Moab: Fracking-Versuche nahe Dead Horse Point und Canyonlands

8. Dezember 2014 von  
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Ein Energieunternehmen aus Moab testet ein neues Frackingverfahren in seinem Ölfeld außerhalb des Canyonland National Parks und des Dead Horse Point State Parks. Die experimentelle Methode, bei der Öl anstelle von Chemikalien in den Untergrund gepumpt wird, hat bereits Umweltschützer auf den Plan gerufen, die eine Industrialisierung der landschaftlich reizvollen und schützenswerten Landschaft befürchten.

Ende November hat die Fidelity Exploration and Production Co. Flüssigkeiten in eine Quelle nahe des Dead Horse Point in der Hoffnung gepumpt, damit ihren Ausfluss zu stimulieren.

Ölquelle nahe des Dead Horse Point State Park. Foto: energy.utah.gov

Ölquelle nahe des Dead Horse Point State Park. Foto: energy.utah.gov

Die Hydrocarbon Formation außerhalb von Moab, Paradox Basin genannt, enthällt natürlich auftretende Risse und Verwerfungen, die durch Wasser beschädigt werden können, sagt Tim Rasmussen, Sprecher des Unternehmens. „Wir müssen eine Flüssigkeit finden, die einerseits das Reservoir nicht beschädigt und andererseits umweltverträglich ist“.

Umweltschützer wie Bill Love befürchten, dass die eingesetzten Flüssigkeiten aus der Quelle austreten und in einen der zwei nahegelegenen großen Flüsse gelangen könne, die durch zwei National Parks und zwei National Recreation Areas fließen und Millionen Menschen mit Trinkwasser versorgen. „Der BLM hat keine Umweltverträglichkeitsstudie gemacht. Der National Park Service muss eine Studie machen“, sagte Love, ein Mitbegründer der Canyon Country Coalition for Pipeline Safety.

Quelle: http://www.sltrib.com/news/1856286-155/moab-energy-company-testing-fracking-method 23.11.2014

Kalifornien: Garrapata State Park bleibt geöffnet

17. Juli 2012 von  
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Garrapata State Park am Highway One 10,8 Kilometer südlich von Carmel wird für mindestens ein weiteres Jahr geöffnet bleiben. Ursprünglich sollte der Park wie 69 weitere der insgesamt 278 State Parks in Kalifornien zum 1. Juli aufgrund des Haushaltdefizits geschlossen werden. Die Unterstützung von lokalen Geschäften und von California State Parks erlaubt nun den befristeten Weiterbetrieb des Parks.

„Das Projekt basiert auf Partnerschaften“, sagte der executive director von Big Sur Land Trust, Bill Leahy in einer Pressemeldung. Der Land Trust hat sich mit dem Monterey Peninsula Regional Park District und den lokalen State Parks zusammengeschlossen, um den Park geöffnet zu halten.

Garrapata State Park im Nebel. Foto: Stefan Kremer

Garrapata bietet 3,2 Kilometer lange Strände, zahlreiche Wanderwege von der Küste in dichte Küstenmammutbaum-Haine und einen 15 Meter hohen Anstieg zu einer Aussichtsstelle, die einen wundervollen Ausblick auf den Pazifischen Ozean bietet. Seelöwen, Seehunde und Seeotter sind hier oft zu anzutreffen.

Quelle: http://www.thecalifornian.com/article/20120705/NEWS01/120705002/-1/RSS06 05.07.2012

San Diego: Brand in Old Town beschädigt drei Gebäude

28. Februar 2012 von  
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Drei historische Gebäude in der Old Town von San Diego sind am frühen Morgen des 20. Februar durch einen Brand beschädigt worden. Das Feuer brach im El Patio Restaurant nahe Juan Street und Taylor Street aus und griff rasch auf mehrere Geschäfte über. Der dichte Qualm, der aus dem Restaurant quoll, wurde gegen 4:30 Uhr von Autofahrern auf der Interstate 5 gemeldet.

Die Old Town von San Diego. Foto: wikipedia

Feuerwehrchef John Strock sagte, das El Patio Restaurant hätte den größten Schaden davongetragen, aber die Flammen hätten auch auf andere Gebäude übergegriffen.

