Südwesten: Schwere Überschwemmungen

9. September 2014 von  
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Die Überreste eines Hurrikanes über dem Pazifik haben in den Wüstenregionen des Südwestens schwere Überschwemmungen hervorgerufen. Besonders Phoenix und Tucson sind betroffen, aber auch Teile von Südkalifornien.

In Phoenix hat der Regen Freeways in Seen verwandelt und zur Schließung von Highways, Straßen und Schulen in der gesamten Region geführt. Dem Sturm voraus ging ein Sandsturm (Haboob), der die Sicht in der Stadt auf nahezu Null reduzierte. In Tucson starb eine Frau als ihr Wagen von den Wassermassen weggespült und an einer Brücke eingeklemmt wurde.

Interstate 10 in Phoenix. Foto: ABC15

Interstate 10 in Phoenix. Foto: ABC15

Der Montag war der regenreichste einzelne Tag in der Geschichte von Phoenix seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1895. In drei Stunden fielen 86 Millimeter Niederschlag. Der monatliche Durchschnitt beträgt 16 Millimeter. Weiterer Regen wird in der Nacht und am frühen Dienstag erwartet.

Governeur Jan Brewer hat angeordnet, dass alle nicht zwingend im Dienst erforderlichen staatlichen Bediensteten am Montag zu Hause bleiben sollen. Gleichzeitig rief sie „für alle betroffenen Gebiete den Notstand wegen schwerem Regen und Überschwemmungen aus“.

Verursacher der starken Regenfälle waren die Überreste von Hurrikane „Norbert“, der in Mexiko an Land gegangen war. Über die Baja California konnten jedoch größe Niederschlagsmengen in die Wüstenregionen des Südwestens gelangen. Solche Tropenstürme ereignen sich nur alle fünf bis zehn Jahrre in Arizona und führen zu langanhaltendem, ausgedehnten Niederschlägen. Monsunregen sind im Vergleich hierzu kürzer und lokal isolierter.

Das Sturmsystem brachte einen seltenen, kurzen Regen in Los Angeles und Teilen von Südkalifornien sowie größere Niederschlagsmengen in der Wüste und den weiter landeinwärts gelegenen Regionen. Bei Palm Springs wurden am Montag Morgen über 40 Rettungseinsätze verzeichnet, die mit dem Regen zu tun haben. Mindestens eine Schule musste wegen Überschwemmung evakuiert werden, berichtet die Desert Sun. Der sich langsam bewegende Sturm ließ in einigen Gebieten die Stromversorgung ausfallen und führte zu einem Verkehrschaos auf dem stark frequentierten Interstate 10.

Der Sprecher von California Highway Patrol, Mike Radford, sagte, der Regen hinterlasse „Tonnen von Geröll“ auf den Highways und überschwemme Nebenstraßen im gesamten Coachella Valley. „Das ist definitiv einer der schlimmsten Stürme, die ich je gesehen habe.“

Am Montag Nachmittag bestend noch für Teile der fünf Bundesstaaten Kalifornien, Arizona, Nevada, Utah und Colorado eine Warnung vor Überschwemmungen, so der National Weather Service.

Quelle: http://www.usatoday.com/story/weather/2014/09/08/phoenix-arizona-rainfall-flooding/15284743/ 08.09.2014

Las Vegas: Drei neue weiße Löwenbabys

20. Juli 2014 von  
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Die Magier Siegfried & Roy freuen sich über drei neue weiße Löwenbabys. Die 14 Wochen alten Kätzchen wurden bei Johannesburg in Südafrika geboren und können ab sofort im Secret Garden des Mirage Las Vegas betrachtet werden.

Die drei heißen Freedom, Madiba und Timba-Masai. Siegfried Fischbacher und Roy Horn hatten ihre magische Bühnenshow nach einem Angriff des weißen Tigers Mantecore in 2003 beendet. Jedoch betreiben sie weiterhin den Secret Garden Zoo, der unter anderem weiße Tiger und weiße Löwen beherbergt.

