Phoenix: Neue Staubwolke verdunkelt die Stadt

19. Juli 2011 von  
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Erneut ist Phoenix von einem riesigen Staubsturm heimgesucht worden. Die seit langem anhaltende Trockenheit in der Region hat den Boden austrocknen lassen, und starke Winde haben nun eine riesige Wolke aus Staub und Sand über die Stadt geweht. Die rund 900 Meter hohe Wolke entstand im Pinal County, zog nach Nordosten und erreichte Phoenix um 17:30 Uhr mit Windgeschwindigkeiten von 40 bis 50 km/h, so Austin Jamison vom National Weather Service. Die Sicht sank stellenweise auf unter 400 Meter. Einige Abflüge am Phoenix Sky Harbor International Airport konnten erst verspätet starten. Eingehende Flüge aus nahegelegenen Städten wurden kurzzeitig am Boden gehalten. Nach rund einer Stunde löste sich die Wolke wieder auf. Unfälle oder Schäden wurden nicht gemeldet.

Haboob über Phoenix. Foto: wikipedia

Am 5. Juli hatte ein noch größerer Staubsturm weltweit die Aufmerksamkeit der Medien auf sich gezogen. Flüge mussten abgesagt werden, es gab Stromausfälle und die Stadt wurde unter einer Staubdecke begraben.

Diese sogenannten Haboobs entstehen nach Angaben von Wetterexperten nur in Arizona, der Sahara und Teilen des Mittleren Ostens da hier sowohl trockenes Klima als auch große Mengen an Sand vorhanden sind. Neben Atemprobleme besonders für Asthmapatienten bieten Haboobs zudem eine erhöhte Gefahr, an Valley Fever, einer durch Pilze ausgelöste Lungenentzündung, zu erkranken. Die Sporen befinden sich im trockenen Südwesten einige feet unter der Erdoberfläche und werden durch Wind, Bauarbeiten und andere Aktivitäten aufgewirbelt.

Quelle: http://www.huffingtonpost.com/2011/07/19/arizona-dust-storm-moves-_n_902571.html 19.07.2011

Lake Mead: Schwerer Sturm richtet Schäden an

6. Oktober 2010 von  
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Schwere Regenfälle in der Gegend um Las Vegas haben am Montag den Verkehr am Boden und in der Luft unterbrochen, ländliche Gebiete überflutet und Schäden in der Lake Mead National Recreation Area angerichtet.

Flüge am McCarran International Airport nach Norden und Osten waren am Montag Nachmittag bis zu 90 Minuten verspätet, und noch nicht gestartete Flieger mit Ziel Las Vegas wurden am Boden gehalten. Um 16 Uhr wurde der Flugverkehr für ausgehende Flüge wieder freigegeben. Rund 30 Flüge nach Phoenix wurden außerdem aufgrund von Gewittern in Arizona nach Tucson, Flagstaff, Las Vegas, Albuquerque, El Paso, Texas und Ontario, Kalifornien umgeleitet.

Die Lake Mead National Recreation Area wurde am Montag Nachmittag an den Eingängen am Lake Mead Parkway, Lake Mead Boulevard, Overton und Boulder Beach gesperrt. “Solange es regnet können wir keine genauen Angaben über die Schäden machen”, sagte der Sprecher des Erholungsgebiets Andrew Munoz. Nach seinen Angaben habe das Wasser die Straße an mehreren Stellen entlang der Northshore Road überflutet, an denen die Straße sonst trockene Flußbetten kreuzt, die in den Lake Mead führen. Schäden in Höhe von rund 1 Million Dollar wurden von der Callville Bay Marina gemeldet. Bis zu 10 inch hohe Wassermassen strömten den Callville Wash hinab, beschädigten die Infrastruktur der Marina und führten zu einem Stromausfall in der gesamten Gegend. Die Callville Bay Road öffnete am Montag Abend wieder, die Reparaturen werden jedoch noch einige Tage dauern.

Munoz riet zur besonderen Vorsicht, wenn man in der Lake Mead Gegend unterwegs ist. Auch der Zugang zur Meadview area war überspült.

Beide Spuren des U.S. 95 am Railroad Pass waren wegen Wasser auf der Fahrbahn für 45 Minuten bis 12:50 Uhr gesperrt.

