Sierra Nevada: Tioga Pass und Sonora Pass geschlossen

6. Oktober 2010 von  
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Seit dem 04.10. sind Tioga Pass und Sonora Pass, zwei der wichtigsten Übergänge der Sierra Nevada in Kalifornien, wegen schweren Unwettern gesperrt. Wann die Sperrung aufgehoben wird ist derzeit noch nicht klar.

Den aktuellen Status kann man hier nachsehen:

Tioga Pass (SR 120)
Sonora Pass (SR 108)

Lake Mead: Schwerer Sturm richtet Schäden an

6. Oktober 2010 von  
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Schwere Regenfälle in der Gegend um Las Vegas haben am Montag den Verkehr am Boden und in der Luft unterbrochen, ländliche Gebiete überflutet und Schäden in der Lake Mead National Recreation Area angerichtet.

Flüge am McCarran International Airport nach Norden und Osten waren am Montag Nachmittag bis zu 90 Minuten verspätet, und noch nicht gestartete Flieger mit Ziel Las Vegas wurden am Boden gehalten. Um 16 Uhr wurde der Flugverkehr für ausgehende Flüge wieder freigegeben. Rund 30 Flüge nach Phoenix wurden außerdem aufgrund von Gewittern in Arizona nach Tucson, Flagstaff, Las Vegas, Albuquerque, El Paso, Texas und Ontario, Kalifornien umgeleitet.

Die Lake Mead National Recreation Area wurde am Montag Nachmittag an den Eingängen am Lake Mead Parkway, Lake Mead Boulevard, Overton und Boulder Beach gesperrt. “Solange es regnet können wir keine genauen Angaben über die Schäden machen”, sagte der Sprecher des Erholungsgebiets Andrew Munoz. Nach seinen Angaben habe das Wasser die Straße an mehreren Stellen entlang der Northshore Road überflutet, an denen die Straße sonst trockene Flußbetten kreuzt, die in den Lake Mead führen. Schäden in Höhe von rund 1 Million Dollar wurden von der Callville Bay Marina gemeldet. Bis zu 10 inch hohe Wassermassen strömten den Callville Wash hinab, beschädigten die Infrastruktur der Marina und führten zu einem Stromausfall in der gesamten Gegend. Die Callville Bay Road öffnete am Montag Abend wieder, die Reparaturen werden jedoch noch einige Tage dauern.

Munoz riet zur besonderen Vorsicht, wenn man in der Lake Mead Gegend unterwegs ist. Auch der Zugang zur Meadview area war überspült.

Beide Spuren des U.S. 95 am Railroad Pass waren wegen Wasser auf der Fahrbahn für 45 Minuten bis 12:50 Uhr gesperrt.

Eine Flashflood-Warnung wurde am Montag mehrere Male bis 22 Uhr für die ländlichen Regionen des Clark County verlängert. Nach Behördenangaben waren die Gebiete mit der größten Sturmgefahr Moapa, Logandale und der Valley of Fire State Park.

Quelle: http://www.lasvegassun.com/news/2010/oct/04/heavy-rain-prompts-flood-advisory-eastern-clark-co/ 04.10.2010

10. Oktober 2009 von  
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(Zwischen 6 Uhr und 12 Uhr kann es zu Ausfällen dieses Dienstes kommen. An einer Lösung wird gearbeitet)

Lake Tahoe: Fluch oder Segen einer Winterwoche

18. Februar 2009 von  
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Himmlisch. Miserabel. Kümmerlich.

Abhängig vom jeweiligen Standpunkt könnte so das Resümee einer Woche mit Schneefällen bis zu zehn Fuß in der Sierra Nevada lauten. Skifahrer, Autofahrer oder Verantwortliche für die Wasserversorgung, sie alle haben eine unterschiedliche Ansicht.

Für die Ski Resorts bedeuteten die reichlichen Schneefälle ein geschäftiges Drei-Tage-Wochenende, besonders, nachdem einen Monat lang frühlingshafte Temperaturen vorherrschten, die eher zum Golfspielen als zum Skifahren einluden.

Den Autofahren hingegen bereitete der andauernde Schneefall Kopfschmerzen, da auf sämtlichen Passstraßen außer Winterbereifung auch Schneeketten erforderlich waren. Das schloss auch die Interstate 80 am Donner Pass und die U.S. 50 am Echo Pass ein.