Quelle: http://www.mynews3.com/content/news/story/Siegfried-Roy-welcome-3-snow-white-lion-cubs/n0bc4xmOJE65oBT1trm4fw.cspx 18.07.2014

South Lake Tahoe: Bald mit Hard Rock Cafe

19. Juli 2014 von  
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Das historische Horizon Hotel Casino an der Südküste des Lake Tahoe in Nevada wird zum Hard Rock Hotel & Casino Lake Tahoe umgewandelt, wie am 17.07.2014 bekannt gegeben wurde. Das Resort wird für 60 Millionen Dollar renoviert und neu gestaltet. Es wird zwei Hoteltürme mit über 500 Gästezimmern, mehreren Restaurants und Bars sowie ein 2.300 Quadratmeter großes Kasino umfassen.

Horizon Hotel Casino in South Lake Tahoe. Foto: Stefan Kremer

Horizon Hotel Casino in South Lake Tahoe. Foto: Stefan Kremer

Quelle: http://www.mynews4.com/news/local/story/Historic-Lake-Tahoe-casino-becomes-new-Hard-Rock/Kr4hz-4CZEWqlrHI6G5p6w.cspx 17.07.2014

Las Vegas: Sirens of TI Piratenshow beendet

5. Dezember 2013 von  
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Seit zehn Jahren gehört die wohl aufwändigste Außenshow am South Las Vegas Boulevard, die 10-minütige Sirens of TI Piratenshow vor dem Treasure Island, zum festen Besuchsprogramm für Touristen. Sie hatte die seit 1993 an gleicher Stelle laufende Piratenshow abgelöst und fand viermal täglich statt.

Sirens of TI Show vor dem  Treasure Island. Foto: Michael Schlebach

Sirens of TI Show vor dem Treasure Island. Foto: Michael Schlebach

Doch dies ist nun Geschichte. Ursprünglich sollte die Show am 20. Oktober nur für zwei Monate pausieren. Doch dann wurden die Pläne geändert, und nun werden an ihrer Stelle Geschäfte errichtet. Das Wasser der großen Lagune wurde bereits abgelassen und Kräne errichtet, um einen dreigeschossigen und 4.459 Quadratmeter großen Retailshop zu errichten. Die Eröffnung der Geschäfte ist für Herbst 2014 anberaumt.

Quelle: http://www.lasvegassun.com/news/2013/nov/25/sirens-ti-pirate-show/ 25.11.2013

Las Vegas: Nobu Hotel öffnet bald am Strip

26. Juni 2012 von  
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Sprecher des Caesars Palace Resort Casino haben mitgeteilt, man würde ab Oktober Reservierungen für das neue Nobu Hotel am Las Vegas Strip entgegen nehmen. Das Hotel mit 180 Gästezimmern werde einfache, natürliche und von Kirschblüte, Origami und japanischen Zen Gärten inspirierte Designs aufweisen. Es werden ebenfalls Kunstwerke von aufstrebenden japanischen Künstlern vorhanden sein. Es ist der erste Schritt von Nobu Hospitality, das weltweit japanische Restaurants betreibt, in den Hotelsektor.

Das Hotel plant ein Zimmerservicemenü mit dem Essen des Nobu Restaurant. Es wird in der zweiten Jahreshälfte öffnen. Im Web sind bereits einige inoffizielle Fotos der Räumlichkeiten zu finden.

Quelle: http://travel.usatoday.com/hotels/post/2012/06/nobu-hotel-design-details-caesars-palace/714403/1 12.06.2012

Nomen est omen

28. April 2012 von  
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Es ist wieder passiert. Manche Orte ziehen das Unglück förmlich an. Da gibt es in Downtown Las Vegas einen Schnellimbiss, der mit dem Spruch „a burger to die for“ wirbt, den vielversprechenden Namen „Heart Attack Grill“ trägt und wo die Gäste von den Angestellten als „patients“ behandelt werden. Außerdem warnt ein Schild: „Caution: This establishment is bad for your health.“ Ihr ahnt, was passiert ist. Bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr hat ein Gast dort einen Herzinfarkt erlitten. Der Besitzer Jon Bassa sagte, es sei am Samstag geschehen als die Betroffene einen Hamburger namens „double bypass“ aß. Sie wurde umgehend ins Krankenhaus gebracht und wird sich erholen. Bereits im Februar erlitt ein Mann an gleicher Stelle einen Herzinfarkt.