„Die Rückseite des Gum Saan war großer Hitze, Rauch und Feuer ausgesetzt. Wir konnten die Innenräume des Gebäudes retten; hier gibt es nur minimale Schäden. Aber die Außenseite ist schwer in Mitleidenschaft gezogen“, erklärte Strock.

Old Town Park Superintendent Richard Dennison sagte, Captain Fitch’s habe ebenfalls Rauchschäden erlitten. Alle drei Gebäude sind ausgewiesene historische Bauwerke.

„Das Gum Saan wurde 1941 erbaut. El Patio Restaurant stammt von 1945 und Captain Fitch’s aus den 30er und 40er Jahren“, bemerkte Dennison.
Er fügte hinzu, dass alle drei Geschäfte sehr beliebt seien. Es könne jedoch noch nicht gesagt werden, wie lange sie geschlossen sein werden. Alle verfügen über Feuerversicherungen.

Quelle: http://www.cbs8.com/story/16973037/fire-rips-through-old-town 20.02.2012

Kalifornien: South Yuba River State Park gerettet

27. Februar 2012 von  
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Beamte des Bundesstaates Kalifornien haben bekannt gegeben, dass der South Yuba River State Park bei Grass Valley von der Liste der zu schließenden Parks gestrichen werden wird.

Dieser Schritt erfolgte, nachdem Beamte des Nevada County einer Zusammenarbeit mit dem Department of Parks and Recreation zugestimmt hatten und zum ersten Mal überhaupt Parkplatzgebühren erhoben werden sollen. Die Übereinkunft kam auch unter dem Druck örtlicher Gruppen einschließlich der South Yuba River Citizens League und Kindern lokaler Grundschulen zu Stande.

South Yuba River. Foto: parks.ca.gov

Am 8. Februar hatte eine Gruppe Kinder das Büro des Gouverneurs in Sacramento besucht und eine Petition mit 10.000 Unterschriften überreicht, die die Idee dieser Einnahmeerhebung unterstützt.

Der Plan ähnelt dem, der vor kurzem für die Mono Lake Tufa State Reserve beschlossen wurde, wenngleich in diesem Fall die Parkgebühren vom State Park selbst durch eine Kombination aus Kassenhäuschen und Parkautomaten an verschiedenen Stellen des beliebten Parks, der sich über 18 Meilen entlang des Flusses erstreckt, erhoben werden.

Matt Green, Superintendent für State Parks in diesem Distrikt, sagte, die neuen Parkgebühren müssten erst noch in ihrer Höhe festgelegt werden, würden aber vermutlich zwischen fünf und sieben Dollar pro Fahrzeug betragen. Trotz dieser neuen Einnahmequelle erwartet er, dass die Dienstleistungen des Parks wie Rangerpatrouillen und das Einsammeln von Müll immernoch gekürzt werden müssten.

„Wir hoffen, dass unsere Partner uns mit verschiedenen Strategien unterstützen, so dass wir die Lücken schließen können“, sagte Green. „Es ist noch ein weiter Weg.“

Mit dieser Maßnahme ist nun der zehnte State Park von der Schließungsliste durch eine Übereinkunft mit einem Partner entfernt worden. 60 State Parks sind aber immer noch in Gefahr wenn sie es nicht schaffen, bis zum 1. Juli die nötigen 22 Millionen Dollar für ihre jährlichen Betriebskosten aufzubringen.

Quelle: http://www.sacbee.com/2012/02/09/4251753/south-yuba-river-state-park-taken.html 12.02.2012

Oracle State Park: Ab 04.02. wieder geöffnet

19. Januar 2012 von  
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Der Oracle State Park in Süd-Arizona wird nach zweijähriger Schließung am 4. Februar wieder geöffnet. Die Friends of Oracle State Park haben durch eine intensive Spendensammlung eine ausschlaggebende Rolle bei der Wiedereröffnung gespielt. Der Park wird von Februar bis April und von September bis November 2012 samstags für die Öffentlichkeit von 8 bis 17 Uhr sowie für Schulgruppen mittwochs, donnerstags und freitags geöffnet sein.

