Arizona: Empörung über Saguaro-Abholzung
2. Februar 2009 von Stefan Kremer
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Nachdem bei YouTube ein Video aufgetaucht ist, das die Abholzung von zahlreichen der unter Naturschutz stehenden Saguaro Kakteen entlang einer Hochspannungsleitung zeigt, ging ein Aufschrei der Empörung durch die Bevölkerung. Naturschützer haben nun den Elektrizitätsanbieter APS, der diese Schutzmaßnahme legal durchführte, dazu veranlassen können, die unpopuläre Maßname zu überdenken. APS sicherte zu, Alternativen zur Abholzung zu finden. Eine Umsiedlung der Pflanzen wäre eine mögliche Lösung des Problems.
Quelle: http://www.azfamily.com/news/homepagetopstory/stories/phoenix-local-news-013009-saguaro-cacti.356ec10.html 30.01.2009
Saguaro National Park: Mikrochips für Kakteen
12. Oktober 2008 von Stefan Kremer
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Die Saguaro Kakteen sind Arizonas markantestes Wahrzeichen. Etwa 1 bis 3 Millionen Exemplare befinden sich in den beiden Teilen des Saguaro National Parks bei Tucson. Aber es gibt ein Problem. Die markanten Pflanzen werden gerne in Vorgärten angepflanzt und erzielen demzufolge am Markt Preise bis zu $1.000 pro Stück. Die Parkverwaltung sieht sich zunehmend mit Saguaro-Diebstahl konfrontiert, bei dem die Ganoven vornehmlich nachts in den Park eindringen und die jüngeren Kakteen ausgraben. Diese sind 1,2 bis 2,1 Meter groß, 30 bis 50 Jahre alt und passen bequem auf die Ladefläche eines Pickup. Dem will man nun entgegenwirken, indem man jede Kaktee mit einem Mikrochip versieht. Auf diese Weise kann bei jeder zum Verkauf angebotenen oder in einem Garten vorgefundenen Pflanze mit einem Handscanner nachgeprüft werden, ob sie verbotenerweise aus dem Nationalpark stammt.
In der Lake Mead National Recreation Area in Arizona und Nevada werden bereits seit 1999 Mikrochips in Ferokakteen (barrel cactus) implantiert.
(Quelle, 12.10.2008)
Desert Silence
28. September 2008 von Stefan Kremer
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Silke (Westernlady) hat ihren neuesten Reisebericht, “Desert Silence“, fertiggestellt.

Unterwegs auf der Castle Hot Springs Road
Die 19-tägige Tour führte sie von Las Vegas aus in süd-östliche Richtung quer durch die Wüstenlandschaften Arizonas und zu den bekannten Nationalparks in Süd-Utah. Es ist eine sehr naturverbundene Tour durch die einsame und landschaftlich sehr reizvolle Gegend, mit zahlreichen Gravelroads, Ghosttowns und Canyons. Der Name ist gut gewählt und hält was er verspricht: es ist eine Tour abseits der Highways und Großstädte; etwas für wahre Wildwest-Pioniere. Die erste Station nach Las Vegas war die Geisterstadt Chloride. Via Kingman ging es durch zunehmend schöner werdende Landschaften mit Kakteen und Felsen zum Kaiser Spring Canyon und zum Watson Lake bis Prescott. Nach Besichtigung der Vulture Mine, einer verlassenen Bergbausiedlung, fuhr Silke über die Castle Hot Springs Road quasi querfeldein bis nach Phoenix.

Die kleine und beschauliche Geisterstadt Goldfield
Es folgte ein Loop über den berühmten Apache Trail, mit Stopps an der Ghosttown Goldfield, dem Lost Dutchman State Park und dem Tonto National Monument, wo man Indianerbehausungen wie in Mesa Verde bewundern kann. Nach einem Abstecher zum Hewitt Canyon führte die Tour nach Ajo, dem Ausgangspunkt für die Besichtigung des Organ Pipe Cactus National Monument. Hier wie auch im Saguaro National Park gab es in der Abgeschiedenheit der Wüste stattliche und wunderschöne Kakteen zu sehen. Es folgte ein Tag rund um Tuscon, und am nächsten Tag ging es über Phoenix nach Page, von sie Volker von lalasreisen.de traf und mit ihm den Stud Horse Point und die markanten White Rocks besichtigte.

Die Mission San Xavier del Bac bei Tucson
Der nächste Tag stand im Zeichen der Wave und ihrer Umgebung – House Rock Valley Road, Coyote Buttes South, Paw Hole, White Pocket und Corral Valley – ehe es über White Mesa Bridge, Coal Mine Canyon und den mysteriösen Blue Canyon nach Chinle weiter ging. Nach so vielen wenig bekannten Orten folgten nun der Canyon de Chelly, das Monument Valley und sehr ausführlich der Arches Nationalpark und seine Umgebung sowie Canyonlands mit dem Dead Horse Point State Park. Über Capitol Reef und die schöne SR 12 fuhr Westernlady weiter nach Escalante und der Hole in the Rock Road, um dann über Bryce Canyon, Cedar Breaks, St. George und Valley of Fire wieder nach Las Vegas zurückzukehren.

Einzigartige Hoodoos am Stud Horse Point
Der Bericht ist lebendig und spannend beschrieben und macht unheimlich Spaß beim Lesen. Ich habe ihn verschlungen. Die Fotos zeigen die phantastische Landschaft bei tollem Wetter. Wer eine etwas andere Urlaubsroute “off the beaten tracks” sucht, sollte sich den Bericht genau durchlesen.



