Yosemite: Big Oak Flat Road durch Felssturz blockiert

24. Januar 2012 von  
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°Durch einen großen Felssturz ist die Verbindungsstraße zwischen Tioga Pass Road und dem Yosemite Valley im Yosemite National Park komplett blockiert. Das Ereignis, das sich am Sonntag abend gegen 23:30 Uhr ereignete, führte zur Schließung der gesamten Big Oak Flat Road zwischen der Foresta Junction am Highway 120 (Big Oak Flat Road) und der Highway 120/140 Junction (El Portal Road) gesperrt. Ein Termin für die Wiedereröffnung steht noch nicht fest.

Felssturz auf die Big Oak Flat Road. Foto: NPS

Das Yosemite Valley ist noch von Merced/Mariposa aus über Highway 140 (El Portal Road) und von Fresno/Oakhurst über Highway 41 (Wawona Road) aus erreichbar. Die Foresta Road zwischen Foresta und El Portal ist ebenfalls nicht befahrbar. Die Tioga Pass Road ist derzeit wegen Schnee gesperrt.

Der Yosemite National Park bleibt auch weiterhin geöffnet. Durch den Wintersturm, der derzeit in der Gegend wütet, besteht auf einigen Parkstraßen die Pflicht, Schneeketten anzulegen.

Quelle: http://www.nps.gov/yose/parknews/bofrdclosed12.htm 23.01.2012

Cedar Breaks: Highway 14 von Erdrutsch zerstört

21. Oktober 2011 von  
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Ein Abschnitt des Highway 14 in Utah, einer der Zufahrtstraßen zum Cedar Breaks National Monument, wurde von einem massiven Erdrutsch zerstört. Die 1700 feet breite und bis zu 100 feet hohe Geröllmasse hat den Highway über 100 feet weit einen Abhang hinab gerissen.

Obschon Utah 14 eine beliebte Zufahrtstraße von Cedar City und Interstate 15 zum Bryce Canyon National Park ist gibt es andere Straßen in der Gegend, die Motoristen nutzen können. Um Cedar Breaks zu erreichen muss man bis auf Weiteres Utah 143 und Utah 148 nutzen.

Der zerstörte Highway 14. Foto: Utah Department of Transportation

Der Erdrutsch, der sich 8 Meilen östlich von Cedar City ereignete, schob die Fahrbahn in den Cedar Canyon hinab, sagte Kevin Kitchen, ein Sprecher des Utah Department of Transportation, am Mittwoch Nachmittag. Das Ereigniss müsse sich am Samstag Morgen vor 5 Uhr ereignet haben.

“Diese Gegend wurde schon früher von Erdrutschen heimgesucht. Wir hatten einen ähnlichen Zwischenfall in den frühen 1990ern. Zwei Tage vor dem (aktuellen) Erdrutsch gab es etwas Steinschlag und Geröll auf der Fahrbahn rund 1000 feet westlich der jetzigen Erdrutschzone. Die Straße musste wegen Aufräumarbeiten am vergangenen Donnerstag für mehrere Stunden gesperrt werden.”

Bautrupps planten am Donnerstag, Luftbildaufnahmen anzufertigen, um den Ingenieuren des Departments eine bestmögliche Analyse der Möglichkeiten zur Schadensbeseitigung zu ermöglichen, sagte Kitchen. Eine Vorhersage, wann Highway 14 wieder geöffnet sein wird, konnte er nicht abgeben.

“Es sieht im Moment danach aus, als würde es einige Monate dauern.”

“State Route 143 über Parowan und Brian Head bietet als Direktverbindung zahlreicher Aussichtspunkte einen Blick auf einzigartige Landschaften und Herbstfarben in den niedrigen Höhenlagen bevor sie sich mit State Route 148 verbindet”, sagten Mitarbeiter des Visitor Center.

Obschon das Visitor Center und die Dienstleistungen am Campground in Cedar Breaks geschlossen sind werden die Aussichtspunkte solange geöffnet bleiben, bis Schneefall das Schließen der Straße erfordert.

“Der Erdrutsch wird den Verkehr definitiv beeinträchtigen”, sagte Bonnie Char, eine Spezialistin für Öffentlichkeitsarbeit des County. “Glücklicherweise gibt es alternative Scenic Byways, die den Zugang zu den National Parks, National Monuments und Erholungsgebieten in Südutah ermöglichen. Reisende entdecken so womöglich weitere Sehenswürdigkeiten entlang des Weges.”

