San Francisco: Einfache Parkplatzsuche dank neuer App
12. Mai 2011 von Stefan Kremer
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Die Parkplatzsuche in San Francisco ist ein Stück leichter geworden. Mitarbeiter der Stadtverwaltung und der Verkehrsverwaltung haben eine neue mobile Software vorgestellt, die Autofahrer darüber informiert, wo freie Parkplätze verfügbar sind und was sie kosten.
Die kostenlose iPhone App ist das Kernstück des SFpark Programms, das eine Reihe von intelligenten Parkplatzmanagement-Technologien in acht verkehrsreichen Stadtteilen und 15 städtischen Parkhäusern und -plätzen vereint. Entsprechende Programme für andere Smartphones werden in wenigen Wochen folgen.

SFpark App Screenshots
Anstatt wie bisher auf der Suche nach den schwer zu findenden, freien Parkplätzen durch die Straßen zu fahren können Autofahrer nun die SFpark App oder die Webseite http://www.SFpark.org verwenden und die Verfügbarkeit und Gebühren der Parkplätze mit einem Fingertipp oder einem Mausklick herausfinden.
“Wenn du herumfährst und nach einem Parkplatz suchst, in zweiter Reihe, immer wieder um den Block fährst, bist du dumm”, sagt Bürgermeister Ed Lee. “Ich möchte, dass wir cleverer werden.”
SFpark ist ein experimentelles Programm, das von der Bundesregierung finanziert und von der Municipal Transportation Agency gemanagt wird. Donald Shoup, ein Professor der UCLA und bekannt für seine Fachkompetenz im Parkplatzmanagement, beriet bei der Entwicklung. Es zielt darauf, gebührenpflichtiges Parken im Kleinen zu managen und das Verhalten der Fahrer zu verändern.
Das Programm bedient sich hierzu variabler Preise. In verkehrsreichen Perioden steigen die Preise, um die Nachfrage zu senken, und in verkehrarmen Zeiten sinken sie. Außerdem wird versucht, wenigstens einen Parkplatz in jedem Häuserblock und einige Plätze in Parkhäusern frei zu halten. Das Gebührengefüge wird nicht öfter als einmal im Monat angepasst, mit einer maximalen Erhöhung von 50 cent pro Stunde.
SFpark hat bereits Parkuhren installiert, die neben Münzen und Parkausweisen auch Kreditkarten akzeptieren. Parkzeitbegrenzungen in einigen Gebieten wurden verlängert oder aufgehoben.
Wenn die für zwei Jahre terminierte Testphase des Projekts abgeschlossen ist werden 7.000 Parkuhren in den Stadtteilen Marina, Fisherman’s Wharf, Fillmore, Hayes Valley, Civic Center, Mission, Financial District und South of Market – rund 24 Prozent der gesamten Parkplätze der Stadt – sowie 12.250 Plätze in 15 der 20 städtischen Parkplätze und -garagen angeschlossen sein.
Quelle: http://www.sfgate.com/cgi-bin/article.cgi?f=/c/a/2011/04/22/BAJ21J5IN0.DTL 22.04.2011
San Francisco: Wird Treasure Island neue Neighborhood?
21. April 2011 von Stefan Kremer
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Die Planungskommission von San Francisco beschließt heute über ein 1,5 Milliarden Dollar teures Projekt zur Erschließung von Treasure Island. Dort soll ein neuer Stadtteil für 19.000 Bürger auf der 403 acres großen Insel in der Bay entstehen. Er wäre die größte Stadtentwicklungsmaßnahme von San Francisco seit Jahrzehnten.
An den Plänen wird bereits seit 1997 gearbeitet, als die Navy ihre Basis auf der Insel aufgab. Die Pläne umfassen 8.000 Wohneinheiten, einen 137 Meter hohen Wolkenkratzer, gute Verkehrsanbindungen und ein pulsierendes Einkaufsviertel. Sollte die Planungskommission dem Plan zustimmen wird er an den Stadtrat weitergeleitet.