Kannelly Ranch House und blühender Kaktus. Fotos: Friends of Oracle State Park

Die große Wiedereröffnungsfeier am 4. Februar umfasst geführte Wanderungen, Besichtigungstouren des Kannally Ranch House sowie weitere spezielle Aktivitäten. Der Eintritt ist an diesem Tag frei.

Nähere Informationen zum Oracle State Park erhält man unter http://azstateparks.com/Parks/ORAC/index.html.

Quelle: http://www.desertusa.com/dusablog/arizonas-oracle-state-park-to-reopen-after-two-years-of-closure-on-feb-4th.html 17.01.2012

Mono Lake: Tufa State Natural Reserve ist gerettet

20. Dezember 2011 von  
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Eine gemeinnützige Gruppe hat den State Park, der den weltberühmten Mono Lake mit seinen bizarren Tufa-Gebilden umfasst, vor der Schließung gerettet. Dies gaben Mitarbeiter der California State Parks kürzlich bekannt.

Die Mono Lake Tufa State Natural Reserve wurde offiziell von der Liste der im nächsten Jahr zu schließenden State Parks gestrichen nachdem die Bodie Foundation zugestimmt hatte, die nötigen Gelder für den Erhalt des Sees und seiner umliegenden Einrichtungen einzutreiben. California State Parks wird weiterhin die Natural Reserve verwalten.

Tufas im Mono Lake. Foto: Stefan Kremer

Es ist der vierte State Park, einschließlich zweien in der Bay Area, der von der ursprünglichen Liste von 70 Parks, historischen Gebäuden und Monumenten entfernt wurde, die Ende Juni geschlossen werden sollen.

„Die Mitglieder unserer Foundation empfanden es als unverantwortlich, einfach zuzusehen und einem Stat Park in Not nicht zu helfen“, sagte Brad Sturdivant, Präsident der Foundation, die bereits Programme und öffentliche Aktivitäten in den beiden nahegelegenen Bodie State Park und Grover Hot Springs State Park unternimmt. „Es wird eine Herausforderung sein, und wir hoffen aus Spenden, um die Bürde der Aufgabe zu lindern. Aber wir sind sehr zufrieden dafür zu arbeiten, dass dieses historische Naturwunder weiterhin zur Freude der Öffentlichkeit zur Verfügung steht.“

Mitarbeiter der Bodie Foundation unterzeichneten einen Vertrag mit den Parks, der es ihr erlaubt, Gebühren am alten Marina-Parkplatz an der Westseite des Sees zu erheben. Das Geld wird für die laufenden Betriebskosten der Reserve verwendet. Dies bedeutet, dass die Bürgersteige, Aussichtsplattformen, Parkplätze und der See selbst geöffnet bleiben können.

Die Mono reserve, errichtet im Jahr 1982, kann nun ihr 30-jähriges Jubiläum feiern, ohne die Öffentlichkeit ausschließen zu müssen.

Es ist die neueste von hoffentlich vielen Partnerschaften zwischen öffentlichen und privaten Organisationen und Verwaltungen um die Parks geöffnet zu halten. Im Oktober stimmte der National Park Service zu, zu patrouillieren und Gebühren beim Tomales Bay State Park, Samuel P. Taylor State Park und Del Norte Coast Redwoods State Park zu sammeln.

„Das sind fantastische Neuigkeiten“, sagte Geoffrey McQuilkin, der Geschäftsführer des Mono Lake Committee. Er versucht seit 33 Jahren, den einzigartigen, uralten Salzsee-Lebensraum vor der Austrocknung zu bewahren. „Wir sind in Gedanken bei den übrigen Parks, die noch auf der Liste stehen, und wir hoffen, dass dies auch ein Modell für sie ist. Es gibt eine Menge von Gruppen, die versuchen, etwas für ihre lokalen Parks zu tun. Zu sehen, dass es funktioniert, könnte eine Inspiration sein.“

Mono Lake, der größer ist als San Francisco, ist ein wissenschaftliches Wunderland, mit hoch aufragenden Tuffsteinen und Kriechtiere, die es nirgendwo sonst auf der Welt gibt. Die windige 65 Quadratmeilen große See ist eine von schneebedeckten Sierra Peaks umgebene Wüstenoase. Er hat keinen Abfluss und ist so alkalisch und salzig – das Doppelte des ozeanischen Salzgehalts – dass Fische in ihm nicht überleben könnten.