Quelle: http://www.nationalparkstraveler.com/2011/10/massive-landslide-utah-cuts-one-route-cedar-breaks-national-monument8884 12.10.2011

Joshua Tree: Pinto Basin überschwemmt

21. September 2011 von  
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Sintflutartige Regenfälle haben am Morgen des 13. September im Pinto Basin und Cottonwood Spring des Joshua Tree National Park zu weiträumigen Überschwemmungen geführt. Großflächige Schäden entstanden an der Pinto Basin Road, deren Fahrbahndecke an mehreren Stellen abgetragen wurde. Das Cottonwood Visitor Center wurde überflutet und Teile des Cottonwood Campground weggespült. Vermutlich fielen mindestens 3 inch Niederschlag während des Sturms.

Die Pinto Basin Road ist vom Interstate 10 an der Südgrenze des Parks bis zum White Tank Campground gesperrt. Das Cottonwood Visitor Center und der Cottonwood Campground sind ebenfalls geschlossen. Parkmitarbeiter begutachten derzeit das volle Ausmaß der Schäden.

Schäden an der Pinto Basin Road. Foto: NPS

Die übrigen Parkstraßen einschließlich des landschaftlich reizvollen Park Boulevard zwischen Twentynine Palms und dem Ort Joshua Tree bleiben für Besucher geöffnet. Auch die übrigen Parkeinrichtungen wie Campgrounds, Picknick-areas und Wanderwege sind geöffnet. Besucher sollten dennoch die Wettervorhersagen aufmerksam verfolgen, um vor weiteren flash floods frühzeitig gewarnt zu sein. Das Oasis Visitor Center in Twentynine Palms und das Joshua Tree Visitor Center im Ort Joshua Tree sind täglich von 8 bis 17 Uhr geöffnet.

Fahrzeuge wurden während der Flut nicht beschädigt, verletzt wurde niemand.

Aktuelle Informationen über die Pinto Basin Überschwemmung kann man unter http://www.nps.gov/jotr abrufen.

Quelle: http://www.nps.gov/jotr/parknews/sep13flooding.htm 18.09.2011

Yosemite: Cabins in Curry Village werden vermutlich entfernt

14. August 2011 von  
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Ein wesentlicher historischer Bestandteil des Yosemite National Parks könnte schon in Kürze selbst Geschichte sein. Die über einhundert Jahre alten Cabins im Curry Village könnten als Folge eines Felssturzes im Jahr 2008 abgerissen werden. Damals wurden 17 Cabins von herabstürzenden Felsen getroffen als die dort untergebrachten Kinder gerade auf einer Wanderung waren (wir berichteten am 9. Oktober 2008, 20. November 2008 und 23. November 2008). Der Park schloss daraufhin den Großteil der Cabins und Zelte sowie einige weitere Gebäude im Gebiet des Felssturzes unterhalb des Glacier Points.

Blick vom Glacier Point auf Curry Village. Foto: Stefan Kremer

Am Dienstag wurde nun ein Umweltgutachten veröffentlicht, dass die Region als “großes Risiko für die Gesundheit und Sicherheit der Besucher sowie die Parkangestellten” einstuft. Das Gutachten bewertete 72 Gebäude in einem Gebiet unterhalb der steilen Granitflanke des Glacier Point und empfiehlt die Entfernung der Cabins und die Rückführung des Areals in seinen natürlichen Zustand. Andere mögliche Optionen umfassen den vorläufigen Erhalt der ältesten Strukturen bis zu dem Zeitpunkt, wo sie an einen sichereren Ort transportiert werden können. Eine Entscheidung hierüber wird der Park im kommenden Monat fällen.

