Arches: Platzplatzerweiterung verschoben

13. März 2015 von  
Abgelegt unter Newsticker des Südwestens

Die Erweiterung des Parkplatzes beim Delicate Arch wurden verschoben. Ursprünglich sollte der Ausbau der Parkplatzkapazität am Trailhead bei der Wolfe Ranch am 2. März beginnen und bis April 2015 abgeschlossen sein. Sie werden nun erst am 23. März anfangen und bis Ende Mai durchgeführt. Die zweite Phase des Bauprojektes, die das Asphaltieren des neuen Parkraumes umfasst, wird wie vorgesehen im Juni oder Juli stattfinden und eine Woche dauern.

Delicate Arch vom Parkplatz aus gesehen. Foto: Stefan Kremer

Delicate Arch vom Parkplatz aus gesehen. Foto: Stefan Kremer

Der Trailhead wird während der Bauarbeiten geöffnet bleiben. Von Montags bis Donnerstags wird es nur eingeschränkte Parkmöglichkeiten geben.

Quelle: http://www.nps.gov/arch/learn/news/news030915.htm 09.03.2015

Moab: Fracking-Versuche nahe Dead Horse Point und Canyonlands

8. Dezember 2014 von  
Abgelegt unter Newsticker des Südwestens

Ein Energieunternehmen aus Moab testet ein neues Frackingverfahren in seinem Ölfeld außerhalb des Canyonland National Parks und des Dead Horse Point State Parks. Die experimentelle Methode, bei der Öl anstelle von Chemikalien in den Untergrund gepumpt wird, hat bereits Umweltschützer auf den Plan gerufen, die eine Industrialisierung der landschaftlich reizvollen und schützenswerten Landschaft befürchten.

Ende November hat die Fidelity Exploration and Production Co. Flüssigkeiten in eine Quelle nahe des Dead Horse Point in der Hoffnung gepumpt, damit ihren Ausfluss zu stimulieren.

Ölquelle nahe des Dead Horse Point State Park. Foto: energy.utah.gov

Ölquelle nahe des Dead Horse Point State Park. Foto: energy.utah.gov

Die Hydrocarbon Formation außerhalb von Moab, Paradox Basin genannt, enthällt natürlich auftretende Risse und Verwerfungen, die durch Wasser beschädigt werden können, sagt Tim Rasmussen, Sprecher des Unternehmens. „Wir müssen eine Flüssigkeit finden, die einerseits das Reservoir nicht beschädigt und andererseits umweltverträglich ist“.

Umweltschützer wie Bill Love befürchten, dass die eingesetzten Flüssigkeiten aus der Quelle austreten und in einen der zwei nahegelegenen großen Flüsse gelangen könne, die durch zwei National Parks und zwei National Recreation Areas fließen und Millionen Menschen mit Trinkwasser versorgen. „Der BLM hat keine Umweltverträglichkeitsstudie gemacht. Der National Park Service muss eine Studie machen“, sagte Love, ein Mitbegründer der Canyon Country Coalition for Pipeline Safety.

Quelle: http://www.sltrib.com/news/1856286-155/moab-energy-company-testing-fracking-method 23.11.2014

Südwesten: Schwere Überschwemmungen

9. September 2014 von  
Abgelegt unter Newsticker des Südwestens

Die Überreste eines Hurrikanes über dem Pazifik haben in den Wüstenregionen des Südwestens schwere Überschwemmungen hervorgerufen. Besonders Phoenix und Tucson sind betroffen, aber auch Teile von Südkalifornien.

In Phoenix hat der Regen Freeways in Seen verwandelt und zur Schließung von Highways, Straßen und Schulen in der gesamten Region geführt. Dem Sturm voraus ging ein Sandsturm (Haboob), der die Sicht in der Stadt auf nahezu Null reduzierte. In Tucson starb eine Frau als ihr Wagen von den Wassermassen weggespült und an einer Brücke eingeklemmt wurde.

Interstate 10 in Phoenix. Foto: ABC15

Interstate 10 in Phoenix. Foto: ABC15

Der Montag war der regenreichste einzelne Tag in der Geschichte von Phoenix seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1895. In drei Stunden fielen 86 Millimeter Niederschlag. Der monatliche Durchschnitt beträgt 16 Millimeter. Weiterer Regen wird in der Nacht und am frühen Dienstag erwartet.