Blick von Yerba Buena Island auf Treasure Island. Foto: wikipedia
Kritiker sagen, es gäbe Gründe, skeptisch zu sein. Bei der Aufschüttung der Insel 1937 wurde Sand verwendet. Dieser könnte sich bei einem Erdbeben verflüssigen. Zudem würden rund 5.000 Anwohner zur Arbeit pendeln. Sofern sie keine Fähren oder Busse verwenden würden sie den bereits zähflüssigen Verkehr auf der Bay Bridge weiter verschärfen.
Zudem wurden die Planer in diesem Monat schon dazu gezwungen, 400 Sozialwohnungen im neuen Projekt zu streichen nachdem Governour Jerry Brown die Zuschüsse für die Neugestaltung von Treasure Island um 130 Millionen Dollar kürzte.
All dies, so meinen Kommissionsmitglieder, biete noch genügend Diskussionsbedarf, wenngleich es bis jetzt schon dutzende Informationspräsentationen und über 250 öffentliche Diskussionsgespräche gab.
“Dies ist womöglich das am meisten öffentlich behandelte Projekt, das die Planungskommission jemals gesehen hat”, sagte Kommissionspräsidentin Christina Olague.
Quelle: http://www.sfgate.com/cgi-bin/article.cgi?f=/c/a/2011/04/20/BA1S1J4Q53.DTL 21.04.2011
Kalifornien: Schäden durch Tsunami gering
14. März 2011 von Stefan Kremer
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Der von dem schweren Erdbeben vor Japan ausgelöste Tsunami hat am Freitag die Küste Nordkaliforniens erreicht und zahlreiche Häfen von Santa Cruz bis zur Grenze Oregons beschädigt. Ein Mann wurde von der Flutwelle weggespült und kam ums Leben.
Die Schäden an der Westküste waren geringer als zunächst befürchtet da die Welle während der Ebbe eintraf. Dies ist jedoch ein schwacher Trost für die Angehörigen des Opfers, die Segler und Geschäftsleute, die einem millionenschweren Schaden an den Docks und Booten gegenüberstehen.

Wellenhöhe in Crescent City beim Eintreffen des Tsunami. Foto: NOAA
Gouverneur Jerry Brown hatte für Del Norte, Humboldt, San Mateo und Santa Cruz den Notstand ausgerufen und gesagt: “Es besteht eine extreme Gefahr für die Sicherheit von Personen und Besitztümern wegen des Tsunami und der Welle.”
Nahe der Mündung des Klamath River im Del Norte County wurden drei Freunde, die sich zum Fotografieren getroffen hatten, in den Ozean gespült. Zwei von ihnen schafften es zurück zur Küste nachdem sie gescheitert waren, ihren 25-jährigen Freund zu retten.
In Santa Cruz und der weit nördlich gelegenen Stadt Crescent City, wo die schwersten Schäden entstanden, sehen die Häfen so aus, als hätte jemand mit einem riesigen Quirl darin herumgewirbelt. Die Boote sind ineinander gerammt, die Docks zersplittert.
Bruce Bruno, 73, aus La Selva Beach kam am Freitag Morgen zum Hafen von Santa Cruz, um den Zustand seines Fischerbootes zu begutachten. Als er das Chaos im Hafen betrachtete musste er feststellen, dass sich ein anderes Boot in seines gebohrt und die Maschinen zertrümmert hatte. “Es war surreal”, sagte Bruno. “Zuerst sahen die Wellen ganz normal aus, und dann plötzlich trafen sie wie aus dem nichts den Pier an der Nordseite und die Boote hoben sich empor – und dann brachen die Piers auseinander. Von da an zerfetzte der Ozean einfach alles. Es war sehr dramatisch.”
Mitarbeiter der National Oceanic and Atmospheric Administration sagten, die schlimmste der Wellen erreichte die kalifornische Küste am späten Nachmittag. Die Bevölkerung wurde angewiesen, die Küste bis zum Samstag morgen zu meiden.
