San Francisco: Radspur der Golden Gate Bridge ab November gesperrt

30. Juli 2010 von Stefan Kremer  
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Besucher, die die Aussicht von der Golden Gate Bridge genießen wollen, werden künftig mit vorbeifahrenden Fahrradfahrern und Baugerüsten auf dem Fußgängerweg rechnen müssen. Die Verbesserung der Erdbebenbeständigkeit des Bauwerks sowie Malerarbeiten an dem historischen Bauwerk machen es erforderlich, dass sich ab November für vier Monate Fußgänger und Fahrradfahrer eine Spur auf der westlichen Brückenseite teilen und Fahrradfahrer stellenweise ihr Gefährt schieben müssen.

“Es wird definitiv eine viermonatige Herausforderung für alle Nutzer dieses Bürgersteigs werden”, sagte Mary Currie, Sprecherin des Golden Gate Bridge transit district. “Wir tun unser Bestes damit alles so reibungslos wie möglich verläuft.”

Der östliche Bürgersteig der Golden Gate Bridge in 2007. Fotoquelle: Stefan Kremer

Die nachträgliche Verbesserung der Erbebensicherheit – aktuell an den Verankerungen der Hauptseile – ist dabei nur eines von zwei separaten Projekten an der Brücke, die San Francisco mit dem Marin County verbindet. Ende August werden Arbeiter ein 800 foot langes Gerüst in der Mitte des westlichen Bürgersteigs errichten, um die Hauptkabel der Brücke neu zu streichen. Dies wird ein Jahr lang andauern.

Brad Frizzell, Kundendienstmanager von Blazing Saddles, einem Fahrradverleih aus San Francisco, der Touren über die Brücke anbietet, sagte, Beamte des Districts hätten Gespräche mit ihnen begonnen, um die beste Möglichkeit für seine Kunden zu finden, die Brücke während den Arbeiten zu passieren.

Manish Champsee, Präsidentin der Fußgängervereinigung Walk San Francisco, sagte, Fahrradfahrer sollten während den verkehrsreichen Wochenendes mit Rücksicht auf die Fußgänger langsam fahren und – wenn es besonders voll ist – absteigen. “Wenn auf den Bürgersteigen Mischverkehr herrscht gibt es sicherlich Potential für Zusammenstöße”, sagte Champsee.

Die Arbeiten an den Seilverankerungen sind Teil eines vierphasigen, 645 Millionen Dollar umfassenden Projekts, dass es der Brücke erlauben soll, einem Erdbeben der Stärke 8,3 standzuhalten.

Quelle: http://www.sfexaminer.com/local/Bridge-projects-to-affect-pedestrians-bicyclists-99293444.html 27.07.2010

San Francisco: Dumm gelaufen

25. Juli 2010 von Stefan Kremer  
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Es gibt glücklose Diebe – und es gibt Horatio Toure. Nach Angaben der Polizei von San Francisco hatte sich der 31-jährige am Montag Morgen auf seinem Fahrrad einer Frau in South of Market genähert. Er riss ihr ein iPhone aus den Händen und radelte davon. Das Problem an der Geschichte: die Frau trug das iPhone als Bestandteil einer Demonstration eines Echtzeit GPS-Trackingprogramms ihrer Firma. Hätte der Dieb einen Blick auf das Display geworfen hätte er sich selbst auf der Landkarte San Franciscos herumfahren sehen.

So aber wurde Toure eine halbe Meile entfernt nach nur 10 Minuten um 16:01 Uhr gefasst, sagte Police Sergeant Troy Dangerfield. Er wurde wegen Verdachts des schweren Diebstahls und dem Besitz gestohlener Gegenstände verhaftet.

“Das erinnert mich an den Bankräuber, der eine Bank während den Sicherheitstests betrat”, sagte der Besitzer des iPhone, David Kahn. Kahn ist der chief executive von Covia Labs aus Mountain View. Er war am Montag in San Francisco zu Besuch, um seinen Werbefachleuten ein Produkt namens “Alert & Respond” in ihrem Büro in South of Market zu demonstrieren. Das Programm ist für die Polizei und das Militär gedacht, um in Echtzeit den Aufenthaltsort von Polizisten oder Ressourcen darzustellen. Es kann auch auf Handys, Computer und andere Geräte aufgespielt werden und zwischen ihnen kommunizieren.

