Utah: Weniger Waldbrände als üblich

31. August 2010 von Stefan Kremer  
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Die Waldbrände in Utah haben dieses Jahr so wenige acres niedergebrannt wie seit fast einer Dekade nicht mehr.

Der Dixie National Forest profitiert derzeit von feuchteren Wetterbedingungen als sie sonst üblich sind. Zwei durch Blitze ausgelöste Feuer in Süd-Utah verbrennen derzeit das Unterholz.

Das Skunk Creek fire, etwa sechs Meilen südöstlich von Hatch, ist auf 224 acres unter Kontrolle. Das Little Jake Fire etwa 14 Meilen nordwestlich von Escalante ist ein kontrolliertes Feuer, um die Brandgefahr durch Unterholz zu reduzieren und die Regeneration der dortigen Gelb-Kiefern und Espen voranzutreiben.

Die Forstverwalter versuchen, die kontrollierten Brände auf Wochentage zu begrenzen.

Insgesamt sind in dieser Saison in Utah weniger als 10.000 acres oder 15.6 square miles Waldbränden zum Opfer gefallen. In vielen vergangenen Jahren waren mehr als 150 square miles niedergebrannt, 2007 waren es sogar 960 square miles. Die Hälfte hiervon gehörte dem Milford Flat fire im Beaver County.

Beamte der Forstbehörden sagen, es sei ein ungewöhnliches Jahr mit einem feuchten Frühling, der bis in den Juni hineinreichte, und starken Monsunregen im Juli und August, die die Bedingungen für Brände verschlechtert hätten.

Quelle: http://www.deseretnews.com/article/700061303/Utah-wildfires-are-kept-under-control.html?s_cid=rss-30 29.08.2010

Kings Canyon: Waldbrand bei Cedar Grove wächst

21. August 2010 von Stefan Kremer  
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Das Sheep Fire im Kings Canyon National Park, das am 16. Juli durch Blitzschlag ausgelöst worden war, ist nach Auswertung einer Infrarot-Kartierungsmission am 18. August auf 1.805 acres angewachsen. Der Brand kann von Cedar Grove aus deutlich gesehen werden und befindet sich in 1,5 Meilen Abstand im Südwesten. Dennoch gehen derzeit von dem Feuer keine Bedrohung für Menschen oder Eigentum aus. Besonders am Morgen muss bei Cedar Grove aber mit einer Rauchbelästigung gerechnet werden.

Der Waldbrand hat sich an der westlichen Flanke des Sequoia National Forest ausgedehnt. Die Park- und Forestverwaltung bekämpfen das Feuer gemeinsam.

Ausdehnung des Sheep Fire am 18.08.2010. Fotoquelle: NPS

Am Dienstag war der Brand besonders aktiv, als hohe Temperaturen und eine niedrige relative Luftfeuchtigkeit ideale Bedingungen für eine Ausdehnung boten. Die Feuerwehr errichtete Brandschneisen als die Flammen sich dem Talgrund näherten und Einrichtungen des Parks bedrohten. Bei kühleren Temperaturen und einer Wolkendecke am Mittwoch konnte die Ausdehung etwas eingedämmt werden.

Der Don Cecil Trail zwischen Cedar Grove und der Parkgrenze ist aufgrund des Brandes geschlossen. Mit einer vollständigen Löschung wird erst Mitte Oktober gerechnet.

Quelle: http://www.inciweb.org/incident/2059/ 20.08.2010

Canyonlands: Schwerer Sturm beschädigt White Rim Trail

21. August 2010 von Stefan Kremer  
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Ein starker Sturm hat am Donnerstag im Canyonlands National Park gewütet und substantielle Schäden an Wanderrouten entlang des berühmten White Rim Trail angerichtet. Auch einige Fahrzeuge am Grund der Mineral Bottom switchbacks blieben stecken, so Sprecher des Parks am Freitag.