Etwa 350 Meilen nördlich von San Francisco spürtte das kleine Fischerdorf Crescent City gegen 7:30 Uhr Ortszeit als erstes die Gewalt des Tsunamis. Nach Angaben des NOAA erreichten die Wellen eine Höhe von 8,1 feet – der höchste Wert in Kalifornien – und überfluteten den Hafen mit starken Wellen, die die sechs Docks zertrümmerten und 35 Boote beschädigte oder versenkte. 15 Boote blieben intakt.
Am Nachmittag war der Hafen eine Ansammlung an Holzplanken mit herumschwimmenden Booten und Bootsteilen. Gasgeruch lag in der Luft.
Krabbenfischer Tom Coopman stand an der Küste und und schaute missmutig auf die Stelle, an der sein Boot, die Ruth M., vor Anker lag bis ein Teil des Docks abgerissen wurde und ein Loch in den Bug bohrte. “Es ist weg”, sagte er. “Ich habe es um 10:30 Uhr sinken sehen. Wir können nichts machen. Mutter Natur ist mächtig. Es verschwand im Wasser, und einige andere Boote trieben genau über die Stelle.”
Wendy Malone, Sprecherin des Sherriff’s Office des Del Norte County, sagte, es gäbe keine strukturellen Schäden an Gebäuden, aber die Docks würden als Totalverlust betrachtet. Dies sei jedoch nicht annähernd so verheerend wie 1964, als ein Tsunami Crescent City traf und 11 Menschen tötete. “Glücklicherweise sind etwa 100 Boote ausgelaufen bevor die Wellen eintrafen. DIe Schäden werden dennoch in die Millionen Dollar gehen.”
In Santa Cruz sanken nach Aussage der Sprecherin des County Office of Emergency Services, Melodye Serino, mindestens 20 Boote, 100 weitere wurden beschädigt. Die Schäden an Botten und den Docks wurden nach ersten Schätzungen mit 15 Millionen Dollar beziffert. Meteorologen des National Weather Service sagten, die Wellen hätten eine Höhe von 5 feet erreicht.
“Niemand wurde verletzt, und keine Häuser wurden beschädigt, und das waren alle guten Nachrichten”, sagte Serino. “Obgleich, der Rest sind schlechte Nachrichten.”
In Watsonville, Humboldt County, an der San Mateo County Küste und anderen Gebieten wurden tausende Menschen auf höher gelegene Zonen evakuiert. Obschon diese größte Vorsichtsmaßnahme darauf hinauslief, dass alle nur auf eine kabbelige See glotzten lagen die Nerven den ganzen Tag über blank.
In der Bay Area wurden die acht Schulen in Pacifica als Vorsichtsmaßnahme geschlossen. Der Hauptstrand wurde ebenfalls geschlossen, zwei Polizisten waren vor Ort um die Schaulustigen zu warnen.
In San Francisco wurde der Great Highway geschlossen und erst um 16:40 Uhr wieder geöffnet. An der gesamten Küstenlinie wurden keine signifikanten Schäden gemeldet. Der National Park Service hatte Ocean Beach, Baker Beach, China Beach, Teile des Presidio, Crissy Field und Fort Funston geschlossen.
Quelle: http://www.sfgate.com/cgi-bin/article.cgi?f=/c/a/2011/03/12/MNEU1I9993.DTL&feed=rss.bayarea 12.03.2011
Kalifornien: Erste Tsunamiwelle erwartet
11. März 2011 von Stefan Kremer
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Der durch das schwere Seebeben vor Japan ausgelöste Tsunami rollt unaufhörlich auch auf die kalifornische Küste zu. Dort wird die erste Flutwelle gegen 7:23 Uhr Ortszeit (16:23 Uhr MEZ) in Crescent City erwartet. San Francisco wird nach Angaben des National Weather Service gegen 8:08 Uhr getroffen, Santa Barbara um 8:17 Uhr. Die Höhe der Welle wird mit 2 bis 5 foot geschätzt.