Quelle: http://abclocal.go.com/kabc/story?section=news/state&id=8298907 10.08.2011

Yosemite: Waldbrand nahe der Glacier Point Road wächst

14. August 2011 von  
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Am 21. Juli 2011 entstanden im Yosemite National Park durch Blitzschlag mehrere Feuer. Einige davon wurden eingedämmt, aber ein Brandherd – das Avalanche Fire – hat sich zu einem Waldbrand ausgedehnt und wird nun als Nutzfeuer verwaltet. Der Brand befindet sich in der Avalanche Creek Drainage nahe der Glacier Point Road innerhalb der Wildnis. Es umfasst derzeit 715 acres und wird aus mehreren Gründen von der Feuerwehr nur in Schach gehalten. Hierzu zählen der langfristige Schutz von wertvollen Ressourcen des Parks und der umliegenden Orte Yosemite West und dem Badger Pass Ski Resort.

Blick vom Glacier Point. Foto: Craig Vickers / facebook

Das Avalanche Fire könnte sich von seinem jetzigen Standort zwischen Chinquapin und Badger Pass nach Südosten ausdehnen und bis auf 5.800 acres anwachsen. Dies wäre eine natürliche Brandschneise in einem Gebiet, in dem es seit Beginn der Aufzeichnungen keine Brände gab. Der voraussichtliche Löschzeitpunkt wird vom NPS mit 1. September angegeben.

Der Yosemite hat in der Wintersaison 2010-2011 mehr Niederschlag erlebt als im Durchschnitt üblich. Frühling und Sommer waren vergleichsweise kühl, was eine hohe Luftfeuchtigkeit und eine späte Schneeschmelze nach sich zog. Diese Konditionen liefern den Feuerwehrcrews im Yosemite nun ideale Möglichkeiten, künftigen Bränden im Park vorzubeugen.

Die Parkverwaltung arbeitet derzeit mit dem Mariposa County Air Pollution Control Disctrict (MCAPCD) zusammen, um den Einfluss auf die Luftqualität und die Gesundheit zu beobachten. Gerätschaften zur Luftqualitätsanalyse wurden in den Orten Yosemite West, El Portal und Yosemite Valley installiert. Die Feuerwehrcrews beobachten außerdem die Streuung der Rauchentwicklung an diesem Wochenende.

“Wir sind sehr froh, dass wir mit dem MCAPCD zusammenarbeiten können um die Beeinträchtigungen auf die Gesundheit durch den Rauch zu reduzieren während wir den großen Waldbrand managen”, sagte der Yosemite Fire Management Officer Kelly Martin. “Wir arbeiten daran, sowohl den aktuell entstehenden Rauch zu handhaben als auch die künftigen Emissionen zu kontrollieren. Ohne die Reduzierung gefährlicher Brandstoffe (Unterholz) würden künftige Großbrände, begünstigt durch hohe Temperaturen, sehr viel größere Gefahren darstellen.”

“Der Mariposa County Air Pollution Control District versteht die Nutzung von Feuer als Mittel, um die Gesundheit des Waldes und die Sicherheit und den Schutz der umliegenden Gemeinden sicherzustellen. Das oberste Ziel ist jedoch, die öffentliche Gesundheit zu schützen und die Einflüsse des Rauchs auf Herz und Lunge zu minimieren”, so der Mariposa County Public Health Officer und Air Pollution Control Officer, Dr. Mosher, MD.

Feuerwehrcrews werden entlang der Glacier Point Road verbleiben, umd das Feuer weiter zu beobachten. Der Rauch des Avalanche Fire ist entlang dieser Straße sichtbar sowie auf Abschnitten der Wawona Road (Highway 41), der Big Oak Flat Road (Highway 120), der El Portal Road (Highway 140) und an mehreren anderen Stellen im Yosemite. Durch Blitze ausgelöste Waldbrände ereignen sich regelmäßig während der Sommermonate im Yosemite. Feuer ist ein natürlicher Bestandteil des Sierra Nevada Ökosystems, das die Waldlandschaft über tausende Jahre geformt hat. Das Verwalten von natürlich entstehenden Waldbränden ist vereinbar mit dem derzeitigen Yosemite Fire Management Plan und dem Environmental Impact Statement.

Weitere Informationen über das Fire Management Program und das Avalanche Fire im Yosemite National Park findet man unter http://www.nps.gov/yose/parkmgmt/current_fire.htm. Die aktuelle Luftqualität kann man unter http://www.nps.gov/yose/naturescience/aqmonitoring.htm beobachten.