Governeur Jan Brewer hat angeordnet, dass alle nicht zwingend im Dienst erforderlichen staatlichen Bediensteten am Montag zu Hause bleiben sollen. Gleichzeitig rief sie „für alle betroffenen Gebiete den Notstand wegen schwerem Regen und Überschwemmungen aus“.

Verursacher der starken Regenfälle waren die Überreste von Hurrikane „Norbert“, der in Mexiko an Land gegangen war. Über die Baja California konnten jedoch größe Niederschlagsmengen in die Wüstenregionen des Südwestens gelangen. Solche Tropenstürme ereignen sich nur alle fünf bis zehn Jahrre in Arizona und führen zu langanhaltendem, ausgedehnten Niederschlägen. Monsunregen sind im Vergleich hierzu kürzer und lokal isolierter.

Das Sturmsystem brachte einen seltenen, kurzen Regen in Los Angeles und Teilen von Südkalifornien sowie größere Niederschlagsmengen in der Wüste und den weiter landeinwärts gelegenen Regionen. Bei Palm Springs wurden am Montag Morgen über 40 Rettungseinsätze verzeichnet, die mit dem Regen zu tun haben. Mindestens eine Schule musste wegen Überschwemmung evakuiert werden, berichtet die Desert Sun. Der sich langsam bewegende Sturm ließ in einigen Gebieten die Stromversorgung ausfallen und führte zu einem Verkehrschaos auf dem stark frequentierten Interstate 10.

Der Sprecher von California Highway Patrol, Mike Radford, sagte, der Regen hinterlasse „Tonnen von Geröll“ auf den Highways und überschwemme Nebenstraßen im gesamten Coachella Valley. „Das ist definitiv einer der schlimmsten Stürme, die ich je gesehen habe.“

Am Montag Nachmittag bestend noch für Teile der fünf Bundesstaaten Kalifornien, Arizona, Nevada, Utah und Colorado eine Warnung vor Überschwemmungen, so der National Weather Service.

Quelle: http://www.usatoday.com/story/weather/2014/09/08/phoenix-arizona-rainfall-flooding/15284743/ 08.09.2014

Fisher Towers: The Cobra ist kollabiert

4. August 2014 von  
Abgelegt unter Newsticker des Südwestens

Die bekannte Steinformation The Cobra in den Fisher Towers bei Moab ist kollabiert. Ein größerer Sturm in der Gegend hat den balanced rock vermutlich zum Einsturz gebracht.

The Cobra (links) in 2008. Foto: Michael Schlebach

The Cobra in 2008. Foto: Michael Schlebach

Weitere Informationen über die Fisher Towers findet Ihr unter .

Quelle: http://unofficialnetworks.com/2014/08/sad-news-from-moab-the-tower-known-as-the-cobra-has-fallen-before-and-after-photo 01.08.2014

Moab: Dinosaurierabdruck gestohlen

25. Februar 2014 von  
Abgelegt unter Newsticker des Südwestens

Bei Moab wurde ein Dinosaurierfußabdruck entwendet. Das rund 190 Millionen Jahre alte Artefakt war eines von 20 in der Hells Revenge jeeping area nahe der Sands Flats Recreation Area östlich von Moab. Ein Offroad-Tourbetreiber bemerkte den Verlust, als er Besuchern den Abdruck zeigen wollte. Bei seinem Besuch am Vortag war dieser noch vorhanden. Der vermutlich rund 50 kg schwere Stein ist offensichtlich mit einem Stemmeisen gelöst worden.

Fußabdruck eines Dinosauriers bei Moab. Foto: BLM

Fußabdruck eines Dinosauriers bei Moab. Foto: BLM

Der 60 x 91 Zentimeter große Abdruck zeigt die drei Zehen eines Fleischressers, vermutlich eines Vorfahren des „Staatssauriers“ von Utah, dem Allosaurus, meint Rebecca Hunt-Foster, Paleontologin des U.S. Bureau of Land Management für das Canyon Country.

Quelle: http://www.sltrib.com/sltrib/news/57579115-78/foster-hunt-print-dinosaur.html.csp 21.02.2014

Capitol Reef: Hickman Bridge Trail wieder offen

5. Dezember 2013 von  
Abgelegt unter Newsticker des Südwestens

Der Hickman Bridge Trail im Capitol Reef National Park ist wieder geöffnet. Ein Felssturz führte am 23. März 2012 zur Schließung des beliebten Wanderweges. Mehrere hunderte Tonnen Fels blockierten seither den einzigen Weg zur Hickman Bridge, einem 40,5 Meter weiten Felsbogen.

