Santa Barbara: Feuer fast gelöscht
12. Mai 2009 von Stefan Kremer
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Feuerwehrleute kämpfen momentan gegen die letzten Überbleibsel eines Waldbrandes, der Dutzende von Häusern in den Hügeln oberhalb der wunderschönen Küstenstadt Santa Barbara zerstört hat. Dabei kämpfen sie gegen Winde, die die Glut immer wieder anfachen. Der 33,6 Quadratkilometer große Brand war zu 70 % gelöscht, nachdem mehrere Tage das Wetter bei denen Santa Ynez Mountains mitspielte. Die vollständige Löschung wurde für Mittwoch erwartet.
Aber der National Weather Service hat für die Zeit vom späten Dienstagnachmittag bis zum Donnerstagmorgen eine Wetterwarnung für das südliche Santa Barbara County herausgegeben, die starke Nordwinde und niedrige Luftfeuchtigkeit beinhaltet. Die in der Gegend bekannten Fönwinde “sundowner” erscheinen üblicherweise in den Abendstunden und wehen von Norden die Hänge der Berge hinab nach Santa Barbara und die angrenzenden Gemeinden hinein.
Roberta LaRocco, eine Sprecherin des County, sagte, man mache sich Sorgen, “aber wir sind optimistisch.”
Feuerwehrleute bekämpften hauptsächlich noch einzelne Hot Spots und schlügen Brandschneisen in die Wildnis nördlich der Stadt im Los Padres National Forest, sagte die Sprecherin des Santa Barbara County, Sarah Gibson. “Es gibt keine offenen Flammen mehr.”
Das Feuer war am 5. Mai ausgebrochen und hatte nach Schätzungen des County 77 Häuser zerstört und weitere 22 beschädigt. 60 Nebengebäude wurden ebenfalls zerstört und 69 andere beschädigt. 145 Häuser bleiben noch evakuiert, wovon etwa 360 Personen betroffen sind. Beim Höhepunkt des Feuers waren 30.500 Menschen evakuiert. Der Kampf hat 10,8 Millionen Dollar gekostet, 28 Feuerwehrleute wurden verletzt. Die meisten Bewohner kehrten am Sonntag zu ihren unversehrten Häusern zurück.
“Wir hatten sehr, sehr, sehr viel Glück, und wir klopfen immer noch auf Holz”, sagte Marty Conoley, 57, tischklopfend in seinem unbeschädigten Haus. “Wer hätte zu dieser Jahreszeit an ein Feuer gedacht?” Andere waren nicht so glücklich. Robert Pratini, ein 88-jähriger Lehrer im Ruhestand, stand mit Angehörigen vor dem schwarzen Schutt, der einst sein Haus gewesen war. Seine Frau Faye, 79, sagte, sie glaube nicht, dass sie es wieder aufbauen werden. “Man hat immer noch einen Funken Hoffnung”, sagte Pratini, der hier seit 1960 wohnte. “Man hat eine Menge Erinnerungen und Erinnerungsstücke gesammelt.”
Beamte sagten, der Brand sei vermutlich durch einen Arbeiter ausgelöst worden, der am vergangenen Dienstag mit einem elektrischen Werkzeug Büsche und Unterholz auf einem privaten Grundstück am Jesusita Trail beseitigen wollte. Man habe sich an die Öffentlichkeit gewandt, um den Arbeiter zu identifizieren. Weitere Angaben über die Art des elektrischen Geräts oder über etwaige Strafsanktionen wollte man nicht machen.
Am Wochenende hatten Feuerwehrbeamte die Bewohner dafür gelobt, dass sie radikal die Büsche entfernten, die das Feuer angefacht hätten. “Deutlich mehr Häuser wären verbrannt, wenn die Bevölkerung nicht diese defensive Arbeit geleistet hätte”, sagte der Santa Barbara County Fire Chief Tom Franklin.