Diana Henderson, Wetterexpertin des National Weather Service, rät, sich von den Stränden fern zu halten. “Es ist nicht eine Welle, es ist eine Serie von Wellen, die bis zu 12 Stunden andauern können.” Berechnungen zufolge beträgt die Wellenhöhe in Pacifica 2,8 feet, 3,4 feet in Half Moon Bay, 3,3 feet in Santa Cruz, 3,6 feet in Point Arena und 5,3 feet am Rio del Mar Beach. Die höchste Welle wird laut Meteorologe Curt Kaplan an Point San Luis in Pismo Beach mit rund 7 feet erwartet.
San Francisco hat bisher keine Evakuierungen veranlasst. Bedienstete raten der Bevölkerung jedoch, niedrig gelegene Landesteile zu meiden. Das San Francisco Police Department hat den oberen und unteren Great Highway von Point Lobos und der 48th Avenue bis Lake Merced gesperrt, der National Park Service hat Ocean Beach, Baker Beach, China Beach und Fort Funston geschlossen.
Die Verantwortlichen der BART erwägen derzeit, ob sie ihre Dienstleistungen grundsätzlich von 7:30 bis 9 Uhr einstellen sollen. Die 6:30 Uhr Fähre von Vallejo lief nicht aus, eine alternative Busroute wurde eingerichtet.
Schiffe und Flugzeugcrews der U.S. Coast Guard stehen bereit, sagte Coast Guard Lt. Patrick Montgomery.
Quelle: http://www.sfgate.com/cgi-bin/article.cgi?f=/c/a/2011/03/11/BAEU1I9993.DTL&feed=rss.bayarea 11.03.2011
San Francisco: Keine Kassierer mehr an der Golden Gate Bridge?
24. Januar 2011 von Stefan Kremer
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DIe Golden Gate Bridge könnte die erste Brücke Kaliforniens und vermutlich der ganzen Nation werden, die gänzlich auf Mitarbeiter beim Kassieren der Brückengebühren verzichtet. Der Golden Gate Bridge, Highway and Transportation District erwägt diesen Monat einen Plan, wonach 19,2 Millionen Dollar im Zeitraum von acht Jahren eingespart werden könnten, indem die betroffenen 32 Mitarbeiter durch FasTrak Receiver und Videokameras ersetzt werden. Die Kameras würden hierbei die Nummernschilder jedes Fahrzeugs ohne einen FasTrak Responder erfassen und dem registrierten Besitzer des Fahrzeugs am Ende des Monats eine Rechnung schicken, sagte Mary Currie, Sprecherin für den Brückendistrikt.
Ein Subkommittee des District Board hat am 13.01. den Plan besprochen. Das gesamte Board wird am 28. Januar über den Plan abstimmen. Sollte dieser angenommen werden wird das 3,2 Millionen Dollar teure System noch in diesem Jahr installiert und sich zunächst einer Testphase unterziehen. Der Echtbetrieb ist für Dezember 2012 geplant.

Toll Station beim Verlassen der Stadt. Foto: Stefan Kremer
Die elektronische Gebührenerhebung würde im vollen Betrieb rund 7,8 Millionen Dollar pro Jahr kosten, das bisherige System über 10 Millionen Dollar. Die Zuschüsse des Landes sind in den letzten Jahren quasi versiegt, so dass der Bridge District nun ein Defizit von 89 Millionen Dollar aufweist, den man reduzieren möchte, so Currie. Hierzu wurde bereits die Brückengebühr auf 6 Dollar pro Fahrzeug und 2,50 Dollar für Fahrgemeinschaften erhöht.
Der Distrikt bemühe sich ebenfalls für eine sozialverträgliche Abwicklung des Plans. So würden Abfindungen gezahlt. Außerdem hätten die Mitarbeiter bis Dezember 2012 Zeit, sich einen neuen Job zu suchen, so Currie.