Aufgrund der Größe des Felssturz musste der Weg teilweise um die Geröllmassen herum verlegt werden. Ein Teil einer übrig gebliebenen Felswand wurde zudem bei einer Überschwemmung im September unterspült. Hier ist besondere Vorsicht geboten. Arbeiten zur Abstützung dieser Stelle werden erst im Frühjahr bei wärmeren Temperaturen stattfinden können.

Hickman Bridge. Foto: Michael Schlebach

Hickman Bridge. Foto: Michael Schlebach

Der Hickman Bridge Trail ist ein 3,2 Kilometer langer Rundweg. Er bietet überwältigende Ansichten des Capitol Reef, dem Capitol Dome, der Hickman Bridge und bietet außerdem Zugang zum Rim Overlook und Navajo Knobs Trail.

Mehr Infos zum Capitol Reed National Park und seinen Sehenswürdigkeiten findet Ihr auf http://www.westkueste-usa.de/2003/mn_CapitolReef.htm mit ausführlichen Beschreibungen und zahlreichen Fotos des Scenic Drive, der Capitol Gorge, dem Cohab Canyon und dem Sunset Point.

Quelle: http://www.nationalparkstraveler.com/2013/12/hickman-bridge-trail-open-once-again-capitol-reef-national-park24330 .03.12.2013

Erste National Parks wieder geöffnet – eine Übersicht

12. Oktober 2013 von  
Abgelegt unter Newsticker des Südwestens

Nachdem seit dem 1. Oktober alle 401 National Parks und National Monuments aufgrund eines Government Shutdowns geschlossen waren (sh. hier) haben nun einzelne Bundesstaaten Lösungen gefunden, um ihre National Parks und Monumente zumindest teilweise wieder zu eröffnen. Der Shutdown kostet die Kommunen nahe der National Parks und Monumente nach einem Gutachten der Coalition of National Park Service Retirees national rund 76 Millionen Dollar pro Tag.

Foto: wikipedia

Foto: wikipedia

Im Folgenden haben wir eine Übersicht über die aktuelle Situation in den einzelnen Bundesstaaten zusammengestellt.


Lage in Utah

Utah hat der Bundesregierung in Washington 1,67 Millionen Dollar überwiesen, damit die fünf National Parks Zion, Bryce Canyon, Canyonlands, Arches und Capitol Reef, die National Monuments Cedar Breaks, Rainbow Bridge und Natural Bridges sowie die Glen Canyon National Recreation Area wieder geöffnet werden können. Dies teilte Governor Gary Herbert am Donnerstag mit. Die Parks, Campground und alle Infrastruktureinrichtungen sind ab Samstag wieder komplett geöffnet. Das Geld reicht für zehn Tage. Sollte mehr benötigt werden hat der Bundesstaat weitere Mittel in Aussicht gestellt.

Geschlossen bleiben hingegen Dinosaur National Monument und Hovenweep National Monument.


Lage in Arizona

Jan Brewer, Governeurin von Arizona, konnte ebenfalls nach stockenden Verhandlungen mit dem Innenministerium eine Übereinkunft mit der Bundesregierung erzielen. 651.000 Dollar aus Landesmitteln und anderen Quellen hat Arizona an den National Park Service überwiesen, um den Grand Canyon ab dem 12. Oktober für sieben Tage offen zu halten.

Canyon de Chelly ist geöffnet, weil er in Zusammenarbeit mit der Navajo Nation betrieben wird. Nur das Visitor Center bleibt geschlossen. Saguaro und Petrified Forest hingegen bleiben genauso geschlossen wie die National Monuments Tuzigoot, Navajo, Wupatki, Sunset Crater, Ganado Trading Post, Montezuma Castle, Tonto, Chiricahua, Organ Pipe Cactus, Pipe Springs, Casa Grande sowie das Tumacacori National Historic Monument, die Lake Mead National Recreation Area, das Coronado National Memorial und die Fort Bowie Historic Site.


Lage in Colorado

Auch in anderen Bundesstaaten hat man Übergangslösungen gefunden. So hat Colorado am Freitag bekannt gegeben, den Rocky Mountain National Park am Samstag vorübergehend zu öffnen. Der Bundesstaat hat sich dazu durchgerungen, die benötigten Mittel für zehn Tage zur Verfügung zu stellen. Die Trail Ridge Road wird umgehend öffnen sobald der Highway vom Schnee befreit ist. Ob auch die übrigen Parks in Colorado wie Mesa Verde, Black Canyon of the Gunnison oder Great Sand Dunes öffnen können ist noch unklar.


