohe “eine der Kronjuwelen des Nationalparksystems genauso wie die lokale Konjunktur und die Luft- und Wasserqualität in Süd-Utah”, sagte Clair Jones vom Utah Sierra Club. “Der Alton Coal Tagebau würde die lokale Konjunktur zerstören um eine nicht nachhaltige, dreckige Energiequelle abzubauen, die Utahs Wasser und Luft kontaminiert.”

Es gab bisher keine direkte Reaktion des National Resources Defense Council und der National Park Conservation Association, die dem Projekt ebenfalls entgegenstehen.

Bobbi Bryant, Besitzer des Souvenir- und Kaffeegeschäfts “Bronco Bobbi’s” sagte, sie sei gegen den Tagebau weil dessen Betrieb täglich bis zu 300 Kohlelastwagen durch Panguitch fahren lassen würde. “Die Lautstärke und Abgase der LKWs werden die Anreise zum Bryce Canyon weniger angenehm und gefährlicher machen. Die meisten Geschäfts-, Restaurant- und Motelbesitzer – mich eingeschlossen – werden nicht mehr so viele Kunden haben, und wir könnten gezwungen sein, unser Geschäft zu schließen.”

Für den täglichen Kohleabtransport werden 43 Tonnen schwere LKW von Alton aus auf den Highway 89 fahren und dann nach Norden über Hatch und Panguitch zum US 20 und über Interstate 15 nach Cedar City fahren. Weitere 10 Meilen westlich soll eine Eisenbahnverladestelle errichtet werden.

Der U.S. Army Corps of Engineers hat Alton Coal im vergangenen Februar gebeten zu warten, bis ein unabhängiges Gutachten zur Auswirkung des Projekts auf das Feuchtgebiet vorliegt. Das Corps sagte, eine Zulassung des Bundes könnte nötig sein, und warnte das Unternehmen, nicht bereits ohne eine solche anzufangen.

Jason Gipson, Chef des Nevada-Utah Regulatory Branch des Corps, sagte am Dienstag, man bewerte derzeit das Projekt noch. Seine Mitarbeiter würden entscheiden, ob ein periodischer Bach, Feuchtwiesen und Quellen auf dem privaten Land, das Alton Coal für den Tagebau verwenden möchte, Feuchtgebiete darstellen, deren Beeinträchtigung eine bundesstaatliche Genehmigung erfordert.

Alton Coal hat scheinbar eine Schnellgenehmigung erhalten, nachdem das Unternehmen sich in einem Treffen mit Gouverneur Herbert beschwert hatte, die Regulierungsbehörde brauche zu lange für ihre Entscheidung. Das Unternehmen stelle den Antrag im Jahr 2005. Ein Vertreter des Unternehmens traf sich mit Herbert am 17. September 2009, dem gleichen Tag, an dem die Kampagne des republikanischen Gouverneurs eine Zuwendung in Höhe von 10.000 Dollar von dem Kohleunternehmen erhielt. Ein 33-seitiger Aktenvermerk der Utah Division of Oil, Gas and Mining besagt, das Ergebnis der Unterredung jenes Tages sei die Zusage einer unbürokratischen Schnellentscheidung der Regulierungsbehörde gewesen.

Priscilla Burton, eine Umweltwissenschaftlerin des Amtes, das den Aktenvermerk schrieb, notierte, die Regulierungsbehörde habe ein ganzes Jahr Zeit, eine Entscheidung zu fällen, entschied sich aber dazu, die Angelegenheit in zwei Monaten abzuwickeln. Ihre Vorgesetzten bestehen seither darauf, Burton habe sich hinsichtlich der Fristen vertan.

Quelle: http://www.deseretnews.com/article/700053343/Utah-board-upholds-strip-mine-near-Bryce-Canyon-National-Park.html?s_cid=rss-30 03.08.2010

Nationalparks: Freier Eintritt am 14. und 15.08.

30. Juli 2010 von Stefan Kremer  
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Innenminister Ken Salazar hat am 28.07.2010 verkündet, dass der National Park Service am 14. und 15. August keine Eintrittspreise erheben wird, um damit alle Amerikaner dazu zu ermuntern, die Nationalparks zu besuchen.

“Dieses eintrittsfreie Wochenende bietet eine Möglichkeit für Einzelne und Familien zu einem erschwinglichen Ausflug oder zur Erkundung eines nahegelegenen Parks, den sie noch nich zuvor besucht haben”, sagte Salazar. “Ich animiere alle, diese Möglichkeit des freien Eintritts zu einem Besuch nicht nur unserer größten Naturwunder, sondern auch unserer historischen und kulturellen Schätze zu nutzen.”

Blick von Toroweap in den Grand Canyon. Fotoquelle: Michael Schlebach

Es gibt 391 Nationalparks in 49 Bundesstaaten, von denen viele außerdem kostenfreie Veranstaltungen am 14. und 15. August durchführen. Eine komplette Liste sortiert nach Park oder Bundesstaat gibt es unter http://www.nps.gov. Die Angebote umfassen unter anderem:

  • Rangergeführte Programme mit Anleitungen und dem zur Verfügungstellen von Ausrüstung für alle, die naß werden wollen. Ob Schnorcheln an Cape Cod, Kajaken in DeSoto, Kanufahren in Congaree oder Big Cypress oder einfach nur Entspannen am Wasser; bringt die Badesachen mit zu einem der 50 Parks mit Stränden.
  • Werdet Zeuge, wie Historisches zum Leben erweckt in Militärcamps und Feuerübungen in Antietam, Gettysburg, Fort Laramie, Fort McHenry, Fort Vancouver, Fort Stanwix, Fort Matanzas, Kings Mountain, Wilson Creek, Kennesaw Mountain und Yorktown.
  • Tanzt zum Sound der Pig War Band in San Juan Island, Cajun music in Jean Lafitte, Ojibwe music in Grand Portage, mountain music am Blue Ridge Parkway, Volksmusik in Carl Sandburg, Klassische Musik in Saint-Gaudens oder Hackbrettmusik am Natchez Trace Parkway.

Die Eintrittspreise der 146 Stätten, die üblicherweise Eintritt verlangen, liegen ansonsten zwischen 3 bis 25 Dollar. Alle übrigen 246 Parks gewähren ganzjährig freien Eintritt.

Quelle: http://www.desertusa.com/desertblog/?p=7856 28.07.2010

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