Quelle: http://www.firefightingnews.com/article.cfm?articleID=65805 12.05.2009
Santa Barbara: Evakuierte kehren zurück
9. Mai 2009 von Stefan Kremer
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Ein riesiger Luftstrom kalter und feuchter Luft, der vom Pazifik her an Land weht, hat den von starken Winden angefachten Waldbrand eingedämmt, dem in dieser Woche 80 Häuser in den Außenbezirken Santa Barbaras zum Opfer gefallen sind. Tausenden Evakuierten wurde gesagt, sie könnten am Samstag in ihre Häuser zurückkehren.
In einem Evakuierungscenter brach Jubel aus, als der County Sheriff von Santa Barbara, Bill Brown, bekannt gab, dass die vorsorgliche Evakuierung für die meisten Gebiete in eine Evakuierungswarnung herabgestuft wurde, was bedeutete, dass die Bewohner in ihre Häuser zurückkehren könnten, aber in Alarmbereitschaft bleiben müssten. Mehr als 30.000 Menschen waren seit Dienstag nachmittag vorsorglich evakuiert worden. Starke Fönwinde, bekannt als “sundowners”, strömten in den vergangenen Tagen vom Landesinneren die Hänge der Santa Ynez Mountains hinab, trieben das Feuer am Mittwoch nachmittag, am späten Donnerstag sowie am frühen Freitag in die Vororte und führten zu den Zerstörungen. Ein vorhergesagter sundowner entwickelte sich Freitag Nacht jedoch nicht, und der normale Zustrom von Meeresluft schob eine dichte Nebelwand an Land, die die Sonne bis Mittag nicht hindurchscheinen ließ. Offizielle sagten, dass Luftströme von See her nicht nur die Feuchtigkeit erhöhten, sondern auch das Feuer weiter von bewohntem Gebiet auf die Bergkette zurückdrängen würden.
Nach vorsichtigen Angaben der Feuerwehr ist das 8.700 acre große Feuer zu 30 Prozent gelöscht. Am Freitag war es noch auf einer 5 Meilen langen Front direkt oberhalb von Santa Barbara, im Westen in Richtung des benachbarten Goleta und im Osten in Richtung von Montecito aktiv. Brown sagte, die Evakuierung würde in mehreren Phasen erfolgen, um Verkehrsstaus zu verhindern. “Wir hoffen, dass jeder so schnell wie möglich zurückkehren kann. Es ist nett, gute Nachrichten verkünden zu können”, sagte der Sheriff.
Der Anwohner Eric Hall, 59, sagte, dass er geglaubt habe, das Schlimmste sei überstanden, als er merkte, dass Nebel vom Ozean hereinströmte. “Das Wetter spielt mit”, sagte Hall, der das mit Asche bedeckte Auto seiner Tochter in einer Autowaschanlage säuberte. Gouverneur Arnold Schwarzenegger besuchte vor der Verkündung des Sherrifs Evakuierte, die auf dem Campus der University of California in Santa Barbara untergebracht waren. “Eine Frau kam auf mich zu und sagte: ‘Mir gefällt es hier sehr viel besser als zuhause, denn hier werde ich mal mit Essen versorgt während ich dies zuhause für meine Familie muss’. Es gibt also noch eine Menge Humor hier”, sagte Schwarzenegger.
Quelle: http://www.sfgate.com/cgi-bin/article.cgi?f=/n/a/2009/05/09/state/n083252D93.DTL&feed=rss.bayarea 09.05.2009
Santa Barbara: 5.430 Häuser evakuiert
7. Mai 2009 von Stefan Kremer
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Starke Winde haben am Mittwoch einen Waldbrand in Südkalifornien auf bewohntes Gebiet vorangetrieben und die Bewohner zur Flucht genötigt. Pressehelikopter zeigten am Abend mindestens ein dutzend brennende Häuser in Santa Barbara, deren Anzahl aber wegen des starken Rauchs nicht genau auszumachen war. Die Behörden ordneten am Mittwoch die Evakuierung von 2.000 Häusern an. Der Sprecher des County Sheriff Department von Santa Barbara, Drew Sugars, sagte, dass 5.430 Gebäude vorsorglich evakiert seien. Die geschätzte Bevölkerung dieser Häuser betrage 13.575 Personen.. “Das Feuer bewegt sich sehr, sehr schnell”, sagte David Sadecki, Captain des Santa Barbara County Fire Departments und fügte hinzu, es werde von “40 bis 50 mph starken Windstößen” angetrieben.
