Big Sur: Highway 1 bis Mitte der Woche blockiert

31. Januar 2012 von  
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Starke Regenfälle haben am 22. Januar einen Erdrutsch am Highway 1 an der Küste Kaliforniens ausgelöst. Die Geröllmassen haben die beliebte Traumstraße Amerikas an einer bereits vorhandenen Baustelle bei Lucia rund 48 Meilen nördlich von Cambria und 25 Meilen südlich von Big Sur komplett unpassierbar gemacht. Gleichzeitig fiel in San Simeon für 21 Stunden der Strom aus.

Erdrutsch bei Lucia. Foto: Caltrans

Nach Angaben von Caltrans wird mit der Wiedereröffnung des Küstenhighways Mitte der Woche zu rechnen sein. Der Verkehr wird dann an der betroffenen Stelle wieder einspurig passieren können.

Quelle: http://www.sanluisobispo.com/2012/01/26/1922202/slide-shuts-highway-1.html 26.01.2012

Quelle: http://www.sanluisobispo.com/2012/01/22/1917833/hwy-1-open-big-sur-rockslide.html 30.01.2012

USA 2010: Sonne, Strand, Steine, Steaks – und Sam Adams

29. Oktober 2010 von  
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Es ist vollbracht. Nach langem, zähem Ringen habe ich die Slideshow zu meinem diesjährigen USA-Urlaub endlich fertiggestellt. Trotz massivem Aussortieren sind von den über 5.500 mitgebrachten Fotos immer noch 492 Bilder in der Slideshow übrig geblieben. Da jedes Bild im Slideshowmodus 9 Sekunden lang eingeblendet wird (was Sinn macht, wenn man die Untertitel lesen und die Bilder, die im Slideshowmodus automatisch gezoomt oder verschoben werden, komplett sehen möchte) dauert die Präsentation 74 Minuten.

Man kann die Slideshow aber jederzeit stoppen oder per Hand weiterschalten – wobei allerdings die Zoomeffekte deaktiviert bleiben. Am besten schaltet Ihr vorher in dem kleinen Steuerungsmenü, das am oberen Bildrand einblendet, auf Vollbild, lehnt Euch zurück und startet den automatischen Ablauf.

Eines der Bilder: nach einem Thunderstorm im Monument Valley. Fotoquelle: Stefan Kremer

Das Spektakel findet Ihr auf http://www.westkueste-usa.de/2010/mn_Reiseroute.htm, wo Ihr auch die Route der gezeigten Reise als Landkarte sehen könnt. Für meine 2009er und 2007er Reise gibt es ähnliche Präsentationen, und zu den einzelnen Sehenswürdigkeiten gibt es umfassende Informationen auf meiner Webseite westkueste-usa.de, die in den kommenden Monaten um die neuen Erlebnisse des 2010er Urlaubs ergänzt werden.

Und nun wünsche ich viel Spaß und einen schönen virtuellen Urlaub!!

Kalifornien: Gefahr durch gesunkenen Öltanker?

3. September 2010 von  
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Wissenschaftler haben Sonaraufnahmen eines Schiffswracks vier Meilen vor der zentralen kalifornischen Küste ausgewertet, das 3,5 Millionen Gallonen Rohöl geladen hatte. Der amerikanische Tanker Montebello wurde am 23. Dezember 1941 von einem japanischen U-Boot torpediert und sank auf 900 feet Tiefe. Seitdem liegt das Wrack an dieser Stelle. Anfang August tauchte ein ferngesteuertes U-Boot des Monterey Bay Aquarium Research Institute zu dem Wrack hinab, um zwei Fragen zu klären: befindet sich das Öl immer noch an Bord, und wenn ja, kann es eine Bedrohung für die Küstenregion darstellen?

“Wir wollen kein Risiko eingehen”, sagte Stephen Edinger vom California Department of Fish and Game. “Wir haben die Initiative ergriffen um herauszubekommen, ob es eine Umweltbedrohung gibt. Sollte dies so sein versuchen wir zu verhindern, dass Öl austreten kann und die kalifornische Zentralküste verseucht.”