Derzeit nutzen 66 Prozent der Fahrer FasTrak, um die Gebühr der Golden Gate Bridge zu bezahlen. Für diese Fahrer wird sich nichts ändern, meint Currie. Die Rückstaus am Wochenende würden jedoch drastisch reduziert, wenn nicht sogar eliminiert.
Über die Abwicklung für Touristen, die mit einem Mietwagen unterwegs sind, wurde bisher keine konkrete Aussage getätigt.
Quelle: http://www.sfgate.com/cgi-bin/article.cgi?f=/c/a/2011/01/11/MN681H6UUG.DTL&feed=rss.bayarea 11.01.2011
San Francisco: California Street Cable Car Line wird renoviert
31. Dezember 2010 von Stefan Kremer
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Ab dem 03. Januar 2011 wird die California Street Cable Car Linie in San Francisco renoviert. Bis Juli werden die Arbeiten an der 1,5 Meilen oder 17 Häuserblock langen Fahrstrecke andauern, die den Financial District, Chinatown und Nob Hill verbindet. Die Cable Cars werden in dieser Zeit in der Cable Car Barn untergebracht während die Arbeiter die abgenutzte Elektrik und mechanische Komponenten austauschen. Ebenfalls werden die Bahnsteige zwischen Mason und Kearny Street ersetzt, die California Street neu geteert, Drainagen ersetzt und Rampen repariert. Es ist die erste Instandsetzung seit 1984. Die Baumaßnahmen werden voraussichtlich 16 Millionen Dollar kosten.

Cable Car auf der Powell Street. Fotoquelle: Stefan Kremer
Die Arbeiten an den Drainagen, den Rampen und Gehsteigen haben bereits im September begonnen, ruhen aber während der Feiertage. Der Hauptteil der Arbeiten wird Montags bis Samstags zwischen 9 und 17 Uhr stattfinden. An einigen Tagen wird auch Nacht- und Sonntagsarbeit erforderlich sein, so ein Sprecher der Muni. An den Baustellen wird es Verkehrsbeeinträchtigungen geben, aber mindestens eine Fahrbahn in jede Fahrtrichtung wird für den Verkehr geöffnet bleiben. Während den Bauarbeiten fährt die Muni alle Cable Car Haltestellen der betroffenen Linie mit Bussen an.
Im späten Frühling werden auch die beiden übrigen Linien, die Powell-Mason Line und die Powell-Hyde Line, für etwa vier Tage schließen, damit verbesserte Sicherheitsmaßnahmen installiert werden können. Weitergehende Baumaßnahmen werden auch hier stattfinden, sind aber noch nicht terminiert.
Quelle: http://www.sfgate.com/cgi-bin/article.cgi?f=/c/a/2010/12/25/BAP81GSJ27.DTL&feed=rss.bayarea 25.12.2010
San Francisco: Sutro Bath Ruins werden ausgebaut
10. Dezember 2010 von Stefan Kremer
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Die Sutro Baths ruins unterhalb der Klippen bei Land’s End in San Francisco haben in den letzten Jahren schon viele Besucher angelockt. Jetzt erhalten sie zunächst öffentliche Toiletten. Diese sind Teil einer 5 Millionen Dollar umfassenden Spende, mit der das Land in Zusammenarbeit mit der Golden Gate National Parks Conservancy restauriert werden soll. Zusätzlich zu Duschen nahe der Ruinen wird auch ein Visitor Center mit Verkaufsautomaten und Erklärtafeln errichtet.
Obschon das Gebiet abgelegen und von der Stadt durch den Vorort Richmond District getrennt ist gibt es am Land’s End viel zu sehen. Ein Weg führt vom Cliff House zur Legion of Honor, Sanddünen spiegeln die Zeit vor der Besiedlung San Franciscos wieder und die wunderbare Aussichten auf den Ozean und die Bay sind sehr beliebt.