Mark Twain schrieb nach einem Besuch in den frühen 1860er Jahren, dass der See so voll von Alkali-Wasser sei, dass es das „Bellen aus einem Hund gewaschen“ hätte.

Der Millionen Jahre alten See ist dennoch voller Leben. Kleine Vögel wie Thorshühnchen fliegen von Kanada hierher und mästen sich an den 4 bis 6 Billionen Salinenkrebsen auf – eine Spezies, die nur im Mono Lake lebt. Bis zu 65.000 Kalifornische Möwen brüten auf den Inseln des Sees; die zweitgrößte Brutkolonie in den Vereinigten Staaten hinter dem Great Salt Lake. Fischadler, Schwarzhalstaucher und eine Vielzahl von Watvögeln nutzen ebenfalls den See. Millionen von einzigartig angepassten Fliegen bedecken die Küste und bieten Nahrung für die Möwen, Enten und andere Vögel.

Quelle: http://www.sfgate.com/cgi-bin/article.cgi?f=/c/a/2011/12/02/MNVQ1M76SB.DTL 02.12.2011

Kalifornien: Neues Abkommen zur Rettung einiger State Parks

9. Oktober 2011 von  
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Zwei von der Schließung bedrohte State Parks im Marin County erhalten Hilfe vom National Park Service. Das Pilotprogramm umfasst eine neue zusätzliche Gebühr am Muir Woods National Monument.

Ab dem 01.01.2012 wird die Gebühr in Höhe von 2 Dollar dafür sorgen, dass bis zu 1 Million Dollar an zusätzlichen Einnahmen generiert werden, mit denen der Samuel P. Taylor State Park unterstützt und so geöffnet bleiben kann. Gleichzeitig erhält der Tomales State Park Hilfe von der Point Reyes National Seashore um geöffnet zu bleiben. Dieser Plan wurde am Donnerstag nach monatelangen Gesprächen zwischen Delegationen des NPS und der State Parks verkündet.

Blick auf den Samuel P. Taylor State Park. Quelle: wikipedia

„Diese State Parks befinden sich innerhalb der Grenzen von National Parks, und es macht Sinn für alle Beteiligten, sie offen zu halten“, sagte Howard Levitt, Sprecher der Golden Gate National Recreation Area. „Wenn die State Parks schließen gibt es mehr Druck auf die umliegenden National Parks durch höhere Besuchszahlen.“

Früher im Jahr hatte Governeur Jerry Brown angekündigt, dass 70 State Parks – ein Viertel des gesamten State Park Systems von 278 Parks – schließen können würden um 33 Millionen Dollar in den kommenden zwei Jahren einzusparen. Wenn die angekündigten Schließungen, die ab dem kommenden Juli beginnen würden, tatsächlich stattfinden, würde Brown der erste Governeur in der 109-jährigen Geschichte der kalifornischen State Parks, der Parks aus finanziellen Gründen schließt.

Die Ankündigung vom Donnerstag erhöht die Zahl der State Parks, die von der Schließung betroffen sind und nun geöffnet bleiben können, auf vier. Im letzten Monat führten Spenden in Höhe von 900.000 Dollar im Palo Alto, Gilroy und anderen Städten des Santa Clara County dazu, dass der Henry Coe State Park – einer ausgedehnten Zone aus Eichen und Auen bei Morgan Hill – für weitere drei Jahre geöffnet bleiben kann.

Wenn der NPS die zusätzliche „state park day use“-Gebühr von 2 Dollar zusätzlich zu den normalen 5 Dollar Eintritt in Muir Woods erhebt gehen diese Gelder in den Redwood Creek Watershed Collaboration Fund. Mit dessen Hilfe wird nicht nur der Samuel P. Taylor State Park für fünf Tage pro Woche geöffnet bleiben können, sondern es werden auch Arbeiten am Mount Tamalpais State Park unterstützt, der nicht zu den 70 von der Schließung betroffenen Parks gehört. Außerdem werden Ressourcen an der Wasserscheide des Redwood Creek, der durch die Muir Woods fließt, geschützt.