Das Schiff sank auf seinem Weg nach Vancouver nahe San Simeon und Cambria in einer wundervollen Region mit einer reichhaltigen Meeresfauna. Neben dem Rohöl waren noch 104.034 Gallonen Treibstoff an Bord.

Obschon der Lageplatz des Wracks gut bekannt ist und schon früher erkundet wurde diente die Expedition im August mit einem ferngesteuerten U-Boot der Ermittlung neuer Informationen über das Schiff und seine Ladung.

Drei verschiedene Sonartechniken erstellten dreidimensionale Bilder des Schiffs und des Meeresgrunds. Die Daten wurden von Wissenschaftlern an Bord des Forschungsschiffs Zephyr und in einem Labor an Land analysiert. Dies ist ein langsamer und sorgfältiger Prozess, der noch weitere Tauchfahrten erfordert.

Die Montebello, Baujahr 1921. Fotoquelle: NOAA

1996 unternahm Jack Hunter, ein Unterwasserarchäologe von Caltrans, in einem Zwei-Mann-U-Boot eine Tauchfahrt hinab zur Montebello. Er sah “eine große graue Wand aus der Dunkelheit auftauchen”. Die Montebello saß aufrecht auf dem Meeresgrund “als läge sie im Dock”, so Hunter. Er betrachtete die Sonarbilder der aktuellen Expedition und glaubt, dass sich das Rohöl noch an Bord befindet. Er macht sich Sorgen, dass das Wrack seit seinem Besuch vor 14 Jahren weiter verrottet ist. “Die Strukturen des Schiffs sind noch intakt, aber sie könnten irgendwann zusammenbrechen.”

Der nächste Schritt, so die Wissenschaftler, ist es, den Zustand des Rohöls zu ermitteln. Rohöl kann in niedrigen Temperaturen zu einer dickflüssigen Masse erstarren. “Die Frage ist, ob das Öl, wenn es austritt, an die Oberfläche treibt oder am Meeresgrund bleibt. Niemand will hierzu eine Äußerung machen”, sagte Hunter. “Wir müssen abschätzen, welche Gefahr dies darstellt, und wir müssen beurteilen, wieviel Zeit noch verbleibt.”

Die Untersuchungen des Wracks wurden für diesen Sommer eingestellt und werden im nächsten Jahr fortgesetzt.

Quelle: http://www.sfgate.com/cgi-bin/article.cgi?f=/c/a/2010/08/26/MN5L1F24VA.DTL 27.08.2010

San Simeon: Campinggebühren steigen, Hearst Castle bleibt

21. August 2009 von  
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Eine der ersten Maßnahmen des California Department of Parks and Recreation, die zehnprozentigen Mittelkürzungen aufzufangen, ist die Erhöhung der Gebühren im San Simeon Creek Campground. Seit dem 17.08.2009 wurden die Hauptsaisonpreise von $25 auf $35 pro Nacht für einen der 134 Campsites mit Toiletten und Duschen erhöht. Die Gebühr für ein zusätzliches Auto beträgt nun $10 (vorher $3).

Im benachbarten Washburn Campground, der 68 einfachere Stellplätze bietet, stiegen die Preise von $15 auf $25.

Reservierungen, die vor dem 10.08.2009 vorgenommen wurden, erhalten noch die alten Preise. Am 16.09.2009 beginnt die Nachsaison, in der normalerweise die Preise auf $20 für San Simeon Campground und $11 für Washburn Campground fallen. Die neuen Preise sind noch nicht bekannt.

Die landesweite Budgetkürzung wird voraussichtlich zur Schließung von 100 der 279 State Parks führen. Die einzelnen Parks werden bis zum 07.09.2009 erfahren, wie hoch die Kürzungen in ihrem Bereich ausfallen werden. Daraufhin wird auch eine Liste der zu schließenden Parks veröffentlicht.

Hearst Castle, das offiziell Hearst San Simeon State Historical Monument heißt, wird nicht geschlossen. Dies ist die einzige definitive Aussage, die von Seiten der State Park Verwaltung bisher gemacht wurde.

Quelle: http://www.sanluisobispo.com/news/local/breaking_news/story/819593.html 18.08.2009