Drei Feuerwehrleute wurden verletzt, als ihr Löschfahrzeug den Flammen zum Opfer fiel. Alle wurden ins Grossman Burn Center in Los Angeles geflogen, wo zwei wegen moderaten Verbrennungen und einer wegen Rauchvergiftung behandelt wurden. Insgesamt sind 800 Feuerwehrleute im Einsatz, und 20 weitere Einsatzgruppen sind angefordert, was eine Gesamtzahl von 1.300 ergibt.
Gouverneur Arnold Schwarzenegger erklärte unterdessen den Notstand, und der National Weather Service gab eine “Red Flag”-Warnung heraus, die starke Winde bis Freitag Morgen vorhersagt.
Das Feuer, zuletzt 500 acres groß, breitet sich zu allen Seiten aus. Neue Brandherde entwickeln sich außerhalb des Perimeters, sagte City fire Captain Mike dePonce. “Wir haben 50 mph Winde vorhergesagt, und das ist genau das, was wir derzeit erleben.”
Die Flammen brachen am Dienstag oberhalb der Stadt aus, wo es noch immer Spuren des Brandes von November 2008 gibt, bei dem mehr als 200 Häuser in Santa Barbara und dem benachbarten Montecito niederbrannten.
Ruhige Winde am frühen Mittwoch hatten das Feuer deutlich reduziert. Aber die Behörden untersagten den Evakuierten aufgrund angekündigter stärkerer Winde die Rückkehr in ihre Häuser. Die Bewohner der den evakuierten Flächen angrenzenden Gebieten sollten auf eine jederzeitige Evakuierung vorbereitet sein.
Löschhubschrauber und -flugzeuge bekämpfen gemeinsam mit Bodentruppen die Feuer, wobei die Maßnahmen an der Südfront konzentriert sind, um die Wohngegenden dort zu schützen. Steve Pivato, ein Anwohner von Goleta, sagte, die Gebäude in der betroffenen Gegend kosteten jeweils mindestens 1 Million Dollar, viele davon sogar mehr als 2 Millionen. “Das sind alles sehr nette Häuser. Es gibt keine Bruchbuden in der Gegend”, sagte er. Der Rauch wandelte sich von grau nach schwarz als er nach Hause fuhr, ergänzte er. “Das ist die Farbe, wenn Gebäude zu brennen beginnen.”
Jason Coggins, ein Kellner des Kyoto Japanese Restaurant in Santa Barbara, sagte, dass zahlreiche Ampeln ausgefallen seien, was ein Verkehrschaos auslöste. “Es regnet Asche den ganzen Weg bis zum Strand hinab.”
Santa Barbara, das mehr als 92.000 Einwohner hat, erhebt sich von der Pazifikküste im Süden zu den Hängen der zerklüfteten Santa Ynez Mountains im Norden. Es erlebt manchmal “sundowners” – starke Fönwinde, die die Berghänge durch Pässe und Canyons hinabpfeifen. Die Touristenmetropole liegt rund 100 Meilen westlich von Los Angeles.
Quelle: http://www.firefightingnews.com/article.cfm?articleID=65588 07.05.2009
Quelle: http://www.sfgate.com/cgi-bin/article.cgi?f=/n/a/2009/05/06/national/a191418D66.DTL&feed=rss.bayarea 07.05.2009
Lake Tahoe: Waldbrandverhütung
19. Januar 2009 von Frank Hennemann
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Dirk Kempthorne, Innenminister, hat 4,3 Mio US$ für diverse Projekte zur Waldbrandverhütung am Lake Taho genehmigt. Mit diesem Geld sollen vor allem geplante Feuer gelegt und Ausästungen in dichter bewachsenen Regionen des Tahoe Beckens durchgeführt werden.