Lage in Kalifornien, Montana und Wyoming

Die Governeure von Kalifornien, Montana und Wyoming haben mitgeteilt, ihre Bundesstaaten hätten keine Mittel für die Wiedereröffnung der National Parks. Somit bleiben Yosemite, Yellowstone und Glacier wohl geschlossen bis der Haushaltsstreit beigelegt ist.

Quelle: http://www.reuters.com/article/2013/10/11/us-usa-fiscal-parks-idUSBRE99A0EW20131011 11.10.2013
Quelle: http://arizonaguide.com/places-to-visit/national-parks-and-monuments-update 11.10.2013
Quelle: http://www.visitutah.com/national-park-travel-advisory/ 12.10.2013

Canyonlands: Neue Regeln für die Permitvergabe

3. Juni 2013 von  
Abgelegt unter Newsticker des Südwestens

Der Canyonlands National Park ändert den Reservierungsablauf für alle Backcountry Permits ab dem 1. September 2013. Dazu gehört Backpacking, Allradantrieb-/Mountain Bike Camping (z.B. auf Sites entlang der White Rim Road), Allradantriebfahrten im Needles District (z.B. Salt/Horse oder Lavender Canyon), Gruppencamping in Needles (z.B. Split Tip), Flussfahrten (Cataract Canyon und Flachwasser) sowie Multielement-Trips (Wandern und Rafting kombiniert).

Blick vom Buck Canyon Overlook auf Canyonlands und die La Sal Mountains. Foto: Stefan Kremer

Blick vom Buck Canyon Overlook auf Canyonlands und die La Sal Mountains. Foto: Stefan Kremer

Reservierungen für die Saison 2014 können nicht früher als vier Monate und nicht später als zwei Tage vor dem Startdatum des Permits beantragt werden. Bisher betrug die Frist ein Jahr. Alle nicht auf diese Weise vorgebuchten Permits werden in den Visitor Centern und der Park Headquarters Reservation Office während der Öffnungszeiten nach dem „first-come, first-served“ Prinzip vergeben. Aufgrund der großen Nachfrage ist eine frühzeitige Reservierung jedoch dringend anzuraten.

Quelle: http://www.nps.gov/cany/parknews/news051313.htm 13.05.2013

Zion: Shuttleservice gestartet

25. März 2013 von  
Abgelegt unter Newsticker des Südwestens

Am 24.03.2013 hat der kostenlose Shuttleservice im Zion National Park seinen Dienst wieder aufgenommen. Bis zum 28. Oktober werden die Busse im Zion Canyon verkehren, wobei im November nur noch an den Wochenenden gefahren wird.

Shuttlebus an der Haltestelle des Zion Canyon Visitor Centers. Fotoquelle: Stefan Kremer

Shuttlebus an der Haltestelle des Zion Canyon Visitor Centers. Fotoquelle: Stefan Kremer

Es gibt neun Haltestellen in Springdale und neun im Zion National Park. Die Busse ermöglichen Besuchern Zugang zu den Trailheads, den Aussichtspunkten, der Zion Lodge und dem Zion Human History Museum.

Quelle: http://www.thetelegram.com/Canada—World/Society/2013-03-21/article-3204649/Zion-National-Park-shuttle-service-starts-Sunday/1 21.03.2013

GSENM: Cottonwood Canyon Road wird früher geöffnet

16. November 2012 von  
Abgelegt unter Newsticker des Südwestens

Die Reparaturarbeiten an der Cottonwood Canyon Road in Utah werden deutlich früher fertig als erwartet. Schon am 18. November wird nach Angaben des Bureau of Land Management (BLM) vom 15.11.2012 die Straße für den Verkehr wieder freigegeben.

Cottonwood Canyon Road. Foto: Michael Schlebach

Die Arbeiten haben am 29.10. begonnen nachdem die Straße unbefahrbar geworden war. Währenddessen ist sie nur von Norden bis zum Grosvenor Arch befahrbar. Der südliche Abschnitt bis zum Highway 89 wird von einer Baufirma in Stand gesetzt.

Quelle: David R. Mecham / GSENM

Nächste Seite »