Quelle: http://www.nps.gov/yose/parknews/avalanchefire1.htm 12.08.2011
Quelle: http://calfire.blogspot.com/2011/08/ynp-yosemite-managed-wildland-fires.html 08.08.2011

Grand Canyon: Zwei Felsstürze am North Kaibab Trail

14. August 2011 von  
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Zwei Felsstürze haben den North Kaibab Trail im Grand Canyon National Park versperrt. In einem Abschnitt zwei Meilen nördlich der Phantom Ranch, der als The Box bekannt ist, blockieren herabgestürzte Felsen den Weg. Wanderer können die Passage ohne Probleme überwinden, jedoch ist sie nach Ansicht der Park Ranger mit Pferden nicht passierbar. Reiter können den inneren Canyon derzeit auf folgende Weise erkunden: vom North Rim aus über den North Kaibab Trail bis Cottonwood und vom South Rim über Bright Angel Trail oder South Kaibab Trail bis Phantom Ranch.

Eine von zwei blockierten Stellen des North Kaibab Trail. Foto: NPS

Der Zwischenfall beeinträchtigt nicht die kommerziellen Reitangebote, die am North und South Rim starten.

Quelle: http://www.nps.gov/grca/planyourvisit/trail-closures.htm#CP_JUMP_567435 10.08.2011

Phoenix: Neue Staubwolke verdunkelt die Stadt

19. Juli 2011 von  
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Erneut ist Phoenix von einem riesigen Staubsturm heimgesucht worden. Die seit langem anhaltende Trockenheit in der Region hat den Boden austrocknen lassen, und starke Winde haben nun eine riesige Wolke aus Staub und Sand über die Stadt geweht. Die rund 900 Meter hohe Wolke entstand im Pinal County, zog nach Nordosten und erreichte Phoenix um 17:30 Uhr mit Windgeschwindigkeiten von 40 bis 50 km/h, so Austin Jamison vom National Weather Service. Die Sicht sank stellenweise auf unter 400 Meter. Einige Abflüge am Phoenix Sky Harbor International Airport konnten erst verspätet starten. Eingehende Flüge aus nahegelegenen Städten wurden kurzzeitig am Boden gehalten. Nach rund einer Stunde löste sich die Wolke wieder auf. Unfälle oder Schäden wurden nicht gemeldet.

Haboob über Phoenix. Foto: wikipedia

Am 5. Juli hatte ein noch größerer Staubsturm weltweit die Aufmerksamkeit der Medien auf sich gezogen. Flüge mussten abgesagt werden, es gab Stromausfälle und die Stadt wurde unter einer Staubdecke begraben.

Diese sogenannten Haboobs entstehen nach Angaben von Wetterexperten nur in Arizona, der Sahara und Teilen des Mittleren Ostens da hier sowohl trockenes Klima als auch große Mengen an Sand vorhanden sind. Neben Atemprobleme besonders für Asthmapatienten bieten Haboobs zudem eine erhöhte Gefahr, an Valley Fever, einer durch Pilze ausgelöste Lungenentzündung, zu erkranken. Die Sporen befinden sich im trockenen Südwesten einige feet unter der Erdoberfläche und werden durch Wind, Bauarbeiten und andere Aktivitäten aufgewirbelt.

Quelle: http://www.huffingtonpost.com/2011/07/19/arizona-dust-storm-moves-_n_902571.html 19.07.2011

Big Sur: Highway 1 wieder befahrbar

12. Juni 2011 von  
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Gute Nachrichten für alle Verkehrsteilnehmer und Touristen: der Pacific Coast Highway zwischen Cambria und Carmel ist zum ersten mal seit fast drei Monaten wieder komplett befahrbar. Das California Department of Transportation eröffnete am Freitag ein letztes Teilstück des Highway 1, das durch einem massiven Erdrutsch am 14. April unpassierbar wurde. Seither wurden rund 5 Millionen Dollar aufgewendet, um Felsen und Geröll im südlichen Monterey County zu entfernen.

Solche Ausblicke sind ab sofort wieder möglich. Foto: Stefan Kremer

Eine Serie von Erdrutschen durch schwere Regenfälle hatte seit Mitte März verschiedene Teile des Highway 1 entlang der Küste von Big Sur versperrt (wir berichteten Big Sur: Highway 1 mehrere wochen gesperrt, Big Sur: Dritter Erdrutsch beschadigt Highway 1, Big Sur: Highway 1 noch mindestens 4 Wochen gesperrt).