Derartige Maßnahmen wurden durch eine spezielle Kommission empfohlen, nachdem im Juni 2007 ein großes Feuer 254 Häuser zerstörte und einen Gesamtschaden von 140 Mio US$ verursachte.
Mit den geplanten Maßnahmen soll möglichen Waldbränden von vornherein die Nahrung entzogen werden. Die Umsetzung ist jedoch schwierig, da hierbei sowohl auf Anwohner als auch auf die Erhaltung des gesunden Baumbestandes Rücksicht genommen werden muss. Das Projekt zur Ausästung von Baum- und Waldbeständen soll innerhalb von 5 bzw. 10 Jahren für das gesamte Tahoe Becken abgeschlossen sein.
Rodungen und Umweltauflagen hatten in der Vergangenheit dazu geführt, dass die Wälder überhäuft waren mit kranken, spindeldürren und dadurch leicht entzündlichen Gehölzen. Die vorherrschende Baumdichte verursacht im Brandfall eine rasche Ausbreitung und hohe Feuerkronen, die sich schnell bis zu den Baumspitzen ausbreiten. Gesunde weiter auseinanderstehende Baumbestände können dagegen einem Waldbrand besser widerstehen.
Quelle: http://www.modbee.com/state_wire/story/568004.html 17.01.2009
Südkalifornien: Flash flood-Warnung
26. November 2008 von Stefan Kremer
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Der National Weather Service hat eine flash flood-Warnung für die durch Waldbrände in den vergangenen Tagen niedergebrannten Gebiete in Santa Barbara, Ventura und Los Angeles herausgegeben. Ein Sturm bringt am Dienstag und Mittwoch Gewitter mit Niederschlägen zwischen 0,5 und 3 inch pro Stunde in die betroffenen Gebiete. Damit steigt die Gefahr von Springfluten (flash floods) an den ungeschützten Berghängen enorm.
(Quelle, 25.11.2008)
Kalifornien: Waldbrände fast gelöscht
19. November 2008 von Stefan Kremer
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Die großen Waldbrände in Südkalifornien sind unter Kontrolle und weitgehend gelöscht. Hier der aktuelle Stand:
Der Freeway Complex im Orange County zwischen Corona, Chino Hills, Yorba Linda, Brea und Anaheim hat 28.889 Acres niedergebrannt. 155 Häuser wurden zerstört, 104 Wohnhäuser sowie 3 Firmengelände beschädigt. Das Feuer ist zu 90% unter Kontrolle, 125 Häuser sind noch unmittelbar bedroht. Bisher hat die Brandbekämpfung 14,8 Millionen Dollar gekostet. 2.784 Feuerwehrleute, 344 Fahrzeuge mit 70 Crews, acht Bulldozern und einem Helikopter sind im Einsatz. Die abgeflauten Santa Ana Winde haben die schnelle Bekämpfung ermöglicht.
Das Sayre Fire im Los Angeles County bei Sylmar hat 11.234 Acres niedergebrannt. 1.360 Feuerwehrleute sind im Einsatz. Es ist zu 85% unter Kontrolle.
Das Tea Fire in Santa Barbara County bei Montecito ist komplett gelöscht. Es hat 1.940 Acres und 210 Häuser niedergebrannt, 9 wurden beschädigt. Die Brandbekämpfung hat 5,7 Millionen Dollar gekostet. Derzeit kann es noch wegen Reparaturarbeiten an der Verkabelung zu Stromausfällen in Montecito, Santa Barbara City und County kommen.
(Quelle, 19.11.2008)
Kalifornien: Waldbrände bei LA außer Kontrolle
16. November 2008 von Stefan Kremer
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Die Situation in Südkalifornien ist weiter eskaliert. Der Bürgermeister von Los Angeles, Antonio Villaraigosa, sagte am Samstag, die Feuer seien nun auf 6.500 Acres angewachsen und erst zu 10% unter Kontrolle. Bisher seien rund 500 Mobile Homes zerstört worden, verletzt wurde niemand. Zahlreiche Freeways mussten gesperrt werden, zehntausende Menschen wurden evakuiert.