Die Ruinen der Sutro Baths unterhalb des Cliff House. Fotoquelle: wikipedia
Die Sutro Baths waren einst eine riesige Badeanstalt am Rande des Strands. Vor einigen Jahrzehnten brannten sie nieder und hinterließen nur ihre Betonfundamente als Fußabdruck der Geschichte.
Zu den Restaurationsmaßnahmen gehört auch das Aufbringen einer neuen Oberfläche auf einem leeren Grundstück nahe des Denkmals der USS San Francisco. Die meiste Aufmerksamkeit wird jedoch dem neuen Visitor Center gewidmet. Vertreter des Projekts haben sich mit Anliegern getroffen, um deren Bedenken zu besprechen, Vorschläge anzuhören und den Zeitplan zu erklären. Ende nächsten Jahres sollen die Maßnahmen abgeschlossen sein.
Dank Spenden in Höhe von mehreren Millionen Dollar in den vergangenen Jahren hat das Gebiet bereits Verbesserungen erhalten. Freiwillige haben zwei Wege geebnet, tausende einheimische Gewächse gepflanzt und wilden Müll beseitigt.
Quelle: http://www.nbcbayarea.com/around-town/real-estate/Lands-End-Ruins-to-Get-Snacks-and-Bathrooms-111622009.html 09.12.2010
San Francisco: Abriss des Transbay Terminal hat begonnen
8. Dezember 2010 von Stefan Kremer
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Der Abriss des seit dem 7. August geschlossenen Transbay Terminal in San Francisco hat begonnen. Damit macht das 71 Jahre alte Gebäude Platz für den Bau des 4 Milliarden Dollar teuren Transbay Transit Center. Der neue Komplex wird einen Bahnhof im Erdgeschoss, Geschäfte und Busstationen sowie Parkanlagen auf dem Dach beherbergen. Mit der Eröffnung wird im August 2017 gerechnet.

Das alte Transbay Terminal. Fotoquelle: wikipedia
Am 03.12. um 8 Uhr hat Big Red, ein Kran mit einer Abrißbirne, nahe der Fremont und Mission Street begonnen, das Gebäude abzureißen. Dies wird zwei Monate dauern. Ein Teil des Abrissschutt wird recycled und als Beton in dem neuen Gebäude mit einfließen. Der Neubau aus Stahl und Glas wird bereits als “The Grand Central Station of the West” gefeiert.
Seit August haben Bautrupps die östlichen Rampen entfernt, die die Bay Bridge mit dem Terminal verbunden hatten, und die Innenräume ausgeschlachtet. Ende Februar sollte das alte Transbay Terminal dann komplett abgerissen sein. Während sich dann die Abreißtrupp der Bay Bridge Rampe widmen wird im April mit Ausschachtungen und Rammarbeiten begonnen, die drei Jahre dauern werden. Danach wird mit dem Bau des neuen Terminals begonnen.
Quelle: http://www.sfgate.com/cgi-bin/article.cgi?f=/c/a/2010/12/03/MN171GLQGE.DTL 04.12.2010
San Francisco: Conzelman Road wieder geöffnet
25. November 2010 von Stefan Kremer
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Die Conzelman Road, eine der beliebtesten Aussichtsstraßen in den Marin Headlands mit Blick auf die Golden Gate Bridge und San Francisco, ist seit dem 6. November mit wochentäglichen Wartezeiten wieder geöffnet. Damit nähert sich die erste Saison des vierjährigen Konstruktionsprojektes dem Ende. Die Wartezeiten können von Montags bis Freitags zwischen 7 und 17:30 Uhr auftreten.
Am 20. November fand eine Fahrradtour und eine Informationsveranstaltung statt, um den Abschluss der diesjährigen Arbeiten zu feiern.