Kahn sagte, er habe seinen Assistenten Jordan Sturm gebeten, sein iPhone auf dem Bürgersteig herauszunehmen, so dass er ihren Standort auf dem Laptop verfolgen könne. Sekunden, nachdem sie gegangen war, passierte seltsames. Sie schien – nach Darstellung von Alert & Respond – mit hoher Geschwindigkeit die Straße herunter zu laufen.

Aber Sturm besaß das iPhone längst nicht mehr. Nachdem sie zurückgerannt war rief sie die Polizei, und die Firma meldete die ständig wechselnde Position des Diebs den Beamten. Kahn sagte, er habe erwogen, weitere Funktionen seines Programms wie das Aktivieren des Mikrofons oder das heimliche Fotografieren mit der Kamera des Handys zu nutzen. Aber er wollte den Dieb nicht auf das Gerät aufmerksam machen.

Quelle: http://www.sfgate.com/cgi-bin/article.cgi?f=/c/a/2010/07/25/BAQM1EHOJU.DTL&feed=rss.bayarea 25.07.2010

San Francisco: Keine zuckerhaltigen Getränke mehr

7. Juli 2010 von Stefan Kremer  
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Coca-Cola ist out, Sojamilch ist in. Auf Anordnung des Bürgermeisters von San Francisco, Gavin Newsom, dürfen an Getränkeautomaten künftig weder Cola, Pepsi noch Fanta Orange verkauft werden. Die entsprechenden Diet-Produkte hingegen schon.

Getränkeautomat im Metreon. Fotoquelle: Stefan Kremer

Die Anweisung, die bereits im April getroffen wurde, deren Auswirkungen aber erst jetzt spürbar werden, untersagt kalorienreich gesüßte Getränke von Getränkeautomaten auf Grundeigentum der Stadt. Dies umfasst zuckerhaltige und isotonische Getränke sowie künstlich gesüßtes Wasser. Saft muss 100 Prozent Frucht- oder Gemüsegehalt haben und keine zusätzlichen Süßstoffe enthalten. Dietgetränke dürfen nicht mehr als 25 Prozent der angebotenen Getränkeprodukte ausmachen.

“Es sollte eine reichliche Auswahl an Wasser, Sojamilch, Vollmilch und ähnlicher Molkereiprodukte geben”, so die Anordnung, die ebenfalls den Fett- und Zuckergehalt in Knabberzeug und Süßwaren, die in Automaten verkauft werden, einschränkt.

All dies ist Teil von Newsoms Vorhaben, das Problem der Fettleibigkeit zu bekämpfen und die Gesundheit in San Francisco zu verbessern. Damit verfolgt er die gleichen Ziele wie eine landesweite Kampagne der First Lady Michelle Obama.

Quelle: http://www.sfgate.com/cgi-bin/article.cgi?f=/c/a/2010/07/06/BAMU1E8QKR.DTL&feed=rss.bayarea 06.07.2010

San Francisco: Die Russen kommen

20. Juni 2010 von Frank Hennemann  
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Der russische Lenkwaffenkreuzer Varyag lief am 4. Juni in Wladiwostok mit Kurs auf die Westküste der USA aus. Er wird San Francisco voraussichtlich am 20. Juni für einen fünf Tage währenden Aufenthalt erreichen. Der Kreuzer wird von dem ebenfalls russischen Tanker Boris Butoma und dem Bergungsschlepper Fotiy Krylov begleitet. Derzeit ist nicht bekannt, ob die beiden Begleitschiffe ebenfalls in San Francisco zu sehen sein werden.

Ein Schwesterschiff der Varyag, die Chernova Ukraina im Jahr 1990. Fotoquelle: Wikipedia

Die russischen Schiffe werden von Konteradmiral Vladimir Kasatonov kommandiert. Der Zweck des Besuches, der auch andere kalifornische Häfen einschließen könnte, ist die Vorstellung der russisch-amerikanischen Militärkooperation, teilte ein Sprecher der russischen Pazifikflotte mit. Niemand am Hafen von San Francisco kann sich daran erinnern, wann zum letzten Mal ein russisches Marineschiff die Westküste der USA besuchte. Auch wenn bisweilen russische Handelsschiffe in der Bucht von San Francisco zu sehen sind.

Der 20. Juni wird auf jeden Fall ein sehr geschäftiger Tag an der Wasserkante von San Francisco. Drei japanische Kriegsschiffe werden außerdem an diesem Tag erwartet. Sollten tatsächlich alle sechs Schiffe an diesem Tag San Francisco erreichen, wäre das die höchste Anzahl ausländischer Kriegsschiffe, die seit vielen Jahren in der Bucht zu sehen sein wird.