Die Brände im Orange County. Links das Brea Fire, in der Mitte Yorba Linda. Die Pfeile zeigen den Verlauf.
Ein Feuer war in einem Grünstreifen beim beim Santa Ana River neben dem Riverside Freeway 91 ausgebrochen und schnell auf 800 Acres angewachsen. Die warmen Santa Ana Winde trieben die Flammen in eine nahegelegene Siedlung.
In Corona im Riverside County sind bis Samstag abend 16 Gebäude niedergebrannt. Zwei Feuerwehrmänner wurden leicht verletzt als die schnell voranschreitenden Flammen über ihren Löschzug hinwegrasten, so die Sprecherin der Orange County Fire Authority, Christy Romero. Heiße Asche und Rauch sind überall in der Luft. Das Feuer wanderte westwärts in die Orte Yorba Linda und Anaheim Hills im Orange County. In Yorba Linda wurden bis Samstag abend 30 Gebäude und 50 Luxusappartements ein Raub der Flammen, in Anaheim Hills 10.
In Brea überrannten die Flammen einen Mobile Home Park, so Masiella Deguevara, Sprecherin des Chino Valley Fire District. Wieviele Mobile Homes zerstört wurden konnte am Sonntag noch niemand sagen.

Das Tea Fire in Montecito. Die blauen Markierungen stehen für niedergebrannte Häuser.
Neben dem Feuer in Montecito, das am Samstag Abend zu 60% unter Kontrolle war und dem bis dahin 111 Häuser zum Opfer gefallen sind, toben damit drei große Brandkomplexe in Südkalifornien.

Das Sayre Fire in Sylmar. Der Entstehungsort ist mit der Fahne markiert.
Die Stromausfälle haben unterdessen zu dramatischen Szenen im Sylmar Hospital geführt. Das Olive View-UCLA Medical Center hat eigentlich ein eigenes Kraftwerk und ein Notstromaggregat, das die Zeit bis zur Aktivierung des Kraftwerks überbrückt. Während das Aggregat am Samstag um 1:45 Uhr planmäßig ansprang versagte im Kraftwerk eine Benzinpumpe, so dass nach kurzer Zeit alle Lichter und medizinischen Geräte ausgingen. 27 Patienten, davon 18 Neugeborene der Intensivstation, wurden sofort evakuiert, die übrigen verblieben im Hospital. Gegen 5 Uhr war die Stromversorgung wieder hergestellt.
Gesperrt sind derzeit folgende Highways:
- Freeway 5 am Newhall Pass
- Freeway 210 in beiden Richtungen vom Freeway 5 bis Sylmar
- Freeway 118, Verbindungsstraßen am Freeway 405
- Freeway 405 beim Freeway 118
- Freeway 14 am Newhall Pass
- Freeway 91 am Green River Parkway in Yorba Linda
- Freeway 57 in Brea durch Rauchentwicklung
Vermehrt melden sich nun auch Umweltschützer zu Wort, die den Einsatz der leuchtend roten Löschmittel aus Flugzeugen und Helikoptern kritisieren. Der Chemikalienmix vergifte das Grundwasser und sei toxisch für alle Lebewesen, die im Wasser lebten. Die Feuerwehr streitet diese Eigenschaften nicht ab, verweist aber auf die bessere Löschwirkung.
(Quelle, 15.11.2008)
(Quelle, 15.11.2008)
(Quelle, 15.11.2008)
(Quelle, 15.11.2008)
Kalifornien: Montecito/Santa Barbara in Flammen
15. November 2008 von Stefan Kremer
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Über 100 Häuser wurden bisher ein Raub der Flammen im kleinen kalifornischen Prominentenwohnort Montecito im Santa Barbara County. Dort leben viele US-Stars wie Oprah Winfrey, Michael Douglas oder Rob Lowe. Angefacht von Winden mit über 70 mph und genährt von trockenen Büschen und ölreichen Eukalyptusbäumen, die im Feuer explodieren, hat sich der Waldbrand in ein Inferno verwandelt, das sich schnell durch die Luxushäuser frist.
