Pinnacles: Bald National Park?
12. August 2010 von Stefan Kremer
Abgelegt unter Newsticker des Südwestens
Das Pinnacles National Monument in Kalifornien könnte zu einem National Park werden und sein Schutzgebiet von 16.000 acres auf 19.000 acres erweitern.
Die demokratische Senatorin Barbara Boxer, die Kalifornien seit 1993 im US-Senat vertritt, hat eine Gesetzesinitiative gestartet, mit der der Status von Pinnacles – einem Gebiet mit dramatischen, vulkanischen Felsformationen nahe der Gemeinde Soledad – weiter angehoben werden soll. Pinnacles ist außerdem eine Brutstätte der vom Aussterben bedrohten Kalifornischen Kondoren.

Typische Gesteinsformationen. Fotoquelle: mbz1 / wikipedia
Etwa 165.000 Menschen besuchen Pinnacles jedes Jahr, und Boxer geht davon aus, dass die Ernennung zu einem National Park weitere Besucher anziehen wird, die die Höhlen, die anspruchsvollen Kletterrouten und die Kondoren erleben wollen. Der Gesetzentwurf sieht außerdem eine Ausdehnung der Fläche um 3.000 acres ausgewiesener Wildnis vor.
Die Kampagne für einen Pinnacles National Park startete vor fünf Jahren durch einen Vorstoß des Kongressabgeordneten Sam Farr aus Carmel, Kalifornien.
Quelle: http://www.cbs47.tv/news/state/story/Pinnacles-National-Monument-might-become-national/PKD3DpuXfUy52gqbXnu2og.cspx?rss=154 09.08.20100
Pinnacles: Erstmals Kondor-Ei seit 100 Jahren
14. März 2010 von Stefan Kremer
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Biologen freuen sich über das erste Kondor-Ei, das von einem Kondorpaar seit über einem Jahrhundert im Pinnacles National Monument gelegt wurde. Der Sprecher des Parks, Carl Brenner, sagte, ein Weibchen, das 2004 in den Park entlassen wurde, und ein Männchen, das im gleichen Jahr am Big Sur freigegeben wurde, seien zuvor beim Balzverhalten beobachtet worden. Am Freitag bestätigten die Biologen nun das Vorhandensein eines Ei. Kondor-Eier schlüpfen nach 57 Tagen. Allerdings ist man sich nicht sicher, wann das Ei gelegt wurde.

Kalifornischer Kondor in den Pinnacles. Fotoquelle: NPS
Die letzten 22 Kalifornischen Kondoren wurden 1982 eingefangen und in ein Zuchtprogramm integriert, um ihre Art zu erhalten. Heute gibt es 348 Vögel weltweit, wovon 180 in Freiheit in Kalifornien und am Grand Canyon leben. Ein weiteres dutzend lebt in der Baja California.
Ziel des Projektes ist es, 450 Vögel in drei Populationen zu erhalten, mit 15 brütenden Paaren in jeder Gruppe. “Das vergangene Jahr war ein gutes in Südkalifornien. Aber es gab auch Rückschläge durch einige Todesfälle durch Gift in der Pinnacles Region und an der Central Coast”, sagte Michael Woodbridge, Sprecher des U.S. Fish and Wildlife Service Condor Recovery Program. Eines der toten Tiere war die Mutter eines männlichen Küken, das im vergangenen April bei einer Ranch außerhalb des Pinnacles National Monument gerade Fliegen lernte. Das Küken überlebte und lebt nun bei seinem Vater.
Einige Vögel erleiden eine Bleivergiftung, nachdem sie Innereien essen, die Jäger zurückgelassen haben obschon es ein Verbot von Bleimunition in den Kondorregionen gibt.
Von den 77 Eiern, die seit 2001 in Freiheit gelegt wurden, überlebten 33 die ersten sechs Monate, wobei die Sterblichkeitsrate jedes Jahr zurückging, so Woodbridge. “Das sind fast 50 Prozent, was in etwa der Rate für jede Spezies in der Wildnis entspricht.”
Biologen haben das neue Ei durch ein Holzei ausgetauscht. Kurz bevor es schlüpft tauschen sie das Holzei wieder durch ein in Gefangenschaft gelegtes Ei aus. Dies ist eine Standardprozedur für die meisten Küstenvögel, da diese sich manchmal von toten Seelöwen und anderen Flossenfüßlern ernähren, die an der Küste angespült werden. Diese Tiere tragen oft PCB und das DDT-Derivat DDE in sich, wodurch die Eierschalen sehr dünn werden können.
Das echte Ei, das im Pinnacles gelegt wurde, wird in einem Zoo schlüpfen, um den Nachwuchs zu sichern.
Besucher mit Ferngläsern können das Nest vom Scout Peak am populären High Peaks Trail aus sehen.
Quelle: http://www.dc50tv.com/news/nationworld/sns-ap-us-california-condor-egg,0,5699793.story 09.03.2010