Quelle: http://www.sfgate.com/cgi-bin/article.cgi?f=/c/a/2010/06/11/BAH71DSS0C.DTL&feed=rss.bayarea 11.06.2010

San Francisco: Wochenends nur Anwohnerparken am Coit Tower

3. Juni 2010 von Stefan Kremer  
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An Samstagen und Sonntagen dürfen bis September nur Besitzer eines Area A permits den Parkplatz am Coit Tower nutzen. Dies hat das Municipal Transportation Agency Board of Directors in seiner Sitzung am 01.06.2010 beschlossen. Gleichzeitig verwarf das Gremium einen Antrag auf Parkzeitbegrenzung auf 30 Minuten während Wochenenden anstelle der nun verabschiedeten Regelung. Damit bleibt der Parkplatz an Wochenenden nur den Anwohnern des Telegraph Hill während Touristen entweder mit der Muni oder zu Fuß anreisen müssen.

Der Parkplatz unterhalb des Coit Towers. Fotoquelle: Stefan Kremer

Das reine Anwohnerparken an Wochenenden wurde bereits im vergangenen Sommer getestet und für gut befunden. Der Verkehr nahm an Wochenenden um die Hälfte ab.

Quelle: http://www.sfgate.com/cgi-bin/article.cgi?f=/c/a/2010/05/30/BAMN1DMALK.DTL&feed=rss.news 30.05.2010
Quelle: http://www.sfmta.com/cms/cmta/SFMTABoardJune12010agenda.htm 01.06.2010

San Francisco: Cable Car Linien werden saniert

28. März 2010 von Stefan Kremer  
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Die rollende Attraktion San Franciscos – das nostalgische Cable Car System – wird einer umfangreichen Renovierung unterzogen. Den Anfang macht die California Street Line, und womöglich werden alle Linien mehrere Monate gleichzeitig geschlossen sein.

Die Arbeiten werden die erste größere Sanierung der Cable Car Linien seit ihrer zweijährigen Schließung von 1982 bis 1984, als sie komplett abgerissen und neu gebaut wurden, sein. “Sie müssen wirklich erneuert werden”, sagte Kristen Holland, Sprecherin der San Francisco Municipal Transportation Agency. “Es ist an der Zeit.”

Drehscheibe an der Hyde Street. Per Hand werden die Cable Cars gewendet. Fotoquelle: Stefan Kremer

Drehscheibe an der Hyde Street. Per Hand werden die Cable Cars gewendet. Fotoquelle: Stefan Kremer

Die California Street Line wird voraussichtlich von Januar bis Juni 2011 geschlossen, die abgenutzten Schienen und die übrigen technischen Vorrichtungen werden ersetzt werden.

Die beiden Powell Street Linien, die zwischen Downtown und Fishermans Wharf verlaufen und hauptsächlich von Touristen genutzt werden, stehen als nächstes für Reparaturen an. Diese Arbeiten und die nötigen Schließungen sind laut Sprechern der Muni aber noch nicht terminiert.

Während die California Street Line überarbeitet wird wird die Muni Dieselbusse einsetzen, um die Passagiere auf der 1,5 Meilen bzw. 17 Häuserblöcke langen Strecke auf der California Street zwischen Van Ness Avenue und Drumm Street zu transportieren. Die California Line hat das geringste Fahrgastaufkommen und den größten Anteil einheimischer Fahrgäste der drei Linien. Aufgrund dessen und der teilweise parallel verlaufender Linien, die eine Alternative für die Fahrgäste bilden, wird die California Route als erstes in Angriff genommen. Insgesamt werden jährlich über 12 Millionen Fahrgäste mit den Cable Cars transportiert.

“Man fühlt sich wie ein Tourist in der eigenen Stadt”, sagte Kathleen McKinnon, die täglich zu ihrer Stelle als Verkäuferin im Financial District mit dem Cable Car pendelt. “Das geht tatsächlich schneller als mit dem Bus weil die Cable Car seltener anhält, und es ist sehr viel angenehmer.”