Paul Henderson, der assistant superintendent des Parks, sagte, Ranger bewerteten am Freitag Nachmittag die Schäden am Mineral Bottom und der Shafer Trail Road. “Eventuell können wir White Rim und Shafer Trail morgen wieder öffnen. Es scheint, dass der Sturm sich wie ein Tornado verhalten hat. Er hat offenbar nur hier und dort etwas beschädigt und andere Stellen verschont. Niemand ist am White Rim stecken geblieben. Das größte Problem sind derzeit die Fahrzeuge am Mineral Bottom. Bis der White Rim wieder offen ist werden sie dort bleiben müssen, und auch dann werden sie nur herauskommen wenn sie Allradantrieb und ordentlich Bodenfreiheit haben.” Mr. Henderson fügte hinzu: “Bei den Mineral switchbacks gab es große Schäden. Ersten Berichten zufolge könnte die Straße für mehrere Wochen gesperrt sein.”

Blick auf Canyonlands. Fotoquelle: Anja Schlebach

Die Shafer Trail Road und die Mineral Bottom Road sind die gegenüberliegenden Enden des 100 Meilen langen White Rim Trail, einer sich durch die Landschaft windenden Dirtroad, die bei Mountainbikern sehr beliebt ist.

Quelle: http://www.nationalparkstraveler.com/2010/08/updated-severe-weather-pounds-canyonlands-national-park-strands-rigs-below-white-rim6445 20.08.2010

Flagstaff: Schultz Fire zu 50% eingedämmt

26. Juni 2010 von Stefan Kremer  
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Im Kampf gegen das Schultz Fire nördlich von Flagstaff, Arizona hat die Feuerwehr nun die Oberhand gewonnen. Am Abend des 25.06.2010 waren 50 Prozent der Brandes unter Kontrolle. Eine Reihe von Brandschneisen haben das Feuer daran gehindert, sich der größten Stadt Nord-Arizonas weiter zu nähern. Aktiv brennt es noch an der nördliche, westlichen und südlichen Flanke in rund 4 Meilen Entfernung der Stadt. Highway 89 ist wieder für den Verkehr geöffnet. Es muss jedoch aufgrund der intensiven Nutzung durch Löschfahrzeuge und zahlreichen Schaulustigen mit zähfließendem Verkehr gerechnet werden.

Das Schultz Fire am 20.06.2010. Fotoquelle: Dona SWIMT / inciweb

Seit Ausbruch des Feuers am 20.06.2010 sind derzeit rund 15.000 acres Wildnis zum Opfer gefallen. 901 Feuerwehrleute mit 41 Löschfahrzeugen und 13 Wassertendern sind im Einsatz. Hilfe aus der Luft gibt es durch vier Löschflugzeuge und 7 Helikopter. Die Kosten für die Brandbekämpfung betragen bisher knapp 6 Millionen Dollar. Verletzte und Sachschäden gibt es keine. Dennoch war die Situation brenzlig. “Ich lebe hier seit 16 Jahren. Die Brände sind nie so nah gekommen”, sagte Rochelle Farrell, Verkäufer eines Geschäfts in der Innenstadt. “Es war beängstigend.”

Aufatmen könne man jedoch noch nicht, denn das Feuer habe noch großes Potential sich weiter auszudehnen, so die Sprecherin der Feuerwehrleitstelle, Brienne Magee. Gerade an der schwer zugänglichen westlichen Flanke sei die Brandbekämpfung schwierig. Zudem wird am Wochenende mit erneutem Windzuwachs gerechnet, was das weitere Anlegen von Brandschneisen unmöglich mache. Ein Zeitpunkt für die komplette Löschung des Wildfire könne daher nicht genannt werden.

Als Brandursache gilt nach Angaben der Behörden ein verlassenes Campfire. Der Verursacher ist jedoch noch nicht ermittelt. Es ist eine Belohnung für Hinweise ausgesetzt.

Unterdessen sind die beiden anderen Waldbrände, das 280 acres umfassende Hardy Fire am südöstlichen Stadtrand sowie das 3.400 acres große Eagle Fire westlich von Flagstaff und nordöstlich von Williams, zu 90 Prozent unter Kontrolle.