Für die Beobachter der Wasserversorgung jedoch reicht der Schnee gerade einmal, um sich die sprichwörtliche Kehle zu befeuchten.

„Es ist besser als gar nichts“, sagte Gary Barbato, ein Hydrologe des National Weather Service, „aber wir brauchen einen riesigen Schwall.“ Nach mehreren trockenen Jahren braucht es eine Menge mehr Schnee, um das Wasserdefizit auszugleichen, äußerte sich Barbato weiter. „Der Monat März ist unsere letzte Hoffnung“, sagte er, „Es kann auch noch im April passieren, aber das ist selten.“

Im Januar erklärte die U.S. Landwirtschaftsbehörde den Staat Nevada aufgrund der anhaltenden Trockenheit zum Katastrophengebiet. Damit sind die Farmer berechtigt, staatliche Unterstützung und Notfalldarlehen zu beantragen.

Am frühen Dienstag hatte die Schneedecke im Truckee River Basin eine Dicke von 66% des Normalwertes. Im Carson River Basin waren es 75%. Beide Stände haben sich im Vergleich zum 11. Februar verbessert, als noch 58% und 71% zu verzeichnen waren.

Die Wasserstände sind ein anderes Thema. Tahoe City hatte 47% Wasservorräte im Vergleich zu den Durchschnittswerten. Auch wenn sich der Wasserstand bis Monatsende noch verdoppeln würde, wären das immer noch unterdurchschnittliche Werte. Auch im Boca Reservoir westlich von Reno ist nur ein Drittel des Durchschnittswertes zu verzeichnen.

Dem Wetterservice zufolge wird das Tiefdruckgebiet bis Ende der Woche abgezogen sein. Dann werden sonnige und wärmere Tage erwartet. Die Wahrscheinlichkeit für weitere Tiefs in der nächsten Woche besteht; noch kann aber keine Aussage über die zu erwartende Feuchtigkeit getroffen werden.

„Das sieht eher kümmerlich aus“, sagte Barbato, „wir brauchen mehrere Fuß und nicht Inches. Hoffen wir auf ein Wunder im März.“

Quelle: http://www.sfgate.com/cgi-bin/article.cgi?f=/n/a/2009/02/17/state/n144619S00.DTL&feed=rss.bayarea 18.02.2009

Südkalifornien: Schwerer Sturm

17. Februar 2009 von  
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Der bisher größte Sturm in dieser Wintersaison brachte Starkregen und schwere Schneefälle nach Südkalifornien. Dem Nationalen Wetterservice (NWS) zufolge soll der Regen noch den ganzen Dienstag andauern; dabei sind Windgeschwindigkeiten bis 75 km/h möglich. Wie die California Highway Patrol mitteilte, musste die Interstate 5 bei Grapevine (Gebirge nahe L.A.) in beiden Richtungen nach heftigen Schneefällen gesperrt werden. Mehrere Unfälle führten zu erheblichen Behinderungen infolge von Teilsperrungen auf den Freeways.

David Gomberg, NWS, sagte, es müsse sogar mit Wasserhosen und kleineren Tornados gerechnet werden. Mit dem Regen leben erneut Befürchtungen auf, dass in den im letzten Jahr von schweren Bränden gezeichnete Regionen, verstärkt Schlammlawinen auftreten könnten. Die Stadt Sierra Madre warnte ihre Bewohner vor eventuell notwendigen Evakuierungen aus ihren Häusern.

Wie die örtlichen Behörden inzwischen bekannt gaben, wurde der Highway 1 im Monterey County in beiden Fahrtrichtungen voll gesperrt. Ursache sind mehrere Schlammlawinen, die durch die anhaltend starken Regenfälle ausgelöst wurden. Die Hügel im County sind durch die starken Waldbrände im letzten Jahr besonders anfällig für Erdrutsche und Schlammlawinen.

Quelle: http://www.sfgate.com/cgi-bin/article.cgi?f=/n/a/2009/02/16/state/n005158S24.DTL&feed=rss.bayarea 17.02.2009
Quelle: http://www.sfgate.com/cgi-bin/article.cgi?f=/n/a/2009/02/17/state/n090205S49.DTL&feed=rss.bayarea 17.02.2009