Das Feuer mit dem Namen “Tea Fire” brach am 13.11.2008 gegen 17:50 Uhr aus und breitete sich rasch auf über 800 Acres aus. “Der ganze Hügel dort drüben fing auf einmal Feuer. Boom.”, sagte Bob McNall, 70, der mit seinem Sohn und Enkel sein Haus mit Wasser tränkte. “Der ganze Himmel war voll glühender Asche. Es gab nichts, was getan werden konnte. Es war einfach zu viel.”
Innerhalb von fünf Stunden brannten bereits dutzende Gebäude an den Berghängen von Montecito südöstlich von Santa Barbara nieder. 5.400 Häuser des rund 10.000 Einwohner zählenden Montecitos sowie das Westmont College wurden evakuiert. Der Notstand wurde im Santa Barbara County ausgerufen. Über 1.000 Feuerwehrleute, 125 Feuerwehrwagen sowie drei Löschhelikopter sind im Einsatz. Zeitweise gab es einen Stromausfall für mehr als 20.000 Haushalte in Santa Barbara.
Rob Lowe floh mit seinen Kindern als das Feuer den Hügel entzündete und die Flammen mehr als 200 feet emporschossen. Er schaute noch nach den Nachbarn und fand sie eingeschlossen hinter dem automatischen Garagentor, das durch den Stromausfall nicht funktionierte. Er half ihnen, das große Tor aufzustemmen.
Santa Barbara Fire Chief Ron Prince: “Wann wir das Feuer unter Kontrolle haben werden kann nicht mal abgeschätzt werden.” Derzeit sind etwa 2.500 Acres abgegrannt. Es gibt 10 Verletzte durch Rauchvergiftung und drei durch Verbrennungen.
Welche Straßen derzeit gesperrt sind kann man sich hier ansehen.
Quelle, 14.11.2008)
Quelle, 14.11.2008)
Zion: Geplanter Waldbrand
29. Oktober 2008 von Stefan Kremer
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Die Parkverwaltung des Zion National Parks hat einen geplanten Waldbrand entlang der nördlichen Grenze des Parks entfacht. Das derzeit 8,5 Quadratkilometer große Three Finger Mesa Feuer brennt in der Goose Creek Drainage und wird laut Plan noch bis Ende der Woche brennen. Danach wird es noch einige Tage weiterglimmen. Der Rauch des Feuers kann vor allem morgens im Zion Canyon wahrgenommen werden. Der Hintergrund des Feuers ist die Reduzierung von gefährlichem Unterholz, um unkontrollierte Feuer zu verhindern, und die Aufrechterhaltung der Rolle des Feuers als natürliche Erscheinung in einem verwalteten Ökosystem.
(Quelle, 28.10.2008)
Big Sur: Highway 1 wieder befahrbar
26. Oktober 2008 von Stefan Kremer
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Nachdem ein Waldbrand einen Steinschlag bei Lucia ausgelöst hatte musste der Highway 54 Meilen nördlich von Cambria am 22.10.2008 komplett gesperrt werden. Nun ist die beliebte Küstenstraße wieder befahrbar. Das Chalk Fire hat seit dem 27.09.2008 mehr als 16.200 acres hauptsächlich im Los Padres National Forest niedergebrannt. Sprecher des National Forest sagten am Freitag, es könnten durch die verbrannten Flächen noch zusätzliche Verzögerungen des Verkehrs von bis zu 20 Minuten entstehen. Auf elektronischen Hinweistafeln an den Highway 101, Highway 46 und Highway 1 bei Hearst Castle wird auf die aktuelle Situation hingewiesen.
(Quelle, 24.10.2008)



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