Quelle: http://www.inciweb.org/incident/article/1996/10052/ 25.06.2010
Quelle: http://www.azcentral.com/arizonarepublic/local/articles/2010/06/25/20100625flagfire0625.html 25.06.2010

Flagstaff: Von Feuer eingeschlossen, Notstand ausgerufen

21. Juni 2010 von Stefan Kremer  
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Die Bewohner von Flagstaff, Arizona sind durch Waldbrände, die die Stadt von drei Seiten einschließen, seit Sonntag Abend massiv in Bedrängnis geraten. Ein Highway wurde bereits geschlossen, umfangreiche Evakuierungen sind im Gange. Die Stadt und Coconino County haben den Notstand ausgerufen.

Ein 3.000 acre großes Feuer nördlich der Stadt (Schultz Fire) führte zur Schließung von Highway 89 zwischen Silver Saddle im Süden und Meile 433 im Norden. Ein weiteres Feuer brennt seit Samstag Nachmittag auf 600 acres südlich des Interstate 40 und führte zu vorübergehenden Evakuierungen und der Schließung des Little America Hotels. Die Evakuierungen in diesem Bereich wurden zwischenzeitlich wieder aufgehoben, da der Brand zu 25% gelöscht ist. Seit Sonntag Abend gibt es außerdem ein drittes Feuer westlich der Stadt bei Route 66 und Flag Ranch Road.

Die 300 Feuerwehrleute bilden derzeit Brandschneisen und versuchen, einzelne Brandherde zu löschen. Der Schutz der Gebäude hat oberste Priorität. Nach Angaben des Büros des Coconino County Sherriffs waren am frühen Sonntag noch keine Schäden an Häusern zu beklagen. Fünf Helikopter und acht Löschflugzeuge sind im Einsatz, doch Winde bis 35 mph fachen das Feuer immer wieder an. Seit Montag hat die Bundesregierung das Brandmanagement übernommen, was weitere Kräfte verfügbar macht.

Flagstaff ist zu allen Seiten von Wald umgeben.

Quelle: http://rwarn17588.wordpress.com/2010/06/20/wildfires-surround-much-of-flagstaff/ 21.06.2010
Quelle: http://www.firefightingnews.com/article.cfm?articleID=80581 21.06.2010

Kalifornien: Erdbeben der Stärke 5,7 erschüttert mexikanische Grenze

15. Juni 2010 von Stefan Kremer  
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Ein Erdbeben der Stärke 5,7 auf der Richterskala hat am 14.06.2010 um 21:26 Uhr Ortszeit den Süden Kaliforniens erschüttert. Das Epizentrum befand sich nach Angaben des US Geological Survey 8 Kilometer südöstlich von Ocotillo, Kalifornien bzw. 104 Kilometer östlich von Tijuana, Mexiko in der Nähe der mexikanischen Grenze 6,9 Kilometer unter der Erdoberfläche. Ursprünglich wurde das Beben mit einer Stärke von 5,9 eingestuft.

Epizentrum des Bebens bei Ocotillo. Fotoquelle: USGS

Die Erschütterung wurde als leichte rollende Bewegung in Los Angeles, Long Beach und dem Orange County wahrgenommen. Es folgten einige Nachbeben mit Stärken zwischen 3,9 und 3,2. Über Verletzte oder größere Sachschäden liegen keine Berichte vor.

Quelle: http://earthquake.usgs.gov/earthquakes/recenteqsww/Quakes/ci14745580.php 14.06.2010
Quelle: http://www.mercurynews.com/breaking-news/ci_15298565 15.06.2010

Capitol Reef: Erdbeben der Stärke 3,9

15. April 2010 von Stefan Kremer  
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Nach Angaben der University of Utah hat am 14.04.2010 um 12:58 Uhr ein Erdbeben der Stärke 3,9 den Capitol Reef National Park in Süd-Utah erschüttert. Das Epizentrum lag 26 Meilen südöstlich von Torrey und 31 Meilen nordöstlich von Escalante in einer abgelegenen Region. Parkführer Kate Magargal sagte, dass mehrere Angestellte die Erschütterungen gespürt und ein rumpelndes Geräusch vernommen hätten. Meldungen über Schäden oder Verletzte liegen nicht vor.