Fahrt auf der Powell & Hyde Line. Fotoquelle: Jörg Renerken

Stammnutzer, die am Mittwoch befragt wurden, sagten, sie seien überrascht über die anstehende Schließung, hätten aber Verständnis für die Sanierungsarbeiten. Dennoch würden sie die Cable Cars vermissen. Auch einige Cable Car Fahrer wussten noch nichts von den anstehenden Arbeiten. “Das ist das erste Mal, das ich davon höre”, sagte Kevin Grady, ein Schaffner, der auch auf den Powell Linien fährt. Gripman (Fahrer) Andre Lafond sagte, die Informationen über die Schließung seien “sehr vage gewesen”. Aber er sehe – und spüre – die Notwendigkeit, die Weichen und einige der unterirdischen Schleppkabelvorrichtungen an den steileren Abschnitten zu ersetzen. “Das derzeitige System ist 26 Jahre alt. Es wird täglich genutzt, und man muss Dinge ersetzen, um es betriebsbereit zu halten. Besonders die Weichen werden richtig beansprucht”, sagte Lafond.

Die Municipal Transportation Agency hat rund 16 Million Dollar Fördermittel für die Arbeiten erhalten – 12,6 Millionen von der Bundesregierung und 3,2 Millionen durch Umsatzsteuereinnahmen von der San Francisco Transportation Authority. Im April werden Angebote von Bauunternehmen eingeholt, die Bauarbeiten werden voraussichtlich im September mit zugehörigen Arbeiten an Bordsteinabsenkungen und Abwasserkanälen beginnen.

Kurz nach dem Start der Hauptarbeiten in 2011 werden die Cable Cars der California Street Line in ihre Garage verbracht und die Bauarbeitercrews beginnen mit dem Ersetzen abgenutzter Gleise, Weichen und dem Transportkabelsystem unterhalb der Straße. Neue Übertragungskabel und Alarmsensoren, die eine Beschädigung am Kabel melden, werden installiert, das elektrische System verbessert.

Lily Morales, Rechtsanwaltsekretärin im Financial District, fährt oft spaßeshalber mit der Cable Car während ihrer Mittagspause. Sie genießt die frische Luft, die tollen Aussichten und die Fahrt auf einem historischen Transportmittel. Sie sagte, die werde ihre Mittagsexkursionen vermissen, aber sei erfreut, dass Muni versucht, das System in gutem Zustand zu erhalten. “Wenn die Arbeiten notwendig sind sollten sie sie durchführen. Sie müssen die Cable Cars am Laufen halten.”

Quelle: http://www.sfgate.com/cgi-bin/article.cgi?f=/c/a/2010/03/25/MNTO1CKRSE.DTL&feed=rss.bayarea 25.03.2010

San Francisco: Rekordspende zum Umzug des Exploratoriums

14. März 2010 von Stefan Kremer  
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Das Exploratorium, San Franciscos innovatives Wissenschaftsmuseum zum Mitmachen im Marina-Distrikt, hat von zwei anonymen Spendern insgesamt 90 Millionen Dollar erhalten, um den geplanten Umzug nach Pier 15 und Pier 17 vorzubereiten. Die Spenden stammen von prominenten Firmenchefs aus der High-Tech Industrie der Bay Area und stellen die größte Spende dar, die das Museum seit der Gründung 1969 erhalten hat, sagte George W. Cogan, Chairman des Exploratoriums board of directors. Sie wird helfen, den neuen dauerhaften Standort an den Piers zu errichten und außerdem das Lehrprogramm zu erweitern.

Im "alten" Exploratorium. Fotoquelle: Stefan Kremer

“Unsere Spender glauben stark daran, dass die notwendige internationale Konkurrenzfähigkeit in Wissenschaft und Technologie damit gefördert werden müsse, bei der Jugend Begeisterung für die Wissenschaften zu wecken”, so Cogan.

Das viele Millionen Dollar teure Bauprojekt hat alle bürokratischen Hürden genommen. Das Museum wird einen 66 Jahre gültigen Pachtvertrag mit der Port Commission abschließen. Beide Piers sind alt und in schlechtem Zustand, wie neuerliche Gutachten belegen. Der 127.000 square feet große Pier 15 wurde 1931 errichtet, Pier 17 entstand 1912 und umfasst 110.000 square feet. Experten schätzen die Kosten für die Renovierung der Piers auf 175 Millionen Dollar. Pier 15 wird zuerst repariert. Das Museum wird vermutlich 2012 umziehen.

Neuerliche Pläne, Pier 17 könnte das künftige Hauptquartier des America’s Cup Rennen werden, sollen nicht mehr weiterverfolgt werden, wird aus der Yachtszene berichtet.

Sobald das neue Exploratorium öffnet stellen die beiden Piers das größte Bauobjekt am Ufer der Stadt sein und den 2000 errichteten AT&T Park in dieser Rolle verdängen.