Der wunderbare Ausblick von der Conzelman Road auf San Francisco. Fotoquelle: Stefan Kremer
Die Conzelman Road Restaurierung ist Teil einer der signifikantesten Straßenverbesserungen in der Geschichte der Golden Gate National Recreation Area und Teil des umfangreichen Marin Headlands and Fort Baker Transportation Infrastructure and Management Plan. Das Projekt besteht aus mehreren Phasen und verbessert den Zugang und die Sicherheit für Motoristen, Radfahrer und Fußgänger auf insgesamt elf Meilen an historischen Straßen und Wegen.
“Der Bauunternehmer hat den Großteil der für diese Saison geplanten Arbeit abgeschlossen”, sagte Rick Suarez, der Division Engineer für die Central Federal Lands der Federal Highway Administration. “Kleinere Arbeiten werden noch im November durchgeführt, aber das Projektteam dachte, es wäre wichtig, die Straße so schnell wie möglich wieder zu eröffnen sobald sie sicher für einen öffentlichen Zugang war, so dass die Besucher die Verbesserungen genießen können. Wir erwarten einige Wartezeiten von bis zu 15 Minuten entlang dieser Strecke bis alle Arbeiten in dieser Saison abgeschlossen sind.”
Frank Dean, Superintendent der Golden Gate National Recreation Area, verkündete: “Der National Park Service ist erfreut, die Verbesserungen mit den Besuchern zu teilen und würdigt die Geduld, die die Besucher während der Straßenschließung gezeigt haben.” Die East Road bei Fort Baker, McCullough Road sowie ein Teil der Conzelman Road zwischen McCullough Road und der Lower Fisherman Parking area einschließlich Hawk Hill wurden während dieses ersten Bauabschnitts fertiggestellt.
Die Bauarbeiten werden diesen Winter wetterbedingt eingestellt und im Februar 2011 mit der Rekonstruktion des Northwest Bridge Parkplatzes und einer Erweiterung der rechten Wendespur an der Bunker Road beim Baker-Barry Tunnel fortfahren. In der nächsten Saison werden außerdem Verbesserungen an der Field Road und Teilen der Conzelman Road von Alexander Avenue bis zur McCullough Road durchgeführt. Weitere Informationen zu den Zeitplänen der Bauarbeiten können unter http://www.projectheadlands.gov abgerufen werden.
Quelle: http://www.nps.gov/goga/parknews/2010-1118.htm 18.11.2010
San Francisco: Historische Weihnachten am Hyde Street Pier
23. November 2010 von Stefan Kremer
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Am Samstag, den 11. Dezember 2010, findet am Hyde Street Pier in San Francisco von 18 bis 21 Uhr das alljährliche Old Time Maritime Christmas statt. Kostümierte Living History Darsteller werden in dem Maritime National Historical Park mit einem einzigartigen Programm die maritime Geschichte zum Leben erwecken. Der Eintritt ist frei, Reservierungen sind jedoch erforderlich (415-447-5000).

Hyde Street Pier. Fotoquelle: Stefan Kremer
Während der Veranstaltung wird die Uhr in das Jahr 1901 zurückgedreht. Man kann Kapitäne und Mannschaftsmitglieder nebst Frauen der historischen Schiffe am Hyde Street Pier kennenlernen und sich mit ihnen unterhalten. Von Laternen erleutete Touren werden bis 20 Uhr alle 20 Minuten vom Eingang des Piers starten. Mit den funkelnden Lichtern San Franciscos im Hintergrund bieten die historischen Schiffe und die Darsteller eine unvergessliche Weihnachtserfahrung.
Der San Francisco Maritime National Historical Park befindet sich am westlichen Ende von Fisherman’s Wharf in San Francisco. Der Park umfasst eine großartige Flotte historischer Schiffe, einem Visitor Center, den Aquatic Park Historic District sowie eine Bücherei. Weitere Informationen über den Park oder seine Programme kann man unter 415-447-5000 oder auf der Webseite http://www.nps.gov/safr abrufen.
Quelle: http://www.nps.gov/safr/parknews/livinghistorychristmas2010.htm 18.11.2010



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