Epizentrum des Bebens im Capitol Reef National Park. Fotoquelle: USGS

Seit 1962 wurden insgesamt acht Erdbeben der Stärke 3,0 und höher in dieser Region registriert. Die stärkste Erschütterung erreichte eine Stärke von 4,3. Weitere Informationen zu dem Erdbeben kann man unter http://earthquake.usgs.gov/earthquakes/recenteqsus/Quakes/uu00002684.php abrufen.

Quelle: http://www.fox13now.com/news/local/kstu-ap-minor-quake-capitol-reef-nat-park,0,886914.story?track=rss 15.04.2010

Bryce Canyon: Wall Street gesperrt

7. April 2010 von Stefan Kremer  
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Die Wall Street Sektion des beliebten Navajo Loop Trail im Bryce Canyon National Park wurde wegen Steinschlags geschlossen. Zuletzt waren zwei Besucher von herabfallenden Felsen getroffen wurden, von denen einer die Größe eines Softballs hatte. Sie wurden glücklicherweise nur leicht verletzt.

Der gesperrte Abschnitt des Navajo Loop Trails. Fotoquelle: NPS

Die Wall Street wird bis auf weiteres geschlossen bleiben. Sobald der Abschnitt wieder sicher ist werden die Parkmitarbeiter abwägen, ab wann der Weg wieder geöffnet werden kann. Besucher sollten sich am Visitor Center nach den aktuellen Bedingungen erkundigen.

Der andere Abschnitt des Navajo Loop Trail, bekannt als Two Bridges, bleibt derweil geöffnet. Besucher sollten aber auch hier auf Steinschlag und rutschigen Untergrund achten. Wandern geschieht auf eigene Gefahr. Über Two Bridges kann man den 3 Meilen langen Queens Garden / Navajo Loop Combination Trail gehen.

Dank des reichlichen Schneefalls in diesem Winter liegt der Schnee im Park noch 2 bis 3 feet hoch. Die Wege sind schneebedeckt, vereist und matschig. Wanderer sollten Wanderschuhe mit griffiger Sohle für den nötigen Halt tragen und Vorsicht an steilen Wegesabschnitten walten lassen.

Serpentinen des Navajo Loop Trails hinab zur Wall Street. Fotoquelle: Stefan Kremer

Steinschlag ist Teil der natürlichen geologischen Prozesse, durch die die farbenprächtigen Hoodoos (Steinsäulen) entstehen. Den Prozess nennt man Frostsprengung: Wasser von Regen und Schnee gelangt tagsüber in die Risse der Felsen und gefriert dann nachts. Durch die enorme Kraft, die beim Ausdehnen des gefrorenen Wassers entsteht, werden die Risse ausgedehnt und der Fels gelockert. In seiner Höhe von 2.600 Metern erlebt der Bryce Canyon im Schnitt an 200 Tagen diesen Frost- und Tauzyklus. Während dieser Zeit sind Schließungen von Wanderwegen keine Seltenheit. Im Mai 2006 ereignete sich in der Wall Street ein großer Felssturz, der auf rund 20 Meter Länge den Navajo Loop Trail 4,5 Meter hoch mit Geröll bedeckte. Das waren geschätzte 400 bis 500 Tonnen, wovon der größte Fels so groß wie ein Midsize Auto war. Die Wall Street wurde seinerzeit für über ein Jahr geschlossen bis Bauarbeiter einen neuen Weg um den Felssturz herum errichtet hatten.

Quelle: http://www.nps.gov/brca/parknews/rockfall2010.htm 01.04.2010

Kalifornien: Keine Tsunamiwarnung

27. Februar 2010 von Stefan Kremer  
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Das Pacific Tsunami Warning Center hat nach dem massiven Erdbeben der Stärke 8,8 in Chile eine Tsunami-Warnung für weite Teile der Pazifikküsten herausgegeben. Für Kalifornien und Oregon gibt es derzeit jedoch keine Warnung. Durch das Beben ist nach Angaben des U.S. Geological Survey ein 9 foot hoher Tsunami entstanden, der jedoch die Küste Kaliforniens nur in extrem abgeschwächter Form treffen könnte. Das Gefährdungspotential ist gering. Dennoch ist Vorsicht geboten, Küstenbereiche sollten gemieden werden. Aktuelle Informationen zum Erdbeben kann man unter http://www.cnn.com/2010/WORLD/americas/02/27/chile.quake/index.html abrufen.