Das Spitzenmodell der angebotenen Burger, der „quadruple bypass burger“ hat schlanke 8.000 Kalorien und wurde schon ausgezeichnet als eines der „world’s worst junk foods“. Es besteht aus vier 226 Gramm schweren Hackfleischeinlagen, acht Scheiben amerikanischen Käse, einer ganzen Tomate und einer halben Zwiebel. Das ganze wird in einem schmalzummantelten Brötchen serviert.

Quelle: http://www.ktnv.com/news/local/148485875.html 23.04.2012

Las Vegas: Luxor mit Legionellen verseucht

31. Januar 2012 von  
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Mitarbeiter des Gesundheitsamtes von Las Vegas haben am Montag bekanntgegeben, dass in Wasserproben aus dem Luxor Hotel Casino Legionellen nachgewiesen werden konnten. Ein Gast war zuvor an einer Legionärskrankheit gestorben. Der Southern Nevada Health District sagte, dass im vergangenen Jahr drei Gäste des Luxor mit der gleichen Erkrankung registriert wurden. Das Wasser des Hotelkomplexes wurde bereits nach den ersten beiden Fällen im letzten Frühjahr untersucht, jedoch konnten keine Erreger festgestellt werden.

Innenraum des Luxor. Foto: Stefan Kremer

Sprecher des Luxor, das im Besitz von MGM Resorts International ist, sagten, man habe unmittelbar nach dem Fund mit Sanierungsmaßnahmen begonnen. Das Wassersystem wäre zum Kochen gebracht und mit großen Chlormengen desinfiziert worden. „Wir vertrauen in die Integrität unserer Systeme und der Sicherheitsabläufe, die wir in all unseren Hotels anwenden. Die Sicherheit unserer Gäste und Beschäftigten ist immer von höchster Priorität in unserem Unternehmen“, sagte Gordon Absher, Sprecher von MGM Resorts. „Schon vor dem letzten Sommer hat MGM Resorts die Industrie mit aggressiven und strengen Programmen zur Kontrolle der Legionellengefahr, die in allen großen Gebäuden gegenwärtig ist, veranlasst.“

Die neuen Fälle treten zu einem Zeitpunkt an den Tag, wo das Unternehmen bereits in mehrere Rechtsstreitigkeiten mit Gästen verwickelt ist, die sich im Aria Resort & Casino mit Legionellen infiziert hatten. Das Aria Resort ist Teil des CityCenter und zur Hälfte im Besitz von MGM Resorts.

MGM Resorts teilte seinen Gästen mit, dass sie womöglich zwischen dem 21. Juni und 4. Juli 2011 den Bakterien ausgesetzt gewesen seien nachdem der District im Juli sechs Fälle von Legionärskrankheit registriert hatte. Alle diese Personen erholten sich nach medizinischer Behandlung. Acht Gäste zogen im August vor Gericht und verlangten 337,5 Millionen Dollar Schadenersatz vom Resort und seinen Erbauern.

Quelle: http://www.huffingtonpost.com/2012/01/30/legionnaires-disease-luxor-las-vegas-pneumonia_n_1242539.html 30.01.2012

Las Vegas: Löwengehege des MGM Grand schließt

31. Dezember 2011 von  
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Nach Angaben des MGM Grand in Las Vegas wird das Löwengehege des Hotel Casino am 31. Januar 2012 endgültig geschlossen werden um Platz für einen Umbau zu machen. In der kostenlosen Attraktion sind stets 20 echte Löwen zu sehen.