Eine Flashflood-Warnung wurde am Montag mehrere Male bis 22 Uhr für die ländlichen Regionen des Clark County verlängert. Nach Behördenangaben waren die Gebiete mit der größten Sturmgefahr Moapa, Logandale und der Valley of Fire State Park.

Quelle: http://www.lasvegassun.com/news/2010/oct/04/heavy-rain-prompts-flood-advisory-eastern-clark-co/ 04.10.2010

Phoenix: Sea Life Aquarium eröffnet

17. Mai 2010 von  
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Mit Arizona assoziiert man nicht unbedingt große Wasserflächen und Unterwasser-Ökosysteme mit reichhaltiger Fauna. Dennoch, oder vielleicht genau deswegen, wurde am 14.05.2010 das Sea Life Aquarium in der Arizona Mills Mall in Tempe eröffnet. Es ist das zweite seiner Art in den Vereinigten Staaten.

Die Arizona Mills Mall in Tempe 2007. Fotoquelle: Brandon Wiggins / Wikipedia

Besucher können über 5.000 verschiedene Meeresbewohner aus durchsichtigen Plexiglasröhren heraus betrachten. Die Unterwasserwelt kann man auf diese Weise aus der Nähe und quasi dreidimensional betrachten, ohne nass zu werden. Insgesamt sind 12 verschiedene Lebensräume nachgebildet, die den Besuch zu einem einzigartigen Erlebnis machen. Sea Life verfügt ebenfalls über ein Bereich für Kinder und pädagogische Abschnitte. Es eignet sich dadurch für die ganze Familie. Der Eintritt kostet für Erwachsene 18,50 Dollar, Kinder zahlen 10,50 Dollar.

Quelle: http://thehotsheetblog.com/2010/05/13/sea-life-aquarium/ 13.05.2010

Wide Country

6. März 2010 von  
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Es war die Jubiläumstour von Westernlady; die 10. Reise im Südwesten. 2009 reiste Silke nach Arizona und New Mexiko, in die flache und weite Heimat der Wüsten und Saguaros – daher der Tourname. Dabei schien die Reise unter keinem guten Stern zu stehen. Eine Nebenhöhlenentzündung drohte die Reise noch am Vortag des Abflugs scheitern zu lassen. Doch wenn etwas unter einem schlechten Stern zu stehen scheint verwandelt es sich oft in das genaue Gegenteil, und so wurde die Reise ein voller Erfolg.

Kofa Mountains. Fotoquelle: (c) Silke Böhme

In Phoenix sollte die Rundreise beginnen; mal ein anderer Startort als immer Las Vegas. Die erste Station war Grand Canyon. Bevor ich nun zu viele Details verrate nenne ich einfach die wichtigsten Stationen der Reise. Ihr solltet den sehr lesenswerten und kurzweiligen Bericht mit seinen zahlreichen Fotos, Erlebnisschilderungen und Informationen ohnehin im Original lesen.

Auf dem Echo Canyon Trail. Fotoquelle: (c) Silke Böhme

Zunächst also die wichtigsten Stationen der Route: Phoenix, Grand Canyon, Blue Canyon, Chinle, Hope Arch, Window Rock, Ship Rock, Farmington, Bisti De Na Zin Wilderness, Aztec Arches, Angel Peak, Ah Shi Sle Pah Wilderness Study Area, Bisti Wilderness (North Unit), Ghost Town Guadalupe, Rio Puerco Valley, Lybrook Badlands, Lake Abiquiu, Echo Amphitheater, Plaza Blanca, Espanola, White Cliffs, Los Alamos, Rio Rancho, Ojito Wilderness, Valle Grande, Bandelier National Monument, Quebradas Road, Valley of Fires, White Sands, Geronimo Trail, Ghost Town Lake Valley, City of Rocks State Park, Ft. Bowie, Chiricahua National Monument, Ghost Towns Courtland & Gleeson, Wyatt Earp Days in Tombstone, Box Canyon, Madera Canyon, Hwy 86 “Ajo Way”, Organ Pipe Cactus National Monument, Ajo Mountain Drive, Kofa Mountains, Palm Canyon, Imperial Wildlife Refuge, Yuma Territorial Prison, Phoenix und schließlich der Apache Trail bis Tortilla Flat. Das reizvolle an der Tour sind die vielen kaum bekannten, aber dennoch sagenhaft schönen Landstriche, Parks und Wildnisse. Wer schon oft im Südwesten unterwegs war kann sich hier neue Anregungen holen und Gegenden kennenlernen, die in keinem Reiseprospekt und in kaum einem anderen Reisebericht vorkommen.