„Muir Woods, Golden Gate und Mount Tamalpais State Park sind untrennbar mit der komplexen Wasserscheide des Redwood Creek verbunden“, sagte Frank Dean, Superintendent des Golden Gate National Recreation Area. „Um die Muir Woods zu erreichen muss man durch den Mount Tamalpais State Park fahren, und die meisten Wanderwege im Mount Tamalpais State Park starten in den Muir Woods.“

Im Tomales Bay State Park werden sich Mitarbeiter des Point Reyes National Seashore um die Besucher, den Naturschutz und routinemäßige Wartungsarbeiten kümmern. Der NPS wird die normalen State Park Einnahmen zugunsten des Bundesstaats einnehmen. Dieser wiederum wird diese Gelder dem National Park Service überweisen, um die Kosten für den Betrieb des State Parks an vier Tagen pro Woche sicherzustellen.

„Das sind gute Nachrichten für uns“, sagte Danita Rodriguez, Superintendentin des California State Parks Marin District. „Wir hoffen, dass das Marin County weitere Spenden sammelt und und noch mehr hilft.“

Das Abkommen von Donnerstag wird den Betrieb der Parks während der angekündigten Schließung vom 1. Juli 2012 bis zum 30. Juni 2013 gewährleisten. Danach wird das Abkommen erneut bewertet und eventuell weiter gültig bleiben.

Zahlreiche andere State Parks der Schließungsliste müssen nach derzeitigem Stand ebenfalls nicht schließen. Sechszehn erhielten Gelder vom Land and Water Conservation Fund, einem Bundesgesetz aus dem Jahr 1964, das Geld von Ölbohrungen vor der Küste für den Erwerb und Betrieb von Parks zur Verfügung stellt. Dieses Gesetz verbietet es Bundesstaaten und Städten, Parks zu schließen, die Zuschüsse von diesem Fund erhalten haben. Ähnlich gelagert ist die Situation für rund einem dutzend State Parks auf der Schließungsliste, die direkt an der Küste gelegen sind. Peter Douglas, Executive Director der California Coastal Commission, sagte, dass aufgrund der gesetzlichen bundesstaatlichen Garantie für den öffentlichen Zugang der Küste diese Parks nicht ohne die Zustimmung der Coastal Commission geschlossen werden könnten.

Quelle: http://www.contracostatimes.com/california/ci_19058145 06.10.2011

Hearst Castle: Bald auch ohne Guide zu besichtigen

22. Mai 2011 von  
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Das Hearst Castle wird für Besucher ab dem 27. Juni zusätzlich zu den geführten Touren auch auf eigene Faust zu erkunden sein. Die finanziellen Kürzungen bei den State Parks – insgesamt 2,2 Millionen Dollar bei den 11 Parks in diesem State Park District – führten dazu, völlig neue Wege zu beschreiten, um das Defizit auffangen zu können. Das Angebot an geführten Touren wird künftig reduziert und gekürzt und um einen freien Zugang zu den Außenanlagen wie den Terrassen, Gärten und Pool ergänzt, bei denen der Besucher auf die Erläuterungen eines angestellten Guides verzichten muss. Dies bedeutet im Klartext die Reduzierung der Angestellten des Parks.

Blick auf das Casa del Mar am Esplanade. Foto: Stefan Kremer

Der Superintendent des besagten State Park Districts von Oceano bis Big Sur, Nick Franco, sagte, es gäbe derzeit 55 Guides. Früher habe es bis zu 120 gegeben, und mindestens 70 bis 80 würden benötigt, um einen „normalen“ Sommertag nach dem bisherigen Plan zu bestreiten. „Anstatt einfach die Touren zu verkürzen um Geld zu sparen haben wir unsere Mitarbeiter gebeten, einen Plan zu entwickeln, wie wir die Nachfrage im Sommer mit nur der Hälfte der Angestellten bewältigen können.“ Im vergangenen Jahr wurden etwa 42 Guides am Tag benötigt, um die Touren anbieten zu können. In diesem Jahr werden es nur noch 28 sein.

Mit dieser Maßnahme spart das Hearst Castle rund 150.000 Dollar an Gehältern, jedoch muss es zusätzlich 50.000 Dollar für daraus resultierende neue Sicherheitsmaßnahmen ausgeben. Somit bleibt eine Einsparung von 100.000 Dollar, so Franco.