Autofahrer müssen an einigen Stellen langsam fahren da die Aufräumarbeiten noch im Gange sind.

Quelle: http://www.cbs47.tv/news/state/story/Caltrans-to-reopen-Highway-1-south-of-Big-Sur/GUcBcBp–E-0Dl-0I5YbOA.cspx 09.06.2011

Canyonlands: White Rim Road teilweise überschwemmt

18. Mai 2011 von  
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Die Schneeschmelze im Colorado Basin hat den Flusspegel des Green River im Canyonlands National Park so stark ansteigen lassen, dass Teile der White Rim Road geschlossen werden mussten.

Sprecher des Parks sagten, die Westseite der populären Backcountry Route sei seit Ende letzter Woche wegen Überschwemmung vom südlichen Fuß des Hardscrabble Hill bis zur Parkgrenze bis auf weiteres gesperrt. Dadurch ist eine komplette Rundfahrt auf dem White Rim Loop derzeit unmöglich.

Überschwemmter Abschnitt der White Rim Road am Upheaval Wash. Foto: NPS

Bei dem derzeitigen Frühlingstauwetter kann die Schließung möglicherweise noch mehrere Wochen dauern. Es gibt Überschwemmungen an einigen Stellen des White Rims bei über 20.000 cubic feet pro Sekunde (cfs) Wasserdurchfluss.

Das Colorado Basin River Forecast Center hat am 10. Mai eine 50-prozentige Chance vorhergesagt, dass der Green River in diesem Jahr einen Spitzendurchflusswert von 46.000 cfs erreichen wird. Die Wahrscheinlichkeit, dass 38.000 cfs erreicht werden, liegt demzufolge bei 90 Prozent. Letztmalig wurde dieser Wert 1983 erreicht, Werte über 46.000 cfs sind seit 1922 nicht mehr vorgekommen.

Canyonlands National Park aktualisiert derzeit seine Webseite (http://www.nps.gov/cany) regelmäßig hinsichtlich der Zustände am White Rim und den Schifffahrtsbedingungen im Park. Die aktuellen Zustände kann man außerdem auf Twitter unter http://www.twitter.com/canyonlandsnps verfolgen.

Quelle: http://www.nationalparkstraveler.com/2011/05/flooding-green-river-impacts-white-rim-road-canyonlands-national-park8136 16.05.2011

Yosemite: Überschwemmungen möglich

7. Mai 2011 von  
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Im Yosemite National Park kann es in Kürze zu Überschwemmungen kommen. Dank der steigenden Temperaturen und der überdurchschnittlich hohen Schneedecke können die Flüsse und Bäche im Park stark anschwellen. Campgrounds, Wanderwege und selbst Straßen im Yosemite können überflutet werden.

Parkranger Scott Gediman sagte, die Überschwemmungen zu dieser Jahreszeit seien ein natürlicher Vorgang. “Es ist Frühling. Die Flüsse haben hohe Wasserstände. Sie fließen schnell. Das Wasser ist kalt. Man muss vorsichtig sein.”

Merced River im Sommer bei Happy Isles. Foto: Stefan Kremer

Das Risiko wird durch kontinuierliche Beobachtung kontrolliert. Eine Durchflussmessanlage am Merced River bei Happy Isles liefert durchgängig seit 1915 Daten. Die Anlage wurde kürzlich erneuert und liefert nun zahlreiche Echtzeitwerte, die man unter http://ca.water.usgs.gov/webcams/happyisles/ abrufen kann.

Die fast hundertjährigen historischen Aufzeichnungen sowie die aktuellen Werte erlauben präzisere und womöglich lebensrettende Einschätzungen auf Wasserstandsveränderungen. Mitarbeiter des Parks können so Wege und Campsites im Vorfeld schließen.

Parkbesucher Terry Griffith sagte: “Jedes Jahr versuchen wir, den Yosemite zu besuchen, und dieses Jahr ist das erste, wo wir den Fluss so angeschwollen erleben. Es ist großartig.”

Quelle: http://www.cbs47.tv/news/local/story/Flooding-possible-in-Yosemite-National-Park/6bopclqA4UiW0AxF2IbQfw.cspx 05.05.2011

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