Wyatt Earp Days in Tombstone. Fotoquelle: (c) Silke Böhme

Alsdann, auf in den kaum bekannten Südwesten. Die Reise beginnt hier: http://www.westernladys-world.net/berichte/2009sw/2009_prolog.php.

Desert Silence

28. September 2008 von  
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Silke (Westernlady) hat ihren neuesten Reisebericht, “Desert Silence“, fertiggestellt.

Unterwegs auf der Castle Hot Springs Road

Unterwegs auf der Castle Hot Springs Road

Die 19-tägige Tour führte sie von Las Vegas aus in süd-östliche Richtung quer durch die Wüstenlandschaften Arizonas und zu den bekannten Nationalparks in Süd-Utah. Es ist eine sehr naturverbundene Tour durch die einsame und landschaftlich sehr reizvolle Gegend, mit zahlreichen Gravelroads, Ghosttowns und Canyons. Der Name ist gut gewählt und hält was er verspricht: es ist eine Tour abseits der Highways und Großstädte; etwas für wahre Wildwest-Pioniere. Die erste Station nach Las Vegas war die Geisterstadt Chloride. Via Kingman ging es durch zunehmend schöner werdende Landschaften mit Kakteen und Felsen zum Kaiser Spring Canyon und zum Watson Lake bis Prescott. Nach Besichtigung der Vulture Mine, einer verlassenen Bergbausiedlung, fuhr Silke über die Castle Hot Springs Road quasi querfeldein bis nach Phoenix.

Die kleine und beschauliche Geisterstadt Goldfield

Die kleine und beschauliche Geisterstadt Goldfield

Es folgte ein Loop über den berühmten Apache Trail, mit Stopps an der Ghosttown Goldfield, dem Lost Dutchman State Park und dem Tonto National Monument, wo man Indianerbehausungen wie in Mesa Verde bewundern kann. Nach einem Abstecher zum Hewitt Canyon führte die Tour nach Ajo, dem Ausgangspunkt für die Besichtigung des Organ Pipe Cactus National Monument. Hier wie auch im Saguaro National Park gab es in der Abgeschiedenheit der Wüste stattliche und wunderschöne Kakteen zu sehen. Es folgte ein Tag rund um Tuscon, und am nächsten Tag ging es über Phoenix nach Page, von sie Volker von lalasreisen.de traf und mit ihm den Stud Horse Point und die markanten White Rocks besichtigte.

Die Mission San Xavier del Bac bei Tucson

Die Mission San Xavier del Bac bei Tucson

Der nächste Tag stand im Zeichen der Wave und ihrer Umgebung – House Rock Valley Road, Coyote Buttes South, Paw Hole, White Pocket und Corral Valley – ehe es über White Mesa Bridge, Coal Mine Canyon und den mysteriösen Blue Canyon nach Chinle weiter ging. Nach so vielen wenig bekannten Orten folgten nun der Canyon de Chelly, das Monument Valley und sehr ausführlich der Arches Nationalpark und seine Umgebung sowie Canyonlands mit dem Dead Horse Point State Park. Über Capitol Reef und die schöne SR 12 fuhr Westernlady weiter nach Escalante und der Hole in the Rock Road, um dann über Bryce Canyon, Cedar Breaks, St. George und Valley of Fire wieder nach Las Vegas zurückzukehren.

Einzigartige Hoodoos am Stud Horse Point

Einzigartige Hoodoos am Stud Horse Point

Der Bericht ist lebendig und spannend beschrieben und macht unheimlich Spaß beim Lesen. Ich habe ihn verschlungen. Die Fotos zeigen die phantastische Landschaft bei tollem Wetter. Wer eine etwas andere Urlaubsroute “off the beaten tracks” sucht, sollte sich den Bericht genau durchlesen.