Trotz der schlechten Wirtschaftslage, den hohen Benzinpreisen und der Sperrung von Highway 1 zwischen Cambria und Big Sur ist der Andrang beim Hearst Castle unverändert hoch. Im Vergleich zum Vorjahr haben die Besucherzahlen um 2 Prozent zugenommen. In den Vorjahren hatten sie jedoch abgenommen, von 839.858 Tickets in 2001-02 auf 625.635 in 2009-10. Die meisten Touren kosten 24 Dollar für Erwachsene und 12 Dollar für Kinder.

Unabhängig von den wirtschaftlichen Engpässen wäre es ohnehin Zeit für Veränderungen gewesen, so Franco. Tour 1 nehme noch die exakt gleiche Route, seit sie 1958 bei der Eröffnung des Schlosses für die Öffentlichkeit eingerichtet wurde. Tour 2 und 3 sind nach seiner Schätzung seit mindestens 20 Jahren unverändert.

Die derzeitigen geführten Touren dauernd rund 75 Minuten, wobei es hierbei keine Zeit zur eigenen Verfügung gibt. Die neuen Touren sind Mischformen derjenigen, die seit Jahrzehnten angeboten werden.

Bei jeder der drei neuen Führungen führt ein Guide eine Gruppe für 45 Minuten durch Innenräume. Danach wird den Besuchern erlaubt sein, auf eigene Faust durch die Gärten, Wandelgänge und Poolanlagen zu gehen. Einige Guides werden in der Außenanlage stehen und Fragen beantworten, Geschichten und Anekdoten erzählen und ihre Hilfe anbieten. Jeder Besucher muss bis 19 Uhr den Schlosshügel verlassen.

Besucher, die zusätzlich zu einer bereits gebuchten Tour weitere hinzukaufen wollen, können dies künftig im Schloss selbst machen anstatt wie bisher wieder zum Visitor Center zurückkehren zu müssen. Auf diese Weise können Besucher alle drei Touren an einem Tag absolvieren.

Nach bisherigen Plänen endet das neue Tourprogramm am 6. September. Angesichts der damit verbundenen Einsparungen wird es jedoch vermutlich ein permanentes Programm sein.

Quelle: http://www.mercurynews.com/california/ci_18057960 13.05.2011

Kalifornien: 70 State Parks bald geschlossen?

21. Mai 2011 von  
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Die Landesregierung von Kalifornien unter Governeur Jerry Brown hat am vergangenen Freitag die geplante Schließung von 70 State Parks bekanntgegeben, um die notwendigen, allgemeinen Haushaltseinsparungen des Landes umzusetzen. Im Haushaltsjahr 2011-12 wird die Unterstützung für die 278 State Parks des Landes um 11 Millionen Dollar reduziert, im kommenden Jahr um 22 Millionen Dollar.

Zu den bekanntesten Parks, die von der Schließung bedroht sind, gehören Garrapata und Limekiln am Big Sur, Mono Lake Tufa und die Point Cabrillo Light Station in San Diego. Sollten sich bis zur erwarteten Umsetzung im Juli 2012 keine neuen Geldgeber finden werden diese und die übrigen Parks wohl für Besucher nicht mehr zur Verfügung stehen.