Quelle: http://www.hawaii247.org/2010/02/26/earthquake-rocks-chile-tsunami-advisories-for-chile-peru-and-ecuador/ 26.02.2010
Quelle: http://sciencedude.freedomblogging.com/2010/02/27/chile-tsunami-wont-affect-california/90831/ 27.02.2010

Kalifornien: Neues Erdbeben der Stärke 5,9

8. Februar 2010 von Stefan Kremer  
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Am Donnerstag hat erneut ein größeres Erdbeben die kalifornische Nordküste erschüttert. Auf der Richterskala erreichte das Beben eine Stärke von 5,9, wobei sich das Epizentrum etwa an der gleichen Stelle wie beim vorherigen Ereignis am 9. Januar befand. Meldungen über Verletzte oder größere Beschädigungen liegen nicht vor.

Epizentrum und gefühlte Intensität des Bebens vor der nordkalifornischen Küste. Fotoquelle: USGS

Das Beben ereignete sich nach Angaben des U.S. Geological Survey um 12:20 Uhr rund 28 Meilen vor der Küste in 7 Meilen Tiefe nordwestlich der kleinen Stadt Petrolia im Humboldt County. Bewohner gaben an, sie hätten die Erdstöße spüren können, aber sie seien längst nicht so stark gewesen wie im Januar, bei dem eine Stärke von 6,5 gemessen wurde. Damals entstand ein Sachschaden von 40 Millionen Dollar an Straßen, Gebäuden und dem Stromnetz in Eureka, Arcata, Ferndale und anderen Küstenstädten.

“Wow, ich dachte, es wäre Seitenwind an meinem Auto gewesen”, sagte Karen Steinbach, Rezeptionistin im Humboldt County office in Eureka. “Ich saß im Auto und aß während ich las. Es fühlte sich an, wie ein starker Windstoß. Dann war es sehr schnell wieder vorbei. Das letzte Beben war so ein brutaler Erdstoß, dass ich überrascht bin, wie vergleichsweise sanft dieses war.”

“Im Vergleich zum letzten Beben sind immerhin unsere Lampen noch an”, so der Sprecher des County, Phil Smith-Hanes. “Es war defenitiv nicht so stark wie das letzte.”

In Petrolia, der dem Epizentrum am nächsten gelegenen Küstenstadt, berichteten einige Geschäfte von Waren, die aus den Regalen gefallen waren.

“Es rumpelte ein paar Sekunden lang, dann gab es einen ersten Schub und dann einen zweiten”, sagte Richard Gillespie, Direktor des Mattole Camp and Retreat Center am Stadtrand von Petrolia. “Beim letzten Mal bewegte sich die Erde auf und ab, aber diesmal war es eine seitliche Erdbewegung.”

Geologe David Schartz vom Geological Survey sagte, das neuerliche Beben sei kein Nachbeben des letzten gewesen. Es handele sich um ein strike-slip Beben in der komplexen Verwerfungsregion, wo drei Küstenplatten nahe der Mendocino-Verwerfung aufeinandertreffen.

“Dieses Gebiet ist eines der seismologisch aktivsten des ganzen Bundesstaats. Aber die meisten Menschen außerhalb dieser Region nehmen die Erschütterungen dort gar nicht wahr”, meinte Schwartz. “Ich vermute, dass die Menschen nach dem 9. Januar immer noch ein wenig nervös sind und deshalb derzeit etwas sensibler und aufmerksamer Erdbewegungen gegenüber sind.”

Weitere Informationen kann man unter http://earthquake.usgs.gov/earthquakes/recenteqsus/Quakes/nc71348851.php nachsehen.

Quelle: http://www.sfgate.com/cgi-bin/article.cgi?f=/c/a/2010/02/05/BAVG1BSOAJ.DTL&feed=rss.bayarea 05.02.2010

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