Quelle: http://www.sfgate.com/cgi-bin/article.cgi?f=/c/a/2010/03/09/BARH1CBILB.DTL&feed=rss.bayarea 09.03.2010

San Francisco: Bald Eintritt für Botanischen Garten

6. März 2010 von Stefan Kremer  
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Besucher des Botanischen Gartens im Golden Gate Park, die nicht in San Francisco wohnen, müssen voraussichtlich künftig eine Eintrittsgebühr von 7 Dollar bezahlen. Dies beschloss am Donnerstag die Recreation and Park Commission der Stadt. Der Plan muss jedoch noch von Bürgermeister Gavin Newsom abgesegnet werden, was jedoch erwartet wird. Auch das Board of Supervisors muss zustimmen, wobei größerer Widerstand erwartet wird. Für Einwohner San Franciscos ändert sich so oder so nichts. Sie können den Park weiterhin kostenfrei nutzen. Wird der Plan nicht verworfen erhalten Senioren und Kinder von außerhalb einen Rabatt, für Familien würde es eine feste Rate von 15 Dollar geben.

Von der neuen Gebühr erwartet man Einnahmen zwischen 220.000 und 260.000 Dollar pro Jahr, die helfen sollen, ein 12,4 Millionen Defizit im kommenden Haushaltsjahr, das am 1. Juli beginnt, zu reduzieren. Ohne diese Gebühr müssten drei der elf Gärtner entlassen werden.

Blick vom Friend Gate über den Botanischen Garten auf Sutro Tower. Fotoquelle: Stefan Kremer

“Was die Menschen erkennen müssen ist, dass der Botanische Garten ein lebendes Museum ist, nicht bloß ein Teil des Golden Gate Park”, sagte Michael McKechnie, Executive Director der Garden Society. “Wir machen das, was Museen machen: ausstellen, lehren und schützen.” Der Unterhalt sei arbeitsintensiv. Das jährliche Budget des Gartens beträgt 3,2 Millionen Dollar, wovon 1,4 Millionen von der Stadt kommen und 1,8 Millionen aus gemeinnützigen Quellen.

Der Plan zur Einführung einer Gebühr wurde bereits im vergangenen Jahr thematisiert, damals aber nach einem Aufschrei der Bevölkerung von den Stadtverordneten verworfen.

Ebenfalls beschloss die Commission, die Gebühren für den Aufzug des Coit Towers für Touristen um 2 Dollar auf dann 7 Dollar zu erhöhen. Einwohner der Stadt müssten weiterhin nur 5 Dollar bezahlen.

Quelle: http://www.sfgate.com/cgi-bin/article.cgi?f=/c/a/2010/03/04/BAM21CAEGV.DTL&feed=rss.bayarea 04.03.2010
Quelle: http://www.sfgate.com/cgi-bin/article.cgi?f=/c/a/2010/03/05/BAD01CB5TA.DTL 05.03.2010

Marin Headlands: Straßensanierungen beginnen

20. Februar 2010 von Stefan Kremer  
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Der National Park Service teilt mit, dass die geplanten umfangreichen Straßensanierungsarbeiten in den Marin Headlands nördlich von San Francisco ab diesem Monat begonnen werden. Betroffen davon ist unter anderem ein besonders bei Touristen beliebter Aussichtspunkt. Wir berichteten bereits ausführlich am 31.10.2009 über das Vorhaben. Details zu den Terminen der Straßensperrungen und Baustellen findet man dort oder unter der unten angegebenen Seite des NPS.

Quelle: http://www.nps.gov/goga/parknews/2010-0219b.htm 19.02.2010

San Francisco: Eine Painted Lady zu verkaufen

19. Februar 2010 von Stefan Kremer  
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Das größte der sieben weltberühmten viktorianischen Häuser am Alamo Square, bekannt als “Painted Ladies”, steht zum Verkauf. Das Siebtel des berühmten Postkartenmotivs, das als Kulisse in rund 70 Filmen diente, kann für knapp unter 4 Millionen Dollar erworben werden. Der derzeitige Besitzer des 4.600 square-foot großen Hauses, der 66-jährige Michael Shannon, hatte das Haus vor 35 Jahren für 65.000 Dollar erworben. Aufgrund einer Parkinson-Erkrankung muss er sich nun von ihm trennen.

Quelle: http://www.pe.com/ap_news/California/CA_Iconic_House_For_Sale_480353C.shtml 19.02.2010

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