Mono Lake Tufa. Foto: Stefan Schwab

Hier die Liste aller State Parks in alphabetischer Reihenfolge: Anderson Marsh State Historic Park (SHP), Annadel State Park (SP), Antelope Valley Indian Museum, Austin Creek State Recreation Area (SRA), Bale Grist Mill SHP, Benbow Lake SRA, Benicia Capitol SHP, Benicia SRA, Bidwell Mansion SHP, Bothe-Napa Valley SP, Brannan Island SRA, California Mining & Mineral Museum, Candlestick Point SRA, Castle Crags SP, Castle Rock SP, China Camp SP, Colusa-Sacramento River SRA, Del Norte Coast Redwoods SP, Fort Humboldt SHP, Fort Tejon SHP, Garrapata SP, George J. Hatfield SRA, Governor’s Mansion SHP, Gray Whale Cove State Beach (SB), Greenwood SB, Grizzly Creek Redwoods SP, Hendy Woods SP, Henry W. Coe SP, Jack London SHP, Jug Handle State Natural Reserve (SNR), Leland Stanford Mansion SHP, Limekiln SP, Los Encinos SHP, Malakoff Diggins SHP, Manchester SP, McConnell SRA, McGrath SB, Mono Lake Tufa SNR, Morro Strand SB, Moss Landing SB, Olompali SHP, Palomar Mountain SP, Petaluma Adobe SHP, Picacho SRA, Pio Pico SHP, Plumas-Eureka SP, Point Cabrillo Light Station, Portola Redwoods SP, Providence Mountains SRA, Railtown 1897 SHP, Russian Gulch SP, Saddleback Butte SP, Salton Sea SRA, Samuel P. Taylor SP, San Pasqual Battlefield SHP, Santa Cruz Mission SHP, Santa Susana Pass SHP, Shasta SHP, South Yuba River SP, Standish-Hickey SRA, Sugarloaf Ridge SP, Tomales Bay SP, Tule Elk SNR, Turlock Lake SRA, Twin Lakes SB, Weaverville Joss House SHP, Westport-Union Landing SB, William B. Ide Adobe SHP, Woodson Bridge SRA und Zmudowski SB.

„Nach dieser Ankündigung können wir damit anfangen, neue Partnerschaften zu suchen um so viele Parks wie möglich geöffnet zu halten“, sagte die Direktorin der California State Parks, Ruth Coleman, in einer Presseveröffentlichung. „Wir haben bereits 32 solcher Partnerschaften mit Städten, Counties und gemeinnützigen Vereinigungen, die uns helfen, die State Parks zu betreiben. Wir arbeiten landesweit daran, dieses erfolgreiche Programm weiter auszudehnen.“

Quelle: http://www.ridgecrestca.com/news/x1072586459/70-state-parks-close-as-part-of-budget-cuts 16.05.2011
Quelle: http://www.sonomanews.com/News-2011/State-targets-parks-for-closure/ 16.05.2011

Big Sur: Dritter Erdrutsch beschädigt Highway 1

29. März 2011 von  
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Starke Regenfälle haben zu einem neuen Erdrutsch am Pacific Coast Highway geführt, wodurch nach Behördenangaben von Montag derzeit rund 50 Meilen der landschaftlich reizvollen Küste von Big Sur unzugänglich sind.

Der dritte Erdrutsch, der die Küste innerhalb von zwei Wochen trifft, ereignete sich am Samstag nachmittag bei Alder Creek, rund 30 Meilen südlich von dem Ort Big Sur, sagte Jim Shivers, Sprecher des California Department of Transportation. Der betroffene Abschnitt des Highway 1 wird wenigstens bis Dienstag und womöglich länger geschlossen bleiben, so Shivers.

Der aktuelle Zwischenfall ereignete sich just in dem Moment, als Offizielle von Caltrans einen 12 Meilen weiter nördlich befindlichen Abschnitt des Highway 1 wieder freigaben, der am vergangenen Mittwoch nach einem Sturm beim Limekiln State Park durch Erde und Geröll beschädigt wurde.

Am 16. März hatten schwere Regenfälle zum Abrutschen einer Highwaysektion bei der Bixby Creek Bridge nördlich von Big Sur geführt (wir berichteten). Dieser Abschnitt wird vermutlich noch einen Monat geschlossen bleiben, sagte Shivers.

Der Monterey County Herald berichtet, dass ein Unternehmen Helikopterflüge zu den von der Außenwelt abgeschnittenen Anwohnern anbietet, wenn sie den beschädigten Abschnitt des Highway 1 überwinden wollen.

Weiter nördlich an der kalifornischen Küste im Mendocino County hat ein umgestürzter Redwood und ein Erdrutsch Sonntag nacht ebenfalls einen Abschnitt des Küstenhighways bei Anchor Bay versperrt, so die California Highway Patrol. Der Santa Rosa Press Democrat meldet, der Highway sei bis 6:30 Uhr am Montag wieder freigeräumt worden, die Behörden beobachteten die Region aufmerksam auf mögliche künftige Erdrutsche.

Quelle: http://www.modbee.com/2011/03/28/1619216/third-mudslide-closes-highway.html 28.03.2011

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