Eine Sprecherin sagt der Las Vegas Sun, das Unternehmens sei immer auf der Suche nach frischen Attraktionen für seine Kunden. Sie wollte aber noch nicht sagen, was das 5.000 square foot große, glasumfasste Areal ersetzen wird. Das 9 Millionen teure Habitat wurde 1999 eröffnet. Besucher können die Tiere von außen durch die Umglasung beim Spielen beobachten oder durch eine Plexiglasröhre mitten durch das Gehege gehen.

MGM Grand in Las Vegas. Foto: Stefan Kremer

Pensionierte Löwen werden zu einer 8,5 acre großen Ranch außerhalb von Las Vegas gebracht werden, wo sie mit Trainer Keith Evans leben werden.

Das MGM Grand hat im Oktober mit einem 160 Millionen Dollar teuren Umbau-Projekt begonnen.

Quelle: http://www.therepublic.com/view/story/48fcd9aaed4b420081d20e5011a5ad62/NV–Casino-Lions-Vegas/ 28.12.2011

Las Vegas: Aus für Viva Elvis in 2012

30. November 2011 von  
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MGM Resorts hat Cirque du Soleil gebeten, ihre aktuelle Show im Aria Resort & Casino des City Center, „Viva Elvis“, zu ersetzen. The Sun zitiert MGM mit den Worten: „Nachdem die Besucherzahlen unseren Erwartungen nicht entsprochen haben wir unsere Partner von Cirque du Soleil gebeten, ihre Show auszutauschen. Wir werden eng mit ihnen zusammenarbeiten, um künftige Unterhaltungsoptionen zu erforschen.“

Lobby des Aria. Foto: wikipedia

Es wird vermutet, dass Viva Elvis, das den King of Pop mit Tanz, Akrobatik und Live-Musik feiert sowie die Freiheit, Begeisterung und Turbulenzen seiner Ära Ende zelebriert, 2012 enden wird.

Quelle: http://www.theatermania.com/las-vegas/news/11-2011/cirque-du-soleil-asked-to-replace-viva-elvis-at-la_45670.html 29.11.2011

Las Vegas: New Frontier Grundstück bleibt vorerst leer

30. November 2011 von  
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Ordentlich verspekuliert hat sich die israelische Investmentgruppe Elad Group. Diese hatte im Mai 2007 für mehr als 1,24 Milliarden Dollar das Grundstück des New Frontier von dessen damaligen Besitzer Phil Ruffin erworben; einem der teuersten Grundstücksverkäufe am Strip überhaupt. Ruffin hatte 1998 noch 167 Millionen für das New Frontier bezahlt und kaufte davon im März 2009 von dem Erlös für 775 Millionen das Treasure Island von der MGM Resorts International. Elad Group plante, auf dem Grundstück gegenüber des Wynn Las Vegas und direkt neben dem Trump International eine 5,7 Millarden Dollar teure Kopie ihres New Yorker Plaza Hotels zu errichten. Deshalb schloss Elad im Juli 2007 das New Frontier und riss dieses im November desselben Jahres ab. Doch dann kam die Wirtschaftskrise, und der Grundstückswert fiel auf nunmehr die Hälfte des Kaufpreises, was weitere Investitionen unmöglich macht.

Schild des Frontier in 2004. Foto: Michael Schlebach

Steve Wynn hatte schon vor Jahren angeboten, die Baulücke auf eigene Kosten landschaftlich zu gestalten, war aber nach eigenen Angaben auf den Widerstand der Landesregierung mit ihrer „unersättlichen Gier nach Geld“ gestoßen, die von ihm lieber ein neues Kasino sehen wollte. Ein Angebot der Elad Group, das Gelände selbst zu nutzen, lehnte Wynn mit Hinweis auf die ungewisse Finanzlage ab. So bleibt das Grundstück bis auf weiteres unbebaut.

Quelle: http://www.casinocitytimes.com/news/article/frontier-site-to-remain-empty-on-las-vegas-strip-